Phenomenon schrieb:
Ich denke er hat mit dem Rücktritt die richtige Entscheidung getroffen. Wenn er noch 1-2 jahre damit gewartet hätte, wäre er sicherlich nicht mehr wirklich konkurrenzfähig gewesen, sein Spiel ist doch recht limitiert, was man heute wieder gesehen hat. Die Entwicklung macht eben auch vor dem Tennissport nicht Halt. Fand ihn auch immer sehr sympathisch, auch wenn ich mit seiner Spielweise nie was anfangen konnte. Ich denke er hat das optimale aus seinen Möglichkeiten gemacht.
Naja, kann nicht jeder ein Federer, Nadal, Sampras usw. sein. Zu den meisten Spielern gehören Stärken und Schwächen, und schaut man sich mal die Aufschlagmonster rum die sonst so rumlaufen, war Roddick da schon eine Kategorie besser.
Man darf auch nicht vergessen dass er 3x im Finale von Wimbledon stand. Aber da stand halt immer Federer als Gegner, zumindest 2009 war Roddick aber absolut auf Augenhöhe, ich fand er war an dem Tag sogar der bessere Spieler, aber Federer hatte einfach die besseren Nerven.
Mit einem einzigen Grand Slam Erfolg, bliebt er aber doch hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurück. Aber wie gesagt, daran trägt auch Federer irgendwie eine Mitschuldigkeit.

Aber Tennis auf dem Niveau ist halt kein Wunschverein. Becker stand 7x im Wimbledonfinale, und konnte "nur" 3x siegen. Thats the Game.
Mit Roddick geht aber definitiv ein sehr charismatischer Spieler, der auch mal eine gute Show leisten konnte, also ähnlich wie Safin oder auch Agassi. In der Hinsicht sind u.a. Federer und Nadal die reinsten Schlaftabletten. Nur Djokovic beherrscht das noch sehr gut.