Bin durch.
Die Hauptstory war super, toll erzählt und schön inszeniert. Wie hier wieder die Bögen zur wahren Historie geschlagen werden ist schön anzusehen. Auch das Ende der Hauptstory gefällt mir außerordentlich gut und der Übergang ins weitere Gameplay (wie üblich in einem Open World Game, gehts nach dem Ende natürlich weiter) ist vollkommen schlüssig und gut gemacht.
Den Anfang meines Spieldurchganges habe ich mir lediglich dadurch kaputt gemacht, weil ich es wieder einmal auf alle Fragezeichen der Karte abgesehen hatte. Man sollte und kann das Spiel auf die Haupt- und einige Nebenquests beschränken, dann macht es richtig viel Spaß und begeistert durch viele tolle Momente in seiner wunderschönen Spielwelt. Es gibt auch eine Reihe sehr gut geschriebener Sidequests. Oft sind diese daran zu erkennen, dass diese mit einer filmischen Sequenz anstelle einer plumpen Unterhaltung mit frei beweglicher Kamera beginnen. Ich kann mich aber auch täuschen.
Zum Gameplay hatte ich mich ja schon positiv geäußert, das Schleichen und auch das Kämpfen hat mir bis zum Ende meiner 43 stündigen Reise viel Spaß gemacht. Das Kampfsystem in Witcher 3 war übrgens deutlich schlechter!
Man muss die Entwickler wirklich loben für die Art und Weise, wie hier Welten erschaffen und die Atmosphäre der jeweiligen Epoche vermittelt wird. Das wirkt schon alles sehr authentisch!
Am Ende muss ich das Spiel dann doch empfehlen. Hier steckt viel Liebe drin, holt sie euch!
Ich werde auf jeden Fall noch etwas weiterzocken, es gibt noch einige offene Quests nach dem Ende und im Rahmen der Hauptquest wird nichtmal die gesamte Karte aufgedeckt. Ein bisschen Sightseeing muss also noch sein. Naja, Fragezeichen und Feindlager mit Schätzen gibt es auch noch reichlich, aber das kann man sich auch sparen. Hab ich jetzt auch mal wieder gelernt, hat nicht weh getan und schlafen kann ich trotzdem gut. Ja, letzlich kann man das Game wieder für die vielen Symbole auf der Karte kritisieren, die im Endeffekt aber nur reichlich Beschäftigungstherapie bedeuten, die man ebenso gut ignorieren kann.
Tut man das, schafft es die Welt noch ein Stück mehr einen in seinen Bann zu ziehen.