Von den Vorgängern hat mich damals vor allem Teil eins mit der Atmosphäre und der Grafik umgehaun, die beiden darauffolgenden Teile waren zwar technisch besser und vor allem viel abwechslungsreicher, ließen aber etwas den Flair vom Erstlingswerk vermissen.
Trotzdem war der neueste Ableger für mich ein Pflichtkauf, schließlich beitet die Serie eine ganz eigene Gameplaymechanik und wunderbare Grafiken in einzigartigen Szenarien.
Dass Revelations mich aber so packt, hätte ich nicht erwartet.
Das Spiel fängt die Atmosphäre von Altaír´s ersten Abenteur ein und hat die erweiterten Gameplaymechaniken der Vorgänger noch verfeinert.
Die eigenwillige Steuerung funktioniert, dank der besser designten Level, in Revelations fast perfekt, und im Gegensatz zu den beiden vorerigen Teilen, funktioniert die Story. Während die bisherigen Geschichten rund um Ezio einen mit Namen und Verwicklungen überfordert haben, so dass kaum noch eine rote Linie sichtbar war, bleibt hier der Antagonist lange verborgen und das Spiel konzentriert sich auf die Suche von Siegeln. Gegen Ende zieht das Pacing aber ordentlich an, es gibt Wendungen und Intrigen bis hin zu einem spannenden Ende.
Der Kniff, dass Ezio Altaír´s Erinnerungen nacherlebt ist auch klasse, der gesamte Werdegang des legänderen Assassinen nach Teil eins wird hier in kurzen Ausschnitten zusammengefasst und lose mit Ezio´s Erlebnissen in Konstantinopel verknüpft.
Dass das Spiel etwas kompakter geraten ist stört nicht wirklich, da dadurch das Pacing besser funktioniert.
Desmond selbst kommt ein wenig kurz, hat aber als Neuerung sehr nette First Person Geschicklichkeitseinlagen zu bieten, die mit meditativer Stimmung einen guten Kontrast bieten und gleichzeitig viele Infos über Desmond´s Herkunft liefern.
Ich hatte einen routinierten, guten Nachfolger erwartet, bekommen hab ich eines der besten Spiele seit langem

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