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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

+++ Notstand im AKW Onagawa +++

[14.59 Uhr] In Japan haben die Behörden den nuklearen Notstand in einem weiteren Atomkraftwerk ausgerufen. Für das Kraftwerk Onagawa sei wegen überhöhter Werte von Radioaktivität die niedrigste Notstandsstufe erklärt worden, teilte die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Sonntag in Wien mit. Japan hatte nach dem schweren Erdbeben vom Freitag zunächst einen Unfall im Kernkraftwerk Fukushima 1 gemeldet, wo die Regierung mittlerweile eine Kernschmelze in zwei Reaktoren befürchtet.


Das hat irgendwie mittlerweile was von nem einstürzenden Kartenhaus :traurig:
 
und weiter gehts.
da wurden auch schon 400fach erhöhte Radioaktive Werte gemessen (in der Nähe des Kraftwerks).
Wer weiss wo das noch endet,mittlerweise muss man davon ausgehen das in dem Zwischenlager auch der Teufel los ist :wand:
 
atomkraft ist halt ein spiel mit dem feuer. durch atomkraft bekommen die staaten schön wachstum und wohlstand (gegen den auch die dumme bevölkerung nichts hat) aber es ist einfach vom menschen nicht 100% kontrollierbar.

und eins ist mal wieder typisch für die inforamtionspolitik, wenn es um vorfälle bei akws geht. zuesrt wird imemr verschleiert und nur guttenbergmäßig kommt scheibchenweiße dann die wahrheit ans licht. :lol:
da sind alle nationen gleich.
 
Man muss in solchen Situation nunmal versuchen Panik zu verhindern, so wie ich das vorhin gesehen habe wird das in Japan um ein vielfaches schlimmer, als in Tschernobyl, weil es dort in den Kraftwerken nicht brennt und der Atomkram so nicht so hoch in die Luft steigt... man kann da scheinbar alles vergessen.
 
Ich glaub wenn die Menschen wüssten wie gross die Gefahr ist würde schon längst eine Massenpanik entstanden sein.
Man muss davon ausgehen das mittlerweise in 3 Kraftwerken massive Probleme vorliegen und was in dem Zwischenlager los ist will ich bald gar nicht mehr wissen.
 
Die ganzen Auswirkungen werden eh erst in ein paar WOchen ans Licht kommen. Ich weiß noch wie in den ersten Stunden nach dem Beben von 200 Toten gesprochen wurde. WAr ja damals schon klar, dass es tausende sein würden.
 
Anubis schrieb:
Man muss in solchen Situation nunmal versuchen Panik zu verhindern, so wie ich das vorhin gesehen habe wird das in Japan um ein vielfaches schlimmer, als in Tschernobyl, weil es dort in den Kraftwerken nicht brennt und der Atomkram so nicht so hoch in die Luft steigt... man kann da scheinbar alles vergessen.

Eher nicht so schlimm, denn der Graphitbrand in Tschernobyl hat den Mist ja erst in die Atmosphäre und damit über halb Europa geblasen.
 
Es ist nicht zu fassen, jetzt spuckt auch noch ein Vulkan in Japan Asche. Also wenns kommt, dann aber richtig dicke. Wobei das ja noch kein Ausbruch sein muss.

Und soweit ich gelesen habe müsste die radiaktive Verseuchung um ein vielfaches schlimmer ausfallen da in den Reaktoren ein vielfaches an radioaktivem Material im Einsatz ist als damals in Tschernobyl. Und neben Uran ist ja im Reaktor 3 zusätzlich Plutonium im Einsatz. Also das ließt sich alles nicht so toll wenn man dem ganzen glauben schenken darf.
 
pil schrieb:
Es ist nicht zu fassen, jetzt spuckt auch noch ein Vulkan in Japan Asche. Also wenns kommt, dann aber richtig dicke. Wobei das ja noch kein Ausbruch sein muss.

Echt?
ach du scheiße...
Fehlt echt nur noch Godzilla, dann haben die alle schlimmen Katastrophen auf einmal zusammen...
 
13.03.2011 16:03 Uhr
Betreiber: Keine Kühlprobleme im AKW Onagawa

Im Atomkraftwerk Onagawa soll es keine Probleme mit dem Kühlsystem geben. Das gab die Betreibergesellschaft Tohoku Electric Power bekannt. Die erhöhte Strahlung in der Umgebung des Reaktors sei auf ein Strahlungsleck im AKW Fukushima zurückzuführen. In Onagawa war am Freitag ein Brand auf dem Reaktorgelände ausgebrochen. Dieses konnte schnell gelöscht werden.
Das wäre ja mal positiv,zeigt auch wie ernst die Situation in Fukushima ist .
 
Anubis schrieb:
Cale schrieb:
Eher nicht so schlimm, denn der Graphitbrand in Tschernobyl hat den Mist ja erst in die Atmosphäre und damit über halb Europa geblasen.

Doch dadurch wird die Region in Japan umso mehr verstrahlt, weil halt alles konzentriert dort bleibt.

Du meinst, sie sollten ihre Nachbarn auch an ihrem Glück teilhaben lassen? Auch 'ne Einstellung :D

Aber im Ernst, je geringer die verseuchte Fläche, desto besser. Egal, wie verstrahlt die Gegend hinterher auch ist, besser nur eine Region, als das ganze Land, bzw. mehrere Länder. Selbst der kleinere Tschernobyl-Reaktor hat den Umkreis auf unabsehbare Zeit verseucht. Stell Dir das mal mit der viel höheren Stralungsmaterialmenge der japanischen Reaktoren vor. Da hätte man die Ukraine gleich zusperren können. Die Japaner können froh sein, daß das bei ihnen wohl nicht passieren wird.
 
Die Japaner tun mir so unendlich Leid. :I
Der Tsunami war schon übel genug, aber das hätte man innerhalb ein paar Jahre wieder aufbauen können. Wenn jetzt jedoch ein Atomkraftwerk nach dem andern abraucht, dann hat das Folgen für ganze Generationen (Erbgutschäden, Krebsleiden, Sperrgebiete usw.).
 
Langsam wird's ja echt unerträglich, anstatt das es irgendwie besser wird kommt jeden Tag neuer Scheiß dazu. Ich mag gar nicht mehr in den Thread schauen geschweige denn auf irgendwelche News-Seiten, schwer sich da mit irgendwas abzulenken... :I
 
Ich finde das ganze auch extrem heftig. Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbruch, Kernschmelze, ...
Das klingt wie ein schlechter Film. :(
 
Mir geht das auch wirklich nah...
Eigentlich müsst ich lernen wie ein Bekloppter für 2 Klausuren nächste Woche, aber ich schaffs einfach nicht wirklich, meinen Kopf von dem ganzen Horror da frei zu kriegen...
 
einfach hammer hart :schock:
sitz auch seit freitag vorm tv un verfolg alles... kann man eigtl nichts weiter zu sagen

bleibt jetz nur zu hoffen, dass die akw-geschichte einigermaßen gut verläuft... was mich aber schon wieder richtig nervt is des dumme gebabbel von wegen laufzeitverlängerung etc..

edit: lernen sollt ich auch, hab aber nich wirklich den nerv dazu
 
derstandard.at schrieb:
17.00 Uhr: Im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima versuchen die Spezialisten der Betreiberfirma Tepco, die Lage in den von einer Kernschmelze bedrohten oder bereits betroffenen Reaktoren mit großen Mengen Meerwasser und Borsäure in den Griff zu bekommen.

Seewasser steht reichlich zur Verfügung. Das Element Bor wird zugesetzt, weil es die bei einer Kettenreaktion entstehenden Neutronen "einfängt". Dadurch soll der sich im Innern des Unglücksreaktors eventuell weiterhin selbst erhaltende nukleare Brennvorgang gestoppt werden.

Nach Angaben der renommierten US-Wissenschafterorganisation Union of Concerned Scientists (UCS) besteht im Fall einer Kernschmelze unter anderem die Gefahr, dass sich die durch große Hitze verflüssigte Uran- und Plutoniummasse der Brennstäbe am Boden des Reaktors sammelt und dort eine sogenannte kritische Masse bildet, in der automatisch ein neuerlicher Kernspaltungsprozess beginnt.

Da in einem beschädigten Reaktor vermutlich keine andere funktionierende Eingriffsmöglichkeit in die nukleare Kettenreaktion mehr vorhanden ist, könnte nur das mit Bor versetzte Wasser eine solche Entwicklung verhindern. Wasser allein hätte diesen Effekt nicht. Es sorgt aber parallel dafür, dass verdampfte Kühlflüssigkeit ersetzt wird und die bereits teilweise freiliegenden Reaktor-Brennstäbe wieder mit Wasser bedeckt werden.

Nach Angaben der UCS-Experten und anderer Fachleute ist die Flutung des Reaktors in Fukushima trotzdem nur eine verzweifelte allerletzte Notlösung. Eine solche Maßnahme beschädige den Reaktor schwer und sei ein sicheres Zeichen dafür, dass der Betreiber nicht damit rechne, die regulären Kühlsysteme wieder in Gang zu bekommen, hieß es am Sonntag etwa auf der Homepage der US-Wissenschaftler.
 
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