Spiele es aktuell auch. Bin aber erst zwei Stunden dabei.
Also das Writing, Dialoge und einfach wie die Story präsentiert wird, ist schon hart an der Grenze des Ertragbaren.

Vor allem, wenn man von Indiana Jones kommt, das sich wie ein toller Kinofilm anfühlt. Forspoken ist hingegen eher eine schlechte Doku-Soap. Frey würde ich als junge, draufgängerische Frau noch durchgehen lassen, aber wenn dann auch noch der Armreif ohne Unterbrechung irgendwelche hippen Sprüche bringt, wird es anstrengend. Aber ok, manchmal darf es auch ein bisschen cringe oder trash sein. Ordne das momentan deswegen auch noch unter guilty pleasure ein. Lache also mehr drüber als ich jetzt die Augen verdrehen würde.
Was mir spontan aber echt super gefällt, ist der Action-Part. Hatte mit was Assassin's Creed-artigem gerechnet, also so typisches Third-Person Action-Adventure Gameplay, aber das fühlt sich ja fast schon nach einem Shooter an, so schnell ist das.
Auch weil das Spiel beispielsweise selbständig ausweicht/blockt (jedenfalls teilweise) oder im Parkour automatisiert über Stock und Stein springt.
Macht das überraschend geschmeidig und offensiv. Die Kämpfe mit "Magie-MGs", "Magie-Selbstschussanlagen" und überhaupt gleich vielen verschiedenen Fähigkeiten, fetzen schon ordentlich. Müsste lügen, wenn ich behaupte, dass mir das keinen Spaß macht.
Writing ist stellenweise echt albern, die Welt kann ich mit ihrem exzentrischen Fantasy-Gedöns auch noch nicht richtig einordnen, aber Movement und Magie-Gunplay finde ich auf den ersten Blick sehr unterhaltsam.