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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Servus!

    Kurze Frage, da ich ja in Österreich lebe sind deutsche Banken für mich nicht interessant (wegen kest Anmeldung etc beim Finanzamt)

    Jedoch bin ich nun Onkel geworden, mein Bruder lebt in Deutschland und möchte für seine Tochter einfach einen etf Sparplan machen. Geht das für ein Baby? Oder soll er es einfach auf sich laufen lassen?

    Welche Bank empfiehlt sich dafür? Soll nur ein depot sein, Rest macht er weiterhin über seine Hausbank.
     
    Neobroker wie Scalable oder Trade Republic haben letztes Jahr mit Kinder-Depots aufgestockt. Wie genau das jetzt bei denen abläuft, müsstest dich mal einlesen. Links lass ich ma weg damit es nicht als Werbung zählen könnte.
     
    Lebt dein Bruder dauerhaft in Deutschland und arbeitet auch dort? Dann müsste für ihn soweit ich weiß das gleiche gelten wie für deutsche Staatsbürger.
    Viele Banken und Broker bieten mittlerweile ein Kinderdepot an, aber bei den meisten muss dann sowohl dein Bruder als auch seine Frau dort ein Konto eröffnen (oder erhalten zumindest einen Zugang), da beide Sorgeberechtigten Zugriff haben müssen.

    Und man muss sich bewusst sein, dass das Geld was man dort einzahlt dem Kind gehört und nicht wieder auf das eigene Konto zurück geführt werden darf, sonst ist das Unterschlagung + Steuerhinterziehung.

    Ich selbst habe eins bei der Consorsbank und bei der DKB. Sagen wir mal so, sie erfüllen ihren Zweck. Mittlerweile bieten aber selbst Neobroker sowas. Aber ich denke am besten nutzt er einmal K.I. um zu schauen wie die sich bei Ausländern verhalten. Einige blocken bestimmte Nationalitäten auch.
     
    Lebt dein Bruder dauerhaft in Deutschland und arbeitet auch dort?
    Ja. Ich komme gebürtig wie er aus Braunschweig, wir sind beide Doppelstaatsbürger (AT/DE). Er lebt seit Tag 1 in Braunschweig.

    Er wird dauerhaft in Deutschland bleiben, ich seit 2014 dauerhaft in Österreich.

    Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollten, er ist nicht eingewandert oder so :D. Meine Frage bezog sich gar nicht auf die Staatsbürgerschaft, sondern einfach auf praktische Depots für Kinder.
     
    Wir hatten unser Kinderdepot bei der DKB, sind aber jetzt bei Scalable Capital und bleiben da vorerst. Auch, weil das Tagesgeldkonto mit 2,5% viel besser bezinst ist und das das Konto ist, wo Verwandte zunächst drauf überweisen. Dann geht das in einen ETF Sparplan. Macht auch Sinn, weil SC kein Konto an sich bietet, es also an die Hausbank angebunden wird.

    Man kann das sowohl bei DKB, als auch bei SC sofort ab Geburt machen (bzw. sobald man die Urkunde hat). Wenn es auf das Kind läuft, gehört das Geld dem Kind und geht ab 18 Jahren dann automatisch in seinen Besitz über inkl. einem Entzug des Elternzugangs. Bis dahin darf man das Geld aber natürlich stets bewegen, auch über eigene Konten. Es muss aber nachweislich einem verwalterischen Zweck dienen. Man darf daraus nichts eigenes zahlen.

    Unterschlagung/Steuerhinterziehung wäre nur dann gegeben, wenn man eigenes Geld da Parkt, um den Freibetrag zu nutzen und es sich dann zurück holt. So lange alles darauf klar dem Zweck und Besitz Kind dient, passt das.
     
    Unterschlagung/Steuerhinterziehung wäre nur dann gegeben, wenn man eigenes Geld da Parkt, um den Freibetrag zu nutzen und es sich dann zurück holt. So lange alles darauf klar dem Zweck und Besitz Kind dient, passt das.
    Wobei das afaik ja vor dem Gesetz ja aufs gleiche rauskommt. Wenn man dem Kind Geld entzieht ist es so als hätte man rechtswidrig eigenes Geld dort geparkt. Und es gibt durchaus Eltern, die kurz vorm 18. Geburtstag denken "Oh, mein Kind kann nicht mit Geld umgehen, ich hole das erstmal zurück!" Und dann gibt's richtig Probleme.
     
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