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Abo am Telefon aufgedrängt - was nun?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja im schreiben auch bitte auf das wiederrufsrecht hinweisen und eine sofortige Antwort erbitten. Zum nächst möglichen Termin kündigen bedeutet die normale Kündigungsfrist in Anspruch nehmen.
 
@dre Kündigung ist nicht das was du machen möchtest. Du musst den Vertrag widerrufen, nicht kündigen. Was die Kündigungsfrist ist, sollte theoretisch in dem Schreiben stehen :ugly: Afaik gehört da auch ein Hinweis auf das Widerrufsrecht rein. Keine Ahnung, ob sowas allein aufgrund des fehlenden Hinweises auf das Widerrufsrecht im Zweifel anfechtbar ist.


Bevor du aber irgendwas machst, würde ich den Verein mal googlen und ganz genau schauen, was andere gemacht haben. Bringt dir ja nix, wenn du Briefe oder Einschreiben oder was auch immer schickst und die dafür bekannt sind, dass bei ihnen Post nie ankommt oder bei Einschreiben irgendwie immer zig Zeugen bestätigen können, dass da nur was von Freundlichen Weihnachtsgrüßen im Brief stand.
 
ich habe mir das jetzt mal durchgelesen. wieso hat deine Partnerin am Telefon denen auch noch die Bankverbindung gesagt? Ich mein, da müssen doch alle Alarmglocken läuten. Kann ja sein das einem mal ein Fehler passiert und man zu etwas ja sagt. Aber die Bankverbindung auch noch angeben, das ist puhh.

ps: da du jetzt auch Post von denen bekommen hast ist der Vertrag tatsächlich gültig. Aber keine Sorge, ab jetzt läuft die 14 tägige Widerrufsfrist. Würde denen per Post einen Wiederruf schicken, das sollte die Sache erledigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe mir das jetzt mal durchgelesen. wieso hat deine Partnerin am Telefon denen auch noch die Bankverbindung gesagt? Ich mein, da müssen doch alle Alarmglocken läuten. Kann ja sein das einem mal ein Fehler passiert und man zu etwas ja sagt. Aber die Bankverbindung auch noch angeben, das ist puhh.

Die werden die Daten sicherlich bereits gekannt haben. Entweder hat ein Unternehmen die weiterverkauft oder das Unternehmen wurden den Daten beraubt.
 
Die werden die Daten sicherlich bereits gekannt haben. Entweder hat ein Unternehmen die weiterverkauft oder das Unternehmen wurden den Daten beraubt.

Genau SO ist es.

Meiner Frau ist vor ein paar Wochen genau das Gleiche passiert. Anruf mit Gewinn einer Reise nach Wien. Muss man nur ein Abo abschliessen, was man auch nach 3 Monaten wieder kündigen könne.

Anscheinend gibt es Menschen, die bei sowas einen völligen Blackout am Telefon bekommen. Jedenfalls hat meine Frau auch Ja gesagt...

Abends die Firma gegooglet und das ist auch eine typische Masche von denen. Direkt widerrufen, seitdem auch nichts mehr gehört. Aber die hatten auch ALLE persönlichen Daten inklusive Bankverbindung.

Datenschutz ist schon was Feines... :kaffee:
 
Das mit der Ton-Aufzeichnung der Bestellung ist auch so ne Sache.
Meinen Chef hat mal so ne windige Firma am Handy angerufen. Auf die Frage, ob er Herr XY ist, hat er mit "ja" geantwortet, das restliche Gespräch hat er mit den Worten "so einen Scheiß brauchen wir nicht" ganz schnell abgewürgt.
Ich stand daneben und hab alles per Freisprechanlage zufällig mitgehört.

Eine Woche später kam dann auch gleich die Bestätigung über Abschluß eines Abos irgendeiner Werbezeitung. 486€/Jahr, und das für 3 Jahre...:lol:
Hab natürlich widersprochen, dann kam sofort Post von deren Anwalt, mit einem USB-Stick mit der Tonaufzeichnung drauf. Die hatten das eine "Ja" meines Chefs so reingeschnitten, dass es direkt hinter dem 2minütigen Monolog des Anrufenden ("Sehr geehrter Herr XY, sie bestellen hiermit die Zeitung abc zum Vorzugsabopreis von blablba..."). Das Gespräch ging in der Realität keine 30 Sekunden, die Tonaufnahme war über 2 Minuten lang, und immer wieder war das eine "Ja" reingeschnitten.
Das war ne abartige Sauerei.
Mit dem Hinweis, B2B gäbe es kein Widerrufsrecht, haben die echt sogar ein Inkassobüro beauftragt. :wand:

Unser Anwalt hats dann aus der Welt geschafft, aber mich ärgert diese Dreistigkeit immer noch.
UP-verlag hießen/heißen die.
 
Bei sowas frage ich mich immer, dass die Verlage der Magazine nichts dagegen haben, dass wegen denen Leute abgezockt werden. Ist das echt der einzige Weg, wie sie ihren scheiß noch unters Volk bekommen?

Aber das kanns ja eigentlich auch nicht sein, da es diese Masche schon seit Jahrzehnten gibt.
 
Das mit der Ton-Aufzeichnung der Bestellung ist auch so ne Sache.
Meinen Chef hat mal so ne windige Firma am Handy angerufen. Auf die Frage, ob er Herr XY ist, hat er mit "ja" geantwortet, das restliche Gespräch hat er mit den Worten "so einen Scheiß brauchen wir nicht" ganz schnell abgewürgt.
Ich stand daneben und hab alles per Freisprechanlage zufällig mitgehört.

Eine Woche später kam dann auch gleich die Bestätigung über Abschluß eines Abos irgendeiner Werbezeitung. 486€/Jahr, und das für 3 Jahre...:lol:
Hab natürlich widersprochen, dann kam sofort Post von deren Anwalt, mit einem USB-Stick mit der Tonaufzeichnung drauf. Die hatten das eine "Ja" meines Chefs so reingeschnitten, dass es direkt hinter dem 2minütigen Monolog des Anrufenden ("Sehr geehrter Herr XY, sie bestellen hiermit die Zeitung abc zum Vorzugsabopreis von blablba..."). Das Gespräch ging in der Realität keine 30 Sekunden, die Tonaufnahme war über 2 Minuten lang, und immer wieder war das eine "Ja" reingeschnitten.
Das war ne abartige Sauerei.
Mit dem Hinweis, B2B gäbe es kein Widerrufsrecht, haben die echt sogar ein Inkassobüro beauftragt. :wand:

Unser Anwalt hats dann aus der Welt geschafft, aber mich ärgert diese Dreistigkeit immer noch.
UP-verlag hießen/heißen die.
Aus diesem Grund sag ich bei solchen Telefonaten nie "ja" bis ich die abgewürgt habe. Richtig, jipp, jo, siggi etc. erfüllen auch ihren Zweck.
 
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