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Amerika, we have a problem (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber die Sterben doch auch, wenn sie nichts sagen und tun?
Nein, aber sie leben scheisse denn das hauptproblem des rassismus ist nicht dass ein polizist einen bei einem einsatz alle 5 jahre umbringt.

edit: wie in jedem anderen land wird rassismus nur durch eine Umverteilung gelöst werden können, und das geht nur politisch und braucht jahrzehnte bis jahrhunderte. Irgendwann könnte man gleich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber sie leben scheisse denn das hauptproblem des rassismus ist nicht dass ein polizist einen bei einem einsatz alle 5 jahre umbringt.

edit: wie in jedem anderen land wird rassismus nur durch eine Umverteilung gelöst werden können, und das geht nur politisch jnd braucht jahrzehnte bis jahrhunderte. Irgendwann könnte man gleich sein.


Alleine dieses Jahr waren es 31 Afro-Americaner, letztes Jahr 235. (killed by Cop)
 
Nein, aber sie leben scheisse denn das hauptproblem des rassismus ist nicht dass ein polizist einen bei einem einsatz alle 5 jahre umbringt.

edit: wie in jedem anderen land wird rassismus nur durch eine Umverteilung gelöst werden können, und das geht nur politisch und braucht jahrzehnte bis jahrhunderte. Irgendwann könnte man gleich sein.

Das ist nicht gut genug.
 
Ja, ich hab das sogar sehr gut verstanden.
Alle 5 Jahre =/= 235 im Jahr.

Ergo: Es müssen halt noch viele Afro-Americaner sterben bis das "natürlich" mit der sanften Hand überwunden wurde.
Bitte habt einfach noch etwas Geduld!
Nein weil du ein tief gespaltenes land nicht an einem abend ändern können wirst. Ihr schaut zu viele filme in denen innerhalb 90 minuten 500 millionen mensxhen gerettet werden und alle lieben sich.

und da man ja der meinung ist gewalt löst probleme, die usa wenden doch überall in der welt gewalt an, ihre kriege müssen ja phantastisch erfolgreich gewesen sein.
 
Dieses versteifen auf irgendwelche eventuellen Krawalltouristen und materiellen Schaden ist auch so sinnlos. Da wird jetzt hier wieder seitenweise die alte Leier runtergespult. Das arme arme Eigentum, und im gleichen Atemzug wird was von all lives matter erzählt was in der aktuellen Situation btw auch so eine richtig hohle Phrase ist bzw. die ganze black lives matter Thematik einfach nur völlig verharmlost.
 
Was ist denn gut genug? Weisst du wie lange es gebraucht hat bis schweizer denn frauen ein wahlrecht zu geben?
lustig, dass du frauenwahlrecht ansprichst.. die sufragetten in england haben das frauenwahlrecht durchsetzen können, weil sie schaufenster eingeworfen und häuser angezündet haben, da wurde der druck auf die regierung so gross, dass die eingeknickt sind..
 
Nein weil du ein tief gespaltenes land nicht an einem abend ändern können wirst.

Verstehst du eigentlich was du hier machst?
Auf der einen Seite sagst du "ist halt ein gespaltenes Land", welches durch die anhaltenden systemische Gewalt fast täglich Menschenleben fordert. (gehört halt leider dazu)
Auf der anderen Seite sprichst du aber die Antwort auf jene Gewalt ab. (gehört nicht dazu)

Aber beides ist die Realität (das sehen wir ja aktuell), weil sie zusammen gehört.
Und letzteres endet erst, wenn Ersteres überwunden ist.
 
Was ist denn gut genug? Weisst du wie lange es gebraucht hat bis schweizer denn frauen ein wahlrecht zu geben?

Den Leuten zu sagen, sie sollen doch noch etwas Geduld haben, das wird schon besser, ist so, als würde man die Einführung der Homosexuellen Ehe verschieben wollen, weil die Leute noch nicht dafür bereit sind, die davon nicht betroffen sind. Im schlimmsten Fall sind das sogar die, die aktiv versuchen, sie komplett zu verbieten.

Und auf diese Leute zu warten, kann einfach nicht die beste Art sein, mit dieser Thematik umzugehen.

Vielleicht bin ich diesbezüglich zu naiv oder einfach gestrickt, aber es sollte möglich sein, so eine Veränderung durchziehkriegen, ohne erst hunderte oder tausende Jahre warten zu müssen.
 
lustig, dass du frauenwahlrecht ansprichst.. die sufragetten in england haben das frauenwahlrecht durchsetzen können, weil sie schaufenster eingeworfen und häuser angezündet haben, da wurde der druck auf die regierung so gross, dass die eingeknickt sind..
Ich leide an geldnot, ich töte den geldboten und hau mit dem geld ab, ja das kann wirklich funktionieren, das ist nicht der punkt, der punkt ist dass der weg falsch ist. Und im jahr 2020 regiert trump, ich glaube es ist kein guter punkt einen krieg zu beginnen.
 
Den Leuten zu sagen, sie sollen doch noch etwas Geduld haben, das wird schon besser, ist so, als würde man die Einführung der Homosexuellen Ehe verschieben wollen, weil die Leute noch nicht dafür bereit sind, die davon nicht betroffen sind. Im schlimmsten Fall sind das sogar die, die aktiv versuchen, sie komplett zu verbieten.

Und auf diese Leute zu warten, kann einfach nicht die beste Art sein, mit dieser Thematik umzugehen.

Vielleicht bin ich diesbezüglich zu naiv oder einfach gestrickt, aber es sollte möglich sein, so eine Veränderung durchziehkriegen, ohne erst hunderte oder tausende Jahre warten zu müssen.
Ich sag nicht sie sollen sich mit den protesten in geduld üben, ich sage aber dir hnd den anderen dass man rassismus nicht einfach in den müll werfen kann da er in den menschen und dem system tief verankert ist.

oder könnt ihr plötzlich rechts werden? Das geht einfach nicht. Das ist doch keine tageslaune.
 
Ich leide an geldnot, ich töte den geldboten und hau mit dem geld ab, ja das kann wirklich funktionieren, das ist nicht der punkt, der punkt ist dass der weg falsch ist. Und im jahr 2020 regiert trump, ich glaube es ist kein guter punkt einen krieg zu beginnen.
der vergleich hat nix mit recht auf wahlen zu tun.. du hast (gestern?) schon behauptet, dass gewalt nie zur veränderung geführt hätte. nach deiner meinung hättest du wohl den frauen in england auch gesagt, dass sie noch was warten sollen mit ihrem anspruch.
 
Ich leide an geldnot, ich töte den geldboten und hau mit dem geld ab, ja das kann wirklich funktionieren, das ist nicht der punkt, der punkt ist dass der weg falsch ist. Und im jahr 2020 regiert trump, ich glaube es ist kein guter punkt einen krieg zu beginnen.

Ich denke die Leute haben alles Recht der Welt, sich in einem Krieg den sie nie wollten zumindest auch mal zu verteidigen und zur wehr zu setzen.
 
der vergleich hat nix mit recht auf wahlen zu tun.. du hast (gestern?) schon behauptet, dass gewalt nie zur veränderung geführt hätte. nach deiner meinung hättest du wohl den frauen in england auch gesagt, dass sie noch was warten sollen mit ihrem anspruch.
Ich bin auch kein wikipedia, ich sag ja gewalt kann zum erfolg beibringen. Vielleicht sollte greta auch anfagen abdere tot zu schlagen um ihr ziel zu erreichen, sollten wir am ende immer? So kommts mir bei deiner argumentation vor. Keine Gehaltserhöhung = schädel einschlagen.
 
Mach dich ruhig lächerlich über die die in gewalt keine lösung sehen. Du bestimmst wann gewalt gut ist und wann nicht ja?
Die Forderung, die auch jetzt wieder überall auf Amerikas Straßen zu hören ist, lautet "No Justice, No Peace". Es gibt hier eine kausale Richtung: zuerst die Gerechtigkeit, dann der Frieden. Ohne Gerechtigkeit kann es keinen Frieden geben. Den vermeintlichen Frieden, den wir erleben solange es keinen Protest gibt, kein Aufbegehren, kein Sich-zur-Wehr-Setzen, das ist ein durch Ungerechtigkeit erzwungener Frieden. Und das ist der Frieden, den du gerne wieder hergestellt hättest, ganz gleich ob damit die ihm vorausgehende Ungerechtigkeit beseitigt wird oder nicht.

Martin Luther King hat im Jahr 1963 aus dem Gefängnis einen Brief geschrieben, indem u.a. folgendes steht:
"First, I must confess that over the past few years I have been gravely disappointed with the white moderate. I have almost reached the regrettable conclusion that the Negro's great stumbling block in his stride toward freedom is not the White Citizen's Counciler or the Ku Klux Klanner, but the white moderate, who is more devoted to 'order' than to justice ..."

Besagter Martin Luther King ist bekanntlich das prominenteste Gesicht des friedlichen Protestes der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre. Und guess what: selbst sein gewaltloser Protest mündete in seinem gewaltsam herbeigeführten Tod. Die Gewalt ist also immer da, sie bleibt nur für all diejenigen im Verborgenen, gegen die sie nicht gerichtet ist. Der Frieden existiert nur in der Akzeptanz der bestehenden Ungerechtigkeit.
Und daher wusste auch schon derselbe MLK, der ohne Gewaltanwendung für die Rechte von Schwarzen Menschen gekämpft hat:
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Von daher: auch du bestimmst, wann Gewalt gut ist und wann nicht. Für dich ist gute Gewalt die, unter der du nicht leidest und von der du nichts mitbekommst.
Du verurteilst nur die Gewalt, die für dich augenscheinlich wird.
Und dann kommst du mit sowas Verhöhnendem an wie "man muss nur Ausdauer zeigen dann kann man viel erreichen" und präsentierst auch noch Greta als Vorbild für Penetranz - so als würden Schwarze Menschen nicht ausdauernder für ihre Freiheit und für ihre Gerechtigkeit kämpfen als irgendeine andere Gruppe. So als würde es nicht einen ausdauernden, friedlichen Protest seit Jahrhunderten geben - und trotzdem ist man noch immer nicht am Ziel. So als würden Friedensbewegungen nicht schon vor 50 Jahren niedergeknüppelt worden sein und ihre Anführer ermordet werden.

Vielleicht hast du recht und man muss sich nicht über die Personen lächerlich machen, die in Gewalt keine Lösung sehen. Aber deine Position, die du hier in den vergangenen Tagen verdeutlicht hast, die finde ich weltfremd und naiv. Und in ihrer Ignoranz bestehender Gewalt halte ich sie für selbstgerecht.

Zerstörungen, Ladenplünderungen... fällt mir halt auch nix zu ein. Auch nur ein Anlass für irgendwelche Spackos, Randale zu machen. Würde tippen, dass welche nichtmal wissen was der Anlass für die Proteste ist.
Natürlich gibt es im Zuge der Proteste Menschen, die illegitime Gewalt ausüben, die man möglicherweise als 'Krawalltouristen' bezeichnen kann.
Wenn, dann sollten sie halt Highways blockieren, streiken, was auch immer.
Aber wer sind "sie"?
Hier wird teilweise so getan, als würden "sie" nicht genau das machen. Als würden sie nicht Straßen blockieren, als würden sie nicht für Gerechtigkeit streiken. Und als würden sie nicht auch versuchen Leute genau davon abzuhalten: von blinder Zerstörungswut, von stumpfer Gewaltanwendung.
Aber es gibt eben kein homogenes "sie". Und dass ihr diese Positionen vereinheitlicht - also legitimen Protest mit illegitimen Gewaltexzessen in einen Topf werft und zu einer einzelnen Kraft werden lasst - zeigt wie sehr ihr an einer Delegitimierung des Protestes per se interessiert seid.
Aber es ist eben nicht in allen Fällen ziellose und wahllose Zerstörung. Es wird auch und im Wesentlichen zerstört, was für das repressive rassistische System steht. Z.b. Polizeistationen und Polizeiautos, z.B. Kolonialgebäude etc.
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Zerstörung ist also nicht gleich Zerstörung.

Gute Argumentation. Die Deutschen wurden nach dem ersten Weltkrieg auch unterdrückt. Zum Glück haben sie danach nach deiner Devise gehandelt.
Glückwunsch zum dümmsten Vergleich des bisherigen Threads.

Erstens, Deutschland wurde nach dem ersten Weltkrieg nicht "unterdrückt". Deutschland musste Reparationszahlungen leisten für einen WELTKRIEG, den Deutschland maßgeblich zu verantworten hatte. Es war also keine Unterdrückung sondern die gerechte Strafe für die eigenen Verbrechen.
Zweitens fällst du damit auf DIE zentrale Propaganda der Nationalsozialisten herein, die überhaupt erst ihren politischen Aufschwung ermöglicht hat (Stichwort Dolchstoßlegende).
Drittens solltest du vielleicht zukünftig auf solche aberwitzigen historischen Analogien verzichten, wenn du offensichtlich so wenig Ahnung von der deutschen Geschichte hast.
 
Ich bin auch kein wikipedia, ich sag ja gewalt kann zum erfolg beibringen. Vielleicht sollte greta auch anfagen abdere tot zu schlagen um ihr ziel zu erreichen, sollten wir am ende immer? So kommts mir bei deiner argumentation vor. Keine Gehaltserhöhung = schädel einschlagen.

vielleicht hilft dir das weiter:
Grautoene.png
 
Ich sag nicht sie sollen sich mit den protesten in geduld üben, ich sage aber dir hnd den anderen dass man rassismus nicht einfach in den müll werfen kann da er in den menschen und dem system tief verankert ist.

oder könnt ihr plötzlich rechts werden? Das geht einfach nicht. Das ist doch keine tageslaune.


Herr Gott Pil, dass kann doch nicht so schwer sein diese Kausalität zumindest anzuerkennen.
Wenn du auf der einen Seite ein systematisches Gewalttätiges System hast erzeugt das irgendwann auch eine gewisse Gegenreaktion.
So wie der Antifaschismus die Antwort auf den Faschismus ist.

Du kannst doch nicht sagen "das eine darf es nicht geben", wenn das andere was nicht sein darf existiert. Das letztere existiert, weil ersteres existiert.
 
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