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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich auch - ist immer spannend, was die anderen so machen, um körperliche Ziele zu erreichen.
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Bei mir kommt auf Insta immer wieder Werbung von diesem Jasper Caven für seine Testosteronsteigerungspillen. :ugly:
Grundsätzlich würde ich sowas nie bestellen, aber die Inhaltsstoffe sind eigentlich i. O. soweit ich das beurteilen kann. Was meint ihr dazu?
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Bei mir kommt auf Insta immer wieder Werbung von diesem Jasper Caven für seine Testosteronsteigerungspillen. :ugly:
Grundsätzlich würde ich sowas nie bestellen, aber die Inhaltsstoffe sind eigentlich i. O. soweit ich das beurteilen kann. Was meint ihr dazu?
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Arginin hat mit dem Testosteronspiegel unmittelbar nix zu tun. Ein Freund und Gymbuddy ist Fitnesstrainer und pumpt auch ganz gut. Er hat das mal hochdosiert (3-5g/Tag) über 3 Monate getestet und hat schon einen Effekt auf die Muskeln wahrgenommen, weil es eine Aminosäure ist. Ich weiß nicht, ob Du das kennst, aber das "angespannte" Gefühl nach dem Krafttraining war dadurch wohl auch länger da. Für Muskelaufbau und Training ist das aber eine entbehrliche Aminosäure ohne Langzeiteffekt, die Du bei der richtigen Ernährung und vernünftiger Eiweißzufuhr nicht brauchst. Ich kenne Deinen Körperbau jetzt nicht, aber eine Testosteronerhöhung ist insbesondere möglich, wenn der viszerale Körperfettanteil abgebaut wird, da dort auch beim Mann Östrogene produziert werden.

Die restlichen Inhaltsstoffe sind OK, dienen aber m. E. nur dazu, das Produkt "aufzuwerten". Gerade das wichtige Magnesium ist nur in einer homöopathischen Dosis enthalten und bestimmt nicht in optimaler Form. Panthothensäure ist Vitamin B5 und in der Supplemenation völlig überflüssig.
 
Ich finde nur einen Podcast names "schlank & gesund" von ihm. Meinst du den?
Ja, das sollte er sein!

Mein Problem mit Hello Fresh ist, dass die Portionen vielzu klein sind. Weder meine Frau noch ich werden davon satt. 125g Fisch pro Person... :ugly:
Ist der Fisch denn auch dabei? Ich kenne das Konzept nur beiläufig.
Ansonsten könntet Ihr doch an der einen oder anderen Stelle "nachjustieren".

Kleiner Tipp: Ich würde eh kein Fisch per Lieferung bestellen. Bei uns gibt es auf Grund der Schwermetallbelastungen nur Fisch aus Fängen und Gewässern, die ich kenne. Oder ich fange und räuchere den ggfs. auch selbst. Aber auch davor erkundige ich mich umfangreich und nicht nur mittels Angel-App über das heimische Gewässer, an das ich mich stelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Thread. Möchte auch mal paar Erfahrungen von meiner Seite weitergeben, da mich das Thema in den letzten Monaten sehr stark beschäftigt. Ich dachte eigentlich schon, dass ich mich einigermassen gesund ernähre, aber das wars wohl nur teilweise. Ich bin seit 2019 Vegetarier, habe also schon durch das mehr Gemüse gegessen. Aber es waren immer bisschen die gleichen – das was man halt kennt und gern hat. Auf süsses, salziges und vor allem auf vegane/vegetarische Ersatzprodukte habe ich nicht verzichtet. Alles in Massen zwar, aber es gehörte dazu. Und ganz ehrlich, vieles davon ist auch echt lecker wie ein Beyond Burger oder was nicht alles gibt. Das Problem ist aber halt, dass in solchen hochverarbeiteten Produkten meist zu viel Salz, Zucker und wenns ganz schlecht kommt sehr viel Chemie drin ist. Das ist jetzt keine Überraschung, aber man verdrängt das irgendwie auch. Bei mir hat es erst richtig Klick gemacht, als ich mich richtig damit beschäftigt habe und über die Funktionsweise des Darms gelernt habe und wie das Mikrobiom Einfluss auf unser Hirn und generell Körper hat. Auch wenn vieles noch unerforscht ist, gibt es ja mittlerweile viele Studien die zeigen wie die Ernährung (bzw. die Baktieren im Darm) auf Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, MS oder auch psychische Krankheiten wie Depression einen nachweisbaren Einfluss haben. Und die Liste wird immer länger.

Daher habe ich meine Ernährung angepasst. Grundsätzlich ist es nicht so kompliziert, der Fokus liegt nun mehr auf frischen Gemüse und das in unterschiedlichster Form, ich schau das ich jedes Woche mal wieder ein neues Gemüse ausprobiere. Generell ist das Ziel mehr Ballaststoffe zu essen, also auch mehr Früchte und Hülsenfrüchte. Verarbeitete Produkte versuch ich weitgehend zu vermeiden, wenig Zucker und Salz in Massen. Und ich versuch probiotische und präbiotische Lebensmittel einzubinden und das jeden tag zumindest in irgendeiner Form. Also so Sachen wie Kefir, Tempeh, Chicorée, Knoblauch etc. Was ich vor allem sehr empfehlen kann ist Sauerkraut. Kann man einfach in den Alttag integrieren, es sollen schon 2-3 Gabeln reichen, um eine positive Wirkung zu erzielen. Wichtig ist einfach, dass man es entweder roh isst oder nur sehr leicht erhitzt. Ansonsten sterben alle Bakterien ab. Deswegen sollte man auch schauen, dass man kein pasteurisiertes Sauerkraut kauft, was es leider oft im Supermarkt gibt. Sauerkraut ist übrigens auch lecker im Salat, wenn es einem pur zu sauer ist. Bei den Ölen ändere ich übrigens nicht so viel, weil ich eigentlich seit der Kindheit nur Olivenöl kenne. Was ich auch nicht mehr mache, sind Snacks zwischendurch. Ich hab nun eine Mahlzeit um 12 und dann wieder um 18 Uhr. Als Snack habe ich zwar immer noch Nüsse, weil die auch wichtig sind. Aber ich esse die nach der Mahlzeit, wenn ich noch Hunger habe.

Das klingt wahrscheinlich alles ziemlich einschränkend und ganz ehrlich, dass dachte ich auch immer. Aber ich empfinde es nun als das genaue Gegenteil. Ich habe viele mehr Energie zwischen den Mahlzeiten und fühle mich insgesamt viel fitter. Ich bin mittlerweile auch zur Einsicht gekommen, dass Sport auch zu einem gesunden Leben dazugehört. Da bin ich aber noch nicht am Ziel, als jahrelanger Sportmuffel braucht das noch Zeit. Aber ich versuch mich zumindest mit Jogging und werde mich da langsam steigern.
 
Total spannend das so zu lesen. Bin ja auch noch auf einem langem Weg, da ich mit Ernährungsumstellung eigentlich immer Verzicht und schlechte Laune gleich gesetzt habe. Tatsächlich fühlt sich das nur bedingt so an, wenn man entdeckt was es leckeres gibt und wie gesund das ist. Gerade in Sachen Gemüse, aber auch diversen Gewürzen anstelle von Salz, Futtere ich mich gerade durch die Welt. Obst ist ja leider noch nicht so meins, aber bei Gemüse bin ich doch offener. Inzwischen hab ich meine Scheu vor Sellerie und Kohl abgelegt. Das pimpt Salat oder Gemüsepfannen schon enorm auf. Bohnen würde ich auch nicht gerne mehr ins Essen befördern. Lese ja momentan die Bücher von Michael Greger (insbesondere how not to die)die ich unheimlich spannend finde was Gesundheit angeht bzw die Ernährung und deren Auswirkungen darauf. Trotz 100 Seiten Verweisen zu Studien die er als Grundlagen dafür nimmt bin ich trotzdem etwas skeptisch, da alles zu gut klingt. Lebe vegan und werde 100 ist die Kernaussage. Ist allerdings absolut interessant sich damit zu befassen. Öffnet meine Gedankenwelt nochmal weiter.
 
Guter Thread. Möchte auch mal paar Erfahrungen von meiner Seite weitergeben, da mich das Thema in den letzten Monaten sehr stark beschäftigt. Ich dachte eigentlich schon, dass ich mich einigermassen gesund ernähre, aber das wars wohl nur teilweise. Ich bin seit 2019 Vegetarier, habe also schon durch das mehr Gemüse gegessen. Aber es waren immer bisschen die gleichen – das was man halt kennt und gern hat. Auf süsses, salziges und vor allem auf vegane/vegetarische Ersatzprodukte habe ich nicht verzichtet. Alles in Massen zwar, aber es gehörte dazu. Und ganz ehrlich, vieles davon ist auch echt lecker wie ein Beyond Burger oder was nicht alles gibt. Das Problem ist aber halt, dass in solchen hochverarbeiteten Produkten meist zu viel Salz, Zucker und wenns ganz schlecht kommt sehr viel Chemie drin ist. Das ist jetzt keine Überraschung, aber man verdrängt das irgendwie auch. Bei mir hat es erst richtig Klick gemacht, als ich mich richtig damit beschäftigt habe und über die Funktionsweise des Darms gelernt habe und wie das Mikrobiom Einfluss auf unser Hirn und generell Körper hat. Auch wenn vieles noch unerforscht ist, gibt es ja mittlerweile viele Studien die zeigen wie die Ernährung (bzw. die Baktieren im Darm) auf Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, MS oder auch psychische Krankheiten wie Depression einen nachweisbaren Einfluss haben. Und die Liste wird immer länger.

Daher habe ich meine Ernährung angepasst. Grundsätzlich ist es nicht so kompliziert, der Fokus liegt nun mehr auf frischen Gemüse und das in unterschiedlichster Form, ich schau das ich jedes Woche mal wieder ein neues Gemüse ausprobiere. Generell ist das Ziel mehr Ballaststoffe zu essen, also auch mehr Früchte und Hülsenfrüchte. Verarbeitete Produkte versuch ich weitgehend zu vermeiden, wenig Zucker und Salz in Massen. Und ich versuch probiotische und präbiotische Lebensmittel einzubinden und das jeden tag zumindest in irgendeiner Form. Also so Sachen wie Kefir, Tempeh, Chicorée, Knoblauch etc. Was ich vor allem sehr empfehlen kann ist Sauerkraut. Kann man einfach in den Alttag integrieren, es sollen schon 2-3 Gabeln reichen, um eine positive Wirkung zu erzielen. Wichtig ist einfach, dass man es entweder roh isst oder nur sehr leicht erhitzt. Ansonsten sterben alle Bakterien ab. Deswegen sollte man auch schauen, dass man kein pasteurisiertes Sauerkraut kauft, was es leider oft im Supermarkt gibt. Sauerkraut ist übrigens auch lecker im Salat, wenn es einem pur zu sauer ist. Bei den Ölen ändere ich übrigens nicht so viel, weil ich eigentlich seit der Kindheit nur Olivenöl kenne. Was ich auch nicht mehr mache, sind Snacks zwischendurch. Ich hab nun eine Mahlzeit um 12 und dann wieder um 18 Uhr. Als Snack habe ich zwar immer noch Nüsse, weil die auch wichtig sind. Aber ich esse die nach der Mahlzeit, wenn ich noch Hunger habe.

Das klingt wahrscheinlich alles ziemlich einschränkend und ganz ehrlich, dass dachte ich auch immer. Aber ich empfinde es nun als das genaue Gegenteil. Ich habe viele mehr Energie zwischen den Mahlzeiten und fühle mich insgesamt viel fitter. Ich bin mittlerweile auch zur Einsicht gekommen, dass Sport auch zu einem gesunden Leben dazugehört. Da bin ich aber noch nicht am Ziel, als jahrelanger Sportmuffel braucht das noch Zeit. Aber ich versuch mich zumindest mit Jogging und werde mich da langsam steigern.
Da sprichst Du Dinge an, die ich aufgrund der Wichtigkeit nochmal kurz zusammenfassen möchte:

- Fleischersatz ist nicht unbedingt besser bzw. hat andere negative Auswirkungen (auch Soja hat nicht gerade die Öko-Top-Bilanz, von den Zusatzstoffen im Kichererbsen-Einerlei ganz zu schweigen)
- Ein gesunder Darm ist das A und O
- (Hoch)verarbeitete Lebensmittel sind gesundheitlich unglaublich schlecht (zu 90% im Supermarkt nebenan)
- Die Snacks zwischen den Hauptmahlzeiten sind falsch
- Mikronährstoffe durch frisches Gemüse und Nüsse
- mehr Bewegung
 
Hier mal noch ein auf deutsch übersetzen Vortrag von ihm zu den Kernaussagen des Buches für die die es interresiert:

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Edit: Postet Onkel Vetulus gnadenlos dazwischen :mhm:
 
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