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MULTI Star Wars Outlaws

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich wollte mit meinem Post keine Grundsatzdebatte auslösen. Aber Red Dead Redemption 2 als stinklangweilig, öde und dergleichen zu bezeichnen, grenzt schon an Gotteslästerung. RDR 2 legt die Messlatte bis heute extrem hoch und hat die Grenzen der Videospielindustrie im Jahr 2018 verschoben, fast alles (Open World, Atmosphäre, Detailreichtum, Storytelling) auf ein neues Level gehoben. Einzig das Gameplay und die Storymissionen sind mir nach dem zweiten Durchspielen negativ aufgefallen. In der Open World gibt es sehr wohl viel zu entdecken, vor allem die glaubwürdige Vegetation trägt enorm dazu bei. Aber wer an die Hand genommen werden will ist halt enttäuscht von RDR 2…
 
Irgendwo in der Wildnis hatte ich eine Hütte entdeckt, in der jemand versucht hat Frankensteins Monster zu erschaffen. Das Game war episch. Ich muss glaube ich einen neuen Durchgang starten.

Star Wars Outlaws schafft es aber auch mich zu fesseln. Ich bin relativ langsam und noch auf dem ersten Planeten unterwegs. Hab mich gerade in eine imperiale Raumstation reingeschlichen, das war einfach mega und hat sich den ersten Star Wars Filmen angefühlt (also erste aus Sicht der Reihenfolge im Kino), atmosphärisch absolut der Hammer.
 
Oh, es gibt so viele Dinge, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind: der Meteoriteneinschlag, die Sumpfmenschen im Bayou und der Vampir in Saint Denis, die wandelnde Witwe um Mitternacht, der Geisterzug, die vielen Zufallsbegegnungen und so weiter und so fort.

Einfach genial... Und ich mag Outlaws auch. Aber wie Donald schon schrieb, RDR 2 fühlt sich nicht wie ein Spiel an, sondern wie ein Erlebnis.
 
Langweilig trifft es bei RDR2 eigentlich ziemlich perfekt. Rest mag ja gut sein aber langweilig ist es halt trotzdem irgendwo.
Aber nagut, ich hasse Openworld. Bin absolut kein Maßstab :D
 
RDR1 hab ich geliebt, Teil 2 hab ich nach 35h von der Platte geschmissen weil es über weite Strecken sterbenslangweilig ist. Hab es im Verlauf eines halben Jahres immer mal wieder weiter gezockt, es hat gute Momente wie das Ende von Chapter 3 aber insgesamt ist es nicht mitreißend und spannend genug. Selten so eine langweilige Open World erlebt, da hilft auch keine gute Grafik und Details wie schrumpfende Pferdehoden wenn der Entdeckungsdrang gegen Null geht.

100% wie bei mir. Ich wollte RDR2 ja lieben wie Teil 1, hat aber nicht geklappt. Outlaws würde ich vom Gefühl her für mich genau zwischen den beiden RDRs einteilen.
 
Was gab es denn zu entdecken?
Schrumpfende Pferdehoden. :gerri: Aber im Ernst, jedes Fallout und Elder Scrolls bietet interessantere Welten, die meinen Entdeckungsdrang jedes Mal voll ausreizen.

Oh, es gibt so viele Dinge, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind: der Meteoriteneinschlag, die Sumpfmenschen im Bayou und der Vampir in Saint Denis, die wandelnde Witwe um Mitternacht, der Geisterzug, die vielen Zufallsbegegnungen und so weiter und so fort.
Kein einziges deiner Beispiele klingt interessant, eher das Gegenteil, ich sterbe schon beim Lesen vor Langeweile.

Aber Red Dead Redemption 2 als stinklangweilig, öde und dergleichen zu bezeichnen, grenzt schon an Gotteslästerung. RDR 2 legt die Messlatte bis heute extrem hoch und hat die Grenzen der Videospielindustrie im Jahr 2018 verschoben, fast alles (Open World, Atmosphäre, Detailreichtum, Storytelling) auf ein neues Level gehoben.

Eben nicht, Rockstar ist völlig überbewertet, oftmals scheiß hakeliges Gameplay kombiniert mit endlosem Story Drama. Deren Welten sind zwar sehr detailliert aber bieten abseits der Hauptstory kaum interessanten Content. Allzu oft geben sie Realismus den Vorzug vor Spaß und Komfort, das mag dir gefallen aber nervt Menschen wie mich. Gta5 fand ich z.b. total enttäuschend nachdem mich Gta4 auf der 360 begeistert hat.
 
Schrumpfende Pferdehoden. :gerri: Aber im Ernst, jedes Fallout und Elder Scrolls bietet interessantere Welten, die meinen Entdeckungsdrang jedes Mal voll ausreizen.


Kein einziges deiner Beispiele klingt interessant, eher das Gegenteil, ich sterbe schon beim Lesen vor Langeweile.



Eben nicht, Rockstar ist völlig überbewertet, oftmals scheiß hakeliges Gameplay kombiniert mit endlosem Story Drama. Deren Welten sind zwar sehr detailliert aber bieten abseits der Hauptstory kaum interessanten Content. Allzu oft geben sie Realismus den Vorzug vor Spaß und Komfort, das mag dir gefallen aber nervt Menschen wie mich. Gta5 fand ich z.b. total enttäuschend nachdem mich Gta4 auf der 360 begeistert hat.

Da gehen die Meinungen sicherlich auseinander. Ich hatte eigentlich nicht vor, hier noch mehr Zeit zu investieren, da es dem wirklich guten Outlaws nicht gerecht wird. Aber ich möchte noch ein paar Worte zu RDR 2 verlieren.

Als Naturliebhaber ist RDR 2 ein echtes Highlight. Ich ertappe mich heute noch dabei, einfach stehen zu bleiben und die Umgebung auf mich wirken zu lassen. Für mich ist es Belohnung genug, wenn ich einen tollen Sonnenauf- oder -untergang, eine unglaublich gute Lichtstimmung oder das Treiben der Vegetation genießen kann/darf.

Man könnte es quasi als ideelles Lootsystem bezeichnen, das uns nicht mit Haben, sondern mit purem Sein belohnt (kleiner Querverweis aus "Haben oder Sein. Wege aus einer kranken Gesellschaft" von Erich Fromm) :D.

Aber natürlich gibt es auch Belohnungen, zum Beispiel neue Kleidung, Gurte, Schaft beim Trapper in der Wildnis oder neue Taschen bei Pearson im Lager. Natürlich müssen die nötigen Materialien selbst gejagt werden. Das alles spielt sich unter dem großen Imperativ der wilden, nordamerikanischen Natur ab. Das mag für den einen oder anderen langweilig klingen, für mich ist es aber eine tolle Möglichkeit, mich zu entspannen und abzuschalten. Pure Komplentation. Eskapismus in Reinkultur.

Und dann die Story, die Endzeit des Westens, mit all seinen libertären Charakteren, die den Staat als Leviathan betrachten, der ihnen die Freiheit nehmen will, die sich durch die Erschließung des Westens (Manifest Destiny) zunehmend eingeengt fühlen. Allesamt heillose Romantiker, die alten Idealen nachjagen, die uns noch heute beschäftigen: die Idee eines freien, unabhängigen, langsamen Lebens in einer immer schneller werdenden Welt, die gefühlt an uns vorbeirennt. Dahingehend fand ich es aus soziologischer Sicht wirklich beeindruckend, das mitzuerleben.

Die Beziehungen der Menschen untereinander und die vielen kleinen Geschichten und Details im Lager sind auch sehr interessant. Nach langen Ausritten war es immer auch ein schönes Gefühl, wieder "nach Hause zu kommen". Red Dead Redemption ist nicht perfekt, aber es macht vieles anders als andere Spiele. Und es gibt nur wenige Spiele, in denen ich mich fallen lassen kann, RDR 2 meistert das beinahe in Perfektion und ist deswegen für mich das Maß aller Dinge. Und man sieht es ja immer noch deutlich, wie sich viele Entwickler daran bedienen und wie heute noch darüber diskutiert wird. Das macht ein Meisterwerk aus.

Und jetzt zock ich Outlaws. Das ist nämlich auch super!
 
Ich weiß gar nicht warum Outlaws relativ viel hate abbekommt, es ist ein an vielen Stellen lineares Abenteuer, dass sich hier immer wieder sehr viele User wünschen. Zusätzlich bekommt man noch eine hübsche SW Openworld on top.
Ich finde eigentlich, dass das Spiel hier im Forum sehr gut weg kommt! All die Berichte (bis auf die Checkpoints) haben mir Lust auf mehr gemacht und es landete auf meiner "to play" Liste.

@Ritter der Kokosnuss
Danke für den tollen Beitrag! :)
Das trifft es ganz gut. Aber unabhängig vom reinen Gefühl gibt es eben auch so viel zu entdecken. Bessere Waffen und Ausrüstung, verlassene Hütten, die ihre eigene Geschichte erzählen, genial beschriebene Zufallsbegegnungen, etliche Aktivitäten, geile Nebenquests, Schätze, faszinierende Sammelobjekte/Orte wie Dinosaurier-Ausgrabungen usw. - also all das (bzw. sogar mehr), was auch andere Open-World-Games bieten. Nur eben wesentlich natürlicher und ohne zig Marker und alle 100 Meter irgendein Spot. Was man eher in den Ubisoft-Welten findet. Die man aber auch viel Spaß machen, ist eben ein anderes Design.

Nicht nur deswegen landet RDR 2 ja auch in allen möglichen Umfragen in den Weiten des Internets zur "besten Open-World in einem Videospiel" in der Regel immer mit Abstand auf Platz 1. Und es gibt wohl auch kaum eine Spielwelt, die in hochwertig gemachten und langen Youtube-Videos öfter eine Huldigung erfährt. Welch Details dort offenbart werden, ist in diesem Medium nach wie vor einzigartig. Da gibt es Compilations, die einen sprachlos den Kopf schütteln lassen. Und das gehört eben auch zur Spielwelt.
Wenn eine einzelne völlig banale Zufallsbegegnung schon so unterschiedlich ablaufen kann (und man die Person später sogar wieder treffen kann und sie einem was ausgibt), trägt das neben all der Interaktion untereinander (Menschen und Tiere, Natur, Voranschreiten von im Bau befindlichen Gebäuden etc) auch enorm zur Immersion bei.

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Aber wie gesagt, ich kann auch durchaus verstehen, wenn einem manches zu langsam geschieht.

Dann gerne zurück zu Outlaws :D
 
Ubisoft wird die instant-fail Stealth Missionen mit einem zukünftigen Patch entschärfen.

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Super News! Frag mich nur, warum sowas vorher niemandem aufgefallen ist?

@kingpin68
Sehr gut :) manchmal braucht es nur die richtigen Spiele :D und Guardians und Astrobot sind natürlich auch richtige Gute-Laune-Highlights!
 
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