Wir achten auch schon immer darauf, Strom nicht sinnfrei rauszuballern. Das habe ich von meinen Eltern gelernt und lernen meine Kinder jetzt auch. Als Normalverdiener, wie wir es sind, kann man dabei nicht übertreiben, aber wenn Neuanschaffungen anstehen, wird auf den Energieverbrauch geachtet, Stück für Stück wurden alle Lampen auf LED umgestellt, wenn wir das Haus länger bzw. über mindestens 2 Tage verlassen, werden diverse Mehrfachsteckdosen ausgeschaltet, so dass eigentlich auch nichts mehr weiter im Standby läuft.
Auf unnötige Fahrten mit dem Auto versuchen wir zu verzichten, was sich hier auf dem Land ohne ordentliche Busverbindung allerdings als schwierig gestaltet. Weiterhin sind wir leider auf zwei Autos angewiesen, da wir beide auswärts arbeiten (10km und 50km einfacher Arbeitsweg). Grundsätzlich gehören wir aber auch nicht zu den übermäßigen Schnellfahrern, mein Diesel hat einen Langzeitverbrauch auf 120tkm von 5,08L/100km und man ist damit trotzdem mit 120-130km/h unterwegs und hat einigermaßen Platz. Ich kenne ja Leute, die der festen Meinung sind, ab dem zweiten Kind "muss" man sich einen Bus anschaffen. Einfach mal öfter abwegen, ob man das wirklich braucht oder ob man mit geringen Einschränkungen auch überleben kann, ist auch ein wichtiger Punkt, nicht nur in Punkto Auto.
Jetzt sind wir gerade dabei eine größere Energiesparmaßnahme abzuschließen: es wurden fast im kompletten Haus (insgesamt 22 Elemente) neue 3fach verglaste Fenster verbaut. Von der Lautstärke merken wir es schonmal deutlich, ich hoffe, dass sich im Winter auch die Wärme besser im HAus hält. Vorher hatten wir alte Holzfenster und in Verbindung mit unserem offenen Treppenhaus, der Galerie ganz oben und den alten Kellerfenstern, hat es ziemlich gezogen... Finanziell hat das natürlich ganz schön reingehauen, wenigstens bekommen wir knappe 20% Förderung - aber trotzdem bleiben ca. 20k € übrig. Als nächster Schritt soll eine PV Anlage aufs Dach, bei der wir im Zusammenspiel mit unserem Elektrozweitwagen dann auch sparen wollen und gleichzeitig ein besseres Gewissen haben, wenn der Strom von der Sonne direkt ins Auto fließt.
Achja, und so ein Strommessgerät, das man in die Steckdose steckt und dann der Verbraucher "drübergesteckt" wird, um diesen zu überprüfen, haben wir uns gekauft. Kann ich nur empfehlen, so kann man etwaigen Stromfressern auf die Schliche kommen.