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Aktien & andere Anlagen (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei der langfristigen Rendite macht das einen deutlichen Unterschied. Nehmen wir an du hast 10.000 Gewinn und der Staat nimmt dir jetzt durch die Zwangsversteuerung 2.000 Euro (bei ETFs sind es durch die Teilfreistellung effektiv ja nicht die sonst üblichen 25+%). Diese 2.000 Euro können sich die nächsten Jahrzehnte nicht mehr mit 6-7% im Schnitt pro Jahr zu deinem Vorteil entwickeln, weil sie weg sind.
Okay danke. Mathematisch schlüssig, der Gedanke kam mir tatsächlich anfangs nicht. :ugly:

Mich betrifft es zwar nicht, habe jedoch den hier im Portfolio.

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Bei dem haben sie sogar vor einem Jahr auch iwas umgestellt und ihn von Luxemburg nach Irland gewechselt. Weiß gar nicht ob da auch was versteuert wurde, habs tatsächlich nicht wirklich verfolgt aufm depot bzw Verrechnungskonto.
 
Es gibt da glaube ich auch steuerschädliche und steuerfreundliche Umzüge. Bin mir aber nicht mehr sicher, was die dabei beachten müssen. Nur verschwinden darf der alte Fonds dann in keinem Fall. Oder du hattest deinen Freibetrag und es ist einfach dort verrechnet worden.

Die meisten Banken schreiben einen aber ein paar Wochen vorher in der Regel auch an, wenn man betroffen ist.
 
Habe auch den der absorbiert wird…halt erstmal die Füße still.
Wenn ich nichts mache wird das doch einfach in den neuen umgewandelt, oder? Was für mich okay wäre, der ist Same same
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist daran so schlimm steuerlich wenn ich mal so blöd fragen darf?

Ob ich es jetzt versteuere oder erst in 40 Jahren ist ja kein Weltuntergang oder?

Oder weil mit dann aktiv Volumen aus der Anlagemasse flöten geht?

Hatte diesen Fall noch nie bzw habe nahezu nur noch ETFs im Portfolio die alle positiv sind und ich eh nie eine Saldierung mit Verlusten machen könnte.

Gerade mit Kumpels unterhalten. Der Zinseszins effekt geht dabei flöten und der ist immens bei 30 Jahren Laufzeit. Er hat mal mit 8% Rendite gerechnet und einem Zwangsverkauf nach 10 Jahren. 8% REndite entspricht vielleicht nicht ganz der wahrheit, aber nach 30 Jahren hatte man einen Unterschied von 50%.
Das ist heftig
 
Gerade erst gemerkt, dass ich auch von der Amundi-Geschichte betroffen bin. Meiner wird absorbiert.

Geil auch, dass lt. meiner Bank noch nicht feststeht, ob überhaupt Steuern anfallen werden. O-Ton: "Die Fondsgesellschaft hat uns noch nicht mitgeteilt, welche steuerlichen Auswirkungen die Verschmelzung hat. Wir wissen also noch nicht, ob dabei Steuern berechnet werden oder das steuerfrei abgerechnet wird."

Wann soll denn da bitte Klarheit herrschen? Der Wechsel ist in gut drei Wochen.

Falls die Steuern anfallen, nehme ich das vielleicht zum Anlass ihn zu verkaufen und die verbliebene Summe in einen anderen MSCI World zu stecken, den ich bereits lange bespare. Ist mir eh schon lange ein Dorn im Auge, dass ich zwei verschiedene MSCI World ETFs habe und da nicht das gesamte Kapital zusammenliegt. Der Amundi ist noch die Folge meiner ETF-Anfangstage, als ich mitten im März 2020 mit einer größeren Einmalsumme starten und keine Zeit verlieren wollte, weil die Depoteröffnung beim neuen Broker (wo mein Sparplan läuft) zu lange gebraucht hätte. :D
 
Gerade erst gemerkt, dass ich auch von der Amundi-Geschichte betroffen bin. Meiner wird absorbiert.

Geil auch, dass lt. meiner Bank noch nicht feststeht, ob überhaupt Steuern anfallen werden. O-Ton: "Die Fondsgesellschaft hat uns noch nicht mitgeteilt, welche steuerlichen Auswirkungen die Verschmelzung hat. Wir wissen also noch nicht, ob dabei Steuern berechnet werden oder das steuerfrei abgerechnet wird."

Wann soll denn da bitte Klarheit herrschen? Der Wechsel ist in gut drei Wochen.

Falls die Steuern anfallen, nehme ich das vielleicht zum Anlass ihn zu verkaufen und die verbliebene Summe in einen anderen MSCI World zu stecken, den ich bereits lange bespare. Ist mir eh schon lange ein Dorn im Auge, dass ich zwei verschiedene MSCI World ETFs habe und da nicht das gesamte Kapital zusammenliegt. Der Amundi ist noch die Folge meiner ETF-Anfangstage, als ich mitten im März 2020 mit einer größeren Einmalsumme starten und keine Zeit verlieren wollte, weil die Depoteröffnung beim neuen Broker (wo mein Sparplan läuft) zu lange gebraucht hätte. :D
korrigiere mich, aber wenn du drin bleibst passiert doch garnichts weiter, oder? der neue ist ja fast der gleiche...
 
Der Standort des ETFs wechselt aber von Luxembourg nach Irland und damit wird der ETF einmalig "Verkauft" und es werden Kapitalertragssteuer fällig.
Auch wenn ich keinen Ertrag habe? Das wäre ziemlich beschissen in meinen Augen…
Dann müsste ich überlegen ob ich nicht verkaufe und in einen ganz anderen gehe, da hätte ich wahrscheinlich am meisten von.

edit: ah, Ich hatte den schon da war er kein amundi sondern Lyxor…werde von amundi abstand nehmen und verkaufen. Lt. Finanzfluss übrigens ein deutsches Problem, andere Länder haben das steuerproblem nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du keinen Ertrag bisher hast, dann zahlst du auch keine Kapitalertragssteuer im Falle eines Verkaufs ;)
Bzw, wenn dein Ertrag bei <1000€ liegt, ebenfalls nicht, sofern du einen entsprechenden Freistellungsauftrag drin hast.
 
Keinen Ertrag im Sinne von: ich Wechsel den etf ohne einen Vorteil davon zu haben und die wollen trotzdem die Steuer.
Is über 1000, Auftrag ist drin. Vll Verkauf ich ne Scheiß Aktie als Ausgleich :D
 
Ja, meines Wissens noch zumindest. Vermute das wird irgendwann gekippt, weil der BFH es für verfassungswidrig hält (so wie der gesunde Menschenverstand auch). Bisher aber nur Aktie mit Aktie, ETF mit ETF. Und nen "sonstigen" Topf gibt's glaube ich auch noch für private Veräußerungsgeschäfte.

Edit: die 1.000 Euro Freibetrag gelten aber sowohl für ETF als auch Aktien, ja.
 
Shit, ich bin natürlich auch betroffen.
Ich habe aber keine Ahnung ob es sich für mich lohnt jetzt zu einem anderen ETF zu wechseln,.oder einfach den Umzug mitmachen soll.

I
 
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