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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe dieses Jahr eine größere Summe in die RBI (Raiffeisen Bank International) investiert.

Die hat durch den Krieg nen riesen Dämpfer bekommen, da sie in den Ländern viel Geschäft macht.

Von 11 Euro nun auf 15 gestiegen die letzten Monate, ich denke man wird sich iwann wieder auf 25-27 einpendeln.

Bin zufrieden mit dem Kauf. Andere überlegung ist Paypal, mit denen habe ich schon einmal recht viel Gewinn generiert. Aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht.
 
Hallo,
ich bin gerade dabei einen Sparplan für einen thesaurierenden ETF einzurichten und schwanke zwischen diesen beiden Standard-MSCI-World-ETFs:

iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C

Gibt es nach eurer Einschätzung irgendeinen Grund, der für bzw. gegen den einen oder anderen spricht? Danke!
 
Bei den beiden eigentlich völlig egal. Ich würde trotzdem den Ishares nehmen. Der hat mehr als 5x so viel Kapital im ETF und ist klarer Marktführer in Europa. Kostet zwar minimal mehr pro Jahr mit 0,20 gegenüber 0,19%, dafür hat der ETF über die letzten Jahre aber minimal besser performed. Aber wie gesagt, das ist alles so minimal dass es eigentlich keine Rolle spielt.

Gut vergleichen kannst du dir auf Seiten wie Just ETF oder Finanzfluss.
 
der iShares ist doch der ISIN IE00B4L5Y983?

Ich hab den und zu gleichen Teilen den SRI mit der ISIN IE00BYX2JD69 im Depot.
Bin mit beiden eigentlich zufrieden, das Seuchenjahr 2022 mal ausgenommen :lol:
 
der iShares ist doch der ISIN IE00B4L5Y983?

Ich hab den und zu gleichen Teilen den SRI mit der ISIN IE00BYX2JD69 im Depot.
Bin mit beiden eigentlich zufrieden, das Seuchenjahr 2022 mal ausgenommen :lol:

Genau, der iShares ist der IE00B4L5Y983.

Dass du den IE00BYX2JD69 besparst, finde ich auch interessant. Ich hatte auch bereits in der Richtung nachgedacht, war mir aber noch unschlüssig. Magst du kurz was zu deinen Beweggründen sagen, diese beide (zu welchen Anteilen?) zu besparen? Danke!
 
Würdet ihr bis zum Erreichen des Freibetrags nicht lieber einen ausschüttenden ETF empfehlen, sowas wie Vanguard A1JX52? Oder ist der Grütze und doch lieber ishares?
 
Würdet ihr bis zum Erreichen des Freibetrags nicht lieber einen ausschüttenden ETF empfehlen, sowas wie Vanguard A1JX52? Oder ist der Grütze und doch lieber ishares?

Ja, mit der Frage habe ich mich bislang auch ausführlicher auseinandergesetzt, weil es u.a. ja auch immer wieder empfohlen wird. Allerdings sprechen für mich jetzt letztlich drei Gründe dagegen: Es ist meines Erachtens recht schwierig vorab einzuschätzen, ab wann man den ausschüttenden ETF dann stoppen sollte, um nicht über den Freibetrag zu kommen (denn selbst wenn der Sparplan gestoppt ist, generiert der ETF ja weiterhin Einnahmen). Zweitens ist selbst die theoretisch optimale Steuerersparnis ja auf lange Sicht (ich plane hier mal mind. 15-20 Jahre) eher zu vernachlässigen. Drittens bin ich wohl eher der typisch passive Anleger, der sich nicht dauernd mit der Thematik befassen will, weshalb ich es lieber übersichtlich (sprich: idealerweise nur einen dauerhaften ETF) mag.
 
Dass du den IE00BYX2JD69 besparst, finde ich auch interessant. Ich hatte auch bereits in der Richtung nachgedacht, war mir aber noch unschlüssig. Magst du kurz was zu deinen Beweggründen sagen, diese beide (zu welchen Anteilen?) zu besparen? Danke!
Also meine Beweggründe waren eigentlich 2 Stück.
zum normalen iShares, da hab ich in den Top10 halt klassische Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Google, aber auch Öl wie bspw. ExxonMobile drin.

Dann wollte ich aber auch schon ein bisschen mit meinem Investment richtig Ökologische, Soziale Aspekte und Zukunftsorientiert gehen.
Da die Erfahrungen mit iShares gut waren, eben dort im Sortiment ein wenig geschaut, und dann den thesaurierenden World SRI genommen.
Dort sind dann eher Unternehmen wie Microsoft, Tesla (anderes Thema :D), Nvidia, Pepsi, etc. zu finden.

Aktuell macht der normale World 48,4% meines Depots aus, der SRI die restlichen 51,6%. Also nahezu 50/50.
Leichte Schwankungen durch unterschiedliches Steigen/Fallen und durch Einmalzahlungen.

Wegen Thesaurierer/Ausschütter hab ich auch bisschen überlegt, bin aber beim Thesaurierer aktuell gelandet, weil ich den "Zinses-Zins" erstmal mitnehmen möchte.
Also die Dividenden und Co durch Wiederanlage.
 
Wegen Thesaurierer/Ausschütter hab ich auch bisschen überlegt, bin aber beim Thesaurierer aktuell gelandet, weil ich den "Zinses-Zins" erstmal mitnehmen möchte.
Also die Dividenden und Co durch Wiederanlage.

Den Effekt könnte man natürlich auch bei einem Ausschütter mit der direkten Wiederanlage der Ausschüttungen (bei einigen Brokern geht da ja auch automatisch) erreichen. Ich bin jedoch auch eher geneigt, direkt einen Thesaurierer zu besparen, weil ich die Befürchtung habe, den optimalen Zeitpunkt zum Wechsel zu verpassen. Außerdem bin ich als Investment-Neuling noch eher darauf aus, alles möglichst einfach (sprich: so wenige ETF und notwendige Anpassungen wie möglich) zu halten.

Aber das Thema Nachhaltigkeit bei der ETF-Investition treibt mich auch noch um. Zum einen halte ich die grundlegende Stoßrichtung für richtig und wichtig, zum anderen gehe ich auch davon aus, dass diese Aspekte wirtschaftlich langfristig eine größere Rolle spielen werden. Insofern wäre es natürlich in der Tat eine Überlegung wert, hier von Anfang an zweigleisig zu fahren. Allerdings besteht ja dann doch ein gewisses "Klumpenrisiko", da ja eine Reihe größerer Aktienanteile in beiden ETFs vorhanden sind, oder? Das läuft dann dem Ziel der möglichst breiten Streuung entgegen.
 
Ich frag, weil ich mal den Thesaurier angefangen habe, dann aber seit 4 Jahren auf den Vanguard. Ich lege Ausschüttungen immer an, muss das nur manuell machen da Scalable Broker das nicht hat.
 
Ich frag, weil ich mal den Thesaurier angefangen habe, dann aber seit 4 Jahren auf den Vanguard. Ich lege Ausschüttungen immer an, muss das nur manuell machen da Scalable Broker das nicht hat.

Ja, das ist vom Effekt her dann ja ganz ähnlich wie das klassische Thesaurieren - nur dass du es eben manuell machen musst. Ich werde voraussichtlich aber wohl direkt mit einem Thesaurierer anfangen, weil ich auch eine etwas höhere Sparrate sowie eine Einmalinvestition tätigen möchte und dann später nicht immer genau schauen möchte, wann man den Freibetrag ausschöpft. Es hat eben wohl beides seine Vor- und Nachteile.
 
Darf man fragen, mit wieviel ihr die ETF's begonnen habt? Also wieviel Geld habt ihr da initial investiert? Was wäre so das Minimum (haben ale ETF'S eine minimum Investitionssumme?)
 
Tendenziell ist es bei den Neo-Brokern wohl eher möglich, mit ganz niedrigen Sparplänen (1 EUR) einzusteigen. Da macht es entsprechend Sinn, sich vor der Brokerwahl zu überliegen, wie viel man investieren kann/möchte.
 
Allerdings besteht ja dann doch ein gewisses "Klumpenrisiko", da ja eine Reihe größerer Aktienanteile in beiden ETFs vorhanden sind, oder? Das läuft dann dem Ziel der möglichst breiten Streuung entgegen.
Nunja, Klumpen ist ja bei den großen und breit gestreuten World ETFs eher gering.
Du hast halt vor allem eine etwas andere Gewichtung als wenn du bspw. 100% in den klassischen World ETF legst.
Der normale iShares MSCI World (IE00B4L5Y983) hat 1.576 Positionen und der iShares MSCI World SRI (IE00BYX2JD69) 424 Positionen.
Also Streuung ist eigentlich bei beiden genug vorhanden.

Darf man fragen, mit wieviel ihr die ETF's begonnen habt? Also wieviel Geld habt ihr da initial investiert? Was wäre so das Minimum (haben ale ETF'S eine minimum Investitionssumme?)
Das ist eher vom Broker abhängig. Scalable hatte keine Mindestsumme.
Hatte mit einmalig 150€ angefangen, aber recht schnell aufgestockt und direkt auch einen monatlichen Sparplan eingerichtet der vorher auf meinen Robo-Advisor ging.
Aber von einer Mindestsumme ist mir bei Scalable nichts bekannt. Du zahlst halt im Free bei Käufen unter 250€ einmalig 99ct pro Order, was aber sehr fair ist.
Sparpläne sind in der Regel immer gebührenfrei besparbar.
 
Würdet ihr bis zum Erreichen des Freibetrags nicht lieber einen ausschüttenden ETF empfehlen, sowas wie Vanguard A1JX52? Oder ist der Grütze und doch lieber ishares?

Nur kurz hierzu - Vanguard ist top. Die sind quasi die Erfinder des Indexfonds und sind in den USA afaik nur knapp hinter ishares von Blackrock was das ETF Vermögen angeht. Die waren nur viele Jahre gar nicht in Europa vertreten.
 
Bei den beiden eigentlich völlig egal. Ich würde trotzdem den Ishares nehmen. Der hat mehr als 5x so viel Kapital im ETF und ist klarer Marktführer in Europa. Kostet zwar minimal mehr pro Jahr mit 0,20 gegenüber 0,19%, dafür hat der ETF über die letzten Jahre aber minimal besser performed. Aber wie gesagt, das ist alles so minimal dass es eigentlich keine Rolle spielt.

Danke, ich habe gerade nochmal über JustETF verglichen. Eine Frage stellt sich mir hierbei noch: Beide genannten ETFs sind ja in der Zusammenstellung praktisch identisch und auch die TER ist nur minimal unterschiedlich. Trotzdem lag der Kurs des Xtrackers in den vergangenen Tagen immer deutlich einige EUR über dem iShares. Je nach Investitionssumme kann das ja schon in deutlich unterschiedliche Mengen gehen, die man da für denselben Betrag kauft/kaufen kann. Wo rührt dieser Unterschied her?
 
Falls ich dich jetzt richtig verstanden habe - danach darfst du nicht gehen! Der Preis je Fonds-Anteil richtet sich allein danach, wie viele Fondsanteile es vom Anbieter gibt. Nicht danach, welche Unternehmen im Index sind. Der MSCI World vom großen europäischen Anbieter Amundi kostet z. B. 380 Euro je Anteil. Preis ist nie gleicher Wert des Inhalts und lässt sich nicht 1:1 vergleichen. Wenn die beiden also preislich nah beieinander liegen ist das reiner Zufall. Du kannst da nur nach prozentualem Performance-Vergleich gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, der Preis ist schon auf nen einzelnen Anteil des ETF umgerechnet. Aber bei ishares kann das einer von 500 Millionen Anteilen sein während es bei Xtrackers ein Anteil von 100 Millionen Anteilen ist. Das ist vom Anbieter abhängig wie viele Anteile sie da haben.
 
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