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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Gefahr des krassen Mundgeruchs bei keto Ernährung hat noch niemand gebracht.
Es ist vielleicht für eine kurze Diät eine Möglichkeit, aber unterm Strich auch einfach nur ein “Trick” um Leute zu mehr Protein und weniger kcal zu bekommen.
Das A und O ist eben die kcal Zufuhr.
 
Ich sehe das auch überhaupt nicht als streitbares Thema. Jeder muss individuell für sich entscheiden, welcher Weg der richtige ist. Keto ist schon sehr kompliziert und geht ohne das passende Timing ganz schnell nach hinten los. Klar kann man das machen um die verbesserte Fettoxidation zu seinem Vorteil zu nutzen, aber ich fühle mich dabei eher schnell fertig und übermüdet - die aerobe Glukolyse unterstütze ich mittlerweile mit der richtigen Atmung und das bringt mir im Ausdauersektor einen spürbaren Zugewinn. Aber aus medizinischer Sicht ist die Ketose ein echter Bringer, da man das viszerale Körperfett und damit viele Stoffwechsel-Risiken bzw. -Krankheiten enorm reduzieren kann.

EDIT: Hier mal ein echt guter Artikel dazu:
https://upfit.de/coach/low-carb-ernaehrung-im-sport/

Keto ist aber nicht Low Carb, ich hoffe das ist dir klar? Keto hat nichts damit zu tun, wann du Kohlenhydrate zu dir nimmst, denn du nimmst ja gar keine zu dir (<50g/d).

Wie im Artikel zu lesen, ist es halt nur extrem schwer durchführbar im Alltag, wenn man nicht hoch diszipliniert ist.
Von der nicht gerade angenehmen Anpassungsphase von 2-3 Wochen (die es auch bei Low Carb gibt) mal abgesehen.

@Hairy_Rhodan Ich glaube wir haben da aneinander vorbei geschrieben. Auch Vetulus hat meinen Einwurf wohl nicht so verstanden, wie von mir beabsichtigt. Seine Meinung war, dass Keto und Sport nicht geht (gut ich hätte mehr darauf achten sollen, dass es für IHN nicht zusammen geht). Auf meinen Einwurf, dass das sehr wohl geht kommst du dann mit deinem Einwurf der Kohlehydrate...was halt wieder nach "Keto und Sport geht nicht" klingt...was nunmal faktisch falsch ist. Es ging nicht darum, was die beste Ernährungsweise bei Sport ist, denn da scheiden sich die Geister, sondern einfach nur darum, dass Keto und Sport sehr wohl, sehr gut zusammenpassen kann.

@Hollyone ja der Acetongeruch kann unangenehm sein, für andere ^^
Keto ist aber keine Ernährungsform für eine kurze Zeitspanne. Wenn muss man das schon länger durchziehen, wenn man bedenkt dass man alleine 2-3 Wochen Anpassungsphase braucht, bis man überhaupt in die Ketogenese kommt. Außerdem hat Keto nichts mit der Kalorienzufuhr zu tun. Die ist nicht beschränkt, man sollte aber sogar darauf achten nicht zu viel Protein zu sich zu nehmen. Dass so eine Ernährung sehr restriktiv ist führt dann eher dazu, dass "ungewollt" zu wenig kcal zu aich genommen wird.
 
Dass so eine Ernährung sehr restriktiv ist führt dann eher dazu, dass "ungewollt" zu wenig kcal zu aich genommen wird.
Das macht das Ganze dann für Hobbysportler oder Anfänger im Muskelaufbau noch viel schwieriger oder ist sogar vielleicht völlig kontraproduktiv. Keto oder low carb (in dem Fall very low carb) ist ein echtes Stoffwechselbrett, dass vorteilhaft sein KANN, aber nicht muss. Von den vielen Problemen wie dem möglichen Nährstoffmangel, physiologischen Voraussetzungen wie Stoffwechselgesundheit und Ernährungsstruktur durch vielleicht zu viel tierische Fette haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Ich würde niemandem, der einfach nur abnehmen möchte eine Keto-Diät empfehlen. Ich würde aber denen, die ihren Körper kennen und Sport treiben, nicht davon abraten, aber die wissen das meist besser als ich. Die kann ich aber an einer Hand abzählen und sie befinden sich hauptsächlich in meinem Studio.
 
Haben die gleich ein Antibiogramm gemacht?

Ich würde mir aber an deiner Stelle erstmal keinen Kopf machen. Manchmal dauerts eben etwas. Auch abhängig von der Stärke des Antibiotikas und wie stark deine Infektion war.
 
Ich denke, da wird Dir hier niemand eine verlässliche Auskunft geben können - das hängt von zu vielen Faktoren ab. Eins ist sicher: Wenn Du schon in den sauren Apfel mit Antibiotika beißen musst, musst Du die Einnahme bis zum Ende durchziehen, weil ein frühzeitiger Stopp alles noch viel schlimmer machen kann. Manchmal dauert es auch die komplette Einnahmephase, bis die Linderung eintritt.

Gute Besserung!
 
Genau, die vorgeschriebene Einnahmedauer einzuhalten ist essentiell. Wenn ich sowas nehmen muss, weißt mich neben dem jeweiligen Arzt auch immer der Apotheker eindringlich darauf hin.
 
Morgen starte ich mit meiner Frau wieder eine einwöchige Fastenkur, in der lediglich Wasser, Kaffee, Tee und Gemüsesäfte erlaubt sind. Das letzte Mal musste ich an Tag 6 abbrechen, weil plötzlicher Schwindel und Muskelschmerzen nachts auf Grund der Übersäuerung echt unangenehm waren. Ab Tag 3 hatte ich mich allerdings pudelwohl gefühlt. Diesmal werde ich den Stoffwechsel noch zusätzlich mit täglichem leicht aeroben Training aber ohne Kraftraining belasten bzw. unterstützen - Ich bin gespannt und werde berichten…

Ich habe übrigens noch eine kleine (Hör)buch-Empfehlung: „Der Stoffwechsel-Kompass“ von Ingo Froböse. Wenn man schon gute Grundkenntnisse hat überfordert das auch nicht, und das betrifft ja alle in diesem Thread.
 
Morgen starte ich mit meiner Frau wieder eine einwöchige Fastenkur, in der lediglich Wasser, Kaffee, Tee und Gemüsesäfte erlaubt sind. Das letzte Mal musste ich an Tag 6 abbrechen, weil plötzlicher Schwindel und Muskelschmerzen nachts auf Grund der Übersäuerung echt unangenehm waren. Ab Tag 3 hatte ich mich allerdings pudelwohl gefühlt. Diesmal werde ich den Stoffwechsel noch zusätzlich mit täglichem leicht aeroben Training aber ohne Kraftraining belasten bzw. unterstützen - Ich bin gespannt und werde berichten…

Ich habe übrigens noch eine kleine (Hör)buch-Empfehlung: „Der Stoffwechsel-Kompass“ von Ingo Froböse. Wenn man schon gute Grundkenntnisse hat überfordert das auch nicht, und das betrifft ja alle in diesem Thread.

Den hab ich mir witzigerweise gerade gestern in der Bücherei ausgeliehen.
 
Nochmal kurz zu dem Dauerthema Vitamin D:

https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2023.8145

Die EU wird die Höchstmengen der Nahrungsergänzung vermutlich in 2024 regulieren. Was sich erstmal bescheiden anhört, ist zumindest für Vitamin D und das fahrlässige Fehlverhalten in Deutschland ein Gewinn, da sich die neue Höchstmenge nach der o. g. Studie richtet und somit "endlich" 4.000 iE/Tag als unbedenklich beinhaltet.

4 Conclusions
The Panel proposes a conversion factor for calcidiol monohydrate into vitamin D3 of 2.5 for labelling purposes.

The specific conversion factor for calcidiol monohydrate accounts for its higher efficacy in increasing serum 25(OH)D concentrations per unit dose administered as compared to cholecalciferol (vitamin D3) for doses up to 10 μg/day.

From a scientific point of view, the Panel considers that the biological value of substances with vitamin D activity could be expressed as vitamin D equivalent (VDE), so that 1 μg VDE = 1 μg cholecalciferol (vitamin D3) = 1 μg ergocalciferol (vitamin D2) = 0.4 μg calcidiol monohydrate = 40 IU. This applies to calcidiol monohydrate at doses up to 10 μg/day.

The following ULs are established:

Age group UL males and females (μg VDE/day)
0–6 months(1) 25
7–11 months(1),(2) 35
1–3 years 50
4–6 years 50
7–10 years 50
11–14 years 100
15–17 years 100
Adults (≥ 18 years) 100
Pregnant women 100
Lactating women 100
  • UL, Tolerable Upper Intake Level; VDE, vitamin D equivalents.
  • (1) Values established by the NDA Panel in 2018 (EFSA NDA Panel, 2018).
  • (2) Age range covers the second half of the first year of life, i.e. from the beginning of the 7th month to the 1st birthday.
Aus der folgenden Übersicht geht hervor, wie sich Deutschland bisher geschlagen hat:

https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2024-01/hoechstmengen_europa_juli_2023.pdf

Deutschland bietet mit seinen Empfehlungen bisher ein mehr als jämmerliches und katastrophales Bild in dem gesamten Bereich der Nahrungsergänzung, das sich nun vielleicht etwas ändern wird. Die vielen älteren Menschen, die sicherlich auch auf Grund der falschen deutschen Empfehlungen durch das RKI an Covid-19 gestorben sind, holt das natürlich nicht wieder zurück, aber auch dieses Thema muss man dringend aufarbeiten, denn die Studienlage schnürt Tag für Tag die Kehle immer weiter zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal kurz zu dem Dauerthema Vitamin D:

https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2023.8145

Die EU wird die Höchstmengen der Nahrungsergänzung vermutlich in 2024 regulieren. Was sich erstmal bescheiden anhört, ist zumindest für Vitamin D und das fahrlässige Fehlverhalten in Deutschland ein Gewinn, da sich die neue Höchstmenge nach der o. g. Studie richtet und somit "endlich" 4.000 iE/Tag als unbedenklich beinhaltet.


Aus der folgenden Übersicht geht hervor, wie sich Deutschland bisher geschlagen hat:

https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2024-01/hoechstmengen_europa_juli_2023.pdf

Deutschland bietet mit seinen Empfehlungen bisher ein mehr als jämmerliches und katastrophales Bild in dem gesamten Bereich der Nahrungsergänzung, das sich nun vielleicht etwas ändern wird. Die vielen älteren Menschen, die sicherlich auch auf Grund der falschen deutschen Empfehlungen durch das RKI an Covid-19 gestorben sind, holt das natürlich nicht wieder zurück, aber auch dieses Thema muss man dringend aufarbeiten, denn die Studienlage schnürt Tag für Tag die Kehle immer weiter zu.

Wir haben dich immer wieder darauf hingewiesen das wir nicht wollen das du deine Corona Agenda in andere Threads trägst. Auf diese wirre Verbindung in deinem Post will ich auch gar nicht weiter eingehen, dass spricht für sich.

Eine Woche Threadban und direkt der Hinweis das keine Diskussion darüber gewünscht ist.
 
So mal wieder zum Thema zurück. Was mich momentan beschäftigt zum Thema Gesundheit und Lebensqualitätoptimierung: Es sind ja quasi die Bereiche Ernährung, Bewegung, soziales Leben und Stress die immer wieder genannt werden als die Eckpfeiler der Gesundheit. Punkte 1-3 bekomme ich ganz gut in den Griff bzw. wird immer besser. Aber zwei Punkte schaffe ich einfach nicht an zu gehen.

Einmal das Thema Beweglichkeit, also Stretching. Ich merke wie ich immer steifer werde (also am ganzen Körper). Die Beweglichkeit wie ich sie als Kind hatte ist weg und ich war auch noch nie derjenige der in dem Bereich richtig fit war. Hatte ja mal ne zeitlang Yoga gemacht. Dadurch ist es etwas besser geworden, aber ich glaube auch nie auf ein Maß wie es sein sollte. Letztlich stelle ich mir vor, dass ein paar kleine, regelmäßige Übungen helfen würden vielleicht ne Grundbeweglichkeit hin zu bekommen. Wie haltet ihr das? Und hat hier jemand eine aus eigener Erfahrung bewährte Routine? Mit den ganzen YT Videos oder Blogbeiträgen komme ich nicht so ganz klar. Stelle mir da auch eher eine wirklich kompakte Routine vor, die man unter bringen kann.

Das andere Thema ist Stress betreffend Meditation. Auch das lese ich in jedem Buch. Bzw. wie wichtig diese Komponente ist. Hier fällte es mir besonders schwer rein zu kommen bzw. überhaupt erstmal ernsthaft versuchen das anzugehen. Das ist mir tatsächlich etwas fremd. War beim Yoga auch immer Bestandteil, aber ich habe es quasi nie geschafft die Gedanken abzustellen. Entsprechende Bücher die ich mir ausgeliehen habe, treffen meinen Nerv überhaupt nicht und sind mir zu esoterisch. Auch hier die Frage - hat hier jemand Erfahrungen bzw. eine übersichtliche Übung parat. Im Kern würde es mir ja um eine einfache Atemübung zum runter kommen gehen. Gibt es hier etwas griffiges für Anfänger @Nimble ?

Das sind eigentlich die beiden großen Themen die ich bis 50 noch in den Griff bekommen möchte um einigermaßen rundum aufgestellt zu sein. Das kostet mich allerdings wirklich Überwindung, so doof das klingt.
 
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