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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Alles klar :D. Finds nur immer so geil, wenn einem Banken und Broker den cost average Effekt als Renditevorteil verkaufen wollen. "Da kaufen sie in schlechten Marktphasen mit der gleiche Sparrate dann viel mehr Anteile!" Dass man umgekehrt in guten Marktphasen dafür logischerweise viel weniger Anteile erhält und etwaiges herumliegendes Geld keine Rendite bringt lassen sie dann geflissentlich außen vor^^.

    Wobei sich den meisten Menschen die Frage eh nicht stellt. Mangels herumliegendem Kapital und den monatlichen Gehaltseingängen sind Sparpläne ja schon aus praktischen Gründen das Mittel der Wahl.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Alles klar :D. Finds nur immer so geil, wenn einem Banken und Broker den cost average Effekt als Renditevorteil verkaufen wollen. "Da kaufen sie in schlechten Marktphasen mit der gleiche Sparrate dann viel mehr Anteile!" Dass man umgekehrt in guten Marktphasen dafür logischerweise viel weniger Anteile erhält und etwaiges herumliegendes Geld keine Rendite bringt lassen sie dann geflissentlich außen vor^^.

    Wobei sich den meisten Menschen die Frage eh nicht stellt. Mangels herumliegendem Kapital und den monatlichen Gehaltseingängen sind Sparpläne ja schon aus praktischen Gründen das Mittel der Wahl.

    :? Das ist doch gerade "Sinn" der Sache.

    Sagen wir mal es gäbe fünf Kaufphasen bei einem Sparplan, bei dem man stets für 100€ kauft:

    1.) Kurs 20€ -> 5 Anteile gekauft
    2.) Kurs 40€ -> 2,5 Anteile gekauft
    3.) Kurs 33,33€ -> 3 Anteile gekauft
    4.) Kurs 50€ -> 2 Anteile gekauft
    5.) Kurs 10€ -> 10 Anteile gekauft

    "Durchschnittskurs" - also: (20+40+33,33+50+10)/5 - in den fünf Kaufphasen ist ~30,67€. Der tatsächliche durchschnittliche Kaufkurs - 500€/22,5 Anteile - liegt aber bei ~22,22€.
     
    Ja, beim Kaufkurs, das sieht dann am Ende auch immer nett aus im eigenen Depot, ist aber hauptsächlich Kosmetik. Das berücksichtigt auch nicht die renditemäßige Auswirkung auf das Gesamtportfolio, wenn Geld noch auf der Seite liegt, anstatt im Depot investiert zu sein. Letztendlich kommt es ja darauf an, wie viele Anteile wie lange im Depot sind und welche Rendite sie für das Depot auf lange Sicht einfahren. Und da Aktienmärkte im Laufe der Geschichte langfristig immer gestiegen sind, ist irgendwo auch logisch, dass man in der Regel mit einer Einmalanlage eine bessere Rendite einfährt als mit ner langfristigen cost average Variante. Man muss schon einige Annahmen verbiegen, um cost average vorne zu haben. So starke Schwankungen wie in deinem Beispiel sind z.B. bei den meisten Aktien langfristig illusorisch, bei ETFs sowieso. Aber das soll eigentlich auch gar kein Argument meinerseits gegen die Strategie sein. Ich ziehe sie ebenfalls der Einmalanlage vor.

    https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect/

    https://personal.vanguard.com/pdf/ISGDCA.pdf

    https://www.morningstar.com.au/learn/article/the-dollar-cost-averaging-myth-why-lump-sum-i/197410

    https://www.dasinvestment.com/anlag...st-average-effekt-enthalten-einen-denkfehler/
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Es ist mittlerweile einfach nur noch absurd, was an der Börse abgeht. Totaler Overkill. In den USA brauchen wir noch etwa 10% bis wir geschätzt so überbewertet sind wie im Jahr 2000. Und wenn man bedenkt, dass einige Aktien ein Jahrzehnt gebraucht haben, um sich von dem darauf folgenden Absturz zu erholen, will da eigentlich niemand noch mal hin. Naja, wie heißt es so schön, der Markt hat immer Recht. Mal sehen, wie lange es noch so weiter geht.
     
    Bin vor 2 Wochen mal mit ein bissl Kohle in Airbus, ITM, Disney und Microsoft rein. Das hat ja schon beinahe BTC Style wies da grad abgeht. Airbus mit +42% und ITM mit +54.

    Dass man sich dem Preis vor Corona wieder annähert war ja meine Überlegung, aber dass das so rasant geht find ich schon eher beängstigend^^
     
    Ich hab auch den Deal meines Lebens gemacht ... wir haben Ende Februar einen größeren Kredit für ein Bauvorhaben bei uns daheim aufgenommen. Nun sind die Arbeiter, die das machen sollten, derzeit aufgrund von Corona in ihren Heimatländern gefangen. Ich also nach dem Crash die Kreditsumme genommen und breit in ETF investiert und seitdem feiere ich Party. Hab mittlerweile einen Teil wieder verkauft und als Sondertildgung in den Kredit gesteckt. Damit habe ich die gesamten Zinskosten für den Kredit bereits durch Gewinne an der Börse finanziert. Und weiter ist alles weit, weit im Plus.
     
    Es ist mittlerweile einfach nur noch absurd, was an der Börse abgeht. Totaler Overkill. In den USA brauchen wir noch etwa 10% bis wir geschätzt so überbewertet sind wie im Jahr 2000. Und wenn man bedenkt, dass einige Aktien ein Jahrzehnt gebraucht haben, um sich von dem darauf folgenden Absturz zu erholen, will da eigentlich niemand noch mal hin. Naja, wie heißt es so schön, der Markt hat immer Recht. Mal sehen, wie lange es noch so weiter geht.
    Absolut.

    Hab die letzten Wochen berufsbedingt kaum Zeit in meine Aktien Analysen gesteckt, aber was ich da jetzt gesehen hab, verwunderte mich doch sehr.

    Aktuell wird mein neues flatex Depot (Österreich) noch nicht befüllt da ich aktuell völlig verwirrt bin.
     
    Fundamentaldaten sind mittlerweile irrelevant. Gibt nur noch wenige Dinge, die beachtet werden, unter anderem die Verschuldung eines Unternehmens. Aber die schauen alle nur noch auf das Notenbank Geld, das in den Markt kommt. Bei dem ganzen Geld konnte der Markt fast nur noch steigen :D. Und schließlich wird der Aufstieg scheinbar seit Wochen von Kleinanlegern getrieben während die institutionellen Anleger short waren und jetzt einer nach dem anderen umfallen, um sich die Performance nicht zu versauen. Das treibt die Rallye dann noch weiter nach oben.
     
    Es ist mittlerweile einfach nur noch absurd, was an der Börse abgeht. Totaler Overkill. In den USA brauchen wir noch etwa 10% bis wir geschätzt so überbewertet sind wie im Jahr 2000. Und wenn man bedenkt, dass einige Aktien ein Jahrzehnt gebraucht haben, um sich von dem darauf folgenden Absturz zu erholen, will da eigentlich niemand noch mal hin. Naja, wie heißt es so schön, der Markt hat immer Recht. Mal sehen, wie lange es noch so weiter geht.
    Verkaufst du jetzt?
     
    Verkaufst du jetzt?

    Nee, ich verkaufe nie. Es sei denn ich bin nicht mehr von etwas überzeugt.

    Und zwar genau deswegen :D :
    Ich find es einfach nur krank! Schade das ich aus allem raus bin und den wiedereinstieg verpasst habe.

    Aber gerade gelesen: statt geschätzt 7 Millionen verloren haben die USA im Mai 2 Mio Arbeitsplätze geschaffen. Was ein Brett. Ich leg mich hin, das wird erstmal noch weiter nach oben gehen :lol:.
     
    Ich ärgere mich auch, dass ich die letzten Woche kein freies Kapital hatte. Ist einfach mal wieder so ne Chance die nur alle 10 Jahr kommt günstig einzusteigen. Jetzt ja schon nicht mehr und es muss eigentlich nochmal deutliche Rücksetzer geben. Aber wer dieses Jahr Börsengeld hatte, hat gut was verdienen können.
     
    Haha, naja, gerechnet hatten sie mit - 7 bis - 8 und knapp 20%. Wahrscheinlich werden sie sagen "Naja, nicht so gut wie gedacht, aber nicht so schlecht wie befürchtet - who cares." :D

    Der Großteil der aktuellen Rallye ist vermutlich tatsächlich sich verselbständigende Fomo. Und angesichts der Geldflut und Angst vor zukünftiger Inflation will niemand mehr zu viel Cash auf dem Konto haben, sondern am besten in Aktien oder Immobilien. Scheiß egal wie teuer. Deswegen sind die US Hauspreise während Corona ja sogar noch gestiegen. Wie meinte Ray Dalio früher im Jahr - "Cash is trash". Sowas geht aber nicht für immer gut. Irgendwann wird der Markt kippen. Die Preisfrage ist nur wann.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Das ist natürlich korrekt, und dabei teilt er auch meine Meinung. Ist das was die Notenbanken denn tun überhaupt noch Nachhaltig? Ich finde den Markt krank. Kann doch kein gutes Ende mehr haben das ganze.
     
    Naja, die Geldpolitik ist seit 15 Jahren oder länger nicht nachhaltig. Das ist halt auch das Problem der ganzen Untergangspropheten. Im Kern liegen sie gar nicht so falsch, sie ziehen nur die falschen Schlüsse. Ein Markt, eine Wirtschaft und ein Geldsystem kann solche objektiv gesehen gefährlichen Verschiebungen viel länger durchhalten als man es sich leisten kann, nicht am Markt teilzunehmen.
     
    Aktuell kann man angesichts der Marktbewegungen auch nur noch den Kopf schütteln. Das durchschnittliche KGV im S&P liegt mittlerweile bei 23. Statt einer Verkaufspanik wie im März haben wir nun eine Kaufpanik und letztendlich ist es imho nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus in sich zusammenstürzt. Die Frage aller Fragen ist eben tatsächlich, wann das sein wird. Fakt ist, dass die aktuellen konjunkturellen und fundamentalen Daten in keiner Weise die aktuellen Bewertungen rechtfertigen und irgendwann werden sich die Kurse den tatsächlichen Werten wieder annähern. Wenn man sich die heutigen Indexstände ansieht, könnte man glauben, Corona hätte überhapt nicht stattgefunden. Gleichzeitig gibt es ökonomische Hiobsbotschaften am laufenden Band, erst heute wurde berichtet, dass der deutsche Export im April um 30% eingebrochen ist. Erwartet wurden 15%. Vor einigen Tagen gab es in der BILD eine fette Headline, dass man doch spätestens JETZT in Aktien einsteigen soll. Das ist für mich jedenfalls der perfekte Kontraindikator.
    Auch wenn die Zentralbanken aus allen Rohren feuern, ewig wird das so nicht weitergehen.
     
    Mal sehen. Interessant werden noch die weltweiten Pensionsfonds. Die verwalten Billionen von Euro/USD/Yen bisher hauptsächlich über Anleihen. Da die aber so gut wie keine Rendite mehr bringen, könnten sie in den nächsten Jahren gezwungen sein zukünftig mehr auf Aktien und ETFs zu gehen. Falls das passieren sollte, wäre der aktuelle Marktstand vermutlich nur ein Vorgeschmack :D.
     
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