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ATP / WTA -Tour Season 2026

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Yzerman schrieb:
Federer kann die 1 so gut wie nicht verteidigen.

mit normalem Tennis nicht, nein. falls er aber beide ATP 1000 Turniere, das Turnier in Basel und das Finale ohne Niederlage gewinnt, kann er die Nummer 1 bleiben
... niemand hat behauptet, dass es einfach wird :grins:

die 300 wird er jedenfalls erreichen, die kann man ihm nicht mehr nehmen (glaube ich)
 
Das Finale der World Tour Finals steht vor der Tür

Standesgemäss werden sich die besten Spieler des Jahres duellieren, nachdem Djoko heute DelPo niedergerungen und Federer Mr Murray unter tobendem Applaus der Londoner weggefegt hat ;)

So wie die beiden zuletzt gespielt haben, wird mMn die Tagesform entscheiden. Für Federer sind es die 8. Finals (6 Siege [Rekord], eine Niederlage), für Djokovic die zweiten nach seinem Sieg 2008.
 
Wahnsinn wie gut Fedi gespielt hat. Zum achten mal im Finale der Tour Finals, das schafften bisher nur Lendl (9x im Finale, 5 Siege), und Becker (8x im Finale, 3 Siege).

Federers Ausbeute ist aber ganz ganz groß, bei bisher sieben erreichten Finals gewann er sechs mal. Solch eine Ausbeute konnte bis dato nur Sampras erreichen, der 5/6 Endspielen gewinnen konnte.

Beckers Ausbeute ist leider neben Wimbledon (3/7) erneut negativ. Drei Siege bei acht Finalteilnahmen sind etwas wenig, aber beeindruckend ist seine Statistik natürlich dennoch.
 
Ich bin sonst eigentlich immer guter Dinge, wenn Federer spielt und definitiv kein "Dauerkarriereendeherbeirufnörgler"... Aber gestern war ich gar nicht guter Dinge vor dem Match und dachte mir, nach Olympia die 2. Niederlage gegen Murray in Londen... Am Anfang sah ich meine Zweifel ja duchaus bestätigt: Murry legte los wie die Feuerwehr und es sah so aus, als ob Federer da locker in 2 abserviert würde... Und dann das :dhoch:

Wäre ein super Abschluss der Saison, wenn er den Djoker nochmals schlagen könnte zum Jahresende. Dieser hat aber gegen Del Potro gegen Ende des Matches ganz schön stark gespielt... Er sah zwar in seinen zu kleinen Hosen ganz schön lächerlich aus, aber auf den Ausgang des Matches gegen Federer wird das wohl eher weniger Einfluss haben :grins:
 
Wieder mal verkackt. Wie schon an den US Open vor 2 Jahren...
Naja, war dafür eine unterhaltsame Partie und eines Finales mehr als würdig. Federer konnte aber immer mithalten und hätte mit ein wenig Glück schon gewinnen können.
 
war wirklich ein tolles Spiel! natürlich mag ich den Sieger nicht, aber als Tennis-Fan freut man sich doch über solche Spiele. 100mal besser als jedes Duell welches es je zwischen Murray und Djokovic geben wird :D
 
Das war ein grandioses Match und Federer hätte beide Sätze für sich entscheiden können, den ersten gar müssen... Leider eine verpasste Gelegenheit, aber insgesamt sicherlich ein tolles Turnier und ein tolles Jahr!

Dange Roger!
 
Becker: "Nur Federer hätte mit uns mithalten können"

Die heutige Zeit mit der Generation um Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray wird gerne auch als die goldene Ära bezeichnet. Boris Becker sieht das jedoch ganz anders. Der sechsfache Grand-Slam-Sieger meint, dass es nur einen Spieler gebe, der in seiner Zeit mit Größen wie Pete Sampras, John McEnroe, Andre Agassi und ihm hätte mitspielen können - Roger Federer.
"Ich denke nicht, dass Nadal und Djokovic in der Ära von Serve-and-Volley so erfolgreich gewesen wären, aber Federer hätte mitspielen können", sagte Becker beim "Hindustan Times Leadership Summit" in Neu-Delhi (Indien) und fügte an, dass die Vielseitigkeit von Federer ihn vor Nadal und Djokovic bringe.

"Der Grund, warum Federer im Alter von 31 Jahren immer noch Erfolg hat, ist, weil er eine gute Technik hat. Er kann von der Grundlinie spielen und kommt auch öfter ans Netz als andere Spieler, wenn er es muss."

"Das ist die ultimative Frage"

Ob Federer der beste Spieler aller Zeiten sei, darauf will sich Becker nicht eindeutig festlegen.

Der dreifache Wimbledonsieger gibt eine diplomatische Antwort: "Das ist die ultimative Frage, aber unglücklicherweise gibt es darauf keine Antwort. Roger Federer hat mehr Turniere (Grand Slams) als jeder andere gewonnen, aber es bleibt ungewiss, ob er einen McEnroe, einen Borg, einen Laver oder mich geschlagen hätte."

Quelle: Eurosport


Ach ja, die alte Garde. :dhoch:

Ist aber durchaus interessant. Die Spielweise ist heute wirklich etwas eingeschränkter als damals, dafür aber etwas kraftvoller. Die Spieler wirken besser austrainiert. Aber ich denke auch dass die heutigen Spieler gegen die top S&V Spieler damaliger Zeit ihre Probleme gehabt hätten. Denn da bringt die Defensive nicht mehr so viel wenn der Volley gut gesetzt wird.
 
Bzw. andersum würden die Spieler von damals ziemlich alt aussehen auf den Plätzen von heute. Der arme Sampras.

Die Aussage ist von daher quatsch, da sich die Spieler ja anders entwickelt hätten. Heute spielt man halt kein Serve and Volley mehr und darauf hat sich die Generation eben eingestellt.

Klar das er Federer quasi hervorhebt, weil Federer noch als einziger in beiden Generationen mitgespielt hat und damals schon mit 19 bewiesen hat das er einen 29 Jährigen Sampras schlagen kann.

Becker in Topform und einen Federer in Top Form, würde ich immer, immer auf Federer wetten.
 
Schaut euch doch mal die Wimbledon Spiele von Becker und den alten Hasen an. Da würde auch ein Nadal und Djoko locker gewinnen. Damals wurde ein komplett anderes Tennis gespielt.

Ist aber nicht nur im Tennis so, das gleiche gilt auch im Fussball, Eishockey etc. Man hat überall gewaltige Fortschritte gemacht.
 
Yzerman schrieb:
Schaut euch doch mal die Wimbledon Spiele von Becker und den alten Hasen an. Da würde auch ein Nadal und Djoko locker gewinnen. Damals wurde ein komplett anderes Tennis gespielt.

Ist aber nicht nur im Tennis so, das gleiche gilt auch im Fussball, Eishockey etc. Man hat überall gewaltige Fortschritte gemacht.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Du vertust dich da ziemlich. Musst auch bedenken dass die Schläger heute wesentlich effizienter sind, die hatten sie damals noch nicht in der Form. Dann spielt heut fast jeder die Rückhand beidseitig, und die einhändige hat da sicherlich Vorteile wenn man sie beherrscht.

Man kann sicherlich nicht sagen dass die heute schlechter sind als früher, aber mit nichten würden die heutigen TOP 10 Spieler einen Becker, Sampras, McEnroe, Lendl usw. vom Platz fegen.

Und vom offensiven Tennis her ist Serve and Volley sicherlich effizienter, als sich erst mal 10 Schläge von der Grundlinie hin und her zu geben.
 
Freezi schrieb:
Yzerman schrieb:
Schaut euch doch mal die Wimbledon Spiele von Becker und den alten Hasen an. Da würde auch ein Nadal und Djoko locker gewinnen. Damals wurde ein komplett anderes Tennis gespielt.

Ist aber nicht nur im Tennis so, das gleiche gilt auch im Fussball, Eishockey etc. Man hat überall gewaltige Fortschritte gemacht.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Du vertust dich da ziemlich. Musst auch bedenken dass die Schläger heute wesentlich effizienter sind, die hatten sie damals noch nicht in der Form. Dann spielt heut fast jeder die Rückhand beidseitig, und die einhändige hat da sicherlich Vorteile wenn man sie beherrscht.

Man kann sicherlich nicht sagen dass die heute schlechter sind als früher, aber mit nichten würden die heutigen TOP 10 Spieler einen Becker, Sampras, McEnroe, Lendl usw. vom Platz fegen.

Und vom offensiven Tennis her ist Serve and Volley sicherlich effizienter, als sich erst mal 10 Schläge von der Grundlinie hin und her zu geben.

Klar sind heute die Schläger besser. Wenn man sieht was für Schläge und Winkel die so hinbekommen (vor allem in der defensive)... Aber S&V ist jetzt nicht mehr so der Hammer. Die Returns sind halt auch viel besser geworden. Djoko z.b. retourniert absolut genial. Und aus irgendeinem Grund spielt ja heute niemand mehr Serve & Volley.
 
Sie spielen schon seit zehn Jahren kein S&V mehr, Fed ist der einzige der das noch beherrscht, Haas vielleicht auch noch. Heißt aber nicht das es nachteilig wäre, es ist nur aus denn Akademien verschwunden, keiner lernt es mehr. Wenn ich das allein bei den Damen sehe, wie oft es da die Chance gäbe nach vorn zu rücken, aber nein... erst noch 10 mal hin und her von der Grundlinie. Ich glaube mit Henman ist vor Jahren der letzte klassische S&V ausgestorben.
 
interessante These von Becker. Schwierig zu sagen, inwiefern er damit recht hat.
Ein wenig gewagt finde ich aber, dass sich Becker in einem Satz mit King Federer, Borg, Laver und McEnroe nennt. Wie lange war Becker der beste Spieler der letzten 52 Wochen? 9 Wochen lang? 10? 20? auf jeden Fall nicht 100 (Borg, bei 1/2 so langer Karriere wie Becker), 200 (McEnroe), oder 300 (You know who). 1/3 der Grand Slam Titel seiner Majestät, 1/30 seiner Zeit an Nummer 1.
Statistiken sind nicht alles, aber Becker ist wohl eher einer der Top 5 Spieler seines Jahrzehnts als Top 5 der Tennisgeschichte.


aber ernster: Wieso das klassische S&V verschwunden ist, finde ich wirklich eine spannende Frage. Material (Raquets, Belag)? Ausbildung? aber wieso ist es aus den Akademien verschwunden? Warum wird darauf kein Wert mehr gelegt? sind Returns besser oder Aufschläge "schlechter" geworden? Warum schlägt Tomic so schlecht auf? Wir sich sein Spiel in richtig Del Potro bewegen? oder versucht er es auch mit dem defensiven Spiel? oder will er All Rounder werden? oder versucht er es doch noch mit S&V, wie es sich bei seinem Körperbau anbieten würde? (und sein volley ist glaube ich ordentlich, oder?)
 
Ich finde schon dass man Becker zu den besten Tennisspielern aller Zeiten dazuzählen kann, dass er nicht solange die Nr 1 war ist doch dabei erst mal zweitrangig. Seine Statistiken sind durchaus beschtlich, und ich denke nicht dass er sich auf eine Stufe mit Federer oder Sampras stellt. Schon zu seiner aktiven Zeit sagte er über Sampras immer dass er einfach der beste Spieler ist, und er ihn nur schlagen kann wenn er selbst seinen aller besten Tag erwischt. Ich erinnere mich da an ein paar riesige 5-Satz Matches der beiden auf Hallenbelag, wo Becker durchaus auch siegreich war. Auf Rasen leider nicht, das verlorene Wmbledonfinale 1995 war für mich ein Trauertag, zumal er zuvor im Semi den damals arroganten und verhassten Agassi schlug.

Aber wieso sollte er sich jetzt nicht nennen? Außerdem darf man nicht vergessen dass er in den 80er Jahren der erste Spieler war, der mit etwas mehr Kraft spielte. Seine damaligem Aufschläge waren ziemlich heftig, nicht umsonst nannte man ihn Bum Bum Becker.

Aber Spieler verschiedener Dekaden zu vergleichen ist immer müßig, da es halt nur Vergleiche theoretischer Art sein können. Und die Fans die damals noch nicht gespannt vorm TV saßen, geben den Spielern von heute eh immer den Vorteil, einfach weil sie die älteren nicht mehr aktiv erlebt haben.

Sampras ist aber definitiv DER Spieler vergangener Tage, der auch mit Nadal, Nole, Federer und Murray mithalten könnte, und sie sicherlich auch hinter sich halten könnte. Der hat das Tennis in den 90er Jahren mMn auf ein neues Level gebracht.
 
Federer fordert schnellere Plätze

Nicht das erste Mal haben ihn 2012 seine drei größten Konkurrenten Novak Djokovic, Andy Murray und Rafael Nadal mit ihren so starken Verteidigungsqualitäten wiederholt in Schach halten können. Jetzt hat er genug vom Defensivspiel! Roger Federer will die Geschwindigkeit im Tennis endlich erhöht haben.

Und er hat auch seine konkrete Vorstellung, wie: "Es ist eine einfache Rechnung. Macht die Plätze schneller, dann ist es schwieriger zu verteidigen", sagte er kürzlich gegenüber den Medien. "Angriffsstil ist wichtiger. Es ist nur auf diesen langsamen Plätzen möglich, dass man so verteidigen kann, wie wir das alle derzeit machen."

"Nicht versuchen, alles gleich zu machen"

Federer will dies aber keineswegs als Plädoyer für ausschließlich schnelle Beläge verstanden haben. Der Schweizer betonte zwar, etwa mit dem Hardcourt bei den ATP World Tour Finals in der Londoner O2-Arena sehr glücklich gewesen zu sein, weil er einer der schnelleren in der Halle wäre. Langsame Plätze wären natürlich für die vom Publikum gerne gesehenen längeren Ballwechsel gut, doch etwas mehr Variation in den Belägen würde die Spieler dazu zwingen, zu lernen, aggressiver zu sein. "Das wäre nett, ein bisschen wirklich Langsames und dann ein bisschen wirklich Schnelles, statt zu versuchen, alles mehr oder weniger gleich zu machen."

"Was man nicht will, ist, dass du 15 großartige Schläge machst und am Ende mündet es doch in einen Fehler", führte der 17-fache Grand-Slam-Gewinner seine Überlegungen weiter aus. "Ich denke, dass schnellere Plätze der Sache dienen würden. Ich denke, es würde manchmal helfen, sich etwas ein wenig Schnellerem zuzuwenden. Das würde dabei helfen, zu lernen – und zwar im Falle von vielen unterschiedlichen Spielern, unterschiedlichen Spielstilen – zu realisieren, dass es eine gute Sache ist, zum Netz zu kommen, das ist keine schlechte Sache."

"Die Top-Leute werden geschützt"

Federer geht mit seinen Gedanken noch weiter: Mehr Turniere auf schnelleren Courts könnten es anderen Spielern leichter machen, die "Top Vier" zu fordern. Mit der Herangehensweise, die Beläge so ähnlich wie möglich zu halten, "schützt man die Top-Leute irgendwo wirklich, weil man damit derzeit die besten Chancen hat, sie im Semifinale zu haben, denke ich. Aber sollte das das Ziel sein? Ich bin mir nicht sicher." Federer meinte, er sei sich daher auch nicht sicher, ob die Turnierveranstalter an schnelleren Belägen Gefallen finden würden. Wieviel Zustimmung Federer unter seinen Kollegen für seine Vorschläge genießt, lässt sich schwer beurteilen. Die Unterstützung von Mardy Fish wäre ihm auf jeden Fall gewiss. Der einzige Kommentar des US-Amerikaners auf Twitter zu Federers Vorstoß: "Amen!"

Quelle: Eurosport

Auch wenn mir Rogers Gejammere so langsam etwas auf den Geist geht, aber ein bisschen Recht hat er. Das Tennis wird immer langsamer, und dadurch ist sicherlich auch das Serve & Volleyspiel etwas ausgestorben. Außerdem können die ganz harten Aufschläger nicht mehr so erfolgreich spielen wie noch in den 90er Jahren. Daher glaube ich auch etwas daran was Becker vor kurzem gesagt hat. Wie hätte ein Djokovic oder ein Nadal gegen Leute wie Sampras, Agassi oder Becker auf schnellen Plätzen ausgesehen? Das Tennis war vor vielen vielen vielen Jahren jedenfalls sehr viel offensiver als heutzutage.
 
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