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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja was die vom Atomkraftwerk selber sagen ist in der Ukraine immer mit Vorsicht zu geniessen
26. April 1986, 4:30 Uhr
Akimow meldete einem Mitglied der Kraftwerksleitung, Nikolai Fomin, dass der Reaktor intakt geblieben sei. Obwohl überall Bruchstücke der Brennstäbe sowie Graphitelemente verstreut lagen und die Situation bei Tageslicht offensichtlich war, beharrten die Operatoren sowie die Kraftwerksleitung noch bis zum Abend des 26. April darauf, dass der Reaktor intakt sei und nur gekühlt werden müsse. Entsprechende Meldungen wurden nach Moskau übermittelt. Dieser Umstand ist nach Gregori Medwedew hauptursächlich für die späte Evakuierung der Stadt Prypjat verantwortlich.[2]
:gerri:
 
Das ist weniger ein Artikel als ein Spendenaufruf.
So löblich die Grundidee ist den abfallenden Atommüll zu verstromen verkennt der Artikel doch einen ganz entscheidenden Punkt: Uran ist endlich.

Das, die Limitierung der Regelbarkeit (die jeder Experte für die zukünftigen Netze voraussetzt) und die noch unbekannten Risiken werden konsequent verschwiegen.

Gut geschrieben, aber leider nicht die volle Wahrheit.
 
Die belgischen Atomkraftwerke scheinen ja echt sicher zu sein...

Druckbehälter belgischer Atomkraftwerke von 16.000 Rissen übersäht
Druckbehälter der beiden belgischen Atommeiler in Doel und Tihange sind mit mehr als 16.000 Rissen übersäht. Die Atomaufsicht des Landes prüft jetzt, ob die entdeckten Schäden die Standfestigkeit der Reaktoren beeinträchtigt. Zudem schlägt die Aufsicht Alarm: Diese Risse könnten in weiteren Atomreaktoren vorkommen.
http://www.ingenieur.de/Fachbereich...ischer-Atomkraftwerke-16000-Rissen-uebersaeht

Belgien warnt den Rest der Welt

Die Schäden in den AKWs von Belgien sind größer als bisher bekannt. Die Atomaufsicht fürchtet ein „Problem für den ganzen Nuklearsektor“.
http://www.taz.de/!154908/
 
Solange im Umkreis von, keine Ahnung, 1000km (?) noch AKWs stehen, bringt es imo wenig, seine eigenen Kraftwerke abzustellen. Wenn man sieht, was für Kraftwerke in Frankreich und jetzt auch Belgien in Betrieb sind, dann viel Spass.
 
Halbwertszeit
Vier Jahre nach Fukushima

4-format530.jpg


Im März 2011 wurde Japan von einem Tsunami getroffen – es folgte die verheerende Katastrophe von Fukushima. Welche Folgen hat das Unglück bis heute?
[...]
Die drei durchgeschmolzenen Reaktoren werden weiterhin gekühlt. Jeden Tag pumpt Tepco rund 300 Tonnen Wasser in die Gebäude, um zu verhindern, dass die geschmolzenen Reaktorkerne wieder zu reagieren beginnen. Wo genau sich die Kerne befinden, weiß niemand.
[...]
Zwar wird eifrig weiter dekontaminiert, aber wohin die strahlende Erde gebracht werden soll, ist weiterhin unklar. An 54 000 Standorten lagerten die „schwarzen Säcke“ mit der radioaktiven Erde, berichtet Smittal.
[...]

http://www.tagesspiegel.de/politik/vier-jahre-nach-fukushima-halbwertszeit/11425532.html
 
imo unfassbar wie wenig es die Japaner berührt, in jedem anderen Land wäre die Regierung abgewählt/gestürzt worden und alle Reaktoren abgeschaltet damit so etwas nie mehr passiert.
Gerade in einem Land das von der Fläche her eh so klein ist.
 
Ist größer als Deutschland! Und zum Glück scheint sich da auch langsam etwas zu wandeln.

Die Stimmung in der Bevölkerung hat sich gedreht. Die Ablehnung der Atomenergie ist mehrheitsfähig. Wo immer ein Reaktor wieder anlaufen soll, gibt es Proteste.

Abes Vorgänger Naoto Kan hatte kurz nach der Katastrophe einen ersten Einspeisetarif für Solarstrom eingeführt. Nach Ulrichs Angaben haben seither 200 000 Familien Solaranlagen auf ihren Dächern installiert. Außer in China sind 2014 nirgendwo mehr Solaranlagen ans Netz gegangen.

(gleicher Artikel)
 
Meiner Meinung nach die beste Tschernobyl Doku , vielen ist garnicht klar das es viel schlimmer hätte kommen können
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Vergessen am Rande des nuklearen Niemandslands
Seit vier Jahren warten Zehntausende Menschen aus Fukushima auf die Rückkehr in den Alltag. Ihre Ängste werden nicht selten weggewischt. Manche sterben in Einsamkeit. von Anna Behrend

fukushima-flucht-container-wohnung-540x304.jpg


[...]
Die einsamen Toten zeigen, dass auch vier Jahre nach dem Megabeben vor Japans Küste noch kein Alltag eingekehrt ist. Immer noch leben rund 230.000 Menschen in Appartements, die zu Zwischenunterkünften erklärt, oder kleinen Wohncontainern, die nach der Katastrophe zu Zehntausenden errichtet wurden.
[...]
Die Notunterkünfte waren eigentlich nur für zwei Jahre gedacht. Die meisten von ihnen sind kleiner als 30 Quadratmeter und alles andere als komfortabel.

"Wer Kontakte und das nötige Geld hat, geht woanders hin", sagt Ana Mosneaga, Wissenschaftlerin an der Universität der Vereinten Nationen in Shibuya. Sie erforscht den Einfluss der Katastrophe auf die Menschen und hat mit vielen Betroffenen gesprochen. "Es sind die Älteren und sozial schwächer Gestellten, die in den provisorischen Unterkünften zurückbleiben", sagt sie. Ehemalige Dorfgemeinschaften wurden auseinandergerissen. Das macht viele krank und einsam. Zerrissen zwischen dem Wunsch nach Rückkehr in kontaminierte Regionen und Neuanfang.
[...]
http://www.zeit.de/wissen/2015-03/fukushima-atomunfall-tsunami
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Das ist ziemlich erbärmlich für ein Land wie Japan...
 
Wenn Ihr euch für Atomdokus interessiert, dann sucht mal die Doku "Friedlich in die Katastrophe".
Das ist eine im Jahr 2013 ausgezeichnete Doku, die bisher allerdings nur im Kino und nie im TV gezeigt wurde.
Man muss um sie (offiziell) zu sehen allerdings Geld ausgeben.
Bei Youtube etc. gibt es jedoch viele Interviews mit dem Macher, die teilweise Auszüge aus der Doku zeigen.

http://www.friedlich-in-die-katastrophe.de
 
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