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MULTI Baphomets Fluch: Der Sündenfall

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Leute, lest die verlinkte Seite doch einfach mal :D


  • Minimum:
    • OS: Windows XP
    • Processor: 1.6 GHz
    • Memory: 1 GB RAM
    • Graphics: 256 MB
    • Hard Drive: 3 GB available space

Entweder Steam oder dieses GOG.com :)


Zum Spiel:

Hab schon n paar Programmierpatzer/Bugs gefunden, die in ner Beta eigentlich hätten auffallen müssen. Revolution stand wohl sehr unter Zeitdruck, was auch diese Aufsplittung in zwei Parts erklären dürfte.
 
So, ich bin durch... mir als Point'n'Click-Fan war das bisher alles ein bischen zu einfach, aber auf jeden Fall das beste Adventure seit langem! Deep Silver sollte sich dringlichst Revolution ins Boot holen und diese Geheimakte-Stümper rauswerfen :D

Und im zweiten Part wird sich der Schwierigkeitsgrad ja hoffentlich noch zuspitzen...

@Nebiros666

Hast du es bei Steam gekauft?
Wenn ja, schließe Steam mal komplett (den gesamten Prozess, nicht nur minimieren) und starte dann Baphomets Fluch direkt... bei mir hat er sich dann erstmal n Update gezogen, bis dahin startete es auch nicht, aber er hat auf nem anderen Wege auch das Update irgendwie nicht geladen.
 
@JohnnyWohlfahrt Wie lange hast du ca. gebraucht?

Das kann ich dir sogar ziemlich genau sagen :D

bbbfbbfb.jpg
 
Wenn einer von Euch durch ist, bitte lesen:

Zur Story

Kurz vor dem Ende als man in Hobbs Loft einbricht und das Gemälde findet, hab ich zunächst den ersten Bereich dieser Wohnung abgegrast ohne auch nur einmal nach rechts zu laufen. Ich hatte sogar schon das Gemälde aus dem Versteck geholt und seinen Anrufbeantworter abgehört. Geht man nun weiter nach rechts liegt dieser Riesenkerl Hobbs da ja n paar Schritte weiter tot auf dem Boden. Nicht versteckt um eine Ecke oder hinter oder unter etwas. :D

Für mich ein auffälliger aber sympathischer Design-Patzer, ich musste grinsen. ;)

Doof fand ich das Mäneken-Pis-Rätsel. Nicht das Rätsel an sich, sondern der Logikfehler, der in Spielen, wo man mehr als einen Charakter aktiv spielt öfter mal begangen wird. Als Spieler weiß man zwar von Moue's Pinkelproblem, aber nur weil Nico es weiß. Wie kann George voraussetzen, dass Moue durch solche Anspielungen auf die Toilette getrieben wird?

Bugs(?)

Bis auf einige kleine Übersetzungsfehler oder das mal das falsche Symbol eingeblendet wurde (Auge obwohl man mit der Person sprechen kann z.B.) fiel mir folgendes auf:

Das Rätsel mit der Musik spielenden Grusskarte war bei mir aber irgendwie verbuggt. Es war mir schon irgendwie klar, dass nur Bassam mir helfen kann. Andere Orte konnte man ja auch gar nicht betreten außer Bijous Wohnung und die Einkaufspassage. Ich hatte Bassam alles gefragt und gezeigt was ging, aber ich kam einfach nicht weiter. Ging ich mit dem Cursor auf seinen Stand, stand da einfach nur "Stall" (eines der kleinen Worte, das beim Übersetzen vergessen wurde). Und zwar beim gesamten Stand, egal wo ich mit dem Cursor hinging. Guckte George sich den Stand an kam ein Standard-Spruch, immer wieder. Irgendwann zweifelte ich an meinem Verstand, weil ich nicht wusste was ich sonst machen sollte, also nutzte ich einmal die Hilfe. Da stand dann halt auch man soll zu Bassam gehen und sich die Musikgrusskarten an seinem Stand ansehen und ihn dann nach dem Lied fragen. Ich dachte so "Hä? ich steh doch vor dem Stand!" Und voilá.... ich geh raus aus der Hilfe und auf einmal ohne weiteres Zutun kam beim Mouseover nicht mehr "Stall", sondern einzelne Begriffe wie Töpfe, Bücher und halt auch diese Grusskarten. Das fand ich echt sonderbar.

Als George den Fake-Anruf bei Vera Security macht um Annette abzulenken ist ihr Sprachsample nicht ins Deutsche übersetzt. Sie nuschelt irgendwas mit "Wrong number".

Teilweise drehen sich die Figuren beim Sprechen in die falsche Richtung. Bei mir führte George bspw. ein langes Gespräch mit Bassam, während er ihm komplett den Rücken zukehrte. In England auf Hobbs Hinterhof, als George am Regenrohr hing, setzte das Spiel offensichtlich voraus, dass Nico an einer anderen Stelle steht, als ich sie zum Hupen aufforderte. In dem kurzen Moment wo sie "Okay" sagt oder sowas beamte sie an eine komplett andere Stelle.
 
Die Gamestar ergießt sich mal wieder in der Technikfrage, immer mit dem heuchlerischen "schön das es wie früher ist" aber hauen dem Spiel dann die geringe Auflösung, detailarme Hintergründe und mäßige Animationen vor. Es wird ein utopischer Vergleich mit einem Millionenprojekt wie Runaway gezogen, weil da sah ja alles angeblich besser aus und überhaupt ist das Spiel ja viel zu einfach. Das Runaway allerdings spätestens ab dem zweiten Teil 'ne völlig beschissene Handlung hatte und über die ganze Serie verteilt Rätsel, welche nicht mehr anspruchsvoll, sondern hirnrissig waren, das ist mal wieder egal. Hauptsache man hat wieder ein Spiel bis zur Unkenntlichkeit zerpflückt und in Wertungen gespalten die in keiner Relation zum Ganzen stehen.
 
Runaway hat den für Point'n'Click-Adventures gröbsten Designpatzer überhaupt, nämlich das man Bereiche die man schon komplett abgegrast hat später nochmal besuchen muss, weil man auf einmal mehr Möglichkeiten hat. Man kann bspw. plötzlich an einer Stelle nach oben in eine Baumkrone schauen und einen Fallschirm (glaub ich) vorfinden. Der muss da storybedingt nach dem Flugzeugabsturz aber auch schon gehangen haben als man die ersten fünf Male an diesem Schauplatz war - ohne die Möglichkeit nach oben zu schauen natürlich.

Ein absolutes No-Go im Spieledesign.

Edith:

Jetzt gerade erstma den Gamestarbericht überflogen... dass die überhaupt schon ne Spielspaßwertung und auch Einzelwertungen vergeben, wenn erst 50% des Spiels veröffentlicht sind disqualifiziert den Bericht ja schon total ... ich dachte die hätten wenigstens schon alles spielen dürfen...

Ediths Schwester:

Grad mal die Kommentare gelesen,... die Leser haben mehr Fachwissen als der Autor :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen hab ich die Gamestar auch seit langem nicht mehr im Abo, das Einzige was man von denen noch liest sind Konsolen-Rants, Technik-Geweine, ungehobelte und seelenlose Tests wie der Jetzige und Copy-Paste-News.

Aber das ist eigentlich ein Problem der meisten deutschen Spielemagazine, no spirit, no soul, no heart...
 
GS ist nur noch eine klickgenerierende Seite. Konsolenzeug überall, die eigentlich nur zur GamePro gehören sollten. Filmkritiken von Leuten, denen das Genre eh nicht zusagt. Hardwaregelaber ohne Sinn und Verstand.
Ich schaue dennoch täglich dorthin, einfach weil mir das Webdesign sehr zusagt. Bei Onlinewelten und deren tausend Schwesterseiten gefällt mir das Design einfach mal null.

Und die Wertungen / Fazits jucken mich eh auf keiner Seite, erst recht nicht, wenn GS einen Punkt abzieht, da es nur das halbe Spiel sei :gerri:

Die Kommentare zu den Artikeln interessieren mich in der Regel auch mehr als der Artikel selbst :D
 
Und gleichzeitig(!) keine Fachkompetenz, schlechte Recherche und mieser Stil. Dafür aber immer und immer wieder quasi zu 80% eine Spielanleitung das Review und der Rest ist dann "Die Lichteffekte sind super und der Sound ist mit 5.1 Anlage brachial", Luibl haut noch irgendwo "Der Waffenporno ist ein Kniefall vor dem Mainstream" ins Fazit und fertig ist das deutsche Review.
 
Die hätten schon längst mit der Gamepro zusammen verschmolzen werden sollen, die ist zwar noch schlimmer, aber dann könnten sie sich die Zwietracht mit den Konsolen schenken und in Harmonie gegenseitig die lieblosen Tests um die Ohren schreiben...
 
Und gleichzeitig(!) keine Fachkompetenz, schlechte Recherche und mieser Stil. Dafür aber immer und immer wieder quasi zu 80% eine Spielanleitung das Review und der Rest ist dann "Die Lichteffekte sind super und der Sound ist mit 5.1 Anlage brachial", Luibl haut noch irgendwo "Der Waffenporno ist ein Kniefall vor dem Mainstream" ins Fazit und fertig ist das deutsche Review.

Wenn man sich in anderen Ländern wie England oder den USA anschaut, mit welcher Begeisterung und Kreativität Tests geschrieben werden, da wird nichts auseinandergepflückt, nach hirnverbrannten Testsystemen systematisch kategorisiert und analysiert, als würde man 'ne Stiftung-Wahrentest für Videospiele veranstalten. Davon sind die großen Videospiel-Magazine hierzulande meilenweit entfernt…

So was wie die GEE kackt hier an den Leserzahlen ab und farbiges Klopapier wie die Computerbild Spiele sitzt auf dem Thron...
 
Wenn man sich in anderen Ländern wie England oder den USA anschaut, mit welcher Begeisterung und Kreativität Tests geschrieben werden, da wird nichts auseinandergepflückt, nach hirnverbrannten Testsystemen systematisch kategorisiert und analysiert, als würde man 'ne Stiftung-Wahrentest für Videospiele veranstalten. Davon sind die großen Videospiel-Magazine hierzulande meilenweit entfernt…

So was wie die GEE kackt hier an den Leserzahlen ab und farbiges Klopapier wie die Computerbild Spiele sitzt auf dem Thron...

Vollste Zustimmung. In anderen Ländern herrscht eine ganz andere Review-Philosophie. Da geht es nicht darum ein Spiel nach möglichst objektiven Gesichtspunkten auseinanderzunehmen, sondern Gamer, die das Genre lieben, schreiben einen Bericht für andere Gamer. Deswegen liest man in den Ami-Reviews auch selten solche breit erzählten, völlig unnötigen Steuerungs-, Mechanik- und Technikpassagen, die keinen Zocker interessieren. Bart Wux macht das z.B. immer richtig gut. Da merkt man immer gleich, dass sich der Text an Gamer richtet und nicht versucht eine Anleitung oder Gedichtanalyse zu schreiben. Aber gut, labern wir weiter über das Spiel. :D
 
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