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Der "Ich könnte kotzen" Thread (10 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum das alles frag ich mich schon seit meiner ausbildung. Bin mittlerweile 43 und ich würde wenn ich nicht müsste keinen einzigen tag mehr in meinem leben arbeiten gehen.
Aber geht nunmal nicht ohne, wenn man einen gewissen standard möchte oder aber dieses eine leben, das man hat nicht mit einem minimum an erlebnissen vergeuden möchte.
 
Naja... Gibt immer zwei Seiten der Medaille.

Ich werde vermutlich nie wieder arbeiten gehen. Und da ich auch nicht genug in die Rentenkasse eingezahlt habe, wird es auf eine Erwerbsminderungsrente hinauslaufen. Aktuell habe ich ein Jahreseinkommen von 6.750.- (Brutto)

Ich habe in meinem Leben nie mehr als Mindestlohn bekommen. Selbst nach der Ausbildung in der Bibliothek habe ich bei Vollzeit so viel gehabt wie mit Minijob und Bürgergeld. Mein Rekord lag bei 1400.- Euro.

Ich habe nie ein Auto besessen, war nie im Ausland und auch so lebe ich ein eher bescheidenes Leben. Neue Anschaffungen die mehr als 50.- kosten gibt's via Ratenzahlung bei Otto. Essen gibt's zur Not von der Tafel.

Beschwere ich mich? Nein. Fehlt mir die Arbeit? Tatsächlich (zumindest mein letzter Job hat mir Spaß gemacht).

Jeder ist einen anderen Standard gewohnt. Wenn man es nicht anders kennt, findet man es auch nicht so schlimm.

Als ich neulich ein Video über Mönche im Kloster gesehen habe (auf dem Kanal von Tomatolix), dachte ich mir "irgendwie auch schön".

Im Buddhismus wird Besitz auch als Last empfunden. Umso mehr Luxus man besitzt, desto mehr sorgt man sich auch. Seit 2021 wohne ich im betreuten wohnen in einer kleinen Wohnung ohne eigene Möbel. Mag für den ein oder anderen sicher schlimm klingen, aber ich finde es gar nicht so schlecht. Sollte ich eines Tages eine eigene Wohnung beziehen, wird sie auch eher spartanisch eingerichtet sein.

Ich glaube ich schweife ab, sorry :gerri:
 
Zuletzt bearbeitet:
@Fuchs
Steht der satz auf dem etikett deines feierabendtrostbiers? :D

Ne, ganz ehrlich, ich freu mich für jeden, der spass im job hat. Bei mir gabs nur jobs die kacke und etwas weniger kacke waren. Meistens warens dann echt tolle kollegen, die der grund dafür waren, dass ich überhaupt noch in diesen jobs weitergearbeitet hab.
 
@Fuchs
Steht der satz auf dem etikett deines feierabendtrostbiers? :D
....

Ja klar, ohne Bier wäre alles doof. :bier:

Klar könnte ich mir auch ein Leben ohne Arbeit vorstellen, aber ich brauche die Kohle. Ist jetzt also nicht so, dass ich ohne Arbeit nichts mit meinem Leben anfangen könnte.
Trotzdem gehe ich gerne in die Schule und habe mit meinen Kids immer wieder tolle Erlebnisse. Im nächsten Monat gehe ich mit ein paar Schülern zu einem Seifenkistenrennen (haben wir gebaut). Da freue ich mich total drauf. Geht mein ganzes Wochenende drauf (Samstag und Sonntag), aber das ist es mir Wert und die Schüler wissen es zu schätzen.
Natürlich habe ich auch Tage, wo mich alles ankotzt, Schlägereien, Messer, Soft Air Waffen, Mobbing, WhatsApp......, aber das gehört halt mittlerweile dazu und in jedem Job gibt es schlechte Tage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo ein Wille ist, ist auch IMMER ein Weg!

Ich habe tatsächlich noch NIE arbeitsmäßig etwas gemacht was mir keinen Spaß und/oder Erfüllung gebracht hat...
Dieser Luxus geht nur mit genug Kohle und wenn es nur dafür ist Wochen oder Monate mit erspartem zu überbrücken wenn der eine oder andere Job mist ist und man beim wechseln nicht gleich Kohle verdient, oder man erst umschulen muss, etc.
 
Wo ein Wille ist, ist auch IMMER ein Weg!

Ich habe tatsächlich noch NIE arbeitsmäßig etwas gemacht was mir keinen Spaß und/oder Erfüllung gebracht hat...
Das sind so platte Standardsprüche: "Wo ein Wille ist, ist auch IMMER ein Weg!", die einfach an der Realität vorbeigehen. Nicht jeder hat überhaupt die Möglichkeit, das umzusetzen – sei es aus gesundheitlichen, familiären oder finanziellen Gründen. Und es gibt eben auch Menschen, die nicht so viele Fähigkeiten mitbringen, für die vieles im Leben schwer ist. Die sind schon froh, wenn sie überhaupt irgendeine Arbeit finden, mit der sie über die Runden kommen. Da hilft kein Spruch, sondern Verständnis für unterschiedliche Lebenswirklichkeiten.
 
Das sind so platte Standardsprüche: "Wo ein Wille ist, ist auch IMMER ein Weg!", die einfach an der Realität vorbeigehen. Nicht jeder hat überhaupt die Möglichkeit, das umzusetzen – sei es aus gesundheitlichen, familiären oder finanziellen Gründen. Und es gibt eben auch Menschen, die nicht so viele Fähigkeiten mitbringen, für die vieles im Leben schwer ist. Die sind schon froh, wenn sie überhaupt irgendeine Arbeit finden, mit der sie über die Runden kommen. Da hilft kein Spruch, sondern Verständnis für unterschiedliche Lebenswirklichkeiten.

Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. Aber meistens sind es aber eben nur AUSREDEN !
 
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