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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ihr habt ja nicht ganz unrecht. Verzichten tue ich ja auch. Meistens. Früher habe ich sehr gerne Sport gemacht, leider kann ich das heute nicht mehr so. Aber dafür versuche ich mich im Alltag maximal zu Bewegen (weiter weg parken, zu fuss einkaufen etc.).
Verbissen war da vielleicht die falsche Wortwahl. :roll: Mir geht es halt nur darum das man nicht alles mit jedem und sich selbst vergleichen kann. Jeder so wie er möchte. Wenn der eine gerne viel Sport macht und ohne nicht kann, gerne. Der andere möchte sich gerne Vegan ernähren. Kann er gerne. Nur ich kann mMn nicht hingehen mich selbst zu "kasteien" . Bringt nix, irgendwann fällt es eh einem auf die Füße. Und was ich von mir selbst erwarte, erwarte ich nicht in Gänze von anderen.
Schwer zu beschreiben.
Denn letztlich bleibt eines ganz sicher. Sterben tun wir alle und ich für meinen Teil möchte nicht kurz vor dem Ende zu mir sagen: Hätte ich mal!
 
"Verzicht" und gezielt auf Ernährung, Sport etc achten ist eben kein Einbüßen der Lebensfreude oder Lebensqualität. Das Problem ist, dass der Durchschnitt einen ungesunden Lebensstil gewöhnt ist und als normal betrachtet und Abweichungen davon sehr schnell als extrem angesehen werden.

Früher, als ich noch die einzige Veganerin auf der Welt war, dachte auch jeder ich würde verzichten. Ich musste dann immer sagen, dass ich das so WILL und gern mach, es für mich normal ist und es eben absolut kein Verzicht ist. Das war damals für andere noch sehr schwer nachzuvollziehen. Genauso ist es für mich bis heute nicht nachvollziehbar, anders zu leben. Ich betrachte Fleisch essen, wenig bis garkein Sport etc. auch als sehr extrem- aber es ist eben noch normal in der breiten Masse (no pun intended).
Ich habe ein Musterbeispiel im Freundeskreis: 50 Jahre alt, locker ein 130-140kg-Kaliber bei 1,80m, „fühlt“ sich gesund und unzerstörbar, verzichtet nicht, ist ein selbstbewusster Bewegungsmuffel, Fleischesser aus Leidenschaft und betrachtet jegliche „Bewegung“ in die vermeintlich gesündere Richtung als unnötigen Verzicht auf Lebensqualität. Er ist charakterlich ein super Typ und ich mag ihn wirklich sehr.

Und doch rückt die Realität langsam näher, er leugnet das noch so gut es eben geht, aber die Einsicht weht ihm langsam ohne Rücksicht ins Gesicht und tut im wahrsten Sinne des Wortes richtig weh. Die Krankheitstage steigen mittlerweile stetig und betreffen die typischen Wehwechen auf Grund der Adipösität: Haut- und Venenprobleme durch Ödeme in den Beinen, zunehmend Gelenkschmerzen, Gicht, generell stetig erhöhte Entzündungswerte, typisch für das viszerale Körperfett, beginnender Diabetes Typ 2, Bluthochdruck etc. etc..

Sollte er nicht ein einschneidendes Erlebnis haben, dieses hoffentlich überleben und danach auf Kurs kommen, wird er keine 60 - super schade. Das ist auch einer der Gründe, warum ich die sog. „Body Positivity“ bei wirklich dickeren Menschen für absolut fatal und falsch halte - positiv wird in dieser Illusion nachher in vielen Fällen nur der Diabetes-Test. Das Wohlgefühl in jungen Jahren schlägt irgendwann erbarmungslos um und kostet Lebensjahre, für die die Finger beider Hände nicht mehr ausreichen, und dann wieder die Komfortzone zu verlassen ist eine Mammutaufgabe, da der schlechtere (teilweise durch Lethargie antrainierte) Stoffwechsel und Muskelabbau im Alter alles noch viel schwerer macht. Wenn man den Preis der Völlerei und Bewegungsarmut nachher akzeptiert, OK, aber ich kenne tatsächlich ausschließlich Menschen, die es nachher bedauern, sich diesem „Lebensgefühl“ hingegeben zu haben.

Auch mit 50 oder sogar 60 Jahren ist es nicht zu spät, diesen Effekt noch umzukehren, aber es wird immer anstrengender und in vielen Fällen dann eben auch zu schwer.
 
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"möchte nicht kurz vor dem Ende zu mir sagen: Hätte ich mal!"

Aus dem gleichen Grund lebe ich so, wie ich es tu (jeden Tag Sport, vegan, kaum bis garkeinen Alkohol, nicht rauchen etc.)
Ich denke, wenn man sich nicht kasteit, fällt es einem irgendwann auf die Füße : P

Vieles ist auch einfach Übungs- und Gewöhnungssache. Was heute als Verzicht wirkt, ist morgen selbstverständlich.
Generell gebe ich dir aber recht, jeder wie er möchte. Ich als Veganerin sagte schon immer, ich lasse jeden so leben/ essen, wie er will, weil ich genauso wenig will, dass man MIR da reinredet und dumme Kommentare kommen. Heute geht das. Früher war das schlimm- da war ich echt noch ein Alien, was das angeht.


https://youtu.be/QzyUavBriWY


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Klingt vielleicht jetzt noch einem Luxusproblem, aber habt ihr Tipps wie ich meine Kalorienzufuhr erhöhen kann? Hintergrund ist, dass ich recht abgenommen habe seit ich meine Ernährung geändert habe und mich mehr bewege. Zudem mache ich 16:8. Mein Ziel war es aber nicht wirklich abzunehmen, weil ich bis auf paar Kilos vielleicht nicht zu dick war. Mittlerweile muss ich aber schon aufpassen, dass ich nicht zu dünn werde. BMI ist 19.7, Fett 11.7 %, Tendenz sinkend. Einfachste Lösung ist natürlich mehr essen, aber ich habe nicht das Gefühl das ich zu wenig esse, weil ich bin eigentlich immer sehr satt. :D Eine Möglichkeit ist natürlich auf 16:8 zu verzichten und was am morgen essen. Aber eigentlich habe ich das Gefühl, dass es meiner Verdauung bisher ganz gut getan hat ohne.
 
Ich habe seit Dezemebr sehr stark zugenommen.

Ich mache jeden Tag Sport (Bodybuilding) und zusätzlich nehme ich Folgendes 1-3x am Tag zusätzlich:

- Wasser (~500ml)
- 30g veganes Proteinpulver
- 50g Hafermehl
- 50g Maltodextrin

morgens zusätzlich:
- halbe oder ganze Banane
- halbe Avocado
- Esslöffel Erdnussbutter

Das alles mixen. Im Dezember werde ich Miss Olympia.
 
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Habe mich beim Hausarzt für ein Check Up entschieden, weil ich den Verdacht auf Diabetes abklären lassen wollte.
Ich bin 41 und von schlanker Statur.
Und nun die Laborwerte:
Ich habe zwar kein Diabetes, aber ein anderes Problem. Mein triglyceride Wert ist vier mal so hoch wie normal! Ursachen sind falsche Ernährung, zu fettiges Essen, Süßkram, Alkohol, rauchen.
Erste Tipps sind natürlich die Ernährung umzustellen, was mir vermutlich nicht leicht fallen wird. Auch geht es dem Rauchen erneut an den Kragen. Omega 3 Fettsäuren sollen Wunder wirken. Statt Fleisch auf Fisch umschwenken oder gar in Richtung vegetarisch.
Hat hier jemand ähnliches hinter sich und ein paar Tipps worauf man achten kann?
 
Eigentlich weißt du es doch schon selbst. Hatte auch zu hohe Werte verbunden mit zu hohen Cholesterinwerten. Ernährung umgestellt, nicht mehr ganz so viel süß. Alkohol in Maßen und geraucht hab ich ohnehin noch nie. Das abzuschaffen hilft auf so vielen Ebenen. Dazu den Hintern hoch bekommen und noch Sport dazu machen. Nur dünn zu sein heißt nicht dass man gesund ist.

Problem ist halt, dass du dem ganzen auch Zeit geben musst. Einfach mal 5 Tage in Folge nur Salat essen hilft nicht. Bei mir ging das in mehreren Stufen zurück. Es soll ja auf eine für dich machbare Ernährungsumstellung hinaus laufen und nicht auf ne Diät. Aber als Mensch ist es halt schwer dauerhaft drastische Veränderungen im Lebenswandel herbei zu führen. Daher versuche es lieber mit nach und nach Lebensmittel weglassen oder zumindest reduzieren. Dann geht das mit den Werten relativ einfach. So sind meine auf 60 oder 70 um den Dreh gefallen und ich meine unter 150 sollen sie sein von der Norm her.

P.S. Und dennoch darf und kann man leben. Esse immer noch ab und zu mal ne Pizza, Süßigkeiten und trinke Bier. Halt alles reduzierter wie früher. Dadurch aber auch mit deutlich mehr Genuss.
 
Habe mich beim Hausarzt für ein Check Up entschieden, weil ich den Verdacht auf Diabetes abklären lassen wollte.
Ich bin 41 und von schlanker Statur.
Und nun die Laborwerte:
Ich habe zwar kein Diabetes, aber ein anderes Problem. Mein triglyceride Wert ist vier mal so hoch wie normal! Ursachen sind falsche Ernährung, zu fettiges Essen, Süßkram, Alkohol, rauchen.
Erste Tipps sind natürlich die Ernährung umzustellen, was mir vermutlich nicht leicht fallen wird. Auch geht es dem Rauchen erneut an den Kragen. Omega 3 Fettsäuren sollen Wunder wirken. Statt Fleisch auf Fisch umschwenken oder gar in Richtung vegetarisch.
Hat hier jemand ähnliches hinter sich und ein paar Tipps worauf man achten kann?
Die Hauptursachen zu hoher Triglycerid-Werte sind tatsächlich Zucker (Schnuckelkram, Alkohol etc.) und Heißhungerattacken, weil ein (auch nur temporär) hoher Blutzuckerspiegel der Fettverbrennung von hinten in die Beine grätscht. Dadurch steigt der Spiegel.

Warum hattest Du den Verdacht auch Diabetes? An welchen Beobachtungen hast Du das festgemacht? Hast Du auch einen Glukosetoleranztest gemacht? Die Momentaufnahme von Blut und Urin kann manchmal täuschen, wenn man sich an der Grenze zu Typ 2 befindet, da eben genau der Zucker-Wert i. d. R. mit den Triglyceriden korreliert.

Der Verzicht auf Süßigkeiten, Säfte (sehr schlecht für den Zuckerspiegel!!!) u. ä. bzw. die drastische Reduktion geht eigentlich schnell und erfordert max. ca. 2 Monate Selbstdisziplin. Ich habe das selbst durch: 2 Monate GAR keinen Zucker, auch keine Light-Produkte mit Ersatzzucker (ganz wichtig!!!!). In der "normalen" Ernährung schaust Du einfach auf den Zuckergehalt und sortierst aus. Ganz wichtig ist, dass es nicht "süß" schmecken darf. Obst ist OK, wenn es bspw. Wassermelonen, Grapefruits oder z. B. Beeren sind (alles zuckerarm). In den ersten Tagen/Wochen stabilisiert sich Dein Blutzuckerspiegel und Du hast plötzlich keinerlei Heißhungerattacken mehr. Aber das beste kommt erst noch: Wenn Du nach dieser Zeit wieder Süßigkeiten ausprobierst, hast Du Deine Geschmacksrezeptoren bereits umprogrammiert und Zucker hat keinen "Belohnungseffekt" mehr. Das ist dann der Sieg, weil Du ab dann Süßigkeiten sowieso nur noch sparsam konsumieren wirst und alles, was Du vorher an Süßkram gefuttert hast, plötzlich zu süß ist. Ich habe das durch und meine Frau auch. Meine Frau hatte den Effekt bereits nach 2 Wochen Komplettverzicht. Zucker spielt in unserer Ernährung jetzt keine große Rolle mehr. Das ist leicht und es kann jeder - der Verzicht ist ab dann völlig selbstverständlich und ein echtes Plus an Lebensqualität. Du hast dann auch z. B. nach dem Mittagessen kein Verlangen mehr auf einen "süßen Abschluss" - das war bei mir sehr ausgeprägt und ist seitdem völlig verschwunden. Das klassische Mittagsloch ist somit auch komplett weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hauptursachen zu hoher Triglycerid-Werte sind tatsächlich Zucker (Schnuckelkram, Alkohol etc.) und Heißhungerattacken, weil ein (auch nur temporär) hoher Blutzuckerspiegel der Fettverbrennung von hinten in die Beine grätscht. Dadurch steigt der Spiegel.

Warum hattest Du den Verdacht auch Diabetes? An welchen Beobachtungen hast Du das festgemacht? Hast Du auch einen Glukosetoleranztest gemacht? Die Momentaufnahme von Blut und Urin kann manchmal täuschen, wenn man sich an der Grenze zu Typ 2 befindet, da eben genau der Zucker-Wert i. d. R. mit den Triglyceriden korreliert.

Der Verzicht auf Süßigkeiten, Säfte (sehr schlecht für den Zuckerspiegel!!!) u. ä. bzw. die drastische Reduktion geht eigentlich schnell und erfordert max. ca. 2 Monate Selbstdisziplin. Ich habe das selbst durch: 2 Monate GAR keinen Zucker, auch keine Light-Produkte mit Ersatzzucker (ganz wichtig!!!!). In der "normalen" Ernährung schaust Du einfach auf den Zuckergehalt und sortierst aus. Ganz wichtig ist, dass es nicht "süß" schmecken darf. Obst ist OK, wenn es bspw. Wassermelonen, Grapefruits oder z. B. Beeren sind (alles zuckerkarm). In den ersten Tagen/Wochen stabilisiert sich Dein Blutzuckerspiegel und Du hast plötzlich keinerlei Heißhungerattacken mehr. Aber das beste kommt erst noch: Wenn Du nach dieser Zeit wieder Süßigkeiten ausprobierst, hast Du Deine Geschmacksrezeptoren umprogrammiert und Zucker hat keinen "Belohnungseffekt" mehr. Das ist dann der Sieg, weil Du ab dann Süßigkeiten sowieso nur noch sparsam konsumieren wirst und alles, was Du vorher an Süßkram gefuttert hast, plötzlich zu süß ist. Ich habe das durch und meine Frau auch. Meine Frau hatte den Effekt bereits nach 2 Wochen Komplettverzicht. Zucker spielt in unserer Ernährung jetzt keine große Rolle mehr. Das ist leicht und es kann jeder - der Verzicht ist ab dann völlig selbstverständlich und ein echtes Plus an Lebensqualität. Du hast auch auch z. B. nach dem Mittagessen kein Verlangen mehr auf einen "süßen Abschluss" - das war bei mir sehr ausgeprägt und ist seitdem völlig verschwunden. Das klassische Mittagsloch ist somit auch komplett weg.
Super, vielen Dank.
Ich werde jetzt rigeros ne ganze Menge ändern.
Aber eine Frage hätte ich da noch:
Warum keine Light Produkte / Ersatzzucker? Was ist daran so schlimm?
 
....weil es im Entzug "süß" schmeckt und das Belohnungssystem aktiviert bleibt :)
Das ist eigentlich sogar der wichtigste Punkt neben der Fruktose und der große Fehler der meisten Menschen, die Zucker reduzieren wollen.

Ganz einfach: Du musst die Süße aus dem Alltag erstmal verbannen.

EDIT: Vergleich das am besten mit dem Alkoholiker. Der muss im Entzug auch alkohlfreies Bier meiden, weil es wie Bier schmeckt.
 
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Wie (fast) immer gilt, die Dosis macht das Gift. Und ich mag einfach keinen Süßstoffgeschmack und bin allgemein kein "Süßer“, bin eher der Fettjunkie. Wenn mal eine Cola, dann eine echte Coke. Trinke hauptsächlich Wasser, ggf. mal mit einem Spritzer Zitrone oder einer homöopathischen Fruchtsaftdosis.
 
Ich will hier mit einem Podcast-Tipp nochmal etwas Leben reinbringen:
"Die wundersame Welt des Sports" mit Prof. Dr. Ingo Froböse und Peter Großmann.

Die beiden sind ein super Duo, das nur so vor Synergieeffekten im Austausch strotzt und sie sprechen ganz wichtige Themen an, wie z. B. die Rolle des Sports für die psychische Gesundheit oder für die Bildung, bspw. in oder neben der Schule, oder, in der ganz neuen Folge, die Bedeutung des (NICHTlernens des) Schwimmens der Kinder. Daneben kommen fachliche Darstellungen wie z. B. die Bedeutung von Kardio- und Krafttraining im Alter nicht zu kurz. Wenn man Froböse dabei genau zuhört, wird einem erst noch einmal richtig bewusst, in welche Defizite wir uns weiter und weiter hineinbewegen. Dabei ist das Ganze noch sehr humorvoll und man merkt, dass sich die beiden schon seit Ewigkeiten kennen.

Bzgl. der Bildung i. V. m. Sport rennt Froböse bei mir sowieso offenen Türen ein, denn das ist ein Riesenproblem in unserer Gesellschaft, dessen Lösung recht einfach erscheint und doch so viel damit erreicht werden kann.
 
Hab gestern und heute schon mal reingehört. Zwar viele Dinge die man kennt - zumindest in den ersten Ausgaben. Aber welcher Satz mir heute extrem gut gefallen hat, weil es vermutlich auch meinen Zustand trifft, war: "Wir haben kein Belastungsproblem sondern ein Regenerationsproblem".

Fand ich sehr treffend zu dem Thema, dass man sich oft so ausgebrannt und fertig fühlt. Zuwenig qualitative Regeneration durch die ganze Ablenkung, Handy und Co. Ich war ja am Wochenende gesundheitlich angeschlagen und hab mich dann zum Leidwesen meiner Frau aus dem ganzen Familientreiben mal zurück gezogen und bin in meinen Keller und hab Cyberpunk weiter gespielt. Das hat so Spaß gemacht und vom Kopf her auch gut getan. Nur bekomme ich das viel zu selten hin. Werde versuchen diesbezüglich in den nächsten Monate ein bißchen was zu ändern. Für körperlichen Ausgleich sorge ich durchs laufen, aber ich brauche wirklich auch mal etwas für den Kopf und die Psyche. Das ist durch die Coronazeit bei mir leider alles ein wenig verloren gegangen. Stattdessen verschwende ich häufig sinnlos meine Zeit mit Handy und Youtube abends weil ich zu fertig bin.
 
Ich springe mal über meinen Schatten und gebe ihm dahigehend recht :D

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Die Studienergebnisse sind nun auch nicht wirklich überraschend.
 
https://www.watson.ch/wissen/forschung/225224649-studie-4000-schritte-pro-tag-helfen-der-gesundheit-bereits-stark#:~:text=Studie: Schon mit 4000 Schritten,auf ein längeres Leben deutlich&text=Je mehr ein Mensch zu,fast 227'00 Teilnehmern bestätigt.

Zum einen werden die Menschen immer dicker und ernähren sich schlechter - klar, dass da auch 4.000 (gerade mal 2,5 bis 3km) Schritte für eine wesentliche Verbesserung ausreichen können.

Ich zumindest halte aber auch die Relativierung der letzten 2 Jahre auf "nur" 7.000-8.000 Schritte schon für ansatzweise fahrlässig. Klar waren die 10.000 Schritte ein japanischer Werbegag aus den 60ern, aber macht man sich bewusst, was die Bewegung alleine schon für Muskulatur und Gelenke (Stichwort "Arthrose") bedeutet, ist jedes "Ausruhen" zwischen 4.000 und 7.000 Schritten im Schnitt pro Tag ein Betrug an der eigenen Gesundheit. 10.000 Schritte sind grob 2 Stunden Gehen am Tag - in Summe ca. 12,5% der durchnittlichen Wachzeit, also nun wirklich kein Hexenwerk. Wer mir da erzählen will, dass er oder sie das IM SCHNITT nicht schafft, gerade wenn man übergewichtig ist, hat andere Probleme. Ich arbeite viel, sitze durchschnittlich jede Woche ca. 60-80km auf dem Fahrrad und bin noch 3xWoche im Fitnessstudio. In den letzten 6 Monaten habe ich einen Schritte-Durchschnitt von 9.227 Schritten/Tag (gerade per Garmin gecheckt). Wenn ich das (fast) schaffe, kann das jeder andere auch.

Die sportlichen Menschen interessiert so eine Studie wahrscheinlich nicht die Bohne, aber man relativiert vielleicht gerade für die Teddys in diesem Land die Minimalbewegung am Tag. Wem nützt das wohl?
 
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