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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kolleginnen oder Kundinnen reicht doch gar nicht um zu gendern, damit schliesst man alle Geschlechter jenseits von Mann und Frau aus und ist teuflisch binär

Da muss ich Dir zustimmen. Ich arbeite daran mir anzugewöhnen, immer die männliche und die weibliche Form zu nennen - also Kunden und Kundinnen - um Frauen auch wirklich explizit mit anzusprechen. Aber mit allem darüber hinaus kann ich mich nicht anfreunden.

Allerdings sehe ich das Thema auch nicht so militant. Wer gendert, soll es tun. Ist ok für mich. Wer nicht gendert, auch okay. Ich verstehe auf beiden Seiten diese Empörungslust nicht, sich an dieser Thematik derart abzuarbeiten.
 
Merkst du nicht wie verkehrt dein Fokus liegt wenn du die Qualität bzw. Lesenswertigkeit der Formate danach bewertest ob sie nicht gendern und nicht qualitativ hochwertig deren Journalismus ist?

Das ist eben genau diese Verschiebung die in dem Post gemeint ist.

Wie gesagt nach 12 Jahren täglicher Auseinandersetzung in der Praxis hab ich ein absolutes Urteil darüber gefällt.

Sprache ist etwas persönliches. Etwas verbindliches. Wenn die Mehrheit es nicht will, aber dennoch durchgesetzt wird, dann ist das mMn kein gutes Zeichen. Ich musste ja sogar lachen als Louise Pusch (schrieb u.a. das Buch " Die Vergewaltigung von Frauen durch Gespräche") sich in einem Podcast darüber beschwert hat, dass sie fast 50 Jahre für die Gendersprache gekämpft hat und es keine Bewegung gab, aber 5 Jahre Social Media durch Randgruppen (damit sind nicht Frauen gemeint) genügte, um solche Veränderungen zu verursachen. Ich muss nicht bei jeder Idiotie mitmachen. Genau um das geht es. Wenn ich, wie gestern den ganzen Tag anhören muss, dass meine Kollegen in der Fortbildung nicht sicher sind, ob sie das Binnen I * : oder Doppelnennung verwenden sollen oder sogar alles auf einmal ( Binnen I und Doppelnennung wechseln sich permanent beim Reden ab), dann ist es für mich sehr anstrengend. Will ich solche Formate weiter konsumieren? Nein, absolut nicht. Interessiert mich nicht.

Geh ich aber gegen Rechte vor? Ja. Setze ich mich für gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung ein? Ja. Setze ich mich für Randgruppen ein? Ja, absolut. Unterstütze ich aber das Gendern? Nein.

Und ich merke, dass viele meiner Kollegen auf höheren Ebenen das genau so sehen aber sich keiner traut das zu sagen. Das finde ich bedenklich.

Edit:

Und ich könnte das Thema so weiterführen und es würde bei festgefahrenen Meinungen ja nichts bringen. Wie gesagt ich hab mich wirklich sehr lange damit beschäftigt - vlt auch zu lange.

Ich musste auch wiederum Schmunzeln, als ein Kumpel von mir (auf Leiterebene) gebeten hat, dass er nicht mehr die übliche Gendersprache verwenden will. 4 Wochen später wurde er verpflichtet einen Genderkurs zu machen... Wie gesagt schriftlich ist es mir egal. Es liest sich beschissen aber wenn ich dafür bezahlt werde, so zu schreiben, dann kann ich es und hab ich es überlebt. Aber mich aufgrund meiner negativen Haltung dazu zu verurteilen, ist absolut beschissen.
 
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Die deutsche Sprache ist sowieso ein Sprachbastard, da sind Wörter u.a. aus dem Englischen drinn [Feuer ist bspw. davon rübergeschwappt soweit ich weiss]. Ein Politiker hatte mal im Bundestag dazu eine tolle Rede gehalten, leider finde ich sie nicht mehr um sie zu verlinken.

Habe es endlich gefunden, war in einem Landtag, nicht Bundestag:

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"Bilium,der Super-Shedder":lol:

Wer die Zeit hat sich über so einen Unsinn "Gedanken" zu machen kann doch nur ein Student sein der im realen Leben echt keine anderen Probleme hat.:ugly:
 
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Nein. Wenn mir das jemand erzählt, formt sich in meinem Kopf eine Szenerie aus Männern und Frauen. Und wenn dann noch ergänzende Informationen hinzukommen, visualisiert und konkretisiert es sich noch mehr. That's it.
Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Nein. Wenn mir das jemand erzählt, formt sich in meinem Kopf eine Szenerie aus Männern und Frauen. Und wenn dann noch ergänzende Informationen hinzukommen, visualisiert und konkretisiert es sich noch mehr. That's it.
Nicht mehr und nicht weniger.

mir ging es ähnlich. Wobei dann wieder die Frage ist: Wieso sollen wir bei Kleidern gleich wieder an Frauen denken? Es können ja auch Männer sein, die sich gerne ein Kleid anziehen, weil sie sich als Frau fühlen. Oder ein Mann, eine Frau und ein Mann im Kleid. Oder es sind 3 Frauen, zwei davon tragen Kleider und eine einen Hosenanzug?

Ich habe mich damit abgefunden, es nie allen recht machen zu können. Ich gebe mein persönlich bestes, niemanden zu diskriminieren. Womöglich gelingt mir das aber nicht immer. Bei manchen Begriffen klingt das gendern einfach doof. Meine persönliche Meinung. Deswegen wird es wohl auch weiterhin in mir drin sein, dass wenn jemand ein juristisches Problem hat, ich ihm raten würde: "Geh doch zum Anwalt." und nicht "Geh doch zur Anwält*in." (gesprochen).

Dass man als offizielle Behörde/Firma in schriftlicher Form jetzt darauf achtet, immer schön zu gendern, meinetwegen. Ich versuche es in meinen Mails ja auch weitesgehend umzusetzen. Aber verteufelt mich nicht gleich, wenn ich der Meinung bin "klingt scheiße".
 
Wer die Zeit hat sich über so einen Unsinn "Gedanken" zu machen kann doch nur ein Student sein der im realen Leben echt keine anderen Probleme hat.:ugly:

Ist ja auch wieder nur ein Totschlagargument. Als wenn man sich als Gemeinschaft immer nur auf ein Thema konzentrieren kann...Das ist, um mal nen Schwenk zu unser aller liebsten Hobby zu machen, in der Spielelandschaft genauso. Da tritt in einer Early Access Version evtl. ein Bug auf, im nächsten Patch kommen aber erstmal neue Inhalte rein und alle User regen sich auf, warum nicht erstmal der Bug entfernt wird. Einfache Antwort: weil nicht alle Programmierer am Code werkeln und Designer ja dennoch an neuen Inhalten parrallel arbeiten können. So kann sich auch eine Gesellschaft parallel auf mehrere Themen konzentrieren.

Ich finde es schon teilweise erschreckend was hier im Thread abgeht. Die Diskussion um das Gendern mein ich da nichtmal unbedingt, denn es ist mir einfach egal, ob es jmd tut, oder nicht. Teilweise finde ich nur die reflexartige Ablehnung krass. Sowas sehe ich persönlich auch nur von den Gegnern des Genderns. Es ist mir persönlich noch nie passiert, dass jemand meinte: du hast jetzt aber nicht gegendert, das finde ich voll doof von dir. Andersrum bekommt man es eher mal mit, dass sich jmd übers Gendern aufregt.


Was mich aber richtig betroffen gemacht hat, war die Darstellung eines Users, der meinte eine Bekannte von ihm hätte sich nach 25 dazu entschlossen, sich als geschlechtslos zu fühlen, schon eine körperangleichende OP gemacht hat und man schafft es nach 25 gemeinsamen Jahren nicht, den Wunsch dieser Person zu entsprechen...das finde ich traurig. Diese Person hat unter Umständen 25 Jahre lang unter den engstirnigen Vorstellungen der Gesellschaft gelitten und nun für sich einen Weg gefunden sich endlich passent ausleben zu können. Anstatt diese Person zu unterstützen wird der Kontakt abgebrochen und sie weiterhin mit ihrem alten Geschlecht in Verbindung gebracht. Natürlich kenn ich den genauen Hintergrund nicht, da kann noch viel mehr dahinterstecken, dass sich der User hier so geäußert hat, aber im ersten Moment fühlte ich mich echt betroffen und brauchte auch bis heute erstmal um meine Gedanken dazu zu ordnen.

Wie spricht man jmd am besten ohne Pronomen an? Ich weiß es nicht. Da bin ich ehrlich. Aber am besten findet man sowas heraus, indem man denjenigen/diejenige fragt.
 
Und? Dafür gibt es Andere - auch hier im Forum - die meinen alle missionieren zu müssen da Gendern ja die Welt besser macht...:wand:
Wer? Ernsthaft, ich glaube ich habe noch nie jemanden hier erlebt, der oder die versucht andere in die Richtung zu missionieren.

Ich hab z.B. 2015 hier im Forum angefangen das Gender-Sternchen zu nutzen und habe nie gefordert, dass andere das auch tun sollten oder gar müssten.
 
Ist ja auch wieder nur ein Totschlagargument. Als wenn man sich als Gemeinschaft immer nur auf ein Thema konzentrieren kann...Das ist, um mal nen Schwenk zu unser aller liebsten Hobby zu machen, in der Spielelandschaft genauso. Da tritt in einer Early Access Version evtl. ein Bug auf, im nächsten Patch kommen aber erstmal neue Inhalte rein und alle User regen sich auf, warum nicht erstmal der Bug entfernt wird. Einfache Antwort: weil nicht alle Programmierer am Code werkeln und Designer ja dennoch an neuen Inhalten parrallel arbeiten können. So kann sich auch eine Gesellschaft parallel auf mehrere Themen konzentrieren.

Ich finde es schon teilweise erschreckend was hier im Thread abgeht. Die Diskussion um das Gendern mein ich da nichtmal unbedingt, denn es ist mir einfach egal, ob es jmd tut, oder nicht. Teilweise finde ich nur die reflexartige Ablehnung krass. Sowas sehe ich persönlich auch nur von den Gegnern des Genderns. Es ist mir persönlich noch nie passiert, dass jemand meinte: du hast jetzt aber nicht gegendert, das finde ich voll doof von dir. Andersrum bekommt man es eher mal mit, dass sich jmd übers Gendern aufregt.


Was mich aber richtig betroffen gemacht hat, war die Darstellung eines Users, der meinte eine Bekannte von ihm hätte sich nach 25 dazu entschlossen, sich als geschlechtslos zu fühlen, schon eine körperangleichende OP gemacht hat und man schafft es nach 25 gemeinsamen Jahren nicht, den Wunsch dieser Person zu entsprechen...das finde ich traurig. Diese Person hat unter Umständen 25 Jahre lang unter den engstirnigen Vorstellungen der Gesellschaft gelitten und nun für sich einen Weg gefunden sich endlich passent ausleben zu können. Anstatt diese Person zu unterstützen wird der Kontakt abgebrochen und sie weiterhin mit ihrem alten Geschlecht in Verbindung gebracht. Natürlich kenn ich den genauen Hintergrund nicht, da kann noch viel mehr dahinterstecken, dass sich der User hier so geäußert hat, aber im ersten Moment fühlte ich mich echt betroffen und brauchte auch bis heute erstmal um meine Gedanken dazu zu ordnen.

Wie spricht man jmd am besten ohne Pronomen an? Ich weiß es nicht. Da bin ich ehrlich. Aber am besten findet man sowas heraus, indem man denjenigen/diejenige fragt.


Ui, ui ,ui. Das hast aber jetzt ein ganz falsches Bild von mir. Ich hab nicht aktiv den Kontakt abgebrochen - es war im beruflichen Kontext und ich hab es nicht für nötig erachtet das zu schreiben. Weiteres ist der Mensch, den das betrifft, eine sehr gute Arbeitskraft, die auch menschlich total in Ordnung ist (zumindest was ich beurteilen kann).

Ich bin und werde nicht zur ihr hingehen und sagen: "Du bist eine Frau!"
Das ist ihr Ding und das soll sie handhaben wie sie es mag. Im Kontext wo ich es erwähnt habe, habe ich gesagt, dass ich ein 3tes Geschlecht unter biologischer Diversität für sinnig erachte, sie aber für mich biologisch gesehen nach wie eine Frau ist. Wenn ich sie beschreiben müsste, wäre sie für mich eine Frau - sie hat eine Vagina, kann Kinder kriegen, nimmt keine Hormone etc. Wenn du mich fragst wie sie sich fühlt, ja dann als etwas neutrales.

Und ja, ich kann es nur von anderen Kollegen wiedergeben, dass die Ansprache ohne Pronomen, Artikel und generelles aufpassen, dass man sie richtig anspricht, zumindest am Anfang Mühe kostet und nicht einfach ist.

Edit:

Was ich noch erwähnen kann, dass ich mit dieser Person über ihr Innenleben reden konnte und sie sich bedankt hat, dass ich so aufgeschlossen bin und sie direkt frage. Ich bin halt froh, dass ich mich mit der Pronomen etc Geschichte nicht auseinandersetzen muss. Klingt vlt hart, aber so ist es nunmal.
 
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Ui, ui ,ui. Das hast aber jetzt ein ganz falsches Bild von mir. Ich hab nicht aktiv den Kontakt abgebrochen - es war im beruflichen Kontext und ich hab es nicht für nötig erachtet das zu schreiben. Weiteres ist der Mensch, den das betrifft, eine sehr gute Arbeitskraft, die auch menschlich total in Ordnung ist (zumindest was ich beurteilen kann).

Ich bin und werde nicht zur ihr hingehen und sagen: "Du bist eine Frau!"
Das ist ihr Ding und das soll sie handhaben wie sie es mag. Im Kontext wo ich es erwähnt habe, habe ich gesagt, dass ich ein 3tes Geschlecht unter biologischer Diversität für sinnig erachte, sie aber für mich biologisch gesehen nach wie eine Frau ist. Wenn ich sie beschreiben müsste, wäre sie für mich eine Frau - sie hat eine Vagina, kann Kinder kriegen, nimmt keine Hormone etc. Wenn du mich fragst wie sie sich fühlt, ja dann als etwas neutrales.

Und ja, ich kann es nur von anderen Kollegen wiedergeben, dass die Ansprache ohne Pronomen, Artikel und generelles aufpassen, dass man sie richtig anspricht, zumindest am Anfang Mühe kostet und nicht einfach ist.

Naja siehste, so ist es aber bei mir, sicherlich auch aufgrund der fehlenden Informationen, angekommen.
Ich versteh halt nicht, wieso du so darauf fixiert bist, dass "sie" weiterhin eine biologische Frau ist. Welche Rolle spielt es denn im täglichen Miteinander, wenn dieser Mensch sich evtl. mittlerweile eher maskulin kleidet/ verhält, oder dir eben zu verstehen gegeben hat, dass die Person sich nicht mehr als Frau fühlt? Ich denke nicht, dass dir irgendjemand die Pistole auf die Brust setzt und sagt: "wenn du mir nicht sofort sagst, ob das eine Frau ist, knall ich dich ab". Also spielt es doch überhaupt keine Rolle, mit welchem Geschlecht dieser Mensch geboren wurde, oder ob mittlerweile neben der Brust-OP noch andere angleichende Maßnahmen erfolgt sind. Natürlich ist es eine Umstellung für die Umgebung und diese wird Zeit benötigen und sicherlich auch den Menschen in der Umgebung etwas Energie abverlangen. Sollte aber doch eigentlich auch nicht so schwer fallen und nach einer Weile hat man sich doch sicherlich daran gewöhnt und geht wieder ganz natürlich miteinander um.
 
Hier mal ein Tweet von jemanden der seinen echten Namen auf twitter verwendet, da wir ja anscheinend da angekommen sind Menschen, ihre Meinung und auch ihren Beruf anhand ihres Nicks beurteilen zu können und sich deswegen ohne sonst irgendwas zu wissen über sie lustig machen. Aber gleichzeitig Respekt und so fordern, ne. :)

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Naja siehste, so ist es aber bei mir, sicherlich auch aufgrund der fehlenden Informationen, angekommen.
Ich versteh halt nicht, wieso du so darauf fixiert bist, dass "sie" weiterhin eine biologische Frau ist. Welche Rolle spielt es denn im täglichen Miteinander, wenn dieser Mensch sich evtl. mittlerweile eher maskulin kleidet/ verhält, oder dir eben zu verstehen gegeben hat, dass die Person sich nicht mehr als Frau fühlt? Ich denke nicht, dass dir irgendjemand die Pistole auf die Brust setzt und sagt: "wenn du mir nicht sofort sagst, ob das eine Frau ist, knall ich dich ab". Also spielt es doch überhaupt keine Rolle, mit welchem Geschlecht dieser Mensch geboren wurde, oder ob mittlerweile neben der Brust-OP noch andere angleichende Maßnahmen erfolgt sind. Natürlich ist es eine Umstellung für die Umgebung und diese wird Zeit benötigen und sicherlich auch den Menschen in der Umgebung etwas Energie abverlangen. Sollte aber doch eigentlich auch nicht so schwer fallen und nach einer Weile hat man sich doch sicherlich daran gewöhnt und geht wieder ganz natürlich miteinander um.

Den letzten Absatz können nur Menschen beantworten, die das täglich erleben. Ich kann das nicht. Wieso bin ich fixiert dass sie eine Frau ist? Wie meinst du das? Wenn du mich fragst, sag ich dir faktisch, biologisch begründet, dass sie eine Frau ist. Wenn du mich fragst wie sie sich fühlt, dann kann ich dir sagen, dass sich als Geschlechtslos fühlt.

Mehr ist es nicht. Es sagt nichts über den Menschen aus - außer dass sie viele innere Kämpfe hat und hatte. Ob das mit der Identität zusammenhängt oder andere Gründe hat, kann ich nicht beurteilen.

Nur muss es in der Gesellschaft möglich sein, dass diese Meinung von mir und die Meinung von dir und anderen, ausgesprochen und angesprochen werden kann. Das kritisiere ich zu tiefst, dass das oft nicht möglich ist. Ich glaube, oder zumindest hoffe ich das, dass ich bei keinem Post unhöflich, herablassend oder gewaltätig war. Ich habe eine Meinung und für die stehe ich.
 
Den letzten Absatz können nur Menschen beantworten, die das täglich erleben. Ich kann das nicht. Wieso bin ich fixiert dass sie eine Frau ist? Wie meinst du das? Wenn du mich fragst, sag ich dir faktisch, biologisch begründet, dass sie eine Frau ist. Wenn du mich fragst wie sie sich fühlt, dann kann ich dir sagen, dass sich als Geschlechtslos fühlt.

Mehr ist es nicht. Es sagt nichts über den Menschen aus - außer dass sie viele innere Kämpfe hat und hatte. Ob das mit der Identität zusammenhängt oder andere Gründe hat, kann ich nicht beurteilen.

Nur muss es in der Gesellschaft möglich sein, dass diese Meinung von mir und die Meinung von dir und anderen, ausgesprochen und angesprochen werden kann. Das kritisiere ich zu tiefst, dass das oft nicht möglich ist. Ich glaube, oder zumindest hoffe ich das, dass ich bei keinem Post unhöflich, herablassend oder gewaltätig war. Ich habe eine Meinung und für die stehe ich.

Ja da geb ich dir recht, dass meinen letzten Absatz nur Menschen beurteilen können, die damit täglich zu tun haben. Ich habe zumindest ab und zu im TS damit zu tun, da wir ein Mitglied in der Orga haben, welches sich als weiblich definiert, aber ziemlich eindeutig eine männlich klingende Stimme hat. Mir ist aber nur einmal ein "er" rausgerutscht, danach hatte ich die Stimme eindeutig zugeordnet und danach ist es mir nicht nochmal passiert, zumal man ja meist nur mit dritten von "er" oder "sie" spricht. Im direkten Dialog mit ihr, kommt sowas ja gar nicht groß auf.

Ich versuch es mal mit der "Fixierung" anders: Warum ist es dir so wichtig über mehrere Beiträge zu erwähnen, dass sie für dich einen weiblichen Körper hat? Wenn du sonst kein Problem mit der Gefühlswelt von solchen Menschen hast, wieso dann aber die körperlichen Merkmale betonen? Wieso überhaupt erwähnen? Es war eine Frau, nun fühlt dieser Mensch sich als geschlechtslos. Was macht es einen Unterschied, ob du für dich nun noch weibliche Körpermerkmale ausmachen kannst, außer, dass sich diese Person evtl. unwohl fühlen könnte, wenn sie deinen Text lesen würde. Kann natürlich auch sein, dass sich angesprochene daran nicht stören würden und ich überreagiere. Diese Möglichkeit möchte ich nicht ausschließen. Es hatte für mich nur ein leichtes Geschmäckle...
 
Ja da geb ich dir recht, dass meinen letzten Absatz nur Menschen beurteilen können, die damit täglich zu tun haben. Ich habe zumindest ab und zu im TS damit zu tun, da wir ein Mitglied in der Orga haben, welches sich als weiblich definiert, aber ziemlich eindeutig eine männlich klingende Stimme hat. Mir ist aber nur einmal ein "er" rausgerutscht, danach hatte ich die Stimme eindeutig zugeordnet und danach ist es mir nicht nochmal passiert, zumal man ja meist nur mit dritten von "er" oder "sie" spricht. Im direkten Dialog mit ihr, kommt sowas ja gar nicht groß auf.

Ich versuch es mal mit der "Fixierung" anders: Warum ist es dir so wichtig über mehrere Beiträge zu erwähnen, dass sie für dich einen weiblichen Körper hat? Wenn du sonst kein Problem mit der Gefühlswelt von solchen Menschen hast, wieso dann aber die körperlichen Merkmale betonen? Wieso überhaupt erwähnen? Es war eine Frau, nun fühlt dieser Mensch sich als geschlechtslos. Was macht es einen Unterschied, ob du für dich nun noch weibliche Körpermerkmale ausmachen kannst, außer, dass sich diese Person evtl. unwohl fühlen könnte, wenn sie deinen Text lesen würde. Kann natürlich auch sein, dass sich angesprochene daran nicht stören würden und ich überreagiere. Diese Möglichkeit möchte ich nicht ausschließen. Es hatte für mich nur ein leichtes Geschmäckle...


Weil mein Beitrag mit einem anderen Beitrag zu tun hatte, der auf 2 Geschlechter bezogen war. Danach hast du mich ja erwähnt und wiederum dadurch kam ja die Frage mit dem Geschlecht auf. Also bis auf einen Post, hab ich wegen dem ja nichts mehr aktiv, sondern nur noch reaktiv geschrieben.

Ich kenne auch eine Klientin, die sich als Mann fühlt. Ich spreche sie als er an. Ist kein Ding und da hat sie meine Unterstützung - auch weil sie nie die Option hatte oder vlt auch nicht artikulieren konnte, ihr Geschlecht tatsächlich zu ändern.

Wenn sich die Person angegriffen fühlt, wenn meine Meinung ihr schmerzt, dann tut es mir wirklich unheimlich leid für sie. Deswegen würde ich ihr das auch nie ins Gesicht klatschen, wenn sie mich nicht fragt. Aber ich würde sie anlügen, wenn ich etwas anderes erzähle - und das will ich nicht. Dennoch steht an erster Stelle der Mensch und der Charakter. Das ist für mich wichtig.
 
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