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MULTI Hogwarts Legacy

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Als Behinderter oder * hast Du es nicht leicht, besonders in der Gesellschaft von Menschen, die nach vorne ach so gut tun um Dich dann doch zu meiden.

Ich glaube "behindert" ist heute auch nicht mehr politisch korrekt,
man sagt wohl jetzt "eingeschränkt" oder "gehandicapt".
Finde ich persönlich auch besser als "behindert".
In gewisser Weise sind ja die meisten Menschen in irgendeiner Art eingeschränkt,
der eine mehr, der andere weniger.
 
Also verstecken wir alle nur unseren eigentlichen Wunsch u.a. wieder die Sklaverei einzuführen oder das Wahlrecht für Frauen abzuschaffen? Btw. dieses immer wieder kommende "es gibt nur noch extreme" ist schon sehr ... extrem.
Das ist Blödsinn. augenscheinlich machen wir ja aktuell die gleichen Fehler wieder wie damals, nur das sich das Geschlecht und die Hautfarbe geändert hat.
Die Medien propagieren ALLE weißen Männer als Hauptproblem der Ungleichheit zwischen Mann und Frau und schwarz und weiß, dabei waren es doch vorallem die privilegierten die für die Missstände verantwortlich sind und diese haben natürlich einiges wieder gut zu machen.
Allerdings muss nun wieder, wie damals, der kleine Bürger darunter leiden, wenn er öffentlich gecancelt wird. Und er muss sich mit der verunglimpfung der Sprache auseinandersetzen.
Es gibt halt kein echtes Mittelmaß. Man kann wohl keine Gleichberechtigung und Diversität erwarten ohne dabei das andere Geschlecht und Herkunft systematisch zu verunglimpfen oder zu diskriminieren und auszugrenzen.
Früher war es andersherum, dessen bin ich mir bewusst, aber sollte die Gesellschaft doch aus Fehlern gelernt haben. ist wohl zuviel verlangt.
 
Totale Bankrotterklärung. Man darf das Spiel nicht kaufen, weil sich die Autorin der Marke trans-kritisch geäußert hat? Es ist ein verdammtes Videospiel. Hört ihr euch eigentlich selbst sprechen? Wie bekloppt diese Diskussion allein ist…

Vor allem Frage ich mich langsam wo wir hier gelandet sind, sorry.
Gibt es eigentlich nur noch "eine Meinung" und das hat gefälligst "die richtige" zu sein, es ist langsam nur noch lächerlich... :lol:

Wenn die Frau ihre Meinung hat, gut so, ich muss noch lange nicht alles toll finden weil andere es tun.
 
Gefühlt geht mir das Forum momentan nur noch auf die Eier.

In gefühlt jedem zweiten Thread werden sich die Schädel eingeschlagen. Klimathread, Xbox-Thread, jetzt hier.. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Hier geht es primär um den Konsum von Videospielen und die Leidenschaft die damit einhergeht.

Der Alltag und die Arbeit ist schon fordernd genug, da habe ich keinen Nerv noch ständig hier irgendwelche Scheiße zu lesen.

Wer Bock auf das Game hat soll es gefälligst spielen und nicht dafür an den Pranger gestellt werden, insbesondere in einem Forum für Videospiele!

Politik kann bei Hobbys auch mal außen vor gelassen werden, insbesondere wenn man das ganze betreibt um seinen Kopf frei zu bekommen.
 
IMO sehr doppelmoralisch. Warum hat man dann in der Vergangenheit nicht Naughty Dog oder CD Projekt Spiele boykottiert. Hier wurde sich aktiv menschenfeindlich verhalten mit dem Crunch und unterschwelligen Drohungen gegenüber Mitarbeitern, dass sie ihren Job verlieren können.

Das Thema ist ziemlich daneben. Rowling hat sich mehrfach scheiße geäußert, aber das jetzt an dem Spiel auszulassen ist total affig.

Rowling hat sich vor allem nie Trans feindlich geäußert. Sie hat nur auf den Quatsch hingewiesen, den Begriff "Menschen, die menstruieren" hingewiesen und erwähnt, dass es bereits einen Begriff hierfür gibt. Frauen. Und damit hat sie verdammt noch mal Recht. Wir müssen aufhören, unsere Sprache zu ruinieren, nur um 1000 Leute auf der Welt nicht in ihren Gefühlen zu verletzen. Und wenn selbst wenn sie schlimmeres geäußert hat, sehe ich bisher keinen Boycott von Activision oder Ubi, obwohl deren CEOs zigfach schlimmer sind als alles was Rowling je getan oder gesagt hätte.

Und am Ende ist es mir auch egal, ehrlich gesagt. Ich kann nicht darauf vertrauen, dass all meine Produkte nur von Heiligen gemacht werden.

Abgesehen davon ist das mittlerweile eine reine Marketingcampagne von Warner.


Hääää... Zu den Missständen bei Blizzard gab es doch auch eine interne Diskussion/Aufarbeitung und die journalistische Frage "wie damit Umgehen?"
Wo ist den hier jetzt die Doppelmoral, die man an die Wand malt? Gab sogar ne Sondersendung zum Thema:

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Und auch zu anderen kontroversen Themen wie Crunch in der Videospielbranche.




Bei Hogward Legends hat man sich jetzt dazu entschieden:
Wir haben uns unter Berücksichtigung der genannten Gründe als Firma dafür entschieden, keine Werbedeals einzugehen und entsprechend keine gesponserten Let’s Plays oder Shows zu Hogwarts Legacy zu machen.
Wir wollen das Game jedoch nicht geschlossen als Unternehmen ignorieren, sondern den Release journalistisch so begleiten, wie wir das mit anderen großen Titeln auch machen. Auch einige unserer Streamer*innen im Team Rocket Beans schauen sich das Game voraussichtlich an. Denn trotz der Kontroverse ist es einer der größten Titel dieses Jahres und viele von euch wünschen sich eine Berichterstattung dazu.

Quelle: https://rocketbeans.tv/blog/696/Unser-Umgang-mit-Harry-Potter--Hogwarts-Legacy



Und die meisten sagen doch auch nur "soll jeder für sich machen wie er es für richtig hält" (und das ist auch meine Meinung).
Was ist denn daran jetzt falsch? Sprich: Wer macht den hier aus einer Mücke nen Elefanten?


Edit:
Ich und meine Frau halten einige Aussagen von J.K.R. für sehr Transfeindlich und uns missfällt auch sehr, dass jemand wie sie - mit ihrer großen Reichweite - so öffentlich gegen Transmenschen wettert. Haben uns aber dennoch dazu Entschieden das Spiel nicht zu boykottieren (werden es voraussichtlich sogar zum Release holen). Wenn ich jetzt eine Firma wie Rocketbeans (oder Streamer) wär, wäre ich aber wohl zum ähnlichen Entschluss gekommen. Werbedeals/Sponsoring auf gar keinen Fall, Thematisieren und journalistisch begleiten aber schon. Und dazu halt auch die Kontroverse Thematisieren/einzuordnen.


Edit2: Nein sorry, aber die Empörung über die geführte Kontroverse (und individuelle Haltung dazu) hat hier tatsächlich Bild-Niveau erreicht.
Wieso sind einige so anfällig für son Quatsch?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gefühlt geht mir das Forum momentan nur noch auf die Eier.

In gefühlt jedem zweiten Thread werden sich die Schädel eingeschlagen. Klimathread, Xbox-Thread, jetzt hier.. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Hier geht es primär um den Konsum von Videospielen und die Leidenschaft die damit einhergeht.

Der Alltag und die Arbeit ist schon fordernd genug, da habe ich keinen Nerv noch ständig hier irgendwelche Scheiße zu lesen.

Wer Bock auf das Game hat soll es gefälligst spielen und nicht dafür an den Pranger gestellt werden, insbesondere in einem Forum für Videospiele!

Politik kann bei Hobbys auch mal außen vor gelassen werden, insbesondere wenn man das ganze betreibt um seinen Kopf frei zu bekommen.

Zumal wir einen Thread haben, wo es um Sexualität und Anregungen dazu (losgelöst vom Atomic Heart Thread)

https://www.konsolentreff.de/themen/der-sexualitaetsthread-hetero-bi-homo-trans-lgbtq.32980/
 
Gerade das erste Mal auf der ARD eine Spielewerbung gesehen :staun:
Es geschehen noch Zeichen und Wunder

War für Hogwarts Legacy auf der Playstation :zocken:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube "behindert" ist heute auch nicht mehr politisch korrekt,
man sagt wohl jetzt "eingeschränkt" oder "gehandicapt".
Finde ich persönlich auch besser als "behindert".
In gewisser Weise sind ja die meisten Menschen in irgendeiner Art eingeschränkt,
der eine mehr, der andere weniger.
Weil irgendwelche Menschen beschließen, dass gehandicapt, eingeschränkt oder besonders ein "besseres" Wort ist als behindert, ist das auch so?

Ich habe eine Behinderung, also bin ich behindert. Das brauche ich nicht beschönigt, nur weil gewisse Leute ein Problem damit haben den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich besser fühlen, wenn die Allgemeinheit das Kind nicht beim Namen nennt. Behindert ist für manche ein Schimpfwort, deswegen ändert das aber nichts an der Tatsache, dass man behindert ist.
 
Also verstecken wir alle nur unseren eigentlichen Wunsch u.a. wieder die Sklaverei einzuführen oder das Wahlrecht für Frauen abzuschaffen? Btw. dieses immer wieder kommende "es gibt nur noch extreme" ist schon sehr ... extrem.
Jetzt ernsthaft? Darf ich Dich fragen, ob Du einer Minderheit angehörst? So wie Du letztens ein Bild von mir hattest, hab ich nämlich eins von Dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil irgendwelche Menschen beschließen, dass gehandicapt, eingeschränkt oder besonders ein "besseres" Wort ist als behindert, ist das auch so?

Ich habe eine Behinderung, also bin ich behindert. Das brauche ich nicht beschönigt, nur weil gewisse Leute ein Problem damit haben den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich besser fühlen, wenn die Allgemeinheit das Kind nicht beim Namen nennt. Behindert ist für manche ein Schimpfwort, deswegen ändert das aber nichts an der Tatsache, dass man behindert ist.

Für mich hat das nichts mit beschönigen zu tun.
Ich habe auch eine Behinderung, möchte aber von niemanden "behindert" genannt werden.
Wahrscheinlich auch, weil das Wort von vielen als Schimpfwort benutzt wird und dadurch negativ belastet ist.
Wenn es da bessere Wörter gibt, kann man die doch auch benutzen, wo liegt das Problem?
Früher hat man auch Krüppel gesagt, macht man heute auch nicht mehr.
Der Mensch und die Sprache entwickelt sich halt weiter.
 
Weil irgendwelche Menschen beschließen, dass gehandicapt, eingeschränkt oder besonders ein "besseres" Wort ist als behindert, ist das auch so?

Ich habe eine Behinderung, also bin ich behindert. Das brauche ich nicht beschönigt, nur weil gewisse Leute ein Problem damit haben den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich besser fühlen, wenn die Allgemeinheit das Kind nicht beim Namen nennt. Behindert ist für manche ein Schimpfwort, deswegen ändert das aber nichts an der Tatsache, dass man behindert ist.


Wieder: Viel zu viel Empörung über einen sachlichen Austausch und einer legitimen Anmerkung zum Begriff "behindert".
Ich finde den Begriff auch nicht schön und die von @kingpin68 genannten Alternativen auch deutlich besser und weniger herabwürdigend (und verwende diese deswegen stattdessen auch). Aber was ich von den Begrifflichkeiten halte ist Sekundär. Ich habe einfach auch gelernt, dass viele Menschen mit einer Einschränkung die Begrifflichkeit "behindert zu sein" einfach stark ablehnen oder als beleidigend empfinden.


Es macht in meinen Augen aber natürlich auch einen großen Unterschied, wenn jemand als Betroffener solch diesen Begriff verwendet.
Meine Mutter ist Gehörlos, wenn sie von sich als "behinderte" spricht, hat das in meinen Augen eine ganz andere Bedeutung als wenn jemand von außen meine Mutter als "behinderte" anspricht. Das sollte doch aber auch klar bzw. nachvollziehbar sein.
 
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