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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da is was dran :D
Bei uns auf Weinfesten oder anderen öffentlichen Veranstaltungen sind die Kabinen vom Männerklo im Prinzip immer free for all.
Will nicht wissen was abgehen würde, sollte aber ein Mann aufs Damenklo wollen
 
Ich habe als Mann auch schon öfters meine behinderte Frau auf die Toilette begleitet und hatte nie Probleme. Ich denke es geht nicht um die queeren Menschen die auf die Toilette möchten, sondern um den Missbrauch von "Bekloppten oder Tätern" der entstehen kann (Belästigung, Fotos machen etc.).
 
Die Politisierung von Toiletten beginnt in sozialen Medien und das ist das eigentliche Problem. Wie üblich werden hier unversöhnliche Standpunkte aufgebaut und auf beiden Seiten arbeiten Leute sich unfreiwillig daran ab, dass das auch so bleibt. Im meiner Reallife-Bubble gibt es diese Probleme nicht. Menschen haben seit jeher keine Lust auf öffentliche Toiletten zu gehen und wenn sie es dennoch müssen, gehen sie so unauffällig wie möglich da hin, verrichten schnellstmöglich ihre Notdurft und hauen wieder ab. Im echten Leben ist das kein politischer Raum.
 
Ich habe als Mann auch schon öfters meine behinderte Frau auf die Toilette begleitet und hatte nie Probleme. Ich denke es geht nicht um die queeren Menschen die auf die Toilette möchten, sondern um den Missbrauch von "Bekloppten oder Tätern" der entstehen kann (Belästigung, Fotos machen etc.).

Ich war tatsächlich mit meiner Frau dieses Jahr auf einer Messe. Sie musste eine Toilette aufsuchen und war irritiert dort einen Mann vorzufinden, der stur vor den Toilettenkabinen stand und offensichtlich dort nur Zeit verbrachte. Er hat wohl auch keine Anstalten gezeigt sein Geschäft in irgendeiner Form zu verrichten.

Sie hat ihn schließlich angesprochen, weil sie sich natürlich gestört fühlte und er erwiderte dann irgendwas mit Pronomen. Ende vom Lied war, dass ich dann dazugestoßen bin und den Herren dann bestimmend aus der Toilette begleitet habe.

Meiner Frau war es sehr unangenehm und sie fühlte sich deutlich belästigt und hatte die Befürchtung, der Herr wäre nur dort gewesen um Frauen zu beobachten bzw diesen nachzugehen. Es war zu dem Zeitpunkt auch nicht viel Betrieb dort und sie waren faktisch alleine. Sie hat mich dann aus der Kabine angerufen.

Wenn sich zukünftig jeder Spanner auf Pronomen beruft, dann gute Nacht. Definitiv ohne mich, insbesondere da meine Frau da schon schwanger war. Ich werde sicherlich nicht auf der Toilette anfangen über Pontius und Pilatus zu diskutieren während sich meine Frau belästigt fühlt.

Ich zitierere mich in dem Zusammenhang mal selber. War bei mir definitiv damals so ein creepy Fall.

Ich bin da auch einfach was mehr sensibilisiert, da ich auch beruflich schon mit Frauen zu tun hatte, die in Umkleide-Kabinen oder Toiletten fotografiert wurden. Trauriger Höhepunkt dabei waren fest installierte Kameras in einer Zimmerpflanze.

Politische Diskussionen hin oder her. Da draußen herrscht meistens eine andere Realität und in der sind meistens Frauen die Leidtragenden.
 
Ich erinnere mich nur zu gut an die erste BWL-Vorlesung 1991 an der Uni im Audimax. Der Fachbereichs-Prof., übrigens ein echtes Arschloch, hat die Eröffnungsrede gehalten u. a. mit den Worten: „50% der Männer hier werden das Hauptstudium nicht erleben so wie auch 90% der Frauen, weil die bis dahin hier sowieso ihr Ziel erreicht haben und den Mann fürs Leben gefunden haben und endlich entspannt Kinder bekommen können“. Darüber haben damals selbst die Mädels lauthals gelacht und er sollte recht behalten.

Heute wäre seine Karriere nach so einer Rede nur noch in einer Kiste 2m unter der Erde, und das spätestens 2 Tage danach - völlig zurecht.
 
1991 - das ist auch schon ein paar Jahre her. Da sollte man doch erwarten, dass der Mensch sich, wenn auch nur ein klein wenig, weiterentwickelt hat. Ist aber noch ein langer Weg, wenn man sich das Video anschaut.
 
"Demütigend": Schwedische Fußballerinnen mussten sich wohl für Geschlechtstest entblößen

Vor der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland sollen sich Spielerinnen aus Schweden bei einem Geschlechtstest entblößt haben müssen. Bei der körperlichen Untersuchung sollte kontrolliert werden, ob alle Fußballerinnen tatsächlich Frauen sind, berichtet laut dem britischen "Guardian" die ehemalige schwedische Nationalspielerin Nilla Fischer. Der Bericht beruht auf Enthüllungen aus der vergangenen Freitag erschienenen Biografie der 38-Jährigen.

- Wie sie in ihrem Buch "Jag sa inte ens hälften" ("Ich habe nicht mal die Hälfte gesagt"), aus dem der englische "Guardian" zitiert, schreibt, musste sie sich vor einer Physiotherapeutin ausziehen, die von einem Arzt beauftragt worden sei. Sie habe den ganzen Vorgang als "demütigend" erlebt. Die Geschlechtstests seien durchgeführt worden, weil vor der WM mehrere Nationen den Vorwurf erhoben hatten, in der Mannschaft von Äquatorialguinea spielten auch Männer mit. Daraufhin habe der Weltfußballverband FIFA Kontrollen veranlasst.

- Der damalige schwedische Mannschaftsarzt, Mats Börjesson, bestätigte die Kontrollen gegenüber der schwedischen Zeitung "Aftonbladet". Er hielt den Zweck der Untersuchungen für vertretbar. Die FIFA tue so etwas nicht, um gemein gegen irgendjemanden sein zu wollen.

https://www.n-tv.de/sport/der_sport...ienstag-den-13-Juni-2023-article24186342.html
 
"Demütigend": Schwedische Fußballerinnen mussten sich wohl für Geschlechtstest entblößen

Vor der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland sollen sich Spielerinnen aus Schweden bei einem Geschlechtstest entblößt haben müssen. Bei der körperlichen Untersuchung sollte kontrolliert werden, ob alle Fußballerinnen tatsächlich Frauen sind, berichtet laut dem britischen "Guardian" die ehemalige schwedische Nationalspielerin Nilla Fischer. Der Bericht beruht auf Enthüllungen aus der vergangenen Freitag erschienenen Biografie der 38-Jährigen.

- Wie sie in ihrem Buch "Jag sa inte ens hälften" ("Ich habe nicht mal die Hälfte gesagt"), aus dem der englische "Guardian" zitiert, schreibt, musste sie sich vor einer Physiotherapeutin ausziehen, die von einem Arzt beauftragt worden sei. Sie habe den ganzen Vorgang als "demütigend" erlebt. Die Geschlechtstests seien durchgeführt worden, weil vor der WM mehrere Nationen den Vorwurf erhoben hatten, in der Mannschaft von Äquatorialguinea spielten auch Männer mit. Daraufhin habe der Weltfußballverband FIFA Kontrollen veranlasst.

- Der damalige schwedische Mannschaftsarzt, Mats Börjesson, bestätigte die Kontrollen gegenüber der schwedischen Zeitung "Aftonbladet". Er hielt den Zweck der Untersuchungen für vertretbar. Die FIFA tue so etwas nicht, um gemein gegen irgendjemanden sein zu wollen.

https://www.n-tv.de/sport/der_sport...ienstag-den-13-Juni-2023-article24186342.html
Das Thema kann man m. E. nicht einfach platt und ohne Kommentar im Sexismus-Thread "stehen lassen". Das ist ein echtes Dilemma, das im Profisport äußerst differenziert betrachtet werden muss.
 
Das war ein Witz.

Im Übrigen ist doch allein die kopierte NTV-Meldung differenziert. Die Spielerin empfand es als demütigend, der Mannschaftsarzt fand die Untersuchungen vertretbar.
Das sind übrigens zwei Sichtweisen, die gleichzeitig wahr sein können.
 
Das war ein Witz.

Im Übrigen ist doch allein die kopierte NTV-Meldung differenziert. Die Spielerin empfand es als demütigend, der Mannschaftsarzt fand die Untersuchungen vertretbar.
Das sind übrigens zwei Sichtweisen, die gleichzeitig wahr sein können.
Die Anmerkung bezog sich darauf, ob das unkommentiert in den Sexismus-Thread sollte.

Wieso machst du das nicht, statt die Threads/ Schreibenden immer nur durch die Blume schlecht zu machen?
Das ist nicht dramatisch, ich nehme das eher als völlig normalen Reflex zu dieser Art Thema wahr :D

Das sind übrigens zwei Sichtweisen, die gleichzeitig wahr sein können.
Wie kann eine „Sichtweise“ auch unwahr sein?
 
Es sollte aber doch denke mal recht klar sein, dass Biologische Männer die sich zur Frau operieren bzw. identifizieren NICHT bei Frauen Sport Wettbewerben teilnehmen.
Bitte komplett eigene Kategorie
 
Ich kann sie schon verstehen, würde das auch ziemlich erniedrigend finden. Auf der anderen Seite gab es afaik ja schon entsprechende Betrugsskandale in der Vergangenheit, insofern ergibt eine Überprüfung an sich schon Sinn. Soweit ich in nem anderen Artikel gelesen habe hätte es wohl auch eine andere Variante per Mund-Abstrich gegeben, keine Ahnung warum Schweden sich damals für diese entschieden hat. Wahrscheinlich "schnell und billig".
 
Im Sinne von gleichzeitig wahr, kompatibel, sich entsprechend.
Check!

Ich kann sie schon verstehen, würde das auch ziemlich erniedrigend finden. Auf der anderen Seite gab es afaik ja schon entsprechende Betrugsskandale in der Vergangenheit, insofern ergibt eine Überprüfung an sich schon Sinn. Soweit ich in nem anderen Artikel gelesen habe hätte es wohl auch eine andere Variante per Mund-Abstrich gegeben, keine Ahnung warum Schweden sich damals für diese entschieden hat. Wahrscheinlich "schnell und billig".
Das Thema gibt es auch im Fußball schon lange, als damals der Verdacht aufkam, dass in einigen afrikanischen Frauen-Mannschaften Männer spielen könnten. Dazu kam insbesondere bei den Afrikaner*innen immer noch das Problem mit dem nicht bekannten Alter - auch heute noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich mich frage und ich meine das wirklich nicht spottend ist:

- Wenn Manuel Neuer sich Morgen als Frau fühlt und er im Standesamt erwirkt, dass er von nun an eine Manuela ist, darf er dann in die Frauenmannschaft? Gut, ist vermutlich Quatsch.

- Manuel Neuer lässt sich zur Manuela um operieren? Darf sie dann bei den Frauen mitmachen? Sie hat ja praktisch durch die Gene noch die Kraft eines Mannes.
 
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