Guter, nein, sehr guter Ersteindruck. Hab zwar erst die Einführung gespielt (also gerade erst wieder zu meiner Geliebten gefunden), aber das alles kitzelt schon meine Unterhaltungssynapsen.
Mochte ja schon Vampyr sehr und Banishers scheint in eine ähnliche Richtung zu gehen: narratives Action-Adventure mit tollen Charakteren und Geschichten, dichter Atmosphäre, gemeinen Entscheidungen und einem grundsoliden Action-Gameplay.
Setting und Design sind, genau so wie die Technik echt schick. Natürlich spürst du zum Beispiel an den etwas hölzernen Gesichtsanimationen, dass es kein 300 Millionen Dollar Spider-Man 2 ist, aber DontNod steigert sich meiner Meinung nach von Spiel zu Spiel. So sieht Banishers auch wieder etwas besser aus als ihre anderen Games.
Figuren und Ausgangssituation des Plots haben mich gleich gefesselt. Die Kämpfe fühlen sich fluffiger an als noch in Vampyr, die geradlinige Charakter-Progression motiviert mich mehr als zig stapelbare Upgrades im einstelligen Prozentbereich und ihr "narratives Gameplay" gefällt mir eh immer.
Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich die Serie aktuell mal wieder schaue, aber das erinnert mich irgendwie total an Supernatural.

Supernatural im düsteren 17. Jahrhundert. Genau so wie die Winchesters kommen die Banisher in ein Dorf, spüren die Bedrohung auf, indem sie mit den Anwohnern quatschen und Hinweisen nachgehen und schicken die Geistgestalten dann, entweder mit Gewalt oder aber auch eine friedliche Art und Weise, ins Jenseits.
Und da stelle ich fest, wie geil doch ein Supernatural Game wäre. Also eigentlich was ganz ähnliches wie hier, nur in unserer Zeit und mit mehr schwarzem Humor. The Witcher 3 hatte ja auch einige starke "Monsterjagten". Ein Nicht-Fantasy Game in modernem Setting, das sich genau auf so was konzentriert, würde ich sofort zocken.
Banishers macht mich deswegen auch sehr an. Hoffe, dass sich Story und Geister auch über die angeblichen 25+ Spielstunden halten können. Wenn ja, dann dürfte das wieder ein spannendes, stimmungsvolles DontNot Abenteuer werden. Den Einstieg fand ich jedenfalls gelungen.