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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn man bei einem geförderten AV-Depot am Ende weniger bekommt als bei seinem Privaten Depot mit nem Welt-ETF, wäre das schon mehr als peinlich. Aber ja, darauf wird es in Lobby-Deutschland wohl hinauslaufen...
 
Gold heute Morgen fast 9% Minus. Bis letzte Woche war das ne kleine Korrektur und abwartende Haltung am Markt. Aber wenn Gold jetzt so hart abverkauft heißt das, dass vermutlich diverse große Adressen ihre Verluste kompensieren müssen und sich die Panik langsam in den Markt frisst. Asien auch extrem schwach heute, weil die ja am meisten abhängig von dem Öl und Gas aus der Region sind.
 
Jetzt ist natürlich die Frage wie tief wird alles gehen und wann kaufen.
Letztes Jahr habe ich ganz gut getroffen nach Trumps "tariffs, tariffs, tariffs..."

Aber ja, Markt timen, usw...
 
Jo, im langfristigen Depot ist jeder Nachkauf schon jetzt (bzw. eigentlich immer) sinnvoll, wenn man nicht an den Weltuntergang glaubt.

In meinem kurzfristigen Depot habe ich im Zuge der unabsehbaren K.I. Disruption letztes Jahr von Einzelaktien auf ETFs umgestellt und handle dort strikt nach 21 Tage Durchschnitt und horizontalen Widerständen. Wenn oberhalb von 200 Tage Linie und oberhalb 21 Tage Linie und in einem stabilen Aufwärtstrend= Kaufen und halten. Wenn 21 Tage Trend gebrochen und auch etwaige horizontale Widerstände in der Nähe = Verkaufe.

Das funktioniert gerade in Krisenzeiten ziemlich gut, da war man rein mechanisch schon in den ersten Tagen nach Beginn des Krieges zu 100% in Cash, weil alle gut gelaufenen Länder-Indizes ihre 21 Tage Linie gebrochen haben. Das ist der Vorteil von festen Mechaniken - man muss gar nicht wissen, wie es weiter geht.

Damit würde man zwar auch einen etwaigen Anstieg bis zur 200 Tage Linie verpassen, aber da man das Geld vorher im Abstieg unter die 200 Tage Linie auch nicht verloren hat, spielt das keine Rolle.
 
Haben auch erstmal wieder 25.000€ jeweils aus den Tagesgeldkonten rübergehauen in die ETF-Sparpläne. Seit wir uns vor 7 Jahren begonnen haben richtig mit Finanzen und Vermögen zu beschäftigen, sind solche Krisenzeiten eigentlich gar nicht mehr so schreckhaft für uns. Klar muss man seine Risikobereitschaft kennen, um entsprechend zu diversifizieren, aber so tief kann es gar nicht gehen, wie es in dieser Zeit aufwärts ging und auch wieder gehen wird.

Wir müssen echt endlich in der Schulbildung mehr dafür tun, dass Kinder Finanzmärkte und Wirtschaft verstehen und nicht nur dämliche Funktionsgraphen berechnen/zeichnen. Die eigentlich gar nicht dämlich sind aber nur dämlich erklärt werden und komplett ohne wirklichen Zusammenhang...

Ich habe daher mit einer 6 in Mathe (Leistungskurs) als erster Jahrgang das Zentralabi gemacht... und bin danach trotzdem in die Informatik (hat sehr viel kraft gekostet) und später in die Wirtschaft (inkl. eines MBA-Studiums = HELLO FORMELN!!!)... Leider viel zu spät gecheckt, wofür das alles eigentlich gut ist.

Ich denke es ist heute wie damals... entweder man ist ein Nerd, liebt es für Noten allein zu lernen oder hat eben gebildete Eltern, die einem den Sinn des Lebens erklären - Denn ansonsten scheißt man auf den Kram, so wie er im deutschen Schulsystem gelehrt wird... Meine (sehr liebevollen) Eltern als totale Arbeiterklasse mit 3 Jobs, haben da auch mit teurer Nachhilfe nicht aushelfen können. Denn diese vermittelt ja auch nicht das große Bild sondern evrsucht Verständnislöcher zu flicken.
 
Ja, top. Langfristig ist Sparplan einfach das beste was man machen kann. Und in Zeiten wie diesen nicht aussetzen oder reduzieren sondern wenn man es sich leisten kann sogar aufstocken.

Habe vorhin beim Sohnemann und Ehefrau auch noch nen Nachkauf im World Mining und Gold-Income Fonds gemacht. Die machen zwar nur 8% als Beimischung aus, aber sind selbst Stand jetzt verdammt gut gelaufen.

Edit: Der Markt dreht gerade weil Trump wohl wieder irgendeine Bullshit Ankündigung gemacht hat :lol:. Hopium. Bin mal gespannt was die Verbrecher in und um das weiße Haus daran wieder verdient haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, top. Langfristig ist Sparplan einfach das beste was man machen kann. Und in Zeiten wie diesen nicht aussetzen oder reduzieren sondern wenn man es sich leisten kann sogar aufstocken.

Habe vorhin beim Sohnemann und Ehefrau auch noch nen Nachkauf im World Mining und Gold-Income Fonds gemacht. Die machen zwar nur 8% als Beimischung aus, aber sind selbst Stand jetzt verdammt gut gelaufen.

Edit: Der Markt dreht gerade weil Trump wohl wieder irgendeine Bullshit Ankündigung gemacht hat :lol:. Hopium. Bin mal gespannt was die Verbrecher in und um das weiße Haus daran wieder verdient haben...

+ 1200 Punkte beim DAX, weil dieser irrwitzige Trump auf seiner geisteskranken Social Media Plattform einen hirnrissigen Post - alles in Großbuchstaben, zig Rechtschreibfehler - abgesetzt hat, der vermutlich zu 99% Bullshit ist. Immerhin hat irgendjemand die Rechtschreibfehler bemerkt und mittlerweile wohl größtenteils korrigiert.

:uglol:
 
Hab mir diese Seite heute erstmalig angeschaut und bin wirklich schockiert...
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Die Gewinne bröckeln auch langsam wieder. DAX "nur" noch 1,7% im Plus statt 3,5%. Da sieht man imo auch wieder, dass diese ersten Reaktionen nur noch von Maschinen kommen, die die Headlines scannen und sofort reagieren. Scheiß egal ob das Sinn macht oder nicht. Da sollte man als Privatanleger nie sofort reinspringen.
 
Hat hier jemand eigentlich die Trading212 App? Ich teste die jetzt seit letztem Jahr und muss ehrlich sagen, dass die für mich neben Smartbroker+ mittlerweile die beste Broker App ist. Und sie zeigt auch, dass Innovation in dem Sektor wirklich noch möglich ist.

Man kann sich seine eigenen "Pies" zusammenstellen. Du kannst quasi auswählen welche Aktien (oder auch ETFs glaube ich) du haben möchtest und bundelst sie in einen Pie und hast dann quasi deinen eigenen ETF gebaut, den du gezielt besparen kannst. Ich nutze das zwar nicht selbst, aber die Idee ist schon echt gut.

Und sie sind wirklich der einzige Broker, der dir bei jeder Order exakt die Währungsgebühr anzeigt. Das ist nämlich etwas bei dem einen die Standardbroker gerne mal richtig über das Ohr hauen, weil niemand den Umrechnungskurs prüft, wenn man US Werte in Euro kauft oder US Dividenden erhält.

Dazu bekommt man Zinsen auf das Guthaben, Multiwährungskonten, Zugang zu verschiedenen Auslandsbörsen. Mit dabei ist zwar auch ne Social Media Blade Gedöns wo User ihre Trades zeigen, aber das ist ein separater Bereich den man nicht nutzen muss (sollte).

Und sie bieten zwar auch nen CFD Bereich an, aber der ist komplett separat und entkoppelt vom normalen Broker. Und auf die Fragen die ich im Chat mal hatte haben sie innerhalb weniger Stunden per menschlichem Support geantwortet.

Liest sich jetzt vielleicht fast wie Werbung, aber ist tatsächlich nur ein persönlicher Erfahrungsbericht. Gerade auch weil es abseits von Trade Republic und Scalable Capital imo echt Broker gibt, die ein besseres Gesamtpaket haben.
 
Mich haben in 2019 auch viele schief angesehen und mit Unverständnis reagiert, als ich lieber einen höheren Festzins über 20 Jahre wie nen geringeren Zins über kurz Zeit genommen habe. Das ist im Bereich des Hauskaufs/baus halt schon enorm, was das ausmachen kann in Bezug auf Zinshöhe und damit auch Tilgungsdauer. Insofern bin ich da ziemlich relaxt und das Darlehen läuft so nebenbei. Wobei der damalige Zinssatz, durch die Inflation ja ohnehin quasi schon längst überholt und kaum noch existent ist.
 
Da haben ja viele in Skandinavien ihre Immobilie verloren, weil es dort so gut wie gar keine Zinsbindung gibt/gab. Selbst bei 5 Jahren wurde man da schon schief angeschaut. Ist mir unbegreiflich, wie man so auf Harakiri fahren kann.
 
Mich haben in 2019 auch viele schief angesehen und mit Unverständnis reagiert, als ich lieber einen höheren Festzins über 20 Jahre wie nen geringeren Zins über kurz Zeit genommen habe. Das ist im Bereich des Hauskaufs/baus halt schon enorm, was das ausmachen kann in Bezug auf Zinshöhe und damit auch Tilgungsdauer. Insofern bin ich da ziemlich relaxt und das Darlehen läuft so nebenbei. Wobei der damalige Zinssatz, durch die Inflation ja ohnehin quasi schon längst überholt und kaum noch existent ist.
Das war auch der Wahnsinn damals.

Haben Bekannten gesagt wo wir angeschlossen haben und zu welcher Kondition. Haben uns einige Bekannte gesagt, dass sie bei der Bausparkasse nichts gemacht haben weil die so "teuer" waren.

BSK gehört zu unserer Bankengruppe, also haben wir uns da eh viel gespart aber den Zins 1,4% hätte jeder Kunde bekommen. Nur abschluss etc war für uns als Sektormitarbeiter gratis.

Naja, die Leute denen das zu teuer waren meinten sie haben 0,7%. Klar ist das billiger, aber variabel. Die standen dann mal bei fast 6%. Und jetzt bei 3,5 oder so.

Ich habe gerne Planungssicherheit bei so einem Projekt. Der große Teil des Kredites ist fix, ein kleiner variabel, den wir haben durch Boni etc auf 0 jetzt haben.

Heißt für unser Haus zahlen wir jetzt noch 20 Jahre oder so monatlich 800€ Zinsen und Tilgung. Sondertilgung werden wir dort keine machen, da wir am Markt mehr Zinsen bekommen als wir hier im Kredit zahlen.

Bin zwar kein Bänker im Vertrieb aber im Reporting zur EZB und da bekommt man auch viel mit.
Finde es erschreckend, dass sich Leute mehr Zeit nehmen für den Kauf eines Fernsehers als die Rückzahlung eines Hauses mal zu berechnen.

Weil schwer ist das nicht und fix zu variabel sollte auch jeder verstehen...

Aber die Aussagen damals fand ich echt erschreckend dass man sich anhören muss wie blöd man ist mit 1,4% abzuschließen wenn doch 0,7% viel weniger ist :ugly:
 
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