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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die 13 Minuten lohnen sich, ab 3min wirds spannend...

Video entfernt, da Piers Morgan nicht nur ultra kontrovers ist sondern auch mit rassistischen Tweets auf sich aufmerksam gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich meinte die Frage ernst. Ist es mittlerweile wirklich so?

Das kannst du doch für dich entscheiden. Denke mal, die Antwort lautet nein; wie für über 90% der Allgemeinheit ebenfalls. :grins:
Und die Probleme, die dann der Kostümierte Mann/Frau hat, sich mir herzlich egal. Dafür gibt es Psychologen und die Möglichkeit der Geschlechtsangleichung.

Aber aufpassen. "Missgendern" könnte bald richtig Asche kosten.
Und weil das Strafgesetzt nichts hergibt, wenn man Beleidigt wird, weil eh alles Natzis sind bei der Polizei, gibts ja noch die "Meldestelle gegen Antifeminismus" der Anmadeu Antonio Stiftung. Dort kann dann jeder jeden Melden, egal ob strafrechtlich relevant oder nicht.

z.B.: "Instrumentalisierung von Themen für eine antifeministische Agenda (z.B. vermeintlicher „Kindesschutz“ mit queerfeindlichen Narrativen")
:)
Das ist übrigens die Stiftung, die in Ihrem "Ratgeber für Erzieherinnen und Erzieher" erklärt, das man Kinder rechtsextremer Eltern u.a. daran erkennt, das die Kinder "traditionelle Geschlechterrollen übernommen hätten" :)
 
Es is alles schon sehr banane oder?
Allein bei der Diskussion von @Fanmake und @Dr. Acula hab ich dann schon angefangen Zeilen zu überspringen......es ist mittlerweile schon so mühsam. Dieses über drüber jedem alles recht machen müssen.

Wenn ich heute sage och möchte als Katze angesprochen werden und jemand der mich beschreibt sagt ich bin ein Mann obwohl er weiss das ich so angesprochen werden will. Ist das dann auch unverständlich?

Optisch gesehen bin ich ja ein Mann.
Hat er ja ned unrecht. Nur weil ich sag, ich sei eine Katze..... für jeden aussenstehenden seh ich immernoch wie ein Mann aus.

Wir haben jemanden in der Arbeit der es voll durchgezogen hat unf nun eine Frau ist.
Sieht nun so aus, kleidet sich so( ja typisch weiblich....was is weiblich?! Nein das fang ich jetzt nicht an zu diskutieren) und is einfach ne coole Person, war sie aber auch vorher.

Hab mit sowas auch null Probleme aber dieses "ich fühle mich so und so und du hast mich/sie/es/ihn mit dem falschen Pronomen angesprochen, was fällt dir ein, ich hab es einmal gesagt!" Finde ich sehr mühsam und nervt.
So das lesen von gesendeten Texten oder so. Mir egal. Is nur für den mühsam der es schrieben muss und die nächste Generation wächst damit auf und müssen sich evtl bald wieder ungewöhnen, mal sehen in welche Richtung das ganze geht.

In social media finde ich es aber auch mühsam wenn jemand was schreibt und von den Gender nazis (Anspielung auf grammar nazi) gleich angefahren werden. Geht finde ich garnicht.

Ich finde es erschreckend, wie manche Leute meinen mit immer krasseren Argumenten kommen zu müssen. Dich als Katze fühlen? Gehts nicht noch ne Stufe drüber?

Ja das kann es geben/ gibt es. Im Einzelfall ist es dann die Gesellschaft, die dann individuell zeigt, wie man damit umgehen sollte. Dies funktioniert aber in einer Gesellschaft besser, die solche Menschen nicht von vornherein verurteilt und abstempelt, sondern solche Menschen wahr nimmt.

Ich glaube das größte Problem bei solchen Debatten ist immer, dass sie meist von Menschen geführt wird, welche größtenteils eine Ahnung haben, wie es in Transmenschen aussieht, oder homosexuellen Menschen. Noch vor gar nicht so langer Zeit waren auch homosexuelle Menschen in Deutschland repressalien ausgesetzt, welche sie in der Gesellschaft stigmatisiert haben. Menschen haben ein scheinbar heterosexuelles Leben geführt und seelische Qualen durchstanden, einfach nur, weil die Gesellshaft sie sonst gebranntmarkt hätte und homophobie ist auch heute noch ein Thema. Außerhalb Deutschlands noch mehr als hierzulande, aber auch hier steckt es teils noch straff in den Köpfen vieler Leute und wird auch immernoch an neue Generationen weiter gegeben. Transmenschen geht es genauso, nur dass diese noch weniger gesellschaftiche Akzeptanz erfahren und jeder Vorstoß einer Normalisierung gleich wieder mit Behauptungen konfrontiert wird, dass Perverse in Frauentoiletten wollen, oder sich dann jeder jeden Tag anders "fühlen" kann. Darum geht es doch aber gar nicht. Es geht darum Betroffenen ein normales Leben zu ermöglichen und all diese Extrembeispiele mag es zwar geben, aber die würde es auch bessere Rechte für Transmenschen geben und sollten nicht dafür sorgen, dass der Großteil der "Betroffenen" abgestempelt wird.

Genauso damals die Debatte zur Ehe für Alle, als noch groß posaunt wurde, jetzt könne man ja auch seine Katze, oder Huhn oder Whatever heiraten. Ja die Ehen von Menschen mit Tieren und Gegenständen hat wirklich Hochkonjunktur...
 
Da bin ich ja auch dafür, doch das erreicht man nicht, in dem man unnötigerweise die Sprache verunstaltet.
Ich sehe das eher als kontraproduktiv, so ähnlich wie die Aktionen von den Klimaklebern.

Für dich ist ein "Verunstalten" für die Betroffenen ein Zeichen, dass sie wahrgenommen werden. Vlt. sollte man einfach mal versuchen es aus deren Perspektive zu betrachten. Mir ging es bei meinem Post aber auch gar nicht um das Gendern. Hatte ja schon geschrieben, dass ich damit kein Problem habe, es mich aber nicht juckt, ob das nun jemand nutzt oder nicht. Selbst würde es mir wohl auch extrem schwer fallen in Texten zu gendern, aber ich schreib auch keine Aufsätze, oder Abhandlungen, die irgendwo veröffentlicht werden. Im Beruf nutze ich beide Formen bei der direkten Ansprache von Gruppen. Meine Chefin ist auch eher kontra Gendern, das muss ich akzeptieren.
 
Ist es denn wirklich so? Möchte die Mehrheit der Transmenschen diese Gendersprache?

Das kann ich dir nicht sagen. Es geht ja dabei auch nicht nur um Transmenschen, sondern auch um Frauen an sich. So habe ich es zumindes verstanden. Die deutsche Sprache ist mMn deutlich maskulin ausgerichtet. Ich bin aber auch kein Sprachwissenschaftler und möchte mich damit nicht weiter befassen. Ich seh halt einfach nur keinen Grund darin, mich darüber aufzuregen. Ich hab in der Schule auch noch Fluß und daß geschrieben und konnte mich auch an die neue Schreibweise gewöhnen. Sollte es zur Vorgabe werden zu gendern, dann werde ich auch das tun. Ich bin schlicht nicht in der Position, mich dagegen zu äußern. Ich bin aber eigentlich immer dafür, wenn etwas dabei helfen könnte für mehr Inklusion zu sorgen.
 
Das kann ich dir nicht sagen. Es geht ja dabei auch nicht nur um Transmenschen, sondern auch um Frauen an sich. So habe ich es zumindes verstanden. Die deutsche Sprache ist mMn deutlich maskulin ausgerichtet. Ich bin aber auch kein Sprachwissenschaftler und möchte mich damit nicht weiter befassen. Ich seh halt einfach nur keinen Grund darin, mich darüber aufzuregen. Ich hab in der Schule auch noch Fluß und daß geschrieben und konnte mich auch an die neue Schreibweise gewöhnen. Sollte es zur Vorgabe werden zu gendern, dann werde ich auch das tun. Ich bin schlicht nicht in der Position, mich dagegen zu äußern. Ich bin aber eigentlich immer dafür, wenn etwas dabei helfen könnte für mehr Inklusion zu sorgen.
Die neue deutsche Rechtschreibung kam zum Ende meiner Schulzeit und als man Schiffahrt endlich mit 3 f geschrieben hat fand ich das spitze und sinnvoll. ;) Auch dass man schnell ausgesprochene Worte wie Fluß nun Fluss ausschreibt finde ich super und das hat sich ohne zu zögern in meinen Kopf gebrannt.

Das Gendern akzeptiere ich nicht. Es widerspricht allem was meine Lehrerinnen und Lehrer mir beigebracht haben. Es liest sich kaputt und umständlich und der Großteil meiner Bekanntschaften (Männer wie Frauen) finden das Kacke.
 
Ich mag das Gendern auch nicht, weil es für mich den Lese- / Hörfluss stört. Aber gut, will da nicht der Maßstab sein, weil ich für mich unbequeme Veränderungen pauschal eh nicht mag :)

"Gefühlt" kommt dieser Veränderungswunsch für mich nur von einer sehr lauten Minderheit. Gibt es da eigentlich seriöse Studien zu, wie sich die prozentuale Verteilung in Deutschland zum Gendern (pro, contra, neutral) darstellt? Sollte es tatsächlich Volkes Wille sein, dann Willi go.
 
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