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Aktien & andere Anlagen (8 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Habe gerade mal wieder erlebt wie unterschiedlich Banken im Service sind. Ich hatte drei alte kleine Positionen aus 2022 von russischen Aktien, bei denen ich jetzt doch mal den Weg der wertlosen Ausbuchung gehen wollte. Eine bei Scalable Capital, die anderen beiden bei der Consorsbank. Formular ausgefüllt und abgeschickt.

Resultat:

Scalable (bzw. die Baader Bank im Hintergrund) hat die Posten wenige Tage später ausgebucht.

Consorsbank weigert sich mit Verweis auf "Company Policy". Wann immer jemand sich auf ne Company Policy beruft weiß man schon, dass es kompletter Bullshit ist. Sie wollen mir auch auf Nachfrage nicht mitteilen, warum sie sich weigern. Mal abgesehen davon dass sie laut BaFin verpflichtet wären, das zu tun, da es ja kein Verkauf sondern lediglich eine wertlose Ausbuchung ist, verlangen sie (gesetzt den Fall dass sie es überhaupt tun würden) auch knapp 20 Euro je Position, was an sich schon eine Frechheit ist.

Theoretisch könnte ich sie zwingen indem ich einfach mein Depot bei Ihnen schließe, aber den Weg werde ich noch nicht gehen, da auch das Kinder-Depot bei denen mit drin hängt usw. und es auch nicht um so viel Geld geht.

Aber neues Geld fließt da nicht mehr hin, so viel steht mal fest.
 
Habe gerade mal wieder erlebt wie unterschiedlich Banken im Service sind. Ich hatte drei alte kleine Positionen aus 2022 von russischen Aktien, bei denen ich jetzt doch mal den Weg der wertlosen Ausbuchung gehen wollte. Eine bei Scalable Capital, die anderen beiden bei der Consorsbank. Formular ausgefüllt und abgeschickt.

Resultat:

Scalable (bzw. die Baader Bank im Hintergrund) hat die Posten wenige Tage später ausgebucht.

Consorsbank weigert sich mit Verweis auf "Company Policy". Wann immer jemand sich auf ne Company Policy beruft weiß man schon, dass es kompletter Bullshit ist. Sie wollen mir auch auf Nachfrage nicht mitteilen, warum sie sich weigern. Mal abgesehen davon dass sie laut BaFin verpflichtet wären, das zu tun, da es ja kein Verkauf sondern lediglich eine wertlose Ausbuchung ist, verlangen sie (gesetzt den Fall dass sie es überhaupt tun würden) auch knapp 20 Euro je Position, was an sich schon eine Frechheit ist.

Theoretisch könnte ich sie zwingen indem ich einfach mein Depot bei Ihnen schließe, aber den Weg werde ich noch nicht gehen, da auch das Kinder-Depot bei denen mit drin hängt usw. und es auch nicht um so viel Geld geht.

Aber neues Geld fließt da nicht mehr hin, so viel steht mal fest.

Das lässt tief blicken. Gut zu wissen. Hast Du eigentlich Erfahrungen mit der Übertragung von Wertpapieren von einem Anbieter zum anderen? Also falls man mit seinem Depot umziehen möchte. Falls ja, wie einfach oder kompliziert ist das?
 
Theoretisch ist es sehr einfach und ich hatte auch nie richtig schlechte Erfahrungen. Meist hat es 3-4 Wochen gedauert. Ich habe aber auch schon Stories von 4-6 Monaten und Fristsetzungen gehört...

Irgendwann muss ich es auch noch mal mit meinen französischen Aktien machen, weil die DKB die einzige Bank ist die eine Steuerbefreiung von der französischen Quellensteuer anbietet.
 
Heute ist auch erstmals komplett Abverkauf. Die letzten Wochen war ja nur Rotation von Geld aus Tech in andere Sektoren. Bis gestern waren meine Dividenden-Depots sogar auf Allzeithoch. Aber heute wird fast alles rasiert, bis auf die defensivsten Aktien wie Konsumgüter, Titel wie McDonalds und einiger Stromversorger. Und Apple :O_o:. Das Unternehmen ist auch ein Phänomen, Aktie einfach immer völlig absurd bewertet.
 
Der ETF ist ja seit Monaten immer nur weiter nach oben geklettert.

Das ist aber auch ein wenig das Problem. Aktuell sind wir da einfach nur auf Stand von Mai 2024. Da ist eigentlich bisher kaum was passiert. Nen Sparplan würde ich normal laufen lassen oder jetzt sogar zeitweise erhöhen, aber mit nem Einzelkauf auf ETF Ebene würde ich persönlich noch warten bis der mal mindestens 15% vom Hoch verloren hat.
 
Und Apple :O_o:. Das Unternehmen ist auch ein Phänomen, Aktie einfach immer völlig absurd bewertet.

Das dürfte sich wahrscheinlich am Montag erledigt haben. Gestern wurde bekannt, dass Buffett mal eben 50% seiner Apple-Aktien in Q2/24 verkauft hat ;).

Zusätzlich zum allgemeinen Ausverkauf am Freitag kommt auch noch, dass parallel der Dollar gegenüber dem Euro ordentlich Federn gelassen hat. Das haut für uns Europäer bei Depots mit Schwerpunkt auf US-Werten nochmal zusätzlich rein.

Intel war auch geil. Was bin ich froh, dass ich da meine Position vor einigen Wochen komplett geschlossen hab.

Freitag war echt so ein Tag wo man am besten nicht in sein Depot schaut :D
 
Bin mal gespannt was Buffett macht. Nie im Leben kann der die 270 Milliarden Cash irgendwo anlegen. Eigentlich müsste der mit nem ordentlichen Teil des Geldes eine Sonderausschüttung an die Aktionäre machen. Denn 5% mit US Staatsanleihen kann ich auch selbst machen :O_o:
 
Bin mal gespannt was Buffett macht. Nie im Leben kann der die 270 Milliarden Cash irgendwo anlegen. Eigentlich müsste der mit nem ordentlichen Teil des Geldes eine Sonderausschüttung an die Aktionäre machen. Denn 5% mit US Staatsanleihen kann ich auch selbst machen :O_o:

Ja, die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Vielleicht kauft er ja weiter fleißig bei Occidential dazu. Aber selbst das wäre nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich find's ja irgendwo auch beruhigend, da Berkshire mit derart großen Cashreserven praktisch nichts passieren kann. Die können quasi alles einfach aussitzen.

An Sonderausschüttungen oder Dividenden glaub ich dagegen nicht. Buffett zahlt ja bewusst keine Dividende, da sowas immer mit Steuern für die Aktionäre verbunden ist. Finde ich grundsätzlich auch den richtigen Ansatz und bei Sonderausschüttungen wäre es ja nicht anders.
 
Grundsätzlich ja, aber nicht bei diesen Summen. So viel Cash bringt den Aktionären einfach keinen Mehrwert und letztendlich gehört es ja den Aktionären, Steuern hin oder her. Aktienrückkauf wäre derzeit auch keine sonderlich gute Verwendung. Dann sollten sie zumindest ne Aktionärsbefragung bei der nächsten Hauptversammlung machen, was mit dem Geld passieren soll.
 
Grundsätzlich ja, aber nicht bei diesen Summen. So viel Cash bringt den Aktionären einfach keinen Mehrwert und letztendlich gehört es ja den Aktionären, Steuern hin oder her. Aktienrückkauf wäre derzeit auch keine sonderlich gute Verwendung. Dann sollten sie zumindest ne Aktionärsbefragung bei der nächsten Hauptversammlung machen, was mit dem Geld passieren soll.

Ich vermute in der Hinsicht wird frühestens dann was passieren wenn Buffett irgendwann nicht mehr am Ruder ist. Aber mal schauen: Wenn jetzt wirklich - wie von vielen Seiten momentan propagiert - der große Washout kommt und in dem Zuge auch der Berkshire-Kurs mit runtergezogen wird, bietet sich vielleicht doch demnächst wieder die Gelegenheit für größere Aktienrückkäufe.
 
Japan -8% heute Morgen, nach -6% letzten Freitag. Auf Index-Ebene. Keine Ahnung wann es das zuletzt gegeben hat, aber das ist schon krass. Krypto auch kollabiert heute Nacht.

Ein wichtiger Faktor ist sicherlich die anstehende Zinswende in den USA, welche dem Yen aktuell ordentlich Auftrieb gibt. Dazu kommen dann Rezessionsängste, die unsichere geopolitische Lage und fertig ist der Cocktail für den perfekten Sturm. Mal abwarten was heute noch so passiert.
 
Der Markt ist im Sinkflug, der MSCI World hat binnen weniger Tage über 6% verloren, alle Top-Aktien ebenso (NVIDIA Minus 20% in einer Woche) und Intel ist komplett im Arsch (Minus 36%!). Die Befürchtungen über den nahen Osten und auf der ganzen Welt hauen gut rein. Wollen wir hoffen, dass sich alles politisch als auch finanziell schnell wieder erholt. An sich eine super Möglichkeit „günstig“ nachzukaufen, aber wer weiß schon, wo das Ende der Dip-Fahnenstange ist.
 
Sollte dieser Trend heute beibehalten werden, dann heißt es anschnallen:

Screenshot 2024-08-05 at 08.06.24.png
 
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