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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es geht beim Gendern doch hauptsächlich um Frauen, oder?
Vielleicht irre ich mich, aber ich meine gelesen zu haben, dass der Großteil der Frauen gegen das Gendern ist.

Welches Wort hättest du statt Betroffene verwendet? Zielgruppe?
Nochmal, es geht nicht um Qualen und zumindest mir ging es nicht darum, wie ich (als Frau) das Gendern empfinde. Mir ging es darum, dass der Großteil der Frauen dagegen ist. Vielleicht habe ich mich da verlesen. Bestimmt ist jemand tiefer im Thema drin und hat dazu aktuelle Zahlen.
 
Klingt nach nem 1a Sketch.

"Wir reden heute mit dem betroffenen Joachim S. (46, kassier bei Norma) aus Kassel über seine Gendertrauma beim Lesen der allmorgendlichen hiesigen Gazetten."
-"Ja also ähh watt soll ich sagen. Mein Tach is da natürlich erstmal hin und dann soll man noch Höchstleistungen bei der arbeit bringen. Das is ja für nen einzelnen Menschen gar nicht mehr machbar und die opferzahlen sollen ja auch bereits in die millionen gehen."
 
Es geht beim Gendern doch hauptsächlich um Frauen, oder?
Vielleicht irre ich mich, aber ich meine gelesen zu haben, dass der Großteil der Frauen gegen das Gendern ist.

Welches Wort hättest du statt Betroffene verwendet? Zielgruppe?
Nochmal, es geht nicht um Qualen und zumindest mir ging es nicht darum, wie ich (als Frau) das Gendern empfinde. Mir ging es darum, dass der Großteil der Frauen dagegen ist. Vielleicht habe ich mich da verlesen. Bestimmt ist jemand tiefer im Thema drin und hat dazu aktuelle Zahlen.

es geht darum ALLE einzuschließen.

Gendern bedeutet geschlechtergerechte Sprache. Mit dem geschlechterbewussten Sprachgebrauch soll die Gleichbehandlung alle Geschlechter/Identitäten zum Ausdruck gebracht werden.

der Großteil der Bevölkerung lebt halt nach dem Motto

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das ist einfach nur traurig. Egal ob gendern, Rechte für Minderheiten, E-Autos....ka ob das Angst, Unwissenheit oder sonstwas ist. es ist traurig.
 
Ganz einfach: "Guten Abend meine Mitmenschen" - damit schließt man jeden ein...

Klingt im ersten Moment komisch, aber im Prinzip bezieht man JEDEN mit ein ohne die Sprache zu verunstalten.

Der Zustand jetzt ist halt einfach nicht zufriedenstellend.
 
Gendern ist einfach ganz großer Unsinn. Ich kenne auch keinen aus meinem Umfeld, der das gut findet.
Wenn ich z.B. "Kunden" oder "Kollegen" sage/schreibe, schließt das Frauen wie Männer mit ein.
Da braucht es keine neue Regelung. Ich werde sicherlich nicht auf diesen Genderzug aufspringen,
um mich modern und moralisch überlegen zu fühlen, das habe ich nicht nötig.
 
Kolleginnen oder Kundinnen reicht doch gar nicht um zu gendern, damit schliesst man alle Geschlechter jenseits von Mann und Frau aus und ist teuflisch binär...

Mit dem Gendersternchen (auch: Gender-Stern oder Gender-Star) lässt sich die Geschlechtervielfalt jenseits eines binären Geschlechtermodells sichtbar machen. Symbolisch stehen die Strahlen des Sternchens, die in verschiedene Richtungen zeigen, für die unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten.06.07.2022


Uni Bielefeld
 
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Und? Dafür gibt es Andere - auch hier im Forum - die meinen alle(s) "missionieren" zu müssen da u.a. Gendern ja die Welt besser macht...:wand:
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für den Einzelnen ertragbar ist, muss ja jeder individuell selber entscheiden. Wenn Leute sich gänzlich davon genervt und getriggert fühlen und dann konsequenterweise Maßnahmen treffen (Abos kündigen etc) kann ich das durchaus nachvollziehen. Haben wenigstens den Arsch in der Hose zu verzichten, anstatt sich nur lautstark zu beschweren.
 
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"Lässt tief blicken".

Ich enthalte mich bewusst derweil mit weiteren Argumenten gegen das Gendern, da ich wie gesagt unheimlich viel Zeit mit der Thematik verbracht habe und unheimlich viel Zeit Diskussionen geführt habe, die einfach Energie kosten.

Aber, und das ist mir wirklich noch wichtig, mich zu verurteilen (das macht ja dieser Post), dass ich Gendern aus vielen verschiedenen Gründen nicht für gut befinde und mich sogar nervt, finde ich so dermaßen fürn Arsch, dass ich keine richtigen Worte dafür finde.

Es ist genau das, was ich bereits geschrieben habe - so etwas führt nur zur größeren gesellschaftlichen Spaltung. Ja, ich versuche weitgehend nicht gegenderte Sachen zu konsumieren, auch weil ich mich beruflich verpflichtend damit täglich auseinandersetzen muss. Ich unterstütze auf jeden Fall Formate, die für mich die gewohnte Sprache nutzen - aber ich bin und werde niemals zu jemanden hingehen und der Person vorwerfen, wenn sie gendert, da wäre ich ja bekloppt. Ich gehe stark davon aus, dass solche Personen es entweder egal ist oder weil sie glauben damit positiv die Welt zu verändern. Letzteres würde ich nie verurteilen, auch wenn es mir am Keks geht. Aber mich aufgrund meiner Meinung und weil ich vlt sogar Formate deswegen nicht unterstütze zu verurteilen, finde ich äußerst schwach.
 
Merkst du nicht wie verkehrt dein Fokus liegt wenn du die Qualität bzw. Lesenswertigkeit der Formate danach bewertest ob sie nicht gendern und nicht qualitativ hochwertig deren Journalismus ist?

Das ist eben genau diese Verschiebung die in dem Post gemeint ist.
 
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