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Der Politikthread (4 Betrachter)

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Aber Agrardiesel und die Grünen!

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Ja gut, ich wollte keine Haare spalten. AUF SIE!

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mal sehen wielange sich hier die letzten noch über die Notlagen anderer lustig machen wenn sich immer mehr gegen diese Politik stellen werden. Und das wird noch schlimmer werden.
Es geht schonlange nichtmehr nur um agrardiesel und Steuern. Das ist nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.
Aber schauen wir mal was die Wahlen bringen werden. Aber dann wird das Geschrei groß sein.
 
ich zitiere da einfach mal meinen geposteten Link

Den Link hast du bereits schon zitiert, passt ganz gut zur Realsatire der Ampelkoalition :gerri:
Gut, mein Gehalt kommt natürlich komplett aus Steuern und Abgaben, weil ich im öD arbeite, aber in der deutschen Landwirtschaft kommen 50% der Einnahmen rein aus staatlichen Zuschüssen, Subventionierungen oder Rückerstattungen. 50%! Und das ist eigentlich Privatwirtschaft.



https://taz.de/Subventionen-fuer-Agrardiesel/!5977769/
Die weitergehenden Quellen hab ich als Direktlink im Zitat-Text belassen.

Laut dem Kommentar von der taz hat die Ampel alles richtig gemacht, da es den Bauern viel zu gut geht und sie im Durchschnitt viel zu hohe Gewinne eingefahren haben.
Und der Özdemir scheint ein Verräter zu sein.
Also weg mit dem schädlichen Diesel und hin zum Elektrotraktor, denn wir müssen das Klima retten,egal zu welchem Preis, koste es was es wolle.


Das ist die Lösung, kann das jemand mal der Bild-Zeitung stecken, dann werden die Bauern sofort umkehren um ihre dicken Kartoffeln zu ernten und alle sind Happy :lol:
 
Ich schaue gerade Welt. Und da wurde gesagt das einige sogar Neuwahlen fordern. Und das sind keine schwubbler oder afd Aussagen.

Ist natürlich auch ein gefundenes fressen für CDU/CSU.

aha und worum gehts den Bauern denn wenns nicht die Agrardieselsubvention + Anhang ist?
Neuwahlen fordern ist jetzt nix Spektakuläres....
 
Laut dem Kommentar von der taz hat die Ampel alles richtig gemacht, da es den Bauern viel zu gut geht und sie im Durchschnitt viel zu hohe Gewinne eingefahren haben.
Und der Özdemir scheint ein Verräter zu sein.
Also weg mit dem schädlichen Diesel und hin zum Elektrotraktor, denn wir müssen das Klima retten,egal zu welchem Preis, koste es was es wolle.


Das ist die Lösung, kann das jemand mal der Bild-Zeitung stecken, dann werden die Bauern sofort umkehren um ihre dicken Kartoffeln zu ernten :lol:

Rat mal wen der Klimawandel als Erstes trifft?
 
aha und worum gehts den Bauern denn wenns nicht die Agrardieselsubvention + Anhang ist?
Neuwahlen fordern ist jetzt nix Spektakuläres....
Ist richtig, aber nicht umsonst wird der heutige protest als größter Streik der letzten 10 Jahren betitelt.
irgendetwas scheint den Leuten doch mächtig gegen den Strich zu gehen. Und nicht umsonst hat die afd mehr Zulauf als jemals zuvor. woher das wohl kommen mag.

Vielleicht sind die Bauern vom Klimawandel in der Form die uns die grünen immer vorpredigen nicht ganz so überzeugt. Keine Ahnung.
 
Ist richtig, aber nicht umsonst wird der heutige protest als größter Streik der letzten 10 Jahren betitelt.
irgendetwas scheint den Leuten doch mächtig gegen den Strich zu gehen. Und nicht umsonst hat die afd mehr Zulauf als jemals zuvor. woher das wohl kommen mag.
Niemand sagt das Protest schlecht ist oder nicht geduldet werden soll. Nur warum der Zulauf der AfD bei dem Parteiprogramm so groß ist entzieht sich jeder Logik. Sorry....
 
Für deren Probleme brauchts nicht mal den Klimawandel. Die hochleistungsäcker sind doch am Anschlag. Ohne künstliche Düngemittel und Pestizide läuft dort doch gar nix mehr. Der wahre Feind sind hier imo übertriebener Wettbewerb, turbokapitalismus und eine konsumgeile gesellschaft die alles möglichst billig zu jeder Uhrzeit verfügbar haben will.
 
Niemand sagt das Protest schlecht ist oder nicht geduldet werden soll. Nur warum der Zulauf der AfD bei dem Parteiprogramm so groß ist entzieht sich jeder Logik. Sorry....
Aber scheinbar bedingt das eine ja zwangsläufig das andere. Zumindest wenn man den Medien glauben darf. Wer die ampel kritisiert ist rechts und immer wieder wird die afd erwähnt. Mehr Werbung für diese Partei geht einfach nicht.
 
Nach den riesigen Verlusten letztes Jahr und den neuen Ankündigungen kann man jetzt schon mal streiken, obwohl es schon (teilweise) zurückgenommen wurde. Das legitimiert total das Sperren wichtiger Zufahrtsstraßen.

Hier die riesigen Verluste:
Rekordgewinne für Landwirte – in extrem schwierigen Zeiten
https://www.agrarheute.com/manageme...er-landwirte-extrem-schwierigen-zeiten-612819

Sieht wohl so aus als müsste sich die Zivilbevölkerung mit subventionierten Traktoren eindecken, um demnächst sich gehör zu verschaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für deren Probleme brauchts nicht mal den Klimawandel. Die hochleistungsäcker sind doch am Anschlag. Ohne künstliche Düngemittel und Pestizide läuft dort doch gar nix mehr. Der wahre Feind sind hier imo übertriebener Wettbewerb, turbokapitalismus und eine konsumgeile gesellschaft die alles möglichst billig zu jeder Uhrzeit verfügbar haben will.

Der "Turbokapitalismus" und die höhere Effizienz auf den Äckern hat unter anderem dafür gesorgt, dass trotz aller Krisen heute weniger Menschen hungern als je zuvor. Man kann sicher über viele Punkte dabei streiten und gerade bei der Nitratbelastung und Monokulturen läuft sicher einiges schief, aber diese bei den Linken weitverbreitete romantische Verklärung des traditionellen Ackerbaus ist sicher keine Lösung.
 
Es geht schonlange nichtmehr nur um agrardiesel und Steuern. Das ist nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Aber schauen wir mal was die Wahlen bringen werden. Aber dann wird das Geschrei groß sein.

Laut den Landwirten selbst sind diese Umsturzfantasien ja nur ein paar Ausreißer. Aber wenns nicht mehr um die Anliegen geht, die sie beim Anmelden ihrer Demonstrationen vortragen ist das sogar ein ziemlich krasser Machtmissbrauch.

Laut dem Kommentar von der taz hat die Ampel alles richtig gemacht, da es den Bauern viel zu gut geht und sie im Durchschnitt viel zu hohe Gewinne eingefahren haben.

Nee, das steht da nicht. Da steht lediglich, dass diese 2.900€ nicht so hart ins Gewicht fallen, wie grad vorgegaukelt wird. Aber dass das, was du zusammenfassend schreibst, dort nicht steht und auch nicht ausgesagt werden soll, weißt du ja selbst.
 
Keine Ahnung was die Linken unter dem Thema verstehen aber die aktuelle Effizienz ist imo nix anderes als radikaler Verbrauch und Vernichtung der eigenen Grundlagen. Und naja, was das thema Hunger angeht, klar hier in Deutschland ist das (noch?) kein Problem aber wenn man mal weiter wegschaut dann sorgt der ganze Umgang mit dem Thema Lebensmittel, was ja die ganze agrarbranche mit einschließt, schon für viel Hunger. Siehe auch börsenspekulationen und auch die ganze migrationsthematik wird nicht weniger. Europa wird zukünftig so viel mehr hungrige mäuler zu stopfen haben ob wir wollen oder nicht.
 
nicht umsonst wird der heutige protest als größter Streik der letzten 10 Jahren betitelt.

Doch, sogar sehr umsonst. Es sind lediglich angemeldete Demonstrationen und ein paar nicht genehmigte Aktionen im Rahmen des zivilen Ungehorsams sicherlich auch. Die Landwirte (und andere) lassen ihre eigene Arbeit liegen und werden das schon nicht in einem Umfang tun, der ihnen schadet oder den sie nicht wieder auffangen würden. Mit Streik hat das gar nix zu tun, nicht mal das Wort ist in dem Zusammenhang richtig.

Vielleicht sind die Bauern vom Klimawandel in der Form die uns die grünen immer vorpredigen nicht ganz so überzeugt. Keine Ahnung.

Oh das hoffe ich doch, um ihrer eigenen Zukunft Willen kommen nämlich je nach Standort verschiedenste Veränderungen auf sie und ihre Lebensgrundlage zu. Der menschengemachte Klimawandel ist ja ein wissenschaftlicher Fakt und schon lange keine "Theorie" mehr. Man kann das verleugnen, da hilft aber nicht. Und die Wissenschaftler sind ja auch nicht alles Grüne. Man muss ja nicht erst grün sein und Bäume knutschen, nur um zu sagen, "Hey, ich geh ma in die Wissenschaft!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe überhaupt nicht, was dieses ständige Verweisen auf das Ausnahmejahr 2022/2023 bei den Bauern soll. Lest ihr da überhaupt weiter oder denkt über den Hintergrund nach? Letzten Endes sollen wir uns dann wohl bei Putin und seinem Krieg bedanken. Die Gewinne sind insbesondere durch steigende Getreidepreise weltweit zustande gekommen: https://www.abendblatt.de/region/ha...dersachens-Bauern-erzielen-Riesengewinne.html

Wenn man von einem normalen Jahr und Gewinn von Bauern ausgeht, verstehe ich deren Entrüstung absolut. Hatte gestern im ZDF auch nochmal einen Bericht dazu gesehen. Da ging es bei einem Bauern darum, dass ihn die ganze Geschichte mit 10.000 Euro im Jahr belastet. Möchte hier mal jeden erleben, wenn plötzlich 10.000 Euro mehr Steuern fällig würden. Es ist ja nicht so, als wäre die Arbeit der Bauern so mega geil und sie würden dafür fett Kohle verdienen.

Ich bin zwar absolut kein Freund von Streiks und Arbeitskampf, aber die Wut die da hochkocht kann ich absolut nachvollziehen.

Die politischen Zeiten werden immer düsterer. Macht mir echt Sorge was da dieses Jahr noch alles kommt.
 
Ich finde diese pauschalen, durchschnittlichen Gewinnangaben der Bauern, die im Zuge dieser Diskussion durch die Medien wabern, sehr schwierig. Das hat nämlich erst mal wenig Aussagekraft. Suggeriert wird dem Laien dadurch, dass ein Bauer im Durchschnitt einen Jahresüberschuss vor Steuern von 115k erwirtschaftet. Das ist aber so gar nicht klar. Ein Bauer, der seinen Hof als GmbH führt, hat sich bereits ein Gehalt ausgezahlt, ehe ein Gewinn von 115k erwirtschaftet wird, und dann reden wir plötzlich von einem Monatsgehalt in Höhe x plus (!) 115k Gewinn der Firma.

Aber egal, ich finde die Wut der Bauern berechtigt, denn erstens wurden die Kürzungen mega kurzfristig beschlossen (das wurde wohl teilweise zurückgenommen) und zweitens erkenne ich hier keinen Plan der Regierung. Überhaupt waren diese Subventionen nie Thema, bis Lindner, Scholz und Habeck sie urplötzlich als Lösung für das Haushaltsproblem aus dem Hut gezaubert haben. Das ist also nur ein - Achtung - Bauernopfer des Haushalts und folgt überhaupt keiner Vision oder größeren Idee. Am ehesten lasse ich hier noch die Grünen aus dem Schneider, die immerhin öfters davon sprechen, klimaschädliche Subventionen abbauen zu wollen. Aber etwas, das nie Thema war, über Nacht so radikal kleinzuschlagen, ist einfach kein guter Stil und lässt einen Bauer, der ja auch Unternehmer ist und kalkulieren muss, zurecht ratlos bis wütend zurück.
 
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