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MULTI Assassin's Creed: Syndicate

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Ich liebe die Zug-Missionen. Bringen ein wenig Abwechslung (Beschützermissionen an der Gatling; der Polizei bei der Beweissuche am Tatort zuvorkommen, etc.) in den typischen Assassinen-Alltag. Überhaupt steht und tut dem Spiel diese Epoche sehr gut.

Ansonsten ist es eben Assassin's Creed. Nach zwei Spielstunden hat man alles gesehen und die Mechanik fängt sich bereits an zu wiederholen. Auch Syndicate besteht schlussendlich nur aus vier, fünf verschiedenen Missionstypen, die wiederum alle auf dem selben Coregameplay basieren. Bietet weder in der Spielereihe, noch im Spielverlauf selber etwas neues. Aber mal ehrlich, bei welcher Reihe gibt es das schon? Jeder, der sein jährliches CoD kauft, erwartet schließlich auch CoD. Bei Fifa, Halo, Forza das selbe. Wäre ja auch komisch, wenn dem nicht so wäre. Ich spiele etwas, weil ich es mag, da möchte ich nicht unbedingt irgendwelche Experimente.

Natürlich könnte sich Ubisoft gerne ein Beispiel an CDPR nehmen und (gehaltvolle) Zufallsereignisse oder ausschweifendere Sidequests einbauen. Eben habe ich etwa die Dickens Monsterjagd gespielt. Atmosphärisch super und die Spurensuche hat ein wenig an The Witcher 3 erinnert, nur hat Ubisoft dabei die Story vergessen. "Uuh, da treibt ein Monster sein Unwesen. Guck mal bitte." *guck* Fertig. Es gab nicht mal eine abschließende Zwischensequenz. Das ist bei der fulminanten Kulisse, die Ubisoft jedes Jahr in AC bietet, einfach schade.

Dennoch habe ich meinen Spaß. Aber ich mochte bisher auch (fast) jedes AC. Nach ca. 10 Stunden (bin nun irgendwo in Sequenz 5) möchte ich übrigens behaupten, dass es das beste AC seit Brotherhood ist. Wobei die Story noch etwas zerfahren wirkt. Liegt wahrscheinlich auch an den zwei Protagonisten, die jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen. Die eine jagt irgendwelchen Artefakten hinterher, der andere will einfach nur London befreien. Und dann gibt es noch die ganzen Nebencharaktere, die ihr Ding machen. So ein greifbarer, fesselnder Storyfaden fehlt mir momentan noch.
 
Nach Unity absolut. Ganz ganz tolles Spiel. Hat zwar seine Fehler, aber ich finde echt das beste AC seit AC2.
 
Jetzt mal Hand aufs Herz - das ist doch wirklich die Überraschung des Jahres bisher.

Finde ich auch. Habe mir das Spiel letzten Endes doch gekauft, weil ich es einfach selbst zocken wollte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Spielt sich alles in Allem sehr gut. Und das Setting ist auch sehr nice. Ich habe Spaß mit Syndicate.
 
Nach 3 und insbesondere Unity konnten die Erwartungen natürlich niedriger nicht sein. Ich habe nichts erwartet und letztlich zwar ein nur solides, irgendwie aber dennoch sehr unterhaltsames Spiel gekriegt.
 
Der positive Umschwung und das Steelbook bei Amazon haben mich dann jetzt auch zum Kauf gebracht. Nach zwei Jahren Pause gebe ich dem Ganzen auch nochmal 'ne Chance.
 
Für mich steht mittlerweile auch fest, dass es das beste AC seit der Ezio Trilogie ist. Erscheint mir in allen Belangen besser als die direkten Vorgänger. Liebenswerte Charaktere mit Eigenheiten, ein tolles Szenario, altbekannte, aber hier passende und runde Missionen und die Story macht sich langsam auch.

Mir gefällt auch die Zweiteilung. Jacob ist der fürs Grobe, hat immer einen Spruch auf den Lippen, prügelt sich gerne, kämpft auf fahrenden Zügen und sprengt medizinische Vorführungen (übrigens eine tolle Mission!). Evie ist die mit Verstand und Herz, kümmert sich auch schon mal um persönliche Schicksale, bleibt lieber unentdeckt und bedient den mystischen Assassinen-Aspekt.

Und beides macht wirklich Spaß. Ich liebe einerseits die geheimnisvollen Edensplitter-Schatzsuchen mit Evie, tobe mich aber auch gerne mit Jacob aus, der aufgelevelt kaum zu stoppen ist. Ist genau die richtige Mischung aus offensiver, temporeich inszenierter Action und spannender Assassinen-Schleicherei. Etwas, das die Vorgänger nicht so gut hinbekommen haben. Die waren meistens krampfhaft auf Schleichen aus, was teilweise nur nervig oder einfach unglaubwürdig war. Hier kann man sich aussuchen wie man vorgeht, was Syndicate gerade ziemlich weit oben in meinem AC-Ranking mitspielen lässt. Bietet in meinen Augen mit den besten "Gameplayflow" der Reihe.


Über die Ubisoft Club App (dort kann man sich mit seinem Uplay Konto anmelden und dann für seine erspielten Uplay Punkte In-game-Items "kaufen") gibt es übrigens einige Kostüme. Das asiatisch angehaucht ist sexy. :liebe:

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Mir ist klar, dass das Gamedesign der Open World mit Sicherheit wieder repetitiv as fuck sein wird aber AC war schon immer ein Titel wo ich das meiste Abseits der Hauptstory einfach links liegen gelassen habe da scheiße aber wie sieht es eben bei der Main Quest mit dem Missions Design aus? Beweist Ubisoft hier Kreativität oder läuft man hier auch im Hamsterrad? Wie ist die Story und die Charaktere?
 
Mir ist klar, dass das Gamedesign der Open World mit Sicherheit wieder repetitiv as fuck sein wird aber AC war schon immer ein Titel wo ich das meiste Abseits der Hauptstory einfach links liegen gelassen habe da scheiße aber wie sieht es eben bei der Main Quest mit dem Missions Design aus? Beweist Ubisoft hier Kreativität oder läuft man hier auch im Hamsterrad? Wie ist die Story und die Charaktere?

Ich habe die Story erst zu 33% (ingame Anzeige) durchgespielt, weil ich mich viel zu sehr mit London selbst und das übernehmen der Quartiere beschäftigt habe. Meine Charaktere sind auch schon Level 9 und stehen somit kurz vor dem Cap. Die beiden sind sehr locker drauf, was ich mag, aber bei der Story höre ich schon gar nicht mehr zu. Während den Cutscenes starre ich entweder auf das iPad/Notebook, schreibe eine SMS oder ärgere unseren Welpen, weil sie mich einfach nicht interessieren. Die Hauptmissionen sind immer noch eine Aneinanderreihung von Nebenbeschäftigungen, die über keinen roten Faden verfügen. Das eine grosse Attentat, das ich bisher planen durfte, war nicht zuletzt wegen der fehlenden KI (/e: jetzt ernsthaft - ich lief polternd und mordend durch ein Krankenhaus, nahm dem Chirurgen während einer Vorführung vor Dutzenden Zuschauern das Leben und konnte anonym rauslaufen - der Alarm wurde also nicht mal per Script geschlagen, keine Wachen, die besagten Zuschauer ohne Reaktion) ein schlechter Scherz für das Jahr 2015 (MGS), aber damit hab ich mich abgefunden. Punkten kann das Spiel mit den teilweise witzigen Sidequests, in denen man unter anderem urbanen Legenden und Mythen nachgeht. Da legt das Spiel auch eine erfrischende Lockerheit an den Tag, statt sich zu ernst zu nehmen.

Für dich ist das nichts. Das darfst du mir gerne glauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grade mal Unity drinnen gehabt, da laufen ja viel mehr Leute rum, die Karte ist da aber auch voll für'n arsch, so viele Punkte das man kaum mehr was von der Map sieht.
 
Unity hat durch die freie Steuerung und die Blackbox-Attentate endlich das Potenzial eines vollwertigen Schleichspiels in die Serie gebracht und lässt die alten Ableger damit altbacken und steif dastehen. Syndicate geht den Weg konsequent weiter, der Überraschungsfaktor lag bei mir aber eher bei Unity. Dafür ist ACS im Gesamtpaket deutlich cooler, da nun dank Evie/Jacob auch wieder mehr Persönlichkeit drin ist. AC auf Current-Gen im Allgemeinen ist aber imo eine frische Erfahrung. Bin gespannt darauf, was sie sich auf Basis davon noch alles einfallen lassen.
 
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