und da habe ich eine TV Sendung gesehen wo es über Ess-Mythen im Allgemeinen oder auch bei bestimmten Essverhalten (Veganer, Flexitarier, Frutarier etc.) ging. Da wurden ne Reihe von Sachverständigen, Ernährungswissenschaftler, Ärzte etc interviewt. Alle und es waren Alle, hatten zu viel Kilo auf den Rippen. Soweit zur schlechten Bildung, suchtmachende Ernährungsindustrie oder fehlendes Wissen über Ernährung.
Ich finde es geht letztlich um ein gutes Lebensgefühl. Ja ich weiß 300 kg sind kein gutes Lebensgefühl, aber das wiegen nun mal die wenigsten. Die Allermeisten haben ein paar Pfunde zu viel, sei es durch mangelnde Bewegung, Krankheit oder einfach das Alter etc. Also die Summe derer Dinge die im Leben passieren.
Wenn ich hier manchmal lese mit welcher Verbissenheit an den Körpern gearbeitet wird, sei es mit Sport oder Diät oder Ernährungsumstellung mit zuführen von bestimmten Vitaminen etc. etc. finde ich das befremdlich. Aber das gilt nur für mich und muss nicht für andere gelten.
Nach meinem Herzinfarkt habe ich erfahren das meine Leber Cholesterin bis zum Anschlag ausschüttet. Blöde Erbkrankheit. Seit der Ernährungsberatung weiß ich, dass ich durch Sport und guter Ernährung meine Cholesterinspiegel mit max. 15% beeinflussen kann. Damit liege ich aber immer noch sehr weit über den vorgegeben Soll. Und Jetzt? In Panik bin ich nicht verfallen. Ich Esse gesünder, wobei ich aber aber auf nix verzichte sondern einfach ungesunde Lebensmittel nur noch reduziert/seltener Esse. Nehme zusätzlich meine Medis. Ok Sport bzw. Bewegung sieht nicht so gut aus, aber das liegt an den besonderen Lebensumständen. Zusätzlich nehme ich meine Medis. Trotzdem bin ich an einem zweiten Infarkt knapp vorbeigeschrammt.
Also so einfach ist das alles nicht und meine Lebensfreude lasse ich mir in keiner Weise nehmen und jetzt auf Teufel komm raus mit sämtlichen Mitteln mein Leben umzustellen und damit Zeit zu verschwenden liegt mir nicht und möchte ich auch nicht, dafür liegt meine Lebensqualität woanders.