Ich denke da eher an 15 oder 18 Monate Grundwehrdienst. Damit könnte man schon etwas erreichen.
Das wird nicht passieren.
Erstens kann man da die Uhr nicht mehr zurückdrehen (gleich zu 18 Monaten, das ist nicht realistisch) und zweitens: wie
@Cale schon sagte, das bringt natürlich eine größere Zahl Soldaten.
Das ist aber nicht das Kernproblem der Bundeswehr. Das liegt eher bei viel zu wenig Geld, Interesse und in den letzten Administrationen auch Expertise bei der obersten Führung, was die generelle Struktur der Armee, Ausrüstung, Waffen etc. angeht.
Und in letzter Linie muss die Truppe attraktiver werden, dann reicht auch weiterhin eine Freiwilligenarmee.
Aber solange die BW den Ruf entweder eines Amateurvereins für Saufereien am Wochenende (aka Reservisten) oder Neonazi-Treffpunkt mit halbfunktionalen Waffen hat, will da niemand hin.
Und was bringt eine große Reservistenarmee von Pflicht-Gediensteten, wenn man sie nicht ausrüsten kann? Richtig. nix.
DA muss man ansetzen, wenn man mehr Verteidigungsfähigkeit haben will. Geld für sinnvolle Modernisierung einsetzen, das nciht aufgrund von Unfähigkeit der Minister (u.a.) im Nirwana versickert und ernsthaft die vorhandenen Probleme mit Nazi-Gedankengut und transparentem Umgang damit - nicht mehr unter den Teppich kehren - angehen.