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Frag die KTler

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hat hier schon mal jemand ( leider) mit einer Frist zur Nachbesserung Erfahrung gesammelt?

wir haben eine Küche gekauft, die leider mit vielen Mängeln geliefert bzw montiert wurde.

das ganze wurde beanstandet und ein Gutachter kam ca 14 Tage nach Einbau raus. Die Fehler wurden akzeptiert und eigentlich sollten heute die Monteure kommen und alles richten.
Jetzt wurde der Termin heute morgen abgesagt und für den 07.11. ein neuer Termin gegeben. die Küche wurde ursprünglich am 05.09. geliefert.

Wir würden gerne eine Frist setzen bis wann die Mängel beseitigt werden müssen, sonst sollen sie die Küche ganz abbauen und wir treten vom
Kaufvertrag zurück. habe gelesen dass sechs Wochen bei Küchen wohl angemessen ist.

Hat da jemand Erfahrungen gesammelt?
Haben bei unserer Küche ca. 4-6 Wochen warten müssen (und der erste Termin wurde dann nochmal verschoben weil der ursprüngliche Monteur dann im Urlaub war), weil die Teile neu produziert werden mussten. Aber wo gehobelt wird, fallen Späne, passiert halt mal beim Einbau und ist fast normal, dass mal was kaputt geht oder bereits vor Montage kaputt war.
Aber würde denen jetzt nicht drohen damit sie den Termin einhalten. Wie es in den Wald ruft, ruft es meistens zurück. Nicht immer gleich die Brechstange rausholen. Aber dir geht ja generell eh alles gegen den Sack wenn's nicht von Anfang an perfekt ist oder läuft wie du dir das vorstellst :ugly:
 
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Haben bei unserer Küche ca. 4-6 Wochen warten müssen (und der erste Termin wurde dann nochmal verschoben weil der ursprüngliche Monteur dann im Urlaub war), weil die Teile neu produziert werden mussten. Aber wo gehobelt wird, fallen Späne, passiert halt mal beim Einbau und ist fast normal, dass mal was kaputt geht oder bereits vor Montage kaputt war.
Aber würde denen jetzt nicht drohen damit sie den Termin einhalten. Wie es in den Wald ruft, ruft es meistens zurück. Nicht immer gleich die Brechstange rausholen. Aber dir geht ja generell eh alles gegen den Sack wenn's nicht von Anfang an perfekt ist oder läuft wie du dir das vorstellst :ugly:


Naja würde es dich nicht ankotzen wenn deine Küche komplett verhunzt wird und von komplett unfähigen Menschen zusammen gebaut wird?

die Arbeitsplatte wurde falsch aussägt, die wasseranschlüsse wurden falsch vorgenommen sodass wir direkt am nächsten Tag einen Wasserschaden hatten, die Mikrowelle wurde beim Einbau beschädigt, die unterschränke stehen nicht in Waage, das induktionsfeld und paar Griffe wurden zerkratzt, nicht mal die silikonfugen sind richtig gesetzt worden, eine Leiste wurde falsch ausgesägt ….das ist nicht alles. Der Gutachter von lutz hat selbst gesagt dass er so eine schlechte Arbeit noch nicht gesehen hat.
Sowas darf nicht sein. Egal wie teuer oder günstig ne Küche war.

und dann wird der Termin zum nachbessern am selben morgen abgesagt. Heißt man hat einen Tag umsonst frei genommen. Jetzt heißt es erneut drei Wochen warten weil vorher nix frei war und wieder extra frei nehmen.

Übrigens finde ich es unangemessen mir zu unterstellen ich würde mich direkt IMMER mega aufregen. Das waren jetzt innerhalb kurzer Zeit zwei Posts in der Richtung. Da ich aus dem möbelhandel komme weiss ich leider wie lange sich sowas ziehen kann und wie Kunden vertröstet werden.
 
Naja würde es dich nicht ankotzen wenn deine Küche komplett verhunzt wird und von komplett unfähigen Menschen zusammen gebaut wird?

die Arbeitsplatte wurde falsch aussägt, die wasseranschlüsse wurden falsch vorgenommen sodass wir direkt am nächsten Tag einen Wasserschaden hatten, die Mikrowelle wurde beim Einbau beschädigt, die unterschränke stehen nicht in Waage, das induktionsfeld und paar Griffe wurden zerkratzt, nicht mal die silikonfugen sind richtig gesetzt worden, eine Leiste wurde falsch ausgesägt ….das ist nicht alles. Der Gutachter von lutz hat selbst gesagt dass er so eine schlechte Arbeit noch nicht gesehen hat.
Sowas darf nicht sein. Egal wie teuer oder günstig ne Küche war.

und dann wird der Termin zum nachbessern am selben morgen abgesagt. Heißt man hat einen Tag umsonst frei genommen. Jetzt heißt es erneut drei Wochen warten weil vorher nix frei war und wieder extra frei nehmen.

Übrigens finde ich es unangemessen mir zu unterstellen ich würde mich direkt IMMER mega aufregen. Das waren jetzt innerhalb kurzer Zeit zwei Posts in der Richtung. Da ich aus dem möbelhandel komme weiss ich leider wie lange sich sowas ziehen kann und wie Kunden vertröstet werden.
Den backround hatte ich bis dato nicht, deshalb tut es mir leid das angenommen zu haben. Lutz arbeitet teils mit externen Monteuren oder waren das in deinem Fall eigene Leute von Lutz? Ich weiß nur das die einen Hubgerlohn bekommen und zwei linke Arme haben und schielen :D kannte mal einen der bei unserem Lutz da gearbeitet hat. Aber ja in dem Fall wäre ich auch mega angefressen und würde vermutlich dann die Geschäftsleitung informieren. Am besten vor Ort im Lutz. Vielleicht bekommst nochmal nen ordentlichen Rabatt ausgehandelt und hoffentlich deine Mängel beseitigt.
Aber bei nem Wasserschaden wird’s tatsächlich echt ungemütlich

habe meine beiden Küchen beide beim küchenbauer selbst gekauft, weil ich preislich keinen Unterschied zur Möbelkette feststellen konnte. Die haben zumindest einen Namen zu verlieren, alleine deshalb viel die Entscheidung schon so aus. Aber das hilft dir aktuell auch nicht. Ich würde wie gesagt in Laden gehen und dort nen Terz machen, unter Umständen bei Google, Trustpilot etc. schlecht bewerten, sodass du Aufmerksamkeit bekommst und die Sachen an die richtigen Stelle geleitet wird.
 
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Frage an die Arbeitsrecht-Pros:
Wenn jemand unterjährig anfängt, hat man nach 6 Monaten den vollen Urlaubsanspruch (in dem Fall 30 Tage)?
Beispiel: Du bist beim aktuellen AG seit 2 Jahren und kündigst zu Ende April 2023. Du fängst Mai 2023 eine neue Stelle an. Hast du bei der neuen Stelle ab November den Anspruch auf den vollen Urlaub von 30 Tagen?
Bin da leicht schockiert, weil ich das immer anteilig sah und auch so der Urlaub bei Kündigungen immer berechnet wurde?!?
 
Du hast für das laufende Jahr insgesamt die anteiligen Urlaubstage. Also wenn 30 Tage Standard für das ganze Jahr sind, hast du bei Start im Juli 15 Tage für dieses Jahr.

In der Probezeit darfst du normalerweise nicht den ganzen Urlaub nehmen (also in meinem Beispiel die 15 Tage), da du ja theoretisch die Probezeit nicht überstehen könntest. Nach den 6 Monaten hast du aber die ganzen 15 Tage zur Verfügung.

Start November dann halt analog.
 
Du hast für das laufende Jahr insgesamt die anteiligen Urlaubstage. Also wenn 30 Tage Standard für das ganze Jahr sind, hast du bei Start im Juli 15 Tage für dieses Jahr.

In der Probezeit darfst du normalerweise nicht den ganzen Urlaub nehmen (also in meinem Beispiel die 15 Tage), da du ja theoretisch die Probezeit nicht überstehen könntest. Nach den 6 Monaten hast du aber die ganzen 15 Tage zur Verfügung.

Start November dann halt analog.
hab ich damals vor 5 Jahren bei meinem AG aber so vereinbart, weil der Urlaub halt bereits gebucht war. War halt dem sein Risiko, andernfalls hätte er es womöglich auch beim Gehalt abziehen können, insofern ich innerhalb der Probezeit wieder gegangen wäre oder?
 
Bin jetzt kein Arbeitsrechtler, kenn's nur in meiner Rolle als Teamleiter. Wenn du mit der Firma extra was anderes vereinbarst, dann ist das natürlich möglich. Ich glaube, wenn die Firma dir (schriftlich) zugesteht, deinen ganzen urlaub schon in der Probezeit zu nehmen, dann ist das vermutlich so ok und halt das Risiko der Firma. Das wird sie aber auch nur machen, wenn sie sich sicher ist, dich zu behalten. Ich denke, dass sie in diesem Fall dann auch nichts vom Gehalt abziehen können. Aber das muss ein Konsolentreff-Anwalt beantworten :D
 
Ich frag, weil ich kenn einen, der will vom AG jetzt 30 Tage. Ich dachte mir, er kann höchstens 15 haben, ansonsten hätte der ja 2x60 Urlaubstage, die gar nicht zustehen.
 
Rein arbeitsrechtlich ist es so, dass der neue AG pro rata rechnen kann. Wenn der Arbeitnehmer aber einer Bescheinigung vom alten AG bringt, dass er z.b. im Extremfall noch keinen Urlaub im laufenden Jahr nehmen konnte, dann muss der neue AG ihm den vollen Jahresurlaub (oder eben um die bisherigen Urlaubstage beim alten AG geminderten) geben.
 
Bin jetzt kein Arbeitsrechtler, kenn's nur in meiner Rolle als Teamleiter. Wenn du mit der Firma extra was anderes vereinbarst, dann ist das natürlich möglich. Ich glaube, wenn die Firma dir (schriftlich) zugesteht, deinen ganzen urlaub schon in der Probezeit zu nehmen, dann ist das vermutlich so ok und halt das Risiko der Firma. Das wird sie aber auch nur machen, wenn sie sich sicher ist, dich zu behalten. Ich denke, dass sie in diesem Fall dann auch nichts vom Gehalt abziehen können. Aber das muss ein Konsolentreff-Anwalt beantworten :D
mein erster Arbeitstag war damals an nem Freitag.. der Chef sagte mir ich soll erst am Montag kommen, da Freitag eh nix los ist.. 2 Jahre später hab ich festgestellt, dass die mir die in der Buchhaltung dafür direkt einen Urlaubstag abgezogen hatte :ugly:
 
mein erster Arbeitstag war damals an nem Freitag.. der Chef sagte mir ich soll erst am Montag kommen, da Freitag eh nix los ist.. 2 Jahre später hab ich festgestellt, dass die mir die in der Buchhaltung dafür direkt einen Urlaubstag abgezogen hatte :ugly:
Kenn ich vom alten AG auch. Bei neuem war ich auch argwöhnisch als die sagten, ich soll nach den Feiertagen kommen (immerhin 3 Werktage). Bis jetzt ist nix abgezogen, werde aber auch nicht nachfragen.
 
Das ist schon assi, wenn man dann nicht mal sagt, dass das tatsächlich Urlaub ist :ugly:

Ok, den Fall mit der Urlaubsübernahme vom alten AG kannte ich auch nicht. Gehe eigentlich immer davon aus, dass man beim alten AG in der Regel seine Urlaubstage dort anteilig am Ende nimmt und dann z. B. 1-2 Wochen früher rauskommt. War zumindest bisher bei meinem alten und auch jetzigen AG auch immer so.
 
Rein arbeitsrechtlich ist es so, dass der neue AG pro rata rechnen kann. Wenn der Arbeitnehmer aber einer Bescheinigung vom alten AG bringt, dass er z.b. im Extremfall noch keinen Urlaub im laufenden Jahr nehmen konnte, dann muss der neue AG ihm den vollen Jahresurlaub (oder eben um die bisherigen Urlaubstage beim alten AG geminderten) geben.
Ist das tatsächlich so? Ich wüßte nicht, warum ich einem neuen AN mehr Urlaub geben sollte, nur weil er den bei seinem alten AG nicht genommen hat. Ganz platt gesagt, daß ist doch nicht mein Problem, wären aber meine Kosten.
 
So sieht es leider aus arbeitsrechtlich. Arbeitnehmerwohl geht immer vor. Die Praxis ist ja aber anders. Wenn du wo ausscheidest bekommst du den Resturlaub üblicherweise ja noch und nimmst nichts zum neuen AG mit.
 
Rein aus Interesse, wenn ich im Januar direkt meine Urlaubstage für das ganze Jahr nehme, kündige und dann woanders anfange, habe ich dort wieder anteilig Urlaubstage?
 
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