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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

JohnnyWohlfahrt schrieb:
Das hier eigentlich schon gesehen? Amis, ey...

http://i.imgur.com/uZbK6.jpg

Vollkommen absurd - was fürn Vollschuss muss man haben, um derartiges von sich zu geben?
Wundert mich immer wieder, wie solche Leute den Tag überleben, ohne von einem Bus überfahren zu werden oder sich nicht selbst in den Kopf zu schießen.
 
JohnnyWohlfahrt schrieb:
Das hier eigentlich schon gesehen? Amis, ey...

http://i.imgur.com/uZbK6.jpg

:fp:

Vielleicht haben die Japaner auch den Wetterbericht geschaut und daraufhin bewusst die Kühlung der AKW abgestellt, damit die ganze radioaktiven Wolke jetzt nach Amerika rüberzieht. Jaha, haben die Amis mal daran gedacht?

... oh Mann.
 
Tja, was erwartet man...
Natürlich denken lange (!!) nicht alle Amis so, aber eben grade die zurückgebliebenen Republikaner-Hillbillies mit NRA-Mitgliedschaft sind eben so bescheuert.
Bei sowas tut mir nur immer der gebildete Rest dieser Nation so leid, da die unter diesem Stereotyp des dummen, mega-patriotischen Jubel-Amis leiden müssen.


@maxx: ich hoff mal, du meinst damit nicht mich, aber wenn doch:
:lol: Wenn du meinst...
 
Gibt es eigentlich schon handfeste Informationen?
Selbst um 14h im Radio hieß es wieder mal so, mal so.

Laut NTV Text die Nacht seien schon 160 Menschen verstrahlt (nehme an die in der nähe des Reaktors).


Für mich selbst aber unbegreiflich warum so etwas möglich ist und warum es scheinbar keine richtigen Notfallpläne gibt, um einen Reaktor später abkühlen zu können, wenn doch irgendwie die Generatoren ausfallen.
 
Was ich nicht verstehe.. wieso gibt es keine handfesten informationen.. keiner weiß was im Reaktor 1,2 los ist. Steht er noch, steht er nicht. usw..
 
maXX schrieb:
el_barto schrieb:
@maxx: ich hoff mal, du meinst damit nicht mich, aber wenn doch:
:lol: Wenn du meinst...

habe ich irgendwo deinen namen erwähnt?

wo du deine infos hernimmst ist mir ehrlich gesagt egal, mister superschlau. :p

Hab mich halt gewundert, worauf du deine Aussage beziehst.
Auf die US-Facebook-Deppen ja wohl eher nicht, die sind wahrscheinlich selbst für Wiki zu blöd...
Obwohl... Facebook bedienen konnten sie ja auch... :D

Dann nix für ungut und zurück zur Tagesordnung :)
 
Und @alle: vergesst bitte nicht wie groß Japan ist und wie viel davon wirklich betroffen ist. Dass jetzt in den Medien nur die Schreckensbilder aus Küstennähe rumgehen und nicht die Damen beim Teetrinken in Fukuoka ist denke ich klar.

image-191427-galleryV9-qicu.jpg
 
Aber das ist ja schon eine menge und liegen nicht die meisten Metropolen an der "Ost" Küste (Nordost bis Osten)?
Mittig zieht sich ja auch ein Gebirge durch, wo eh kaum wer wohnt und die effektive (wo man leben, bauen etc. kann) größe etwas verringert.
 
derstandard.at schrieb:
"Und das Leben geht weiter"
von Martin Kölling aus Tokio | 13. März 2011, 18:11
Brächen die Japaner angesichts dieser Katastrophe in Panik aus - es wäre allzu verständlich. Doch nichts dergleichen. Die Welt schaut verwundert auf ein Volk von Stoikern, das gelernt hat, mit seiner Angst zu leben.

Im Norden Japans sterben die Menschen. Im Atomkraftwerks-komplex Fukushima kämpfen Rettungsmannschaften gegen den Super-GAU. Doch im Hibiya-Park neben dem Kaiserpalast in Tokio steht eine Schar Fotografen an einem Teich. Durch die riesigen Teleobjektive ihrer Kameras fotografieren sie scheinbar seelenruhig die Vögel. Doch der Eindruck der Gelassenheit täuscht. "Natürlich haben wir Angst, besonders vor dem Atomunfall", sagt Shuji Yoshida, Geologie-Professor an der Universität Chiba. "Ein Atomunfall ist unbekannt für uns."

Unsichtbare Angst

Für den Rest der Welt ist die Angst der Japaner unsichtbar. Die Erde bebt, Häuser kollabieren, Tsunamis löschen Städte aus. Aber es findet sich bisher keine Spur großer Panik. Denn die Menschen sind erdbebensicher. Sie schwanken, aber sie verlieren nicht den Kopf. "Erdbeben sind wir gewohnt", erklärt einer der wenigen Gäste in einer Bar im Stadtteil Yurakucho. Seit Kindheit trainieren die Japaner, was zu tun ist bei Beben. Sicherheit suchen, und wenn man überlebt hat, zu den Katastrophenzentren gehen. "Und wir wissen, dass wir danach wiederaufbauen können und das Leben weitergeht", sagt der Japaner.

Wie kühl einige Japaner reagieren, zeigen Videos von den Tsunamis. Im Fischerstädtchen Kesennuma hatten sich die Bewohner nach der Tsunami-Warnung auf die Hügel geflüchtet. Doch ein wagemutiger Dorfbewohner ging wieder nach unten auf die Straße, um das Drama hautnah zu filmen. Erst ist nicht viel zu sehen. Doch dann schießt das Wasser heran. Ein Autofahrer kann gerade noch wenden und davonrasen. Da treibt schon ein Boot um die Kurve. Einen Moment später wirbeln Autos in den Fluten, dann schwimmen schon die ersten Häuser dort entlang, wo früher mal die Straße gewesen war.

Die letzte Szene zeigt ein paar Dorfbewohner, die sich nicht rechtzeitig hatten retten können. Sie stehen auf einem Hausdach, das langsam davon zu treiben beginnt. Die geretteten Dorfbewohner schauen hilflos von den Hügeln aus zu. Andere Augenzeugen kommentieren ihre Dokumentarfilme selbst bei laufender Kamera.

Diesmal war die Katastrophe allerdings so stark, dass selbst in Tokio die Folgen zu spüren sind, materiell wie seelisch. Die Menschen horten Lebensmittel. In einigen Supermärkten sind Regale teilweise leer. Und die sonst so quirlige Stadt ist merkwürdig ruhig. Die Menschen sitzen am Fernseher, noch immer geschockt. Sie wollen sehen, wie es im Norden aussieht, in der Millionenmetropole Sendai, in den Orten, die vom Tsunami getroffen wurden.

Horror und Überlebenswille

Denn solch ein Beben hat das erdbebenreichste Land der Welt noch nie erlebt, und auch nie für möglich gehalten. Es war zehnmal stärker als das Beben, das die Erdbebenforscher für Japans Nordosten jemals für möglich gehalten haben. Und schon ein Beben der Stärke 8 ist eine Naturkatastrophe ungeheuren Ausmaßes.

Erst langsam wird das volle Ausmaß der menschlichen Tragödie sichtbar. Nachdem die Nation am ersten Tag nur mit Luftaufnahmen versorgt werden konnte, sind die ersten Journalisten nun auch in die am schlimmsten betroffenen Regionen vorgestoßen. Es sind Bilder des Horrors, aber auch des Überlebenswillens der Bewohner. Soldaten gehen durch Trümmerwüsten und suchen nach Überlebenden. In einem Ort hat der Tsunami eine Fernseherrecyclingfabrik mitgerissen und die Geräte auf der Straße abgestellt. Die Flutwelle hat Lkws und Eisenbahnwagen wie Pappmodelle umhergewirbelt.

Und in den Notfallzentren, meist Turnhallen und Gemeindezentren, sitzen die obdachlosen Bewohner auf Stühlen, eingemummelt in Decken. Denn im Nordosten ist es noch kalt. In einigen Regionen liegt sogar noch Schnee. Die ersten Interviews mit Augenzeugen flimmern über den Schirm, Szenen der Tränen, Trauer, der Angst. Doch viele Bewohner haben nach dem Schock schon in den Krisenbewältigungsmodus geschaltet und beginnen mit den Aufräumarbeiten.

Die herzzerreißendsten Bilder stammen wieder von Bürgern, die geistesgegenwärtig die Katastrophe mit ihrem Handy, Foto- oder Videokameras gefilmt haben. Nach dem Tsunami steht eine Bewohnerin am Hang oberhalb der Ortschaft und schaut auf die Trümmerwüste im Tal. Verzweifelt ruft sie die Namen ihrer Familienmitglieder in die Weite. Doch die Antwort ist nur gespenstische Stille. Dann sackt sie schluchzend zusammen. Brächen die Japaner angesichts dieser Katastrophe in Panik aus - es wäre allzu verständlich. Doch nichts dergleichen. Die Welt schaut verwundert auf ein Volk von Stoikern, das gelernt hat, mit seiner Angst zu leben.
(Martin Kölling aus Tokio, DER STANDARD; Printausgabe, 14.3.2011)
 
@Spawn: Naja, von den bekannten nur Tokyo. Kyoto, Nagano, Hiroshima, Fukuoka, Yokohama, Osaka, Nagasaki sind alle nicht betroffen.
 
13.03.2011 19:01 Uhr
Deutsche Kerntechniker in Fukushima wohlauf

Zehn deutsche Kerntechniker, die sich während des Erdbebens im AKW Fukushima aufgehalten hatten, sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes wohlauf. Die Fachleute sollen noch am Abend nach Deutschland ausreisen.
Na der kann ja dann wohl genauere Angaben dazu machen was los ist.
Wenn er denn reden darf.
 
Wenn ich deutscher Kerntechniker bin und in Japan arbeite, dann bestimmt nicht weil ich da nur Kaffee koche... die müssen das reparieren und nicht abhauen.
 
satzberger schrieb:
Steffko schrieb:
Du konntest nach Tschernobyl auch in Deutschland verstrahlt werden, trotzdem wird hier noch was angebaut ;)

ja nur das hier die strahlungsintensität ja vergleichsweise gering war.


Dort ist die Strahlungsintensität offensichtlich ja auch sau gering. Wenn man sich überlegt, dass bei uns damals (hunderte Kilometer entfernt) man die Fenster geschlossen halten sollte, der Verkauf von Obst, Gemüse etc. eingestellt wurde, dann klingt das imo eher danach, dass damals nach Deutschland weitaus mehr Strahlung gekommen ist, als aktuell in dem Bereich ums AKW ist.
 
Anubis schrieb:
Wenn ich deutscher Kerntechniker bin und in Japan arbeite, dann bestimmt nicht weil ich da nur Kaffee koche... die müssen das reparieren und nicht abhauen.

Reparieren ?? Reparieren ?????
:lol:

Da gibts nix mehr zu reparieren. Heute nicht, morgen nicht, in fünf Jahren und in zehn Jahren nicht.
 
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