Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread (6 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ob er nun privat oder beruflich unterwegs war, ist doch total Schnuppe, er ist Politiker also Person des öffentlichen Lebens.
Oder wäre die Aktion, wenn er beruflich unterwegs gewesen wäre, weniger schlimm gewesen?
Wenn Sie sich vor seinem Haus versammelt hätten, dann würde ich deine Argumentation verstehen.
Dass sie mit der Aktion eine Grenze überschritten haben steht außer Frage.

Ich bin bis eben noch selbst in Schleswig Holstein unterwegs gewesen.
Auf dem Rückweg haben die Bauern auf sämtlichen Autobahnbrücken mit ihren Traktoren mit gelber Signalleuchte und Flaggen protestiert.
Sie haben niemanden blockiert und sämtliche Autofahrer auf der Autobahn haben ihre Solidarität mit Lichthupe signalisiert.
Vielleicht sollte die letzte Generation ihre Form des Protestes mal überdenken, vielleicht bekommen sie dann auch mehr Zuspruch aus der Bevölkerung?
Wenn man den Leuten auf die Nerven geht, erreicht man eher das Gegenteil.


IMG_9740.jpeg


.
 
Kann mir mal kurz jmd. erklären warum es jetzt nächste Woche noch zu Bauernprotesten kommt? Die Subvention bleibt doch erhalten?

Find den Kommentar ganz treffend:

Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht und es kommt nicht darauf an, ob die Demonstranten für irgendetwas Sinnvolles auf die Straße gehen. Wenn die Bauern nicht von ihren heiß geliebten Subventionen lassen wollen, dann ist das ja verständlich. Subvention ist bei Bauern ja nun seit Jahrzehnten ein unabänderliches Grundrecht. Wusstemalwiederkeiner.
....
Auch wenn es für die Legalität der Demos völlig egal ist, aus welchem Grund demonstriert wird, so darf man doch durchaus feststellen, dass die Bauern aus egoistischen finanziellen Motiven die Straßen blockieren, während die sogenannten Klimakleber dies tun, um künftigen Generationen noch ein gesundes Leben auf dem Planeten zu ermöglichen.

https://diekolumnisten.de/2024/01/0...BS-Loc4mU9ESWdsRM1_UvIjFguA5axdP5mvzLMMKX64BA
 
Kann mir mal kurz jmd. erklären warum es jetzt nächste Woche noch zu Bauernprotesten kommt? Die Subvention bleibt doch erhalten?
Nö sie wollen nur die KFZ steuer für Land und Forstwirtschaft verzichten.
Die Abschaffung der Begünstigung beim Agrardiesel soll zeitlich gestreckt werden, in diesem Jahr soll der Entlastungssatz um 40 Prozent reduziert werden, in den kommen den Jahren um jeweils 30 Prozent, sodass für 2026 keine Subvention mehr erfolge.

Und es geht nicht nur um die Großbauern, die die kleinen Bauern täuschen, sondern die kleinen protestieren dagegen, dass man ihnen eine Frist von 10 Jahren geben wollte wegen der Anbindehaltung, aber plötzlich soll das nur noch 5 Jahre sein.
Es ist einfach kein Vertrauen mehr da in die Regierung, weil die mal so mal so sagen.

Und nur, weil jetzt ein Protest völlig außer Kontrolle geraten ist, muss man den Rest nicht verteufeln.
Hier war letzten Freitag eine Großdemo, wo ganz Garmisch ziemlich still legte. Da waren nicht nur Bauern, sondern auch normale Bürger auf die Straße gegangen da es uns alle betrifft.Und alles ging ruhig und gesittet zu, wo von der hiesigen Gemeinde mit Verpflegung auch unterstützt wurde.

Und es ist nicht so, dass nur die Bauern morgen streiken, sondern auch Spediteure.
Bin ich froh, dass ich morgen nicht außer Haus muss.
 
Die Subventionen werden doch schrittweise trotzdem (richtigerweise) zurückgefahren.

Da läuft aber m. E. trotzdem alles schief, was schieflaufen kann, bzw. wird von der Lobby durchgeschmiert. Neben dem zwingend notwendigen Abbau der Subventionen müssen dringend auch andere gesundheits- und agrarpolitische Maßnahmen, wie z. B. eine erhebliche Besteuerung des Billigfleisches eingeleitet werden. Wenn man dann Transferzahlungen an die Bauern weitergeben möchte, sollte man die Mehrsteuer zu einem Teil für Nahrungsmittelanbau und auch z. B. Sojaausbau verwenden. M. W. werden über 50% der Agrarflächen in Deutschland für den Futtermittelanbau ver(sch)wendet - von der Spirale des Nitrat- und Antibiotikaaufbaus in den Böden durch organischen Dung und den gesundheitlichen Folgen mal ganz zu schweigen. Was man alleine dadurch schon für die Gesundheit und das Klima tun könnte wäre mehr als ein dickes Brett.
 
dich betrifft es wenn 1kg Weizenmehl 0,24 Cent teurer wird? interessant.

Ist schon seltsam wie subjektiv Subventionen unterstützt werden..... v.a. von AFD Wählern, die AFD will ja prinzipiell alle Subventionen abschaffen aber die Grünen sind es halt Schuld.
Landwirte/Bauern produzieren nur Weizenmehl ?
 
Die Subventionen werden doch schrittweise trotzdem (richtigerweise) zurückgefahren.

Da läuft aber m. E. trotzdem alles schief, was schieflaufen kann, bzw. wird von der Lobby durchgeschmiert. Neben dem zwingend notwendigen Abbau der Subventionen müssen dringend auch andere gesundheits- und agrarpolitische Maßnahmen, wie z. B. eine erhebliche Besteuerung des Billigfleisches eingeleitet werden. Wenn man dann Transferzahlungen an die Bauern weitergeben möchte, sollte man die Mehrsteuer zu einem Teil für Nahrungsmittelanbau und auch z. B. Sojaausbau verwenden. M. W. werden über 50% der Agrarflächen in Deutschland für den Futtermittelanbau ver(sch)wendet - von der Spirale des Nitrat- und Antibiotikaaufbaus in den Böden durch organischen Dung und den gesundheitlichen Folgen mal ganz zu schweigen. Was man alleine dadurch schon für die Gesundheit und das Klima tun könnte wäre mehr als ein dickes Brett.
Was für ein Brett? Nur weil es in Deutschland nicht mehr bezahlbar ist hört der Mensch ja nicht mehr auf auf die Waren zu verzichten.Nein er kauft es dann woanders wo es billiger ist und da wird dann noch mehr Nitrat und Antibiotika verschwendet wegen der Nachfrage wo wir dann überhaupt keine Kontrolle mehr darauf haben.
 
das war ein Beispiel zur Verdeutlichung der Relation. Was daran "selten damlich" ist darfst du mir gerne erklären.

Genau diese regionalen Dinge könnten eben anders besteuert werden aber deshalb die Subvention auf Agrardiesel erhalten ist absolut nicht zielführend.
 
Die Subventionen werden doch schrittweise trotzdem (richtigerweise) zurückgefahren.

Da läuft aber m. E. trotzdem alles schief, was schieflaufen kann, bzw. wird von der Lobby durchgeschmiert. Neben dem zwingend notwendigen Abbau der Subventionen müssen dringend auch andere gesundheits- und agrarpolitische Maßnahmen, wie z. B. eine erhebliche Besteuerung des Billigfleisches eingeleitet werden. Wenn man dann Transferzahlungen an die Bauern weitergeben möchte, sollte man die Mehrsteuer zu einem Teil für Nahrungsmittelanbau und auch z. B. Sojaausbau verwenden. M. W. werden über 50% der Agrarflächen in Deutschland für den Futtermittelanbau ver(sch)wendet - von der Spirale des Nitrat- und Antibiotikaaufbaus in den Böden durch organischen Dung und den gesundheitlichen Folgen mal ganz zu schweigen. Was man alleine dadurch schon für die Gesundheit und das Klima tun könnte wäre mehr als ein dickes Brett.

Ist halt leider nicht von jetzt auf gleich umzusetzen, aber die Umstellung der Landwirtschaft und des Agrarbetriebes auf eine nachhaltige Produktion, wird über kurz oder lang jeden einzelnen Kritikpunkt ausmerzen und langfristig extrem viele Vorteile für eigentlich alle bringen.

Aber wie so oft: der versuchte Anfang ist sehr unglücklich, man wird von einem kläglichen Versuch zurückrudern, alles bleibt wie es ist und schlechte Versuche dienen als Beispiel für die Zurückhaltung jeglichen Fortschritts in der Richtung.
Ist alles schon ein wenig erbärmlich und schade.

Die Faschos freuen sich wieder über mehr Stimmen und das sie da ein wenig mitmischen können, und die AFD-wählenden Idioten lesen kein einziges Wort des Wahlprogrammes der genau diese Punkte DEUTLICH verschlimmern wird. Weil AFD findet es richtig geil wenn es Konkurrenz und Wettbewerb unter Landwirten gibt und das vernichtet jeglichen Kleinbetrieb, wenn nicht auch noch viele der mittelgroßen. Die haben ja jetzt schon ein Problem.

Aber nunja... ist ja mittlerweile auch ausreichend darüber geredet worden.
 
das war ein Beispiel zur Verdeutlichung der Relation. Was daran "selten damlich" ist darfst du mir gerne erklären.

Genau diese regionalen Dinge könnten eben anders besteuert werden aber deshalb die Subvention auf Agrardiesel erhalten ist absolut nicht zielführend.
Ganz einfach du kommst mit ner kleinen Zahl daher, um es in die Lächerlichkeit zu stellen und meinst das ist alles.Obwohl es in der Summe mehr ist da es alle Lebensmittel betrifft, die in Deutschland angebaut oder gezüchtet werden und die Forstwirtschaft darf man dann auch nicht vergessen.
 
und wenn alle Lebensmittel in diese Maße teurer werden dann passiert genau was? Ich sags dir, niemand würde es merken....
 
da spielen so viele andere Faktoren rein dass man das im Geldbeutel nicht extra merken wird wenn der gesamte Einkauf 20 Cent teurer ist.
Das glaubste doch selbst nicht.

Deshalb wandert niemand vom regionalen Bauer ab.

und man sollte wie gesagt nicht vergessen dass Bauern gerade Rekordgewinne eingefahren haben.

Man kann ja auch gerne weiter fördern was ökologisch sinnvoll ist aber das ist eben bei Agrardiesel nicht der Fall.
Das Geld kann man wesentlich besser verwenden.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben