Ich glaube nicht, dass irgendjemand auf offizieller Seite jetzt wirklich von den Bildern in Buschta überrascht ist. Dennoch ist es ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und somit ein Kriegsverbrechen.
Jedwege Reglementierung des Kriegs und vor allem die Einführung des humanitären Völkerrechts ist ein immenser humanitärer Fortschritt, auch wenn jedem klar ist, dass solche Verstöße nicht selten vorkommen. Denn gerade Krieg, wo der Angriff und das Töten eben das Mittel der Wahl sind, verursacht so viel Leid und Schaden, dass man durch Regeln und Einschränkungen, die man gegenseitig anerkennt, sehr viel Leid und Schaden vermeiden kann. Sehr viele Gräueltaten, die während Kriegen häufig passieren, sind oft nur Nebeneffekte, da Menschen in solchen Situationen zu Dingen fähig sind, die sie in anderen Situationen nie machen würden. Die passieren halt als Nebeneffekt, ohne dass es aktiv von offizieller Seite geplant ist. Andere Kriegsmethoden können zwar geplant sein (wie zum Beispiel Giftangriffe), sind jedoch so fatal, dass es für alle von Vorteil ist, diese nicht einzusetzen, wenn man die Garantie hat, dass die Gegenseite es ebenfalls nicht macht. Gleiches gilt auch für die Gräueltaten an der Zivilbevölkerung. Wenn man ne Garantie hat, dass keine Seite dies einsetzt und man somit das unnötige nicht dem Kriegsziel inherenten Leid komplett vermeiden kann, so ist es von allen Seiten von Vorteil dies auch zu lassen.
Dass diese Verstöße in Kriegen sehr häufig vorkommen ist allen Beteiligten klar. Dies gar nicht mehr zu ahnden und trotz der Gewissheit der Verstöße nicht mehr auf die Einhaltung zu beruhen, würde darauf hinauslaufen, dass es ohne die Regel noch viel viel öfter vorkommen würde und das Leid sich massiv erhöht.
Aus dem gleichen Grund ist die Verrrechtlichung von Krieg generell einer der wichtigsten Fortschritte der Menschheit. Das Einbetten von Kriegen in ein rechtlichen Gewand zwingt diesem Rahmenbedingungen auf. Nicht nur wird dadurch Leid während des Krieges verringert, vor allem erleichtert das die Beendigung des Krieges und das fortwährende Existieren von beiden Parteien nach dem Krieg und die Ermöglichung eines Friedens.
Ohne dies wurde ein Krieg früher daher am meisten endültig dadurch beendet, in dem man den Gegner komplett auslöscht, da man sich nicht sicher sein konnte, keine Negativfolgen zu erwarten, wenn der Gegner sich nach seiner Kapitulation erholt hat und auf Rache aus ist.
Wofür das alles gut ist, sieht man ja sehr gut in den deutsch-französischen Beziehungen.
1. Die Kriegsverbrechen von Nazi-Deutschland und der Wehrmacht sind hinlänglich bekannt. Wenn es keine Haager Landkriegsordnung gegeben hätte, an die sich auch das dritte Reich zumindest nach außen hin offiziell gehalten hat, wären die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung noch weitaus schlimmer gewesen, da dann gar nichts mehr sie eingeschränkt hätte.
2. Durch die Akzeptanz der Rechte, muss man im Nachhinein nach der Kapitulation auch selbst Reperationen aufgrund des Verstoßes zahlen und generell eine Schuld anerkennen und somit auch die eigenen Taten verurteilen.
Trotz des zweiten Weltkriegs und der verheerenden Verbrechen, die währenddessen passiert sind haben wir nun seit über 75 Jahren Frieden mit Frankreich und auch ist Frankreich unser engster Verbündeter. Das hat man in all den Jahren vorher nie geschafft, wo die Beziehungen von andauernd von Spannung in Krieg übergingen. Dass das der Fall ist, liegt genau an dieser Verrechtlichung von Krieg.
Und das was ich bei 1. geschrieben habe gilt auch jetzt schon für die russischen Soldaten im Krieg. In dem Moment wo Russland die Einhaltung des Völkerrechts anerkennt, verurteilen sie auch offen die Gräueltaten an Zivilisten. Demnach ist es im russischen Interesse, diese so gering wie möglich zu halten, auch wenn klar ist, dass sie dennoch passieren. Würde es die Regulung und die Empörung bei Verstoß nicht geben, wäre das Leid noch viel schlimmer.
Oder kurz gesagt: Die Rationalisierung und Verrechtlichung von Krieg sorgt dafür, dass die Emotionalisierung und somit auch triebhafte Taten wie Vergewaltigung, Folter... deutlich zurück gehen.
Das Töten aller Männer (auch Zivilisten), das Vergewaltigen aller Frauen und das Versalzen aller Böden war früher offizielle Doktrin und heutzutage sind dies Kollateralschäden.
Jedwege Reglementierung des Kriegs und vor allem die Einführung des humanitären Völkerrechts ist ein immenser humanitärer Fortschritt, auch wenn jedem klar ist, dass solche Verstöße nicht selten vorkommen. Denn gerade Krieg, wo der Angriff und das Töten eben das Mittel der Wahl sind, verursacht so viel Leid und Schaden, dass man durch Regeln und Einschränkungen, die man gegenseitig anerkennt, sehr viel Leid und Schaden vermeiden kann. Sehr viele Gräueltaten, die während Kriegen häufig passieren, sind oft nur Nebeneffekte, da Menschen in solchen Situationen zu Dingen fähig sind, die sie in anderen Situationen nie machen würden. Die passieren halt als Nebeneffekt, ohne dass es aktiv von offizieller Seite geplant ist. Andere Kriegsmethoden können zwar geplant sein (wie zum Beispiel Giftangriffe), sind jedoch so fatal, dass es für alle von Vorteil ist, diese nicht einzusetzen, wenn man die Garantie hat, dass die Gegenseite es ebenfalls nicht macht. Gleiches gilt auch für die Gräueltaten an der Zivilbevölkerung. Wenn man ne Garantie hat, dass keine Seite dies einsetzt und man somit das unnötige nicht dem Kriegsziel inherenten Leid komplett vermeiden kann, so ist es von allen Seiten von Vorteil dies auch zu lassen.
Dass diese Verstöße in Kriegen sehr häufig vorkommen ist allen Beteiligten klar. Dies gar nicht mehr zu ahnden und trotz der Gewissheit der Verstöße nicht mehr auf die Einhaltung zu beruhen, würde darauf hinauslaufen, dass es ohne die Regel noch viel viel öfter vorkommen würde und das Leid sich massiv erhöht.
Aus dem gleichen Grund ist die Verrrechtlichung von Krieg generell einer der wichtigsten Fortschritte der Menschheit. Das Einbetten von Kriegen in ein rechtlichen Gewand zwingt diesem Rahmenbedingungen auf. Nicht nur wird dadurch Leid während des Krieges verringert, vor allem erleichtert das die Beendigung des Krieges und das fortwährende Existieren von beiden Parteien nach dem Krieg und die Ermöglichung eines Friedens.
Ohne dies wurde ein Krieg früher daher am meisten endültig dadurch beendet, in dem man den Gegner komplett auslöscht, da man sich nicht sicher sein konnte, keine Negativfolgen zu erwarten, wenn der Gegner sich nach seiner Kapitulation erholt hat und auf Rache aus ist.
Wofür das alles gut ist, sieht man ja sehr gut in den deutsch-französischen Beziehungen.
1. Die Kriegsverbrechen von Nazi-Deutschland und der Wehrmacht sind hinlänglich bekannt. Wenn es keine Haager Landkriegsordnung gegeben hätte, an die sich auch das dritte Reich zumindest nach außen hin offiziell gehalten hat, wären die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung noch weitaus schlimmer gewesen, da dann gar nichts mehr sie eingeschränkt hätte.
2. Durch die Akzeptanz der Rechte, muss man im Nachhinein nach der Kapitulation auch selbst Reperationen aufgrund des Verstoßes zahlen und generell eine Schuld anerkennen und somit auch die eigenen Taten verurteilen.
Trotz des zweiten Weltkriegs und der verheerenden Verbrechen, die währenddessen passiert sind haben wir nun seit über 75 Jahren Frieden mit Frankreich und auch ist Frankreich unser engster Verbündeter. Das hat man in all den Jahren vorher nie geschafft, wo die Beziehungen von andauernd von Spannung in Krieg übergingen. Dass das der Fall ist, liegt genau an dieser Verrechtlichung von Krieg.
Und das was ich bei 1. geschrieben habe gilt auch jetzt schon für die russischen Soldaten im Krieg. In dem Moment wo Russland die Einhaltung des Völkerrechts anerkennt, verurteilen sie auch offen die Gräueltaten an Zivilisten. Demnach ist es im russischen Interesse, diese so gering wie möglich zu halten, auch wenn klar ist, dass sie dennoch passieren. Würde es die Regulung und die Empörung bei Verstoß nicht geben, wäre das Leid noch viel schlimmer.
Oder kurz gesagt: Die Rationalisierung und Verrechtlichung von Krieg sorgt dafür, dass die Emotionalisierung und somit auch triebhafte Taten wie Vergewaltigung, Folter... deutlich zurück gehen.
Das Töten aller Männer (auch Zivilisten), das Vergewaltigen aller Frauen und das Versalzen aller Böden war früher offizielle Doktrin und heutzutage sind dies Kollateralschäden.
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