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Ärger mit dem (Ex-)Vermieter (lange Geschichte)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Berufung? Keine Ahnung. Ein Urteil ist ja noch nicht gesprochen.
Wie gesagt: Er kann einen Gutachter für 1500€ kommen lassen, der feststellt, dass es sich um eine 0815 Blockhütte handelt.
So eine Blockhütte steht tausendfach in deutschen Gärten. Wir haben selbst so eine hier bei uns mit fast der gleichen Bedachung wie sie es Mal bei seiner war.
Ich habe auch eine Rechnung über die Hütte. Er braucht noch nicht mal eine vorzulegen und behauptet Gott weiß was da mal drauf war.
Und ich bin sehr auf die Urteilsbegründung gespannt. Warum geht die Richterin davon aus, dass wir das Dach getauscht haben?
klar, mir stellt sich nur die frage ob eine zweite instanz bei der geschichte überhaupt möglich ist. kann ja sein, dass das von vorneherein ausgeschlossen ist. dann kann man sich das mit der aktuellen richterin sparen und in der nächsthöheren instanz neu anfangen. so einen fall hatte ich mal. die richterin mit dem blümchenkleid war irgendwie komisch. ihr kollege vom LAG dann doch sehr objektiv.
 
Ich kann mich nicht mehr erinnern - Hattet Ihr einen Mietvertrag mit der Tochter ? Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass sich die Rückübertragung von seiner Tochter auf ihn dann leicht prüfen läßt. Sollte er das Eigentum an der Hütte vor 7 Jahren wieder erlangt haben, hätte er das Nutzungsentegelt in seiner Steuererklärung angeben müssen und schenkt die 1.800 p. a. an seine Tochter im abgekürzten Zahlungsweg. Ihr überweist doch nicht aus Spass über Jahre Kohle an die Tochter - Ich würde ihn da defintiv am Kragen packen und auch die Geschichte mit dem Steuersparmodell auf den Tisch bringen. Mit ist dabei tatsächlich ein Rätsel, dass die Richterin die Geschichte nicht anzweifelt, aber denen fehlt leider auch oft die nötige Motivation. Letztlich muss Deine Anwältin sie mit der Nase darauf stoßen.
 
Wir haben eine Nutzungsvereinbarung mit seiner Tochter unterschrieben. Ich werde in dieser Woche dem Finanzamt aber eine Anzeige wg. möglicher Steuerhinterziehung einreichen. Leider bekomme ich dann keine Antwort wie das Ergebnis sein wird aber er bzw. seine Tochter müssen sich evtl. damit rumprügeln.
 
Wir haben eine Nutzungsvereinbarung mit seiner Tochter unterschrieben. Ich werde in dieser Woche dem Finanzamt aber eine Anzeige wg. möglicher Steuerhinterziehung einreichen. Leider bekomme ich dann keine Antwort wie das Ergebnis sein wird aber er bzw. seine Tochter müssen sich evtl. damit rumprügeln.
Stimme Dich bitte bzgl. der Strategie vorher mit Deiner Anwältin ab. Ggfs. kann sie das anderweitig verwenden. Blindes Draufhauen führt meistens nicht zum (gewünschten) Erfolg.
 
Nein, ist so nicht richtig.
Wir haben zur Miete im Haus gewohnt. Das Gartenhaus steht nicht Mietvertrag. Für die Nutzung des Gartenhauses haben wir extra gezahlt. Und zwar 150€ monatlich an seine Tochter, die die Eigentümerin ist bzw. war.
Darüber gibt es eine Vereinbarung. Vor sechs Jahren hat er das Dach des Hauses erneuern lassen weil einige Holzbalken anfingen zu faulen. Aber auch nur weil wir ihn darauf hingewiesen haben. Das ist allerdings stümperhaft durchgeführt worden.
Es hält zwar trocken, sieht aber nicht besonders gut aus. Er fordert nun von uns Geld weil er behauptet dass wir das Dach getauscht haben.
Wir sagten aber, das er gar nicht klagen darf, weil er ja nicht der Besitzer ist. Daraufhin legt er ganz plötzlich ein Schreiben vor, in dem er angeblich vor sieben Jahren das Eigentum wieder auf sich übertragen hat. Daraufhin muss seine Tochter als Zeugin aussagen und kann sich an nichts erinnern. Aber auf die Frage ob sie den möchte, dass er wieder der Eigentümer ist, antwortet sie mit ja. Also ist der ganze Quatsch den wir unterschrieben haben Null und nichtig!!
Und weil das noch nicht genug ist fordert er für den Austausch des Daches nicht, wie ursprünglich 1500€, sondern legt einen Kostenvoranschlag über 10500€(!) vor. Und auch nur, weil seine zusätzliche Forderung über knapp 20000€ Renovierungskosten nicht durchgegangen sind.

Müsstest du dann nicht die 150€ über die ganzen Jahre zurückfordern können?
 
Weil wir damit konfrontiert worden sind als wir die alte Wohnung schon gekündigt hatten und mehr oder weniger keine andere Wahl hatten!

Edit: Was sehr wichtig an der ganzen Geschichte ist:

Er hatte über all die Jahre einen dritten Schlüssel für das Haus! D.h.: Er hatte immer Zutritt zum Gebäude und Grundstück!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal ein paar Fotos vom besagten Gartenhaus:

Kurz nach unserem Einzug aus dem Juli 2011.

IMG_4044 (2).JPG


Dann nachdem die hinteren Bäume aufgrund eines Unwetters entfernt werden mussten. Aufnahme aus 2014:

image2 (1).jpeg


Und dann was seine Schergen daraus gemacht haben:

image6 (1).jpeg


Und jetzt nochmal die Frage: Welches gesteigerte Interesse sollte ich daran haben, den Scheiß auf eigene Kosten zu verändern?
Achja, und immer daran denken:
Lt. seiner Aussage waren vorher Holz-Biberschwanzschindeln auf dem Dach und der Kostenvoranschlag für eine Instandsetzung liegt bei 10500€(!!!!) :lachweg::ugly::|
 
Nein, ist so nicht richtig.
Wir haben zur Miete im Haus gewohnt. Das Gartenhaus steht nicht Mietvertrag. Für die Nutzung des Gartenhauses haben wir extra gezahlt. Und zwar 150€ monatlich an seine Tochter, die die Eigentümerin ist bzw. war.
Darüber gibt es eine Vereinbarung. Vor sechs Jahren hat er das Dach des Hauses erneuern lassen weil einige Holzbalken anfingen zu faulen. Aber auch nur weil wir ihn darauf hingewiesen haben. Das ist allerdings stümperhaft durchgeführt worden.
Es hält zwar trocken, sieht aber nicht besonders gut aus. Er fordert nun von uns Geld weil er behauptet dass wir das Dach getauscht haben.
Wir sagten aber, das er gar nicht klagen darf, weil er ja nicht der Besitzer ist. Daraufhin legt er ganz plötzlich ein Schreiben vor, in dem er angeblich vor sieben Jahren das Eigentum wieder auf sich übertragen hat. Daraufhin muss seine Tochter als Zeugin aussagen und kann sich an nichts erinnern. Aber auf die Frage ob sie den möchte, dass er wieder der Eigentümer ist, antwortet sie mit ja. Also ist der ganze Quatsch den wir unterschrieben haben Null und nichtig!!
Und weil das noch nicht genug ist fordert er für den Austausch des Daches nicht, wie ursprünglich 1500€, sondern legt einen Kostenvoranschlag über 10500€(!) vor. Und auch nur, weil seine zusätzliche Forderung über knapp 20000€ Renovierungskosten nicht durchgegangen sind.
Bin kein Fachmann, aber hätte eure Anwältin nicht eher darauf abzielen sollen, dass er euch nicht wegen mangelhafter Ausführung verklagen darf, weil er es selbst in Auftrag gegeben hat, und nicht ihr? Dann hätte er doch erstmal beweisen müssen, dass ihr das wart.
Aber so habt ihr wegen den Besitzverhältnissen nen Nebenschauplatz aufgemacht.
Aber es ist doch völlig wuppe, wem das Ding gehört. Euch gehörts jedenfalls nicht, und ihr habt keine Bauarbeiten daran durchgeführt, also kann er auch kein Geld von euch verlangen.
Jedenfalls stell ich mir das so vor.
Es ist doch völlig irrwitzig, monatliche Miete zu bezahlen, und dann x-tausend Euro für ne Reparatur zu bezahlen, die Vermieter-Sache ist. Verstehe nicht, wieso das die Anwältin gegenüber der Richterin nicht plausibel machen kann.
 
Das spielt ja scheinbar keine Rolle. Er behauptet und behauptet aber bekräftigen oder beweisen muss er alles nicht. Ich habe das Gefühl, die Richterin hat keinen Bock mehr und will die Sache vom Tisch haben. Anders kann ich mir das alles nicht erklären.
 
Aber sie schreibt doch was vom „ersten Anscheinsbeweis“. Da reichts doch, mit der Nutzungsvereinbarung (und dem gesunden Menschenverstand) zu wedeln und sagen, man zahlt nicht jahrelang monatlich gleichbleibende Nutzungsgebühren, wenn man selbst irgendwann mal Betrag X in die Sache investiert hat. Damit ist der Beweis des ersten Anscheines doch erstmal erschüttert.
Aber klar, absolutes Laienwissen von mir, aber aus der Ferne betrachtet scheint mir die Anwältin und die Richterin nicht allzu motiviert.
Ich würde an deiner Stelle kein Jota nachgeben.
 
Hier mal ein paar Fotos vom besagten Gartenhaus:

Kurz nach unserem Einzug aus dem Juli 2011.

Anhang anzeigen 128729

Dann nachdem die hinteren Bäume aufgrund eines Unwetters entfernt werden mussten. Aufnahme aus 2014:

Anhang anzeigen 128730

Und dann was seine Schergen daraus gemacht haben:

Anhang anzeigen 128731

Und jetzt nochmal die Frage: Welches gesteigerte Interesse sollte ich daran haben, den Scheiß auf eigene Kosten zu verändern?
Achja, und immer daran denken:
Lt. seiner Aussage waren vorher Holz-Biberschwanzschindeln auf dem Dach und der Kostenvoranschlag für eine Instandsetzung liegt bei 10500€(!!!!) :lachweg::ugly::|
Ach du Scheiße, was haben die getan ?

Das schöne Dach durch den übelsten Baumarkt-Käse mit Teerpappe ersetzt :nein: Wenn die Pappe wenigstens noch mit der Front abschließen würde, aber so geht das ja gar nicht...
 
Er hat tatsächlich die 1500€ für den Gutachter bezahlt. :lachweg:
Unfassbar wie dämlich der Typ ist. Der Gutachter wird auf den ersten Blick schon feststellen, dass sein Kostenvoranschlag vorne und hinten nicht passt.
Er wird dann weiterhin feststellen, dass die Hütte schon knappe zwanzig Jahre auf dem Buckel hat und stirbt dann wahrscheinlich an Ort und Stelle weil er sich tot gelacht hat.
Hach, was freue ich mich auf den Termin, wenn wir mit der ganzen Entourage durch den Garten stampfen und die jetzigen Mieter nicht wissen wie ihnen geschieht.

Btw. haben wir das Finanzamt noch informiert, dass da mit den Mieteinkünften von ihm und seiner Tochter was nicht stimmen kann. Da werden wir zwar nichts von hören wie es da laufen wird aber Post vom Finanzamt ist immer ärgerlich. :grins:
 
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