Dies berichtet der
„Kicker“, dem ein durchaus brisantes Schreiben vorliegt. Es handelt sich um einen Brief, der vom DFB am 25. Oktober an alle Bundesligaklubs verschickt worden sei. Inhalt: Schon vor Wochen habe der Verband die Regeln für den Videobeweis geändert. Nun wolle er darüber informieren. Demnach darf sich der Videoassistent bereits seit dem sechsten Spieltag auch bei nicht zweifelsfreien „klaren Fehlern“ melden, was wiederum die Flut der Videobweise in der jüngeren Vergangenheit erklärt.
In dem von den Schiedsrichter-Bossen Lutz Michael Fröhlich und Hellmut Krug unterzeichneten Schriftstück ist von einer „Kurs-Korrektur“ die Rede. Diese sei vorgenommen worden, „ohne den grundsätzlichen Ansatz des Videoassistenten-Projekts 'Eingriff nur bei klarem Fehler' infrage zu stellen“, heißt es in dem Brief weiter. Was paradox ist, denn genau dieser Ansatz steht jetzt natürlich infrage.