In den letzten Tagen konnte man bei Carlos sehr viele Stimmungsschwankungen bemerken.
Von Mitleid für den Strafbewohner Klaus bis hin zu bösen Wünschen und abfälligen Kommentaren.
Carlos leidet nicht nur an einer HIV Infektion und in Folge dessen auch an chronischen Krankheiten, die es erschweren Nahrung bei sich zu behalten, sondern auch an starken Depressionen, die mit antidepressiven Medikamenten behandelt werden.
Das sollte zwar keine Entschuldigung für irgendwelche verbalen Entgleisungen sein, ist aber eine Erklärung dafür, warum diese Stimmungsschwankungen vorhanden sind.
Carlos wird am Montag chancenlos sein und das Haus verlassen müssen. Es ist meiner Meinung nach nicht vertretbar, die Stimmung des wütenden Mobs mit Details anzuheizen. Carlos hat, wie natürlich auch alle anderen Bewohner, ein Leben nach Big Brother. Da Harald bereits mit Morddrohungen und öffentlichen Beschimpfungen zu kämpfen hatte, kann man nur vermuten, wie negativ die Reaktionen nach einen Carlos-Rauswurf sein werden.
Die momentane Situation ist auch gesundheitlich nicht empfehlenswert für ihn. Sicherlich wäre es sinnvoller gewesen, wenn Carlos bereits am Dienstag das Haus freiwillig verlassen hätte.
Vielleicht wollte er das zwischenzeitlich auch, konnte aber nicht. Hinter solchen Entscheidungen stehen ja auch immer wirtschaftliche Interessen.