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Bestattungskosten für einen Angehörigen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Denkst du nicht das vor ihm schon jemand "zugeschlagen" hätte? Wenn da etwas zu holen wäre? Auch die trostlose Form der Bestattung spricht Bände.

Das Ding geht nach unten durch und landet beim Fiskus.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Nur mal so aus Interesse. Warum sollte deine Mutter - sofern in gesetzlicher Erbfolge berufen ??? - die einzige Person in Deutschland sein, die ein Erbe nicht ausschlagen kann?

Meine Mutter kann nicht ausschlagen weil verschwägerte keine Erben sind, aber dennoch zalngspflichtig werden können.

Archiworld schrieb:
kannst du vorher nicht heraus finden ob dein Onkel auch wirklich was zu vererben hat? geld, autos, Immobilien? Frag doch mal danach, bevor gleich alles abschlägst und trotzdem zahlen musst.

Und wie? Ich kenne niemanden der ihn kannte, ich wess nicht mal wo er die letzten Jahre gewohnt hat.
 
Freezi schrieb:
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Nur mal so aus Interesse. Warum sollte deine Mutter - sofern in gesetzlicher Erbfolge berufen ??? - die einzige Person in Deutschland sein, die ein Erbe nicht ausschlagen kann?

Meine Mutter kann nicht ausschlagen weil verschwägerte keine Erben sind, aber dennoch zalngspflichtig werden können.

Archiworld schrieb:
kannst du vorher nicht heraus finden ob dein Onkel auch wirklich was zu vererben hat? geld, autos, Immobilien? Frag doch mal danach, bevor gleich alles abschlägst und trotzdem zahlen musst.

Und wie? Ich kenne niemanden der ihn kannte, ich wess nicht mal wo er die letzten Jahre gewohnt hat.



Wenn sie kein Erbe ist, dann muss sie doch auch nichts ausschlagen. o.0 ..

Wenn sie aufgrund irgendeiner Nazi-ö-rechtlichen Zahlungsverpflichtung für nen Unbekannten aufkommen soll -> Verfassungsbeschwerde.

Du hast als Erbe einen Anspruch auf Auskunft gegenüber den Kreditinstituten des Erblassers. Seriously, spar dir Zeit und Aufwand.
 
Freezi schrieb:
Und wie? Ich kenne niemanden der ihn kannte, ich wess nicht mal wo er die letzten Jahre gewohnt hat.

Das müßte Dir doch das Nachlaßgericht, bzw. der Nachlaßverwalter sagen können. Schließlich mußt Du wissen, oib Du das Erbe ausschlagen sollst oder nicht.
 
Das wissen die doch auch nicht. Die wissen nur das er jetzt in der gesetzlichen Erbfolge dran ist. Wenn er lieb fragt sagt ihm ein Rechtspfleger vllt. warum die anderen ausgeschlagen haben. Aber das wird der vermutlich auch nur in Muc wissen.

Wenn die Benachrichtigung von einem Nachlass_pfleger_ gekommen sein sollte -> schnell raus aus der Nummer.
 
Ne, das kam alles nur vom Bestattungsinstitut. Ich habe aber gar keinen Plan wie ich hersusfinden soll ob da was zu holen ist. Das ist alles 600km weit weg von mir geschehen, an wen soll ich mich denn wenden?



Slurms Mc Kenzie schrieb:
Freezi schrieb:
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Nur mal so aus Interesse. Warum sollte deine Mutter - sofern in gesetzlicher Erbfolge berufen ??? - die einzige Person in Deutschland sein, die ein Erbe nicht ausschlagen kann?

Meine Mutter kann nicht ausschlagen weil verschwägerte keine Erben sind, aber dennoch zalngspflichtig werden können.

Archiworld schrieb:
kannst du vorher nicht heraus finden ob dein Onkel auch wirklich was zu vererben hat? geld, autos, Immobilien? Frag doch mal danach, bevor gleich alles abschlägst und trotzdem zahlen musst.

Und wie? Ich kenne niemanden der ihn kannte, ich wess nicht mal wo er die letzten Jahre gewohnt hat.



Wenn sie kein Erbe ist, dann muss sie doch auch nichts ausschlagen. o.0 ..

Wenn sie aufgrund irgendeiner Nazi-ö-rechtlichen Zahlungsverpflichtung für nen Unbekannten aufkommen soll -> Verfassungsbeschwerde.





Sie ist mit ihm verschägert... DAS reicht aus um zur kasse gebeten zu werden.

Und woher soll ich wissen bei welcher bank er war?
 
dann ist das doch alles richtig scheisse geregelt! warum sollst du zahlen und ein Erbe ausschlagen, ohne zu wissen was vererbt wird? Vorallem wie finden die dich und fordern von dir, dass du zahlst. dann könnten Sie dir wenigstens im Brief mit schreiben ob du geerbt bekommst oder nicht.

irgendwie total strange diese bürokratie.
 
Freezi schrieb:
Sie ist mit ihm verschägert... DAS reicht aus um zur kasse gebeten zu werden.

Nö. Die Schwägerin ist nicht in der gesetzliche Erbfolge (steht z. B. hier), und unterhaltsverpflichtet gegenüber dem Onkel kann sie erst recht nicht gewesen sein.

Aber wenn das Schreiben sowieso nur vom Bestattungsinstitut kam, würde ich mir da keine allzu großen Sorgen machen. Die schreiben natürlich jeden an, bei dem sie auch nur einen Funken Hoffnung haben, etwas mehr Geld als den Sozialsatz zu bekommen.
 
Da könntest du Recht haben, die wisse wohl selbst nicht bescheid und schreiben einfach etwas dahin. Jedenfalls habe ich vorhin mit meinem RA telefoniert und der meinte ich soll mal vorbeikommen, dann würde er mal schauen wie man an Infos über ein mögliches Erbe kommen könnte. Gleichzeitig sagte er aber auch sofort, dass er nicht glaubt dass es sich lohnen würde. Morgen telefonieren wir noch mal, weil er schauen wollte ob meine Mutter rechtskräftig belangt werden könnte.

Beim Notar war ich eben auch und habe nun den Wisch, welchen ich nun binnen 5 Wochen abschicken muss. Hat 11,90€ gekostet. Das Einschreiben wird auch 4€ kosten. Das sind jetzt keine großen Summen, aber mich kotzen allein schon die 16€ an. Da hätte ich mir lieber einen Film für gekauft. :D
 
Ich habe gerade den Brief für das Amtsgericht München fertiggestellt, aber die Genugtuung ist wirklich das Schreiben für das Bestattungsinstitut, denen mitzuteilen dass ich für die Kosten nicht aufkommen werde. :grins:

Am liebsten würde ich einen Euro als Münze beilegen mit dem Hinweis, aus purer Gutmütigkeit beteilige ich mich diesem Euro an den Kosten. :ugly:
 
Auch wenn du ihn nicht gut kanntest war der Mann der Bruder deines Vaters. Und vielleicht war er auch ein guter Mann. Ich hätte alles etwas respektvoller formuliert.
 
Lokum schrieb:
Auch wenn du ihn nicht gut kanntest war der Mann der Bruder deines Vaters. Und vielleicht war er auch ein guter Mann. Ich hätte alles etwas respektvoller formuliert.

Wo, im Forum? Oder im Brief ans Bestattungsinstitut? Meinst du wirklich das juckt die dort?? Für die ist es nur ein weiterer Toter, der derzeit sogar noch zu ihren Unkosten unter die Erde gebracht wurde.

Ich habe das Schreiben aber nicht zynisch verfasst, es ist ein ganz normaler Hinweis darauf, dass ich das Erbe ausgeschlagen habe und für die Rechnung nicht aufkommen werde. Ich muss ja wohl in dem Schreiben kein "Herzliches Beileid" zufügen.

Oder meinst du hier im Forum? Ach du meine Güte, nur weil er der Bruder meines Vaters war, muss ich doch keine Trauer empfinden. Ich habe auch nirgends über seinen Tod gelacht oder abfällige Kommentare über sein Ableben gemacht. Aber ich habe den Mann seit gut 25 Jahren nicht mehr gesehen/gesprochen, mein Vater ebenso wenig. Als meine Oma starb, kümmerte sich nur mein Vater um alles, und auch in all den Jahren davor war nur mein Vater für sie da. Mein Onkel verschwand aus unserem Leben Ende der 80er Jahre, soll ich ihn dafür jetzt auch noch ein Dankesschreiben entrichten?

Als mein Vater vor zwei Jahren starb konnten wir ihn nicht mal ausfindig machen. Aber vielleicht lebte er ja wirklich unter einer Brücke, keine Ahnung. Ist mir ehrlich gesagt auch egal. Nicht jeder Tod eines Angehörigen geht einem nahe, ebenso wie nicht jeder Tod eines beinahe Fremden einem gleichgültig ist.
 
Die Bestattungsinstitute juckt Pietät nicht die Bohne. Genauso wenig wie die Friedhöfe. Ganz im Gegenteil, die wissen genau, dass die meisten Leute genau aus diesen Gründen zahlen - und das nutzen die schön aus.
Ich kenn hier einen Friedhof (wahrscheinlich ist das bei allen so), da ist es Gang und Gäbe, dass Verwandte angeschrieben werden und zur Zahlung von vierstelligen Beträgen zur Sanierung des Grabes aufgefordert werden, selbst wenn die Gräber noch völlig in Ordnung sind. Ansonsten wird der Grabstein umgeworfen, damit er aus "Sicherheitsgründen" niemanden verletzen kann.
Dass da die meisten (v.a. ältere Herrschaften) klein bei geben, ist auch klar...
 
Jetzt habe ich mit zwei Mietern, der Wohnungsgesellschaft und dem Hausmeister gesprochen, und niemand kannte meinen Onkel, noch einen Mieter mit seinem Nachnamen. Der Hausmeister meinte er kenne alle Mieter, ist seit neun Jahren Betreuer der Häuser, aber hat von ihm noch nie gehört.

Da frage ich mich jetzt schon, wie das Bestattungsinstitut auf die Anschrift kam.
 
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