Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich finde es auch geradezu absurd, dass wir die politische Macht die wir in der EU haben, für so eine unbedeutende Kacke in die Waagschale werfen, und in Situationen wo es angebrachter gewesen wäre, alles durchwinken.
 
Ich verstehe nicht, warum Ihr Euch gerade an der FDP so "abarbeitet". Klar sind die Panne, aber schaut Euch doch mal den Rest an: Wir haben einen Lügner und Betrüger als Kanzler mit der Ausstrahlung von Doyle bei Brooklyn 99, wir haben einen Gesundheitsminister, der immer aussieht, als käme er gerade unter einem Stein hervorgekrochen, wir haben Grünenpolitiker*innen, die nicht mal Ihren Namen fehlerfrei tanzen können. Die Trottel von der FDP sind doch derzeit noch unser geringstes Problem :?

Beeindruckende Negativfixierung. Muss man auch erstmal hinkriegen.
 

20230303_152904.jpg
 
Was schaukelt ihr euch hier eigentlich so hoch an der FDP?
Ihr seid also alle der Meinung, das Verbrenner Verbot würde unser Klima retten? :lol:

Ganz ehrlich, manchen hier und auch den grünen, die übrigens nicht von einer Mehrheit gewählt wurden könnte man in die Fresse hauen.

Es ist keine Frage, wir alle müssen etwas tun um unseren Planeten zu schonen, das gilt aber Weltweit und nicht nur in der EU.
Für mich ist es keine Alternative, immer mehr Ressourcen abzubauen, die übrigens nicht unendlich sind und der Abbau auch seine Spuren in der Natur hinterlässt.
Die Produktion von neuen Fahrzeugen benötigt sehr viele Ressourcen und auch viel Energie, diese Energie kommt garantiert nicht aus erneuerbaren Energiequellen.

Aber Hauptsache man kann behaupten, mit seinem e Auto unterm Arsch,dass man jetzt etwas fürs Klima tut und CO2 neutral unterwegs ist.
Unter Nachhaltigkeit verstehe ich etwas anderes.

Warum nicht auch Lösungen für vorhandene Technologie nutzen?

Schon Mal darüber nachgedacht, wie Klimaschonend es wäre wenn wir Mal davon abrücken würden immer den neuesten Scheiß zu kaufen? Produkte so konstruiert und produziert werden dass sie länger halten?

Dann kommen wir zum Punkt dass Elektrizität unser Klima retten soll, da wir zur Zeit alles darauf ausrichten.
Da wäre meine Frage an die Politik, wo ist da das Signal dass Strom auch für alle gut bezahlbar ist? Momentan geht es in die entgegengesetzte Richtung.
Was zur Folge hat, dass unser Wirtschaftsstandort Deutschland immer mehr abgeändert, was denkt ihr denn wohin die Reise geht?
Wenn wir mal nach China und Indien blicken, wie klimaneutral wird dort Produziert?

Mir kommt es so vor, als würde in diesem Land eine Hetzjagd auf Autofahrer gemacht.
War es nicht mal so dass wir eine Autonation sind?
Momentan werden nur schein Debatten geführt, anstatt die Probleme wirklich anzupacken

Ich werde weiter Auto und Motorrad mit Verbrennungsmotor fahren, so lange bis mir eine brauchbare alternative angeboten wird
Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt definitiv kein e Auto.

Fahrrad fahre ich übrigens aus eigener Kraft, das ist wirklich Klimaschonend, abgesehen von den Verschleißteilen die mit der Zeit benötigt werden :D
 
Was schaukelt ihr euch hier eigentlich so hoch an der FDP?
Ihr seid also alle der Meinung, das Verbrenner Verbot würde unser Klima retten? :lol:

Ganz ehrlich, manchen hier und auch den grünen, die übrigens nicht von einer Mehrheit gewählt wurden könnte man in die Fresse hauen.

Es ist keine Frage, wir alle müssen etwas tun um unseren Planeten zu schonen, das gilt aber Weltweit und nicht nur in der EU.
Für mich ist es keine Alternative, immer mehr Ressourcen abzubauen, die übrigens nicht unendlich sind und der Abbau auch seine Spuren in der Natur hinterlässt.
Die Produktion von neuen Fahrzeugen benötigt sehr viele Ressourcen und auch viel Energie, diese Energie kommt garantiert nicht aus erneuerbaren Energiequellen.

Aber Hauptsache man kann behaupten, mit seinem e Auto unterm Arsch,dass man jetzt etwas fürs Klima tut und CO2 neutral unterwegs ist.
Unter Nachhaltigkeit verstehe ich etwas anderes.

Warum nicht auch Lösungen für vorhandene Technologie nutzen?

Schon Mal darüber nachgedacht, wie Klimaschonend es wäre wenn wir Mal davon abrücken würden immer den neuesten Scheiß zu kaufen? Produkte so konstruiert und produziert werden dass sie länger halten?

Dann kommen wir zum Punkt dass Elektrizität unser Klima retten soll, da wir zur Zeit alles darauf ausrichten.
Da wäre meine Frage an die Politik, wo ist da das Signal dass Strom auch für alle gut bezahlbar ist? Momentan geht es in die entgegengesetzte Richtung.
Was zur Folge hat, dass unser Wirtschaftsstandort Deutschland immer mehr abgeändert, was denkt ihr denn wohin die Reise geht?
Wenn wir mal nach China und Indien blicken, wie klimaneutral wird dort Produziert?

Mir kommt es so vor, als würde in diesem Land eine Hetzjagd auf Autofahrer gemacht.
War es nicht mal so dass wir eine Autonation sind?
Momentan werden nur schein Debatten geführt, anstatt die Probleme wirklich anzupacken

Ich werde weiter Auto und Motorrad mit Verbrennungsmotor fahren, so lange bis mir eine brauchbare alternative angeboten wird
Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt definitiv kein e Auto.

Fahrrad fahre ich übrigens aus eigener Kraft, das ist wirklich Klimaschonend, abgesehen von den Verschleißteilen die mit der Zeit benötigt werden :D
Du glaubst auch das Benzin mit Liebe hergestellt wird :lol:

Um Benzin herzustellen benötigt es auch Energie, dann muss Benzin auch noch transportiert werden, usw., also da hängt ein Rattenschwanz dran, damit du dein Benzin bekommst.
 
Was schaukelt ihr euch hier eigentlich so hoch an der FDP?
Ihr seid also alle der Meinung, das Verbrenner Verbot würde unser Klima retten? :lol:

Ganz ehrlich, manchen hier und auch den grünen, die übrigens nicht von einer Mehrheit gewählt wurden könnte man in die Fresse hauen.

Es ist keine Frage, wir alle müssen etwas tun um unseren Planeten zu schonen, das gilt aber Weltweit und nicht nur in der EU.
Für mich ist es keine Alternative, immer mehr Ressourcen abzubauen, die übrigens nicht unendlich sind und der Abbau auch seine Spuren in der Natur hinterlässt.
Die Produktion von neuen Fahrzeugen benötigt sehr viele Ressourcen und auch viel Energie, diese Energie kommt garantiert nicht aus erneuerbaren Energiequellen.

Aber Hauptsache man kann behaupten, mit seinem e Auto unterm Arsch,dass man jetzt etwas fürs Klima tut und CO2 neutral unterwegs ist.
Unter Nachhaltigkeit verstehe ich etwas anderes.

Warum nicht auch Lösungen für vorhandene Technologie nutzen?

Schon Mal darüber nachgedacht, wie Klimaschonend es wäre wenn wir Mal davon abrücken würden immer den neuesten Scheiß zu kaufen? Produkte so konstruiert und produziert werden dass sie länger halten?

Dann kommen wir zum Punkt dass Elektrizität unser Klima retten soll, da wir zur Zeit alles darauf ausrichten.
Da wäre meine Frage an die Politik, wo ist da das Signal dass Strom auch für alle gut bezahlbar ist? Momentan geht es in die entgegengesetzte Richtung.
Was zur Folge hat, dass unser Wirtschaftsstandort Deutschland immer mehr abgeändert, was denkt ihr denn wohin die Reise geht?
Wenn wir mal nach China und Indien blicken, wie klimaneutral wird dort Produziert?

Mir kommt es so vor, als würde in diesem Land eine Hetzjagd auf Autofahrer gemacht.
War es nicht mal so dass wir eine Autonation sind?
Momentan werden nur schein Debatten geführt, anstatt die Probleme wirklich anzupacken

Ich werde weiter Auto und Motorrad mit Verbrennungsmotor fahren, so lange bis mir eine brauchbare alternative angeboten wird
Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt definitiv kein e Auto.

Fahrrad fahre ich übrigens aus eigener Kraft, das ist wirklich Klimaschonend, abgesehen von den Verschleißteilen die mit der Zeit benötigt werden :D
Der wirkungsgrad eines normalen fahrrades ist sogar eher scheisse, ich meine so bei 55% und es kostet sehr wohl energie die du in form von essen zu dir nimmst, in seltenen fällen ist das klimaschonend wenn du verstehst. Ein rad wo man liegt hat aber einen super wirkungsgrad.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du glaubst auch das Benzin mit Liebe hergestellt wird :lol:

Um Benzin herzustellen benötigt es auch Energie, dann muss Benzin auch noch transportiert werden, usw., also da hängt ein Rattenschwanz dran, damit du dein Benzin bekommst.
Habe ich irgendwo behauptet,dass die Herstellung von Kraftstoff keine Energie benötigt?
Jetzt Stelle dir mal vor, man würde e fuels komplett aus erneuerbaren herstellen und der Transport würde auch mit e fuels betrieben.

Ja ich weiß jetzt kommt dass die Herstellung zu ineffizient ist, das Argument würde aber verpuffen wenn die Herstellung wirklich nur über erneuerbare laufen würde.

Ob es jemals vom Preis her Konkurrenzfähig zu herkömmlichen Kraftstoffen ist, darüber lässt sich streiten, dies würde man in Zukunft sehen.
Aber warum von vorne rein solche Optionen direkt ausschließen?
Der Markt würde das ganze schon von selbst regeln.
 
Der wirkungsgrad eines normalen fahrrades ist sogar eher scheisse, ich meine so bei 55% und es kostet sehr wohl energie die du in form von essen zu dir nimmst, in seltenen fällen ist das klimaschonend wenn du verstehst. Ein rad wo man liegt hat einen super wirkungsgrad als info.
Also ich esse jetzt nicht unbedingt mehr nur weil ich mit dem Rad unterwegs bin.
Kommt aber auch auf die Strecke an, bei weiteren Touren brauche ich halt hier und da nen Snack für zwischendurch.
Dafür sitze ich in der Zeit nicht vor der Flimmerkiste und stopfe unnötige Kalorien in mich rein, in Form von süßen Getränken und Süßigkeiten.
Was ist die alternative?
Zu Hause sitzen und die kahlen 4 Wände anstarren, natürlich ohne Heizung und ohne Wasser? :lol:
Vielleicht wäre das ein Leben für die letzte Generation? :D
 
Du hast echt nichts begriffen, der Markt regelt :lol: der Markt will klare Vorgaben, les mal die Links ;)

ansonsten halt ich es wie @Steffko
Na ja, die Vorgaben sind doch klar, die Frage ist viel eher ob diese Vorgaben so umsetzbar sind wie gedacht.

Was ändern mehrere Optionen an den Vorgaben?
Der Markt hat sich darauf auszurichten, VW hat sich doch schon viel früher für den Weg e Auto entschieden, die Weichen sind doch schon gestellt. Die werden in Zukunft ganz andere Probleme bekommen.
 
Na ja, die Vorgaben sind doch klar, die Frage ist viel eher ob diese Vorgaben so umsetzbar sind wie gedacht.

Was ändern mehrere Optionen an den Vorgaben?
Der Markt hat sich darauf auszurichten, VW hat sich doch schon viel früher für den Weg e Auto entschieden, die Weichen sind doch schon gestellt. Die werden in Zukunft ganz andere Probleme bekommen.

lies bitte einfach mal die hier verlinkten Artikel und dann weißt du warum die FDP jedem! Einen Bärendienst erweist. Oder wie Lanz es sagte gestern: ist es das wert ihre Partei retten zu wollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich irgendwo behauptet,dass die Herstellung von Kraftstoff keine Energie benötigt?
Jetzt Stelle dir mal vor, man würde e fuels komplett aus erneuerbaren herstellen und der Transport würde auch mit e fuels betrieben.

Ja ich weiß jetzt kommt dass die Herstellung zu ineffizient ist, das Argument würde aber verpuffen wenn die Herstellung wirklich nur über erneuerbare laufen würde.

Ob es jemals vom Preis her Konkurrenzfähig zu herkömmlichen Kraftstoffen ist, darüber lässt sich streiten, dies würde man in Zukunft sehen.
Aber warum von vorne rein solche Optionen direkt ausschließen?
Der Markt würde das ganze schon von selbst regeln.
Und warum die ganze Energie nicht direkt in E Autos:?

Warum wieder über Umwege?
 
Warum nicht auch Lösungen für vorhandene Technologie nutzen?

Vielleicht weil E-Fuels (synthetischer Kraftstoff der mittels Strom aus Wasser und Kohlendioxid hergestellt wird), bei der Verbrennung grundsätzlich ebenso viel umweltschädliche Abgase wie bei normalen Kraftstoffen entstehen. Und bei seiner Herstellung mehrere verlustintensive Umwandlungsstufen durchlaufen werden müssen und es daher eine grottenschlechte Energiebilanzen aufweist (es wird pro Kilometer rund fünfmal soviel Energie in form von Strom benötigt wie bei einem batterieelektrisch betriebenem E-Auto). [E-Fuels Wikipedia]

Dann gäbe es also vielleicht noch den Wasserstoffverbrennungsmotor als Retter für den Verbrenner.
Einfacher wäre es aber einfach den Verbrennungsschritt zu überspringen (vor allem weil auch hier weiterhin - durch die Verbrennung in form von Ölen die für die Motorschmierung benötigt werden - Schadstoffe entstehen können) und stattdessen das Wasserstoff zusammen mit einer Brennstoffzelle in Verbindung mit einem Elektromotor zu nutzen. [Wasserstoffverbrenner Wikipedia] (abgesehen davon, dass auch Wasserstoff eine schlechtere Energiebilanz im vergleich zur Elektrik aufweist)

Der Verbrenner macht halt einfach Null sinn (E-Fuels noch weniger), bzw. gäbe es einfach eine bessere Alternative zum Wasserstoffverbrennungsmotor und zwar die Wasserstoff-Brennstoffzelle in Verbindung mit einem Elektromotor. Auch als "Energiespeicher" wären die E-Fuels einfach ne schwachsinnige Idee. Warum mit viel Verlust und Energie einen künstliches Brennstoff herstellen der bei seiner Verbrennung dem fossilem Brennstoff im nichts nachsteht? Wenn man das auch einfach mit Wasserstoff ohne Umweltschädlichen Verbrennungsprozess machen kann? Am besten wäre natürlich, wenn man die Energie immer möglichst Direkt nutzen kann und nicht erst durch Umwege (aus Strom hergestellte Energiestoffe)

Aber nach der FDP-Logik können wir ja mal als nächstes auf "Gelben Wasserstoff" setzten der durch Verbrennungsmotoren die durch E-Fuels betrieben werden gewonnen wird. Und aus diesem gelben Wasserstoff stellen wir dann den gelben Zukunfts-FDP E-Fuel her! :ugly:
Der wird dann hoffentlich genau so Effizent wie bald die FPD Wahlergebnisse
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
lies bitte einfach mal die hier verlinkten Artikel und dann weißt du warum die FDP jedem! Einen Bärendienst erweist. Oder wie Lanz es sagte gestern: ist es das wert ihre Partei retten zu wollen?
Ich hab schon verstanden, dass die FDP aus eigenen Interessen ihr Ding durchzieht.
Andere Parteien sind da aber auch nicht besser, alle haben ihre Interessen und schenken den anderen nichts.
Mir geht es eher darum, dass wir uns auf eine Sache festlegen wo nicht mal sicher ist, dass bis dahin die Infrastruktur dafür vorhanden ist.
Durch unsere Klimapolitik setzen wir alles auf eine Karte, kann funktionieren muss es aber nicht.
Ich bin ja für neue Sachen sehr offen, ich kann nur sagen dass ein e Auto stand heute für mich uninteressant ist, da zu teuer in der Anschaffung und zu umständlich im Alltag.


Und warum die ganze Energie nicht direkt in E Autos:?

Warum wieder über Umwege?

Woher soll denn in Zukunft die ganze Energie herkommen um E Autos zu laden, Haushalte zu heizen und das ganze Land 24/7 zu unterhalten?
Mit PV und Windrädern?

Wir werden nicht drum herum kommen Energie über Umwege zu importieren, in welcher Form auch immer.
Vielleicht weil E-Fuels (synthetischer Kraftstoff der mittels Strom aus Wasser und Kohlendioxid hergestellt wird), bei der Verbrennung grundsätzlich ebenso viel umweltschädliche Abgase wie bei normalen Kraftstoffen entstehen. Und bei seiner Herstellung mehrere verlustintensive Umwandlungsstufen durchlaufen werden müssen und es daher eine grottenschlechte Energiebilanzen aufweist (es wird pro Kilometer rund fünfmal soviel Energie in form von Strom benötigt wie bei einem batterieelektrisch betriebenem E-Auto). [E-Fuels Wikipedia]

Dann gäbe es also vielleicht noch den Wasserstoffverbrennungsmotor als Retter für den Verbrenner.
Einfacher wäre es aber einfach den Verbrennungsschritt zu überspringen (vor allem weil auch hier weiterhin - durch die Verbrennung in form von Ölen die für die Motorschmierung benötigt werden - Schadstoffe entstehen können) und stattdessen das Wasserstoff zusammen mit einer Brennstoffzelle in Verbindung mit einem Elektromotor zu nutzen. [Wasserstoffverbrenner Wikipedia] (abgesehen davon, dass auch Wasserstoff eine schlechtere Energiebilanz im vergleich zur Elektrik aufweist)

Der Verbrenner macht halt einfach Null sinn (E-Fuels noch weniger), bzw. gäbe es einfach eine bessere Alternative zum Wasserstoffverbrennungsmotor und zwar die Wasserstoff-Brennstoffzelle in Verbindung mit einem Elektromotor. Auch als "Energiespeicher" wären die E-Fuels einfach ne schwachsinnige Idee. Warum mit viel Verlust und Energie einen künstliches Brennstoff herstellen der bei seiner Verbrennung dem fossilem Brennstoff im nichts nachsteht? Wenn man das auch einfach mit Wasserstoff ohne Umweltschädlichen Verbrennungsprozess machen kann? Am besten wäre natürlich, wenn man die Energie immer möglichst Direkt nutzen kann und nicht erst durch Umwege (aus Strom hergestellte Energiestoffe)

Aber nach der FDP-Logik können wir ja mal als nächstes auf "Gelben Wasserstoff" setzten der durch Verbrennungsmotoren die durch E-Fuels betrieben werden gewonnen wird. Und aus diesem gelben Wasserstoff stellen wir dann den gelben Zukunfts-FDP E-Fuel her! :ugly:
Der wird dann hoffentlich genau so Effizent wie bald die FPD Wahlergebnisse

Von 0 Emissionen sind wir noch 1000 Jahre entfernt, wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden dies zu erreichen indem jetzt alle brav ein E Auto kaufen.
E Fuels wäre eine Lösung um uns in gewisser Weise unabhängiger zu machen und Energie zu speichern. Die Ernergiebilanz sei mal außen vorgelassen, da wir Unendlich Sonnenenergie zur Verfügung haben auf unserem Planeten.
Nicht genutzte Energie ist mehr Verschwendung als nur 20% davon zu nutzen.

Wasserstoff wäre auch eine Alternative, das Argument mit der Ölverbrennung im Motor halte ich für übertrieben, die Verbrennung ist so minimal dass es im Vergleich zum verbrannten Kraftstoff kaum ins Gewicht fällt, wie schon anfangs erwähnt, null Emissionen wird nicht funktionieren auf unserem Planeten.

Die Brennstoffzelle wäre wohl im Alltag und für LKWs die beste Option, damit wäre man so flexibel wie beim Verbrenner, wenn es dann ein Wasserstoffnetz gibt wie es heute Tankstellen gibt.
 
Du sagst es ja... woher soll die ganze Energie/Strom herkommen um alleine die E-Autos klimaneutral und grün zu betreiben (da wird massig ausgebaut werden müssen). Jetzt schlägst du aber E-Fuels vor, die einfach pro Kilometer nochmal das 5fache an Strom fressen werden, weil ihre Effizienz bei nur unter 10% liegt (abseits davon, dass sie weiterhin die Umwelt verpesten, weil der Verbrennungsprozess genauso schädlich ist wie der durch fossile Brennstoffe). Der daher auch erst dann "klimaneutral" wird, wenn man das ausgestoßene CO2 wieder aufwändig anders wo aus der Luft filtert und bei der Herstellung zu 100% erneuerbare Energien verwendet. Denn schon bei nur 90% ist die Klimabilanz - weil miserable Energieeffizienz - schlechter als beim herkömmlichen Fossilien Brennstoff. Wasserstoff wäre daher auch der bessere alternative Energiespeicher als E-Fuels, hat auch die bessere Energieeffizienz. E-Fuels machen einfach vorne bis hinten keinen Sinn.

Sollen E-Fuels z. B. im Transportsektor eingesetzt werden, dann muss der Ökostromanteil bei ihrer Herstellung bei mehr als 90 % liegen, um verglichen mit fossilen Treibstoffen eine Klimaschutzwirkung zu erzielen. Würde hingegen der deutsche Strommix des Jahres 2018 verwendet, der einen spezifischen Treibhausgasausstoß von 542 g CO2e/kWh aufwies, dann würden diese E-Fuels drei- bis viermal so viel Treibhausgasemissionen produzieren wie fossile Kraftstoffe, die sie ersetzen würden. Einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz können E-Fuels damit erst dann leisten, wenn die Stromerzeugung nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt ist.

Wikipedia



Und für den Wasserstoffverbrennungsmotor gibt es halt wie gesagt ne bessere Methode (Hint: Den Verbrennungsprozess liegen lassen und einfach auf die bewährte elektrische Brennstoffzelle setzen). Für die Beschaffung (tranken) ist das einfach der selbe Aufwand für den Kunden. Und wäre halt die gewünschte Alternative zum Laden und der noch fehlenden Lade-Infrastruktur der reinen E-Autos (wenn dass das Problem darstellt).

Ich sehe keinen Grund am Verbrennungsmotor festzuhalten, außer Ideologische Gründe den Verbrenner künstlich am Leben halten zu wollen.
Es macht einfach keinen (E-Fuels) bis wenig (Wasserstoffverbrenner) Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Audi-Chef Duesmann warnt vor Hängepartie beim Verbrenner-Aus [spiegel.de]

Audi-Chef Markus Duesmann warnt vor einer Abkehr vom geplanten Verbrenner-Aus für Pkw. »In der politischen Diskussion sehen wir das Risiko, dass der klare Beschluss der EU zum Verbrenner-Ausstieg 2035 wieder infrage gestellt wird«, sagt Duesmann im Gespräch mit dem SPIEGEL. »Das birgt die Gefahr einer Hängepartie, und die wäre für die Autoindustrie fatal.« Die Autobranche benötige Planungssicherheit für ihre milliardenschweren Investitionen.

Damit stellt sich Duesmann gegen Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), der mit einer Blockade des Verbrenner-Ausstiegs gedroht hat. Verbrennungsmotoren in Europa sollen nach Wissing auch nach 2035 noch zugelassen werden können, wenn sie nachweislich nur mit synthetischen Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, betankt werden können.

Der Audi-Chef hält dagegen: Im Pkw-Segment würden synthetische Kraftstoffe mittelfristig keine große Rolle spielen. »Audi hat eine klare Entscheidung getroffen: Wir steigen 2033 aus dem Verbrenner aus, weil das batterieelektrische Fahrzeug die effizienteste Methode für Individualmobilität ist.«

E-Fuels seien in der Herstellung deutlich ineffizienter, dadurch erheblich teurer – und kämen langfristig nur für Mobilitätsformen in Betracht, bei denen Energie nicht anders gespeichert werden kann: »Flugzeuge werden auf E-Fuels angewiesen sein oder die Bestandsflotte, also die Pkw, die bereits auf der Straße sind«, so Duesmann.

[...]


Und btw. vor einem Jahr:

Wissing hält E-Fuels für Autos nicht für sinnvoll: „Die Entscheidung für die E-Mobilität ist längst gefallen“ [tagesspiegel.de]

:wand:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben