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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was glaubt ihr wie es mit den Notenbanken und der Inflation weiter feht? Die EZB ließ leise verlauten nicht mehr so schnell zu straffen. Die FED meinte auch schon Woaw, ganz langsam und heben mal die zinsen um 25 Basispunkte. Aber die Inflation wird hoch bleiben meiner meinung nach. Die wirtschaft wird nicht einbrechen aber die gewinne reduzieren sich deutlich. Ich weiß net ob wir vor eine eckligen jahrezent stehen oder vielleicht chancen sich ergeben. Analysten sprechen von stagflation für europa. Ich weiß gar nicht wie man sowas bekämpfen kann

Ich denke die FED wird früher oder später schlicht gezwungen sein, die Zinsen in stärkerem Maße anzuheben. Biden hat die Geldwertstabilität zur Top-Prio erklärt, allein schon aufgrund des politischen Drucks. Da wird Powell entsprechend reagieren, wenn sich die Inflation in den nächsten Monaten (absehbar) nicht stark verringert. Ich denke zwar nicht, dass wir so bald einen neuen "Volcker"-Moment erleben, aber bei den läppischen 25 Basispunkten wird es nicht bleiben. Das Gute ist, dass die FED im Gegensatz zur EZB aber zumindest die Möglichkeit zu einer stärkeren Zinsanhebung hat.

Deutlich pessimistischer bin ich dagegen für die Eurozone. Die EZB ist einer ungleich schwierigeren Lage als die FED, da hier noch der Ukraine-Konflikt die Inflation zusätzlich anheizt und man darüber hinaus das Problem der schwachen und überschuldeten Euro-Mitgliedstaaten hat. Offen gesagt habe ich keine Ahnung wie man das lösen will. Bin aus diesem Grund auch komplett aus europäischen Werten raus und praktisch ausschließlich im US-amerikanischen Markt investiert. Auch versuche ich meine Euro-Cashbestände möglichst niedrig zu halten und halte deutlich über 50% meiner Cashreserven seit einigen Monaten in USD.
 
Ich denke die FED wird früher oder später schlicht gezwungen sein, die Zinsen in stärkerem Maße anzuheben. Biden hat die Geldwertstabilität zur Top-Prio erklärt, allein schon aufgrund des politischen Drucks. Da wird Powell entsprechend reagieren, wenn sich die Inflation in den nächsten Monaten (absehbar) nicht stark verringert. Ich denke zwar nicht, dass wir so bald einen neuen "Volcker"-Moment erleben, aber bei den läppischen 25 Basispunkten wird es nicht bleiben. Das Gute ist, dass die FED im Gegensatz zur EZB aber zumindest die Möglichkeit zu einer stärkeren Zinsanhebung hat.

Deutlich pessimistischer bin ich dagegen für die Eurozone. Die EZB ist einer ungleich schwierigeren Lage als die FED, da hier noch der Ukraine-Konflikt die Inflation zusätzlich anheizt und man darüber hinaus das Problem der schwachen und überschuldeten Euro-Mitgliedstaaten hat. Offen gesagt habe ich keine Ahnung wie man das lösen will. Bin aus diesem Grund auch komplett aus europäischen Werten raus und praktisch ausschließlich im US-amerikanischen Markt investiert. Auch versuche ich meine Euro-Cashbestände möglichst niedrig zu halten und halte deutlich über 50% meiner Cashreserven seit einigen Monaten in USD.

Zusätzlich kommt für mich persönlich dazu dass ich in USDT 7% Zinsen aufs Tagesgeld habe. Ich seh aktuell überhaupt keinen Grund Cash in Euro zu halten.
 
Ich denke die FED wird früher oder später schlicht gezwungen sein, die Zinsen in stärkerem Maße anzuheben. Biden hat die Geldwertstabilität zur Top-Prio erklärt, allein schon aufgrund des politischen Drucks. Da wird Powell entsprechend reagieren, wenn sich die Inflation in den nächsten Monaten (absehbar) nicht stark verringert. Ich denke zwar nicht, dass wir so bald einen neuen "Volcker"-Moment erleben, aber bei den läppischen 25 Basispunkten wird es nicht bleiben. Das Gute ist, dass die FED im Gegensatz zur EZB aber zumindest die Möglichkeit zu einer stärkeren Zinsanhebung hat.

Deutlich pessimistischer bin ich dagegen für die Eurozone. Die EZB ist einer ungleich schwierigeren Lage als die FED, da hier noch der Ukraine-Konflikt die Inflation zusätzlich anheizt und man darüber hinaus das Problem der schwachen und überschuldeten Euro-Mitgliedstaaten hat. Offen gesagt habe ich keine Ahnung wie man das lösen will. Bin aus diesem Grund auch komplett aus europäischen Werten raus und praktisch ausschließlich im US-amerikanischen Markt investiert. Auch versuche ich meine Euro-Cashbestände möglichst niedrig zu halten und halte deutlich über 50% meiner Cashreserven seit einigen Monaten in USD.

Habe gestern wieder aufgestockt, aber ich weiß eben nicht was ich mit den restlichen euros machen soll. ne schlechte situation das ganze. Die eurozone ist schon sehr abgefuckt.
 
Deutlich pessimistischer bin ich dagegen für die Eurozone. Die EZB ist einer ungleich schwierigeren Lage als die FED, da hier noch der Ukraine-Konflikt die Inflation zusätzlich anheizt und man darüber hinaus das Problem der schwachen und überschuldeten Euro-Mitgliedstaaten hat. Offen gesagt habe ich keine Ahnung wie man das lösen will. Bin aus diesem Grund auch komplett aus europäischen Werten raus und praktisch ausschließlich im US-amerikanischen Markt investiert. Auch versuche ich meine Euro-Cashbestände möglichst niedrig zu halten und halte deutlich über 50% meiner Cashreserven seit einigen Monaten in USD.

Sehe ich leider auch so. Best-case ist wahrscheinlich ne Stagflation. Worst case ne Rezession mit gleichzeitiger Inflation. Wenn sie erst mal da ist, kann man auch nur noch wenig dagegen machen. Die psychologischen Zutaten dafür sind jedenfalls schon da. Die Leute haben Angst/Sorgen --> weniger Konsum. Gleichzeitig sehen sie aber auch die Preise steigen durch Rohstoffknappheit, und dabei sind die Steigerungen der Erzeugerpreise noch nicht mal annähernd beim Endkunden angekommen.

Falls wir das vermeiden, dann durch reines Glück. Ich persönlich ändere aber bei mir nicht viel. Ich investiere mit erhöhten Raten stur weiter, bin bei europäischen Werten aber selektiver und meide gewisse Branchen. Der Großteil meiner Depots steckt ähnlich wie in den Welt-Indizes eh in US Werten. Cash Position ist bei mir allerdings in der Regel auch nie so groß, dass ich mir lange Sorgen um die Inflation oder Wertverlust gegenüber USD machen muss. Da halte ich einen Teil aber auch in "preferred shares" in USD bis sie zum Einsatz kommen sollen.
 
Die psychologischen Zutaten dafür sind jedenfalls schon da. Die Leute haben Angst/Sorgen --> weniger Konsum. Gleichzeitig sehen sie aber auch die Preise steigen durch Rohstoffknappheit, und dabei sind die Steigerungen der Erzeugerpreise noch nicht mal annähernd beim Endkunden angekommen.

Wie Du bereits sagst, wird sich eine Rezession kaum vermeiden lassen. Dafür werden allein die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise sorgen. Ich bin halt wirklich gespannt, wie die EZB da effektiv gegensteuern will. Wenn sie die Zinsen erhöht, zerreisst es höchstwahrscheinlich die Eurozone und wenn man die Inflation einfach laufen lässt, steigt der politische Druck irgendwann in's Unermessliche und es setzt eine Massenflucht aus dem Euro ein. Was wäre die Alternative? Erhöhung der Zinsen bei gleichzeitigem Schuldenschnitt für die betroffenen Länder? Aus Investorensicht wäre das quasi die finanzpolitische Atombombe für die Eurozone. Sitzt man die Rezession dagegen einfach aus, werden im Zuge dessen trotzdem zahlreiche Mitgliedstaaten kollabieren. Es sei denn man alimentiert seitens der EZB weiter, was wiederum die Inflation weiter anheizt. Wie man es dreht und wendet, es endet immer mehr oder weniger in einer finanzpolitischen Katastrophe.

Womöglich muss man auch einfach einsehen, dass der Euro in seiner aktuellen Form so schlicht nicht funktioniert und ihn grundlegend umgestalten.

Ich persönlich ändere aber bei mir nicht viel. Ich investiere mit erhöhten Raten stur weiter, bin bei europäischen Werten aber selektiver und meide gewisse Branchen. Der Großteil meiner Depots steckt ähnlich wie in den Welt-Indizes eh in US Werten. Cash Position ist bei mir allerdings in der Regel auch nie so groß, dass ich mir lange Sorgen um die Inflation oder Wertverlust gegenüber USD machen muss. Da halte ich einen Teil aber auch in "preferred shares" in USD bis sie zum Einsatz kommen sollen.

Ist vermutlich auch ganz richtig so. Und was will man auch ansonsten machen? Ohne Ende Cash zu horten ist aktuell eh keine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke als nächstes kommen massiv eine gemeinsame schuldenaufnahme der eurozone. Dann werden wir politisch ordentlich druck bekommen. vielleicht soweit, das einzelne mitglieder den exit vollziehen werden.
 
ist auch so ein punkt, schaut man sich um wird vollgas überall die abartigsten preise abgerufen. DHH in münchen 1,2 mille. komischerweise bei uns in Augsburg mittlerweile auch. macht also keinen unterschied ob du in münchen kaufst oder augsburg

Frage mal wie es hier bei mir in Berlin aussieht :ugly:. Das ist alles nur noch vollkommen irre und rein finanziell betrachtet ist ein Immobilienkauf bei den aktuell aufgerufenen Preisen imho der blanke Irrsinn.
 
Kurz mal rein geschossen wenn ich dieses Jahr gerne mal Aktien haben möchte…. (Bin eigentlich nicht so im Thema aber wenn wird Hauptmerkmal auf ETFs liegen)

und zusätzlich vielleicht mal so ein paar „gute Aktien Ideen“ habe, macht es Sinn sein gespartes Kopfkissen Geld dann demnächst aufs Konto zu packen, ein so glaube ich heißt es Aktiendepot zu eröffnen und dann wenn man meint: „aha Mercedes ist dick ins Minus gegangen heute, kaufen kaufen kaufen“

das so zu machen?

einfach aus dem Grund bis man sonst das Geld aufs Konto gepackt hat Depot eröffnet hat schon wieder der Kurs geändert sein könnte, lege ich mit dieser kurzen Erklärung richtig oder ist das daneben?

(klar rein lesen etc oder mal vorsichtig gesagt informieren von Leuten die da grade drin stecken und was gutes vermuten usw)
 
Wenn man Geld hat, das man nicht dringend braucht und man damit leben kann, das Geld 10 Jahre oder länger anzulegen, dann lohnt sich ein ETF Depot immer.

Von deinem Beispiel "Mercedes ist dick im Minus, also kaufen" würde ich ganz klar abraten, das endet als Laie fast immer im Desaster. Es gibt auch Aktien die können 80% fallen und sind immer noch nicht günstig. Bei Einzelaktien muss man genau wissen, was man tut, sonst kann man tatsächlich ins Casino gehen.
 
Kurz mal rein geschossen wenn ich dieses Jahr gerne mal Aktien haben möchte…. (Bin eigentlich nicht so im Thema aber wenn wird Hauptmerkmal auf ETFs liegen)

und zusätzlich vielleicht mal so ein paar „gute Aktien Ideen“ habe, macht es Sinn sein gespartes Kopfkissen Geld dann demnächst aufs Konto zu packen, ein so glaube ich heißt es Aktiendepot zu eröffnen und dann wenn man meint: „aha Mercedes ist dick ins Minus gegangen heute, kaufen kaufen kaufen“

das so zu machen?

einfach aus dem Grund bis man sonst das Geld aufs Konto gepackt hat Depot eröffnet hat schon wieder der Kurs geändert sein könnte, lege ich mit dieser kurzen Erklärung richtig oder ist das daneben?

(klar rein lesen etc oder mal vorsichtig gesagt informieren von Leuten die da grade drin stecken und was gutes vermuten usw)

Ich kann dir da Oskar empfehlen. Damit kannst du dir ganz einfach einen ETF Sparplan erstellen ohne dich groß einlesen zu müssen.
Habe dort einen ETF und bin eigentlich ganz zufrieden.

Da ist noch ein Promocode:
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