Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread (9 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann das ehrlich gesagt nicht bestätigen. Die Leute werden "verrückter" unabhängig vom Alter...
Da macht sicher jeder andere Erfahrungen aber wenn ich zb hier mit Kollegen aus den anderen Standorten rede ist es immer das gleiche. Viel weniger Grundbildung was einfache Sachen wie Mathe angeht, keine Motivation Mal zwei Stunden durch zu arbeiten ohne gelangweilt nach Pause zu fragen, viel weniger Durchhaltevermögen bei Problemen und am schlimmsten, viel weniger Respekt dem Ausbilder oder auch Lehrer gegenüber. Meine Erfahrung. Ich mache das seit sechs Jahren und gefühlt geht es insgesamt konstant runter. Was aber auch mit der Wahl der Firmen zu tun hat.

Kurze Erklärung dazu. Ich hab schon einige Azubis gehabt, sorry, strunzendoof und einfach nicht für den Beruf geeignet. Bei der Zwischenprüfung waren dann auch die Firmenchefs da und ich hab einige ehrlich gefragt wieso sie den und den eingestellt haben. Simple Antwort: "vor zehn Jahren hatten sie zb vier Stellen ausgeschrieben und zwanzig Bewerber. Da konnten wir uns die besten raus suchen und gut." Heute sind es drei Bewerber auf vier Stellen und die müssen quasi jeden nehmen der kommt um irgendwie ihre Stellen voll zu bekommen. Einige Chefs meinten das viele die sie heute haben damals nach dem Vorstellungsgespräch gar nicht mehr angerufen hätten. Heute sind sie teilweise gezwungen die zu nehmen damit überhaupt einer da ist. Und das zeigt sich dann an den von mir genannten Punkten. Zumindest im Baugewerbe was ich hier sehe und von anderen Firmen höre ist ganz schlimm. Keiner will mehr ein richtiges Handwerk lernen und ordentlich arbeiten. Weil alle denken "da Verdienst eh nichts" was völliger Quatsch ist aber so ist aktuell der Stand
 
Ich sitze gerade nach langem Urlaub wieder im Büro und denke mir nur was soll der Scheiss?!

Habe ich mich mit 20 jung und naiv wie ich war auch gefragt und nicht lange gefackelt. Keine Ahnung was mich an dem Tag geritten hat. Aber die Vorstellung mir das bis ins hohe Alter anzutun, ging mir so sehr gegen den Strich, dass ich einfach aufgestanden und gegangen bin. Kein Kündigungsschreiben, keine Gespräche kein gar nichts mehr. Gegangen und nicht mehr dort erschienen. Mir war auch egal, wenn sie den Lohn bis zu diesem Tag wo ich noch gearbeitet hatte einbehalten würden. Für kein Geld der Welt wollte ich das bis an mein Lebensende machen. Kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An dem Tag habe ich die Zeit für mich angehalten und bereue nichts.

Was ich alleine in der Zeit alles erlebt und gesehen habe. Und mir ging es nicht einen Tag schlecht. Im Gegenteil. Ich bin so froh mein Leben echt gelebt und nicht größtenteils mit Arbeit verbracht zu haben. Viel gesehen, viel gelernt, die Zeit einfach genutzt wie es mir in den Kram passt und dabei auch noch gesund geblieben. So viele Menschen kennengelernt und auch viel Zeit mit ihnen verbracht - wenn ich gehe, gehe ich mit Gott. Dankbar ohne Ende für mein Leben und was ich alles entdecken und genießen durfte.

Das Schlimme (in meinem Augen) ist ja, dass viele sich auch noch hoch verschulden. Praktisch auf so ein Leben spekulieren - wegen Haus und Auto. Unbefristetes Arbeitsverhältnis, Festvertrag. Dokumente mit denen man der Bank seinen Arsch verkaufen kann. Machen so viele da und halten sich alle für weiß Gott was. Merkt man immer gut wenn Feierabend ist und alle wie die bescheuerten auf den Straßen unterwegs sind. Die knappe "Freizeit" für sich haben wollen. Ab 15 Uhr ist das da draußen ein Irrenhaus. Freitags und vor Wochenenden geht es schon deutlich früher los. Scheinen alle dann um 12 frei zu haben. :lol: Morgens einkaufen beste!

Beste Zeit ist und bleibt die Zeit, abseits von Arbeitszeiten. Hast immer überall Platz, wirst zuvorkommend bedient - herrlich und ich bin noch lange nicht im Rentenalter. Meine Entscheidung hat sich längst bezahlt gemacht und ich hatte so einen Horror davor. Mit 63, 65, 67 fängt das Leben nicht an. Wer das glaubt hat den Schuss nicht gehört. Die Zeit die man mit oder wegen Arbeit verbringt (An- und Abfahrt inklusive Stau - das kommt ja auch noch drauf) bekommt man nie wieder aufgeholt und das Haus verscherbeln die Kinder. :lol:
 
@Pixelblut

Nee, ich kann Einiges nachvollziehen bzw. denke, dass ich Deine Gedanken verstehe. Doch ich hab da zuviel Fragezeichen, teils andere Auffassung und sehe das insgesamt definitiv anders.
 
Puh, wenn man hier so mitliest, bekommt man fast den Eindruck, als sei Glück ein Privileg weniger. Natürlich ist Geld ein Mittel zum Zweck, und wenn jemand diesen Zweck darin sieht, sich ein schönes Zuhause zu schaffen oder sich hin und wieder etwas Besonderes zu gönnen, ist das doch vollkommen in Ordnung.
Trotzdem sieht man anhand einiger Aussagen hier, dass Geld kein Garant für Glück ist. Es kann vieles erleichtern, aber es ersetzt nicht das, was wirklich wichtig ist.
Wer in seiner Arbeit keine Erfüllung mehr spürt, könnte sich vielleicht mal fragen, was einem im eigenen Leben wirklich wichtig ist. Vielleicht geht es gar nicht um den einen großen Sinn, sondern eher um viele kleine – Momente, Begegnungen, Fortschritte, Dinge, die sich einfach stimmig anfühlen. In dem Punkt fand ich auch den Beitrag von @Pixelblut interessant, selbst wenn er das gesellschaftliche "Afterwork"-Treiben ziemlich radikal infrage stellt. Aber genau das ist ja auch Teil des Ganzen und für manche kann selbst Das in gewisser Weise angenehm oder beruhigend sein, ohne dass man dabei gleich in allem das Schlechte sehen muss.
Ich will hier jetzt auch nicht klingen wie der Dalai Lama, aber ganz ehrlich: Ich bin noch jung, und ich hab für mich beschlossen, dass ich zu jung bin, um mich ständig über alles aufzuregen. Obs Politik ist oder sonst was. In der kognitiven Verhaltenstherapie sagt man: Gedanken -> Gefühle -> Verhalten. Wer ständig negativ denkt, fühlt sich auch so und handelt am Ende entsprechend. Also: Kopf hoch, Schultern gerade und raus aus der mentalen Dauerschleife. Und wenn nicht -> dann ändert was, wie @Cybernet1000 da schon recht hat. Veränderung heißt ja nicht, dass es einem direkt besser geht, sondern auch das ist ein Prozess bei dem man lernt glücklich zu werden, weil man davor eben unglücklich war :dhoch:
 
Habe ich mich mit 20 jung und naiv wie ich war auch gefragt und nicht lange gefackelt. Keine Ahnung was mich an dem Tag geritten hat. Aber die Vorstellung mir das bis ins hohe Alter anzutun, ging mir so sehr gegen den Strich, dass ich einfach aufgestanden und gegangen bin. Kein Kündigungsschreiben, keine Gespräche kein gar nichts mehr. Gegangen und nicht mehr dort erschienen. Mir war auch egal, wenn sie den Lohn bis zu diesem Tag wo ich noch gearbeitet hatte einbehalten würden. Für kein Geld der Welt wollte ich das bis an mein Lebensende machen. Kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An dem Tag habe ich die Zeit für mich angehalten und bereue nichts.

Was ich alleine in der Zeit alles erlebt und gesehen habe. Und mir ging es nicht einen Tag schlecht. Im Gegenteil. Ich bin so froh mein Leben echt gelebt und nicht größtenteils mit Arbeit verbracht zu haben. Viel gesehen, viel gelernt, die Zeit einfach genutzt wie es mir in den Kram passt und dabei auch noch gesund geblieben. So viele Menschen kennengelernt und auch viel Zeit mit ihnen verbracht - wenn ich gehe, gehe ich mit Gott. Dankbar ohne Ende für mein Leben und was ich alles entdecken und genießen durfte.

Das Schlimme (in meinem Augen) ist ja, dass viele sich auch noch hoch verschulden. Praktisch auf so ein Leben spekulieren - wegen Haus und Auto. Unbefristetes Arbeitsverhältnis, Festvertrag. Dokumente mit denen man der Bank seinen Arsch verkaufen kann. Machen so viele da und halten sich alle für weiß Gott was. Merkt man immer gut wenn Feierabend ist und alle wie die bescheuerten auf den Straßen unterwegs sind. Die knappe "Freizeit" für sich haben wollen. Ab 15 Uhr ist das da draußen ein Irrenhaus. Freitags und vor Wochenenden geht es schon deutlich früher los. Scheinen alle dann um 12 frei zu haben. :lol: Morgens einkaufen beste!

Beste Zeit ist und bleibt die Zeit, abseits von Arbeitszeiten. Hast immer überall Platz, wirst zuvorkommend bedient - herrlich und ich bin noch lange nicht im Rentenalter. Meine Entscheidung hat sich längst bezahlt gemacht und ich hatte so einen Horror davor. Mit 63, 65, 67 fängt das Leben nicht an. Wer das glaubt hat den Schuss nicht gehört. Die Zeit die man mit oder wegen Arbeit verbringt (An- und Abfahrt inklusive Stau - das kommt ja auch noch drauf) bekommt man nie wieder aufgeholt und das Haus verscherbeln die Kinder. :lol:
Klingt prinzipiell auf jeden Fall nice, keine Frage! Aber wie finanzierst du dein Leben bzw. ihr das eurer Familie?
 
Habe ich mich mit 20 jung und naiv wie ich war auch gefragt und nicht lange gefackelt. Keine Ahnung was mich an dem Tag geritten hat. Aber die Vorstellung mir das bis ins hohe Alter anzutun, ging mir so sehr gegen den Strich, dass ich einfach aufgestanden und gegangen bin. Kein Kündigungsschreiben, keine Gespräche kein gar nichts mehr. Gegangen und nicht mehr dort erschienen. Mir war auch egal, wenn sie den Lohn bis zu diesem Tag wo ich noch gearbeitet hatte einbehalten würden. Für kein Geld der Welt wollte ich das bis an mein Lebensende machen. Kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An dem Tag habe ich die Zeit für mich angehalten und bereue nichts.

Was ich alleine in der Zeit alles erlebt und gesehen habe. Und mir ging es nicht einen Tag schlecht. Im Gegenteil. Ich bin so froh mein Leben echt gelebt und nicht größtenteils mit Arbeit verbracht zu haben. Viel gesehen, viel gelernt, die Zeit einfach genutzt wie es mir in den Kram passt und dabei auch noch gesund geblieben. So viele Menschen kennengelernt und auch viel Zeit mit ihnen verbracht - wenn ich gehe, gehe ich mit Gott. Dankbar ohne Ende für mein Leben und was ich alles entdecken und genießen durfte.

Das Schlimme (in meinem Augen) ist ja, dass viele sich auch noch hoch verschulden. Praktisch auf so ein Leben spekulieren - wegen Haus und Auto. Unbefristetes Arbeitsverhältnis, Festvertrag. Dokumente mit denen man der Bank seinen Arsch verkaufen kann. Machen so viele da und halten sich alle für weiß Gott was. Merkt man immer gut wenn Feierabend ist und alle wie die bescheuerten auf den Straßen unterwegs sind. Die knappe "Freizeit" für sich haben wollen. Ab 15 Uhr ist das da draußen ein Irrenhaus. Freitags und vor Wochenenden geht es schon deutlich früher los. Scheinen alle dann um 12 frei zu haben. :lol: Morgens einkaufen beste!

Beste Zeit ist und bleibt die Zeit, abseits von Arbeitszeiten. Hast immer überall Platz, wirst zuvorkommend bedient - herrlich und ich bin noch lange nicht im Rentenalter. Meine Entscheidung hat sich längst bezahlt gemacht und ich hatte so einen Horror davor. Mit 63, 65, 67 fängt das Leben nicht an. Wer das glaubt hat den Schuss nicht gehört. Die Zeit die man mit oder wegen Arbeit verbringt (An- und Abfahrt inklusive Stau - das kommt ja auch noch drauf) bekommt man nie wieder aufgeholt und das Haus verscherbeln die Kinder. :lol:
Darf ich fragen, wie Du Dein Leben finanzierst? Aus einem anderem Thread geht hervor, dass Du nicht aufs Geld schauen musst.

EDIT: Zwischendonald… :D
 
Da macht sicher jeder andere Erfahrungen aber wenn ich zb hier mit Kollegen aus den anderen Standorten rede ist es immer das gleiche. Viel weniger Grundbildung was einfache Sachen wie Mathe angeht, keine Motivation Mal zwei Stunden durch zu arbeiten ohne gelangweilt nach Pause zu fragen, viel weniger Durchhaltevermögen bei Problemen und am schlimmsten, viel weniger Respekt dem Ausbilder oder auch Lehrer gegenüber. Meine Erfahrung. Ich mache das seit sechs Jahren und gefühlt geht es insgesamt konstant runter. Was aber auch mit der Wahl der Firmen zu tun hat.

Kurze Erklärung dazu. Ich hab schon einige Azubis gehabt, sorry, strunzendoof und einfach nicht für den Beruf geeignet. Bei der Zwischenprüfung waren dann auch die Firmenchefs da und ich hab einige ehrlich gefragt wieso sie den und den eingestellt haben. Simple Antwort: "vor zehn Jahren hatten sie zb vier Stellen ausgeschrieben und zwanzig Bewerber. Da konnten wir uns die besten raus suchen und gut." Heute sind es drei Bewerber auf vier Stellen und die müssen quasi jeden nehmen der kommt um irgendwie ihre Stellen voll zu bekommen. Einige Chefs meinten das viele die sie heute haben damals nach dem Vorstellungsgespräch gar nicht mehr angerufen hätten. Heute sind sie teilweise gezwungen die zu nehmen damit überhaupt einer da ist. Und das zeigt sich dann an den von mir genannten Punkten. Zumindest im Baugewerbe was ich hier sehe und von anderen Firmen höre ist ganz schlimm. Keiner will mehr ein richtiges Handwerk lernen und ordentlich arbeiten. Weil alle denken "da Verdienst eh nichts" was völliger Quatsch ist aber so ist aktuell der Stand


Also was wir hier schon für Scherereien mit vor allem älteren Mitarbeitern hatten/ haben. Die meinen nur weil sie älter als ich sind, dass sie mehr Ahnung haben, sind psychisch teils enorm labil (was aber leider in der Pflege häufiger vorkommt) und fordern meist nur, ohne auch mal selbst was leisten zu wollen. Wir haben dagegen junge, engagierte Mitarbeiter und natürlich auch junge MA, die genauso bescheuert sind, wie die älteren.

Was man sagen kann ist: die ausländischen Mitarbeiter sind häufiger engagierter und gerade die jungen, die bei uns eine Ausbildung machen sind da wirklich vorbildlich. Deutsche Azubis haben wir im 1. Lehrjahr zB gar nicht und die ausm 2. und 3. LJ sind durchwachsen. Teils engagiert, teils durch ihre Familenverhältnisse arg vorbelastet, um es mal so auszudrücken. Aber komplette Blindgänger haben wir nicht. Auch Praktikanten von anderen Einrichtungen sind meist sehr engagiert und haben echt was drauf. Wobei es da abhängig ist, woher ein fremder Schüler kommt. Altenheim ist meist eher nicht so pralle. Ausm Krankenhaus die sind aber fast immer top und sind auch meist die jüngsten. Beim Altenheim haste auch mal ältere Azubis dabei, Umschüler zB. Aber wer halt wirklich Ehrgeiz hat, der macht seine Ausbildung auch nicht im Altenheim, sondern eben im Krankenhaus...
 
Habe ich mich mit 20 jung und naiv wie ich war auch gefragt und nicht lange gefackelt. Keine Ahnung was mich an dem Tag geritten hat. Aber die Vorstellung mir das bis ins hohe Alter anzutun, ging mir so sehr gegen den Strich, dass ich einfach aufgestanden und gegangen bin. Kein Kündigungsschreiben, keine Gespräche kein gar nichts mehr. Gegangen und nicht mehr dort erschienen. Mir war auch egal, wenn sie den Lohn bis zu diesem Tag wo ich noch gearbeitet hatte einbehalten würden. Für kein Geld der Welt wollte ich das bis an mein Lebensende machen. Kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An dem Tag habe ich die Zeit für mich angehalten und bereue nichts.

Was ich alleine in der Zeit alles erlebt und gesehen habe. Und mir ging es nicht einen Tag schlecht. Im Gegenteil. Ich bin so froh mein Leben echt gelebt und nicht größtenteils mit Arbeit verbracht zu haben. Viel gesehen, viel gelernt, die Zeit einfach genutzt wie es mir in den Kram passt und dabei auch noch gesund geblieben. So viele Menschen kennengelernt und auch viel Zeit mit ihnen verbracht - wenn ich gehe, gehe ich mit Gott. Dankbar ohne Ende für mein Leben und was ich alles entdecken und genießen durfte.

Das Schlimme (in meinem Augen) ist ja, dass viele sich auch noch hoch verschulden. Praktisch auf so ein Leben spekulieren - wegen Haus und Auto. Unbefristetes Arbeitsverhältnis, Festvertrag. Dokumente mit denen man der Bank seinen Arsch verkaufen kann. Machen so viele da und halten sich alle für weiß Gott was. Merkt man immer gut wenn Feierabend ist und alle wie die bescheuerten auf den Straßen unterwegs sind. Die knappe "Freizeit" für sich haben wollen. Ab 15 Uhr ist das da draußen ein Irrenhaus. Freitags und vor Wochenenden geht es schon deutlich früher los. Scheinen alle dann um 12 frei zu haben. :lol: Morgens einkaufen beste!

Beste Zeit ist und bleibt die Zeit, abseits von Arbeitszeiten. Hast immer überall Platz, wirst zuvorkommend bedient - herrlich und ich bin noch lange nicht im Rentenalter. Meine Entscheidung hat sich längst bezahlt gemacht und ich hatte so einen Horror davor. Mit 63, 65, 67 fängt das Leben nicht an. Wer das glaubt hat den Schuss nicht gehört. Die Zeit die man mit oder wegen Arbeit verbringt (An- und Abfahrt inklusive Stau - das kommt ja auch noch drauf) bekommt man nie wieder aufgeholt und das Haus verscherbeln die Kinder. :lol:

Schön, dass du in der Lage bist ein privilegiertes Leben zu führen. Die Menschen aber so mitleidig abzuurteilen, welche sich durch harte und lange Arbeit ihren Alltag finanzieren, ist aber trotzdem irgendwie schwach.

Zumindest schreibst du hier mit so einem leichten abfälligen Unterton, anstatt den Menschen mal hoch anzurechnen, dass sie unsere Wirtschaft und unseren Sozialstaat am Laufen halten.

Mal als kleiner Denkanstoß.
 
Also was wir hier schon für Scherereien mit vor allem älteren Mitarbeitern hatten/ haben. Die meinen nur weil sie älter als ich sind, dass sie mehr Ahnung haben, sind psychisch teils enorm labil (was aber leider in der Pflege häufiger vorkommt) und fordern meist nur, ohne auch mal selbst was leisten zu wollen. Wir haben dagegen junge, engagierte Mitarbeiter und natürlich auch junge MA, die genauso bescheuert sind, wie die älteren.

Was man sagen kann ist: die ausländischen Mitarbeiter sind häufiger engagierter und gerade die jungen, die bei uns eine Ausbildung machen sind da wirklich vorbildlich. Deutsche Azubis haben wir im 1. Lehrjahr zB gar nicht und die ausm 2. und 3. LJ sind durchwachsen. Teils engagiert, teils durch ihre Familenverhältnisse arg vorbelastet, um es mal so auszudrücken. Aber komplette Blindgänger haben wir nicht. Auch Praktikanten von anderen Einrichtungen sind meist sehr engagiert und haben echt was drauf. Wobei es da abhängig ist, woher ein fremder Schüler kommt. Altenheim ist meist eher nicht so pralle. Ausm Krankenhaus die sind aber fast immer top und sind auch meist die jüngsten. Beim Altenheim haste auch mal ältere Azubis dabei, Umschüler zB. Aber wer halt wirklich Ehrgeiz hat, der macht seine Ausbildung auch nicht im Altenheim, sondern eben im Krankenhaus...
Ja naja das die älteren etwas labiler sind kann man vllt auf Grund der langen Zeit die sie schon gearbeitet haben nachvollziehen aber ja das glaube ich gern das sie manchmal große Fresse haben was Wissen angeht. Manchmal haben sie sicherlich Recht auf Grund ihrer Erfahrung, manchmal einfach nicht. Alles richtig. Aber wenn ein 16 jähriger kommt, der jung und fit ist, der noch sein ganzes Leben und seine Arbeitszeit vor sich hat und eigentlich ja auch Bock auf den Job haben sollte weil er es sich ja so ausgesucht hat, da gibt's für mich keine Entschuldigung für solch lahmes Verhalten. Und ja das sind alles im Kern noch Kinder und ich verlange hier bei weitem nicht das sie acht Stunden durch arbeiten sollen, aber wenn einfach gar keine Konzentration da ist wenn man was erklärt und zwei Minuten später wird es genau so gemacht wie man es nicht machen sollte oder es einfach vielen nicht möglich ist Mal eine Stunde durch zu ziehen oder gar einfach nicht Mal die Fläche vom Rechteck ausrechnen können.... Da fehlt mir jedes Verständnis. Klar die fangen alle erst an und müssen ran geführt werden aber gewisse minimale Grundsachen werden einfach erwartet.

Und ich will auch nochmal sagen dass zum Glück nicht alle so sind. Aber der größte Teil und das Niveau allgemein geht runter was Belastbarkeit und Verständnis für Arbeit ist.

Hab auch viele gehabt die einfach mega waren, nett, höflich, die zuhören und einfach arbeiten ohne zu diskutieren. Hatte zb Mal einen Afghanen, Junge hat der gemacht. Konnte super Deutsch, höflich bis zum geht nicht mehr und ein Verständnis wenn man ihn was erklärt hat, sowas hatte ich ganz selten. Der war so gut dass ich ihm zum Techniker bzw Polierschule "gequatscht" hab weil der einfach viel zu gut für den Kanal war. Und siehe da, hab ihn Mal wieder getroffen und er zieht durch, hat so ein gutes Zeugnis gehabt das seine Firma ihm das sogar bezahlt. Also sowas gibt's auch. Er hat sich dann noch bei mir bedankt dass ich ihm dazu gestoßen hab und ja, das sind dann die extremen positiven Geschichten die es wie gesagt auch gibt
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber der größte Teil und das Niveau allgemein geht runter was Belastbarkeit und Verständnis für Arbeit ist.
Ja, und wie Du sagst auch in der Mathematik, im Wortschatz, der Allgemeinbildung etc.. Klar ist das bei den Teenagern auch Corona geschuldet, aber es wurde eben auch kein Wert darauf gelegt, dass die Kids das aufholen. Das Niveau wird einfach angeglichen, weil es für die Lehrer einfacher ist - den Eindruck gewinne ich zumindest an den Schulen meiner Kinder. Aber was wird dadurch passieren? Der Bodensatz für die dringend benötige Forschung und Entwicklung nimmt wahrscheinlich weiter ab, im Gegensatz dazu klafft die Einkommenslücke in Zukunft wahrscheinlich weiter auf. Das bringt ein wesentlich größeres Spalt- und Konfliktpotenzial mit sich, die USA zeigen gerade bestens, wo die Reise in Zukunft hin geht. Alles das ist m. E. miteinander verzahnt und darf nicht isoliert betrachtet werden. Daher ist die Bildung und Motivation der Kids so enorm wichtig und im Umkehrschluss Social Media und der Bildschirm überwiegend so enorm schädlich.
 
Ja, und wie Du sagst auch in der Mathematik, im Wortschatz, der Allgemeinbildung etc.. Klar ist das bei den Teenagern auch Corona geschuldet, aber es wurde eben auch kein Wert darauf gelegt, dass die Kids das aufholen. Das Niveau wird einfach angeglichen, weil es für die Lehrer einfacher ist - den Eindruck gewinne ich zumindest an den Schulen meiner Kinder. Aber was wird dadurch passieren? Der Bodensatz für die dringend benötige Forschung und Entwicklung nimmt wahrscheinlich weiter ab, im Gegensatz dazu klafft die Einkommenslücke in Zukunft wahrscheinlich weiter auf. Das bringt ein wesentlich größeres Spalt- und Konfliktpotenzial mit sich, die USA zeigen gerade bestens, wo die Reise in Zukunft hin geht. Alles das ist m. E. miteinander verzahnt und darf nicht isoliert betrachtet werden. Daher ist die Bildung und Motivation der Kids so enorm wichtig und im Umkehrschluss Social Media und der Bildschirm überwiegend so enorm schädlich.
Mathe.... Ohje. Ja.... Furchtbar heutzutage. Ich würde behaupten dass ich im Kopfrechnen generell sehr gut bin, daher schlägt mir das von den Azubis noch mehr auf den Magen. Das geht bei so einfachen Sachen los. Zb wenn die Gefälle ausrechnen sollen bzw kontrollieren sollen, ist es prinzipiell ganz einfach. Weg x Prozent. Heißt zb auf einen Meter 2% sind 2cm Höhenunterschied. Easy oder? Da Gefälle in der Prüfung mit die meisten Punkte bringt hab ich mir angewöhnt beim Kontrollieren die Jungs immer und immer wieder zu fragen was sie haben müssen, bis es ihnen zu den Ohren raus kommt und sie das im Schlaf können. Wenn ich dann mit einer Meterwaage kontrolliere und zb frage wie viel Höhenunterschied sie bei 3% haben müssen, rollen die mit den Augen, überlegen echt und wollen ihr Telefon raus holen zum Rechnen. Da werde ich schon bekloppt wenn die nicht auf das Ergebnis kommen aber irgendwann klappt es. Aber Gnade Gott ich kontrolliere mit einer 80cm Waage und frage wie viel Unterschied nun mit 3% kommen müssten.... Keine Chance. Sobald ne Kommastelle kommt sind die einfach unfähig in Kopf 0,8 x 3 zu rechnen. Ich frage mich da immer was da in der Schule falsch gelaufen ist das ein mindestens 16 jähriger so ein Grundrechnen nicht hin bekommt. Da läuft definitiv viel falsch in den Schulen
 
Mir ist nicht zum kotzen, mir ist eher etwas dumm/lustiges passiert.

Ich habe ne neue Drohne, die ich gleich Mal fliegen lassen wollte. Erster Modus "Rocket" geht einfach nur senkrecht hoch und wieder runter. Alles hat gepasst. Dann mache ich den Modus, in der sie um einen fliegt. Beim wegfliegen dachte ich mir noch 20 Meter sind viel weiter als ich gedacht habe". Sie fliegt um mich rum und ich sehe sofort, dass die in einen Baum mit Schilf crashen wird. Unter Baum war wie gesagt Schilf aber auch Brennesseln und ich habe die Funktion nicht gefunden, in der man sie mit der App orten kann und sie Piepen lassen kann.
Ich könnte sie nur starten, worauf sie geantwortet hat, dass sie aus der Position nicht starten kann. So habe ich sie dann nach 10 Minuten gefunden und sie lag natürlich in den Brennesseln.
Das ist echt die Story, die sich jeder bei so einer Drohne vorstellt und mir passiert es natürlich sofort beim zweiten Flug.

Ich war seit 30 Jahren zuletzt in Brennesseln, bisher tut's nicht weg, könnt das erst später oder bin ich jetzt einfach härter als damals als Kind?
 
Zurück
Oben