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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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    Depot (95 % Vanguard All World, Rest Wasser und Automation) einfach in 10 Tagen um 7.500 Euro gefallen. Gerade eben ins Minus gerutscht beim Gesamtbestand. Meh …
     
    War abzusehen, dieses ganze Geld in den Kaptialmarktpumpen der FED war und ist ne beschissene Idee. Dafür ist jetzt ein mega Einstiegspunkt. Schön stückchenweise einkaufen die nächsten Tage.
     
    Solche Zeiten gabs an der Börse schon immer und es wird sie auch immer wieder geben. Einfach ruhig bleiben, alles liegen lassen und warten, bis die Sachen wieder steigen. Ich würde im Moment aber noch nicht von einem Tiefpunkt ausgehen, der kommt erst, wenn Putin die Ukraine angreift. Dann gehts erst richtig talwärts.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Sparpläne der ETFs werden nächste Woche ausgeführt. Hab sie mal ein wenig erhöht. :D

    Mein Einzelaktiendepot sieht dagegen richtig mies aus, aber da hab ich bei ein paar Titeln eine gute Gelegenheit nochmal nachzukaufen.
     
    Solche Zeiten gabs an der Börse schon immer und es wird sie auch immer wieder geben. Einfach ruhig bleiben, alles liegen lassen und warten, bis die Sachen wieder steigen. Ich würde im Moment aber noch nicht von einem Tiefpunkt ausgehen, der kommt erst, wenn Putin die Ukraine angreift. Dann gehts erst richtig talwärts.
    Dafür brauch man aber Liquidität. Und mein 3-4 Monatsgehälter Tagesgeld will ich dafür nicht opfern
     
    Auch sollte man die geopolitischen Risiken im Hinblick auf Russland nicht unterschätzen. Falls Putin tatsächlich angreift, dürfte das auch nicht gerade positiv für die Märkte sein.
     
    Hedgefonds-Manager über Unruhe an den Finanzmärkten»Die fetten Jahre sind vorbei«
    Drohende Zinserhöhungen, Russlandkrise, Corona: An der Börse geht die Angst vor einem Crash um. Hedgefonds-Manager Markus Sievers sagt: Anleger müssen sich auf harte Zeiten einstellen.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/b...vorbei-a-118d55a8-fc93-4874-8c04-016824e244dd

    da siehts aber jmd. sehr düster

    Ohne den Artikel jetzt gelesen zu haben, kann man denke ich aber schon zweifelsfrei attestieren, dass die Zeiten an der Börse in vielen Segmenten rauher werden. Man darf nicht vergessen, dass die Notenbanken den Markt während der letzten zwei Jahre in nie dagewesenem Ausmaß mit Geld geflutet haben. Das hat die meisten Anlageklassen in schwindelerregende Höhen getrieben und zu teils vollkommen absurden Bewertungen und Eskapaden (v.a. Meme-Stocks u. Kryptos) geführt. Einfach nur weil die Kohle da war.

    Was wir aktuell erleben, ist im Grunde eine Normalisierung. Es zählen zunehmend wieder die fundamentalen Daten und dementsprechend werden natürlich auch die Bewertungen angepasst. Und da letztere teils schwindelerregende Höhen erreicht haben, ist die Fallhöhe bei den betreffenden Werten auch entsprechend hoch.

    Bildlich gesprochen war der Markt die letzten zwei Jahre auf Droge (= Zentralbankgeld) und erlebt aktuell einen kalten Entzug.
     
    Ohne den Artikel jetzt gelesen zu haben, kann man denke ich aber schon zweifelsfrei attestieren, dass die Zeiten an der Börse in vielen Segmenten rauher werden. Man darf nicht vergessen, dass die Notenbanken den Markt während der letzten zwei Jahre in nie dagewesenem Ausmaß mit Geld geflutet haben. Das hat die meisten Anlageklassen in schwindelerregende Höhen getrieben und zu teils vollkommen absurden Bewertungen und Eskapaden (v.a. Meme-Stocks u. Kryptos) geführt. Einfach nur weil die Kohle da war.

    Was wir aktuell erleben, ist im Grunde eine Normalisierung. Es zählen zunehmend wieder die fundamentalen Daten und dementsprechend werden natürlich auch die Bewertungen angepasst. Und da letztere teils schwindelerregende Höhen erreicht haben, ist die Fallhöhe bei den betreffenden Werten auch entsprechend hoch.

    Bildlich gesprochen war der Markt die letzten zwei Jahre auf Droge (= Zentralbankgeld) und erlebt aktuell einen kalten Entzug.

    Und ich hoffe das es sich schnell normalisiert. Als privater Investor war es nämlich immer total banane an der Lippen von Notenbänkern zu hängen. Heute Abend wird es entscheidend, denn die FED tagt und mal schauen was sie von sich geben.
    Eine Normalisierung würde ich mir auch für Europa wünschen mit der EZB, wobei es verglichen zur USA noch humaner zuging.
     
    Und ich hoffe das es sich schnell normalisiert. Als privater Investor war es nämlich immer total banane an der Lippen von Notenbänkern zu hängen. Heute Abend wird es entscheidend, denn die FED tagt und mal schauen was sie von sich geben.
    Eine Normalisierung würde ich mir auch für Europa wünschen mit der EZB, wobei es verglichen zur USA noch humaner zuging.

    Wobei die Situation in Europa für die EZB ungleich komplizierter ist. Denn hier ist ja nicht nur die Inflation das Problem, sondern vor allem die Tatsache, dass bei einer eigentlich notwendigen Zinserhöhung die Eurozone wirtschaftlich auseinanderbrechen würde. Die EZB hat hier also wirklich die Wahl zwischen Pest und Cholera, insofern wundert mich die geballte Ignoranz der Legarde bezüglich der Inflation auch nicht. Das macht es natürlich nicht besser.

    Bei der FED-Sitzung heute Abend kommt es ganz auf die Erwartungshaltung des Marktes an. Persönlich glaube ich nicht, dass Powell hier zurückrudern und die Märkte gezielt beruhigen wird. Die Bekämpfung der Inflation hat für die aktuell oberste Priorität, zumal das politisch auch so gewollt ist. Bin gespannt wie die Dinge sich heute Abend entwickeln :)
     
    Das sind doch die üblichen Untergangspropheten wie sie gefühlt einmal im Quartal aufschlagen. Wenn ich jetzt natürlich nur kurzfristig am Markt investiert bin ist das natürlich schon ein Thema. Aber langfristig ist das einfach nur Panikmache. Wenn man sich in den letzten 10 Jahren davon hat beeindrucken lassen, hat man auf ganz schön Gewinne verzichtet. Selbst wenn nochmal ein Crash wie zur Jahrtausendwende oder eben 2007/2008 kommt - der ja auch so sicher wie das Amen in der Kirche irgendwann kommen wird - braucht man sofern man ordentlich und nicht in Platzpatronentitel investiert ist nicht nervös zu werden und das halt aussitzen und eher die Chance nutzen und vielleicht nochmal nachinvestieren wenn möglich. Das kommt natürlich immer auf den eigenen Planungshorizont an.

    Hatte gerade die Tage nen älteren Mandanten hier der auch gemeint hat. Wissen sie Herr Mandos, ich bin jetzt seit über 30 Jahren in Aktien investiert und habe alle großen Marktwirtschaftskrisen an der Börse mitgemacht aber meine Aktien einfach weiter gehalten und bin mehr als dick im Plus. Wenn man das so durchziehen kann ist doch alles tutti. Weiß nicht mehr wer mir das mal als Gedankenhilfe an die Hand mitgegeben hat: Dein Haus lässt du doch auch nicht täglich bewerten und verlierst die Nerven weil es wegen Zinserhöhungen plötzlich etwas an Wert verliert. Das siehst du als Fundamentalanlage an und als solches sollten auch Investitionen in Unternehmen gesehen werden. Im Gegenteil finde ich das auch als guten Inflationsschutz an.

    Aber ich gebe zu, ich habe da auch viele Jahre gebraucht um meinen Weg zu finden und gedanklich Ruhe rein zu bekommen. Für mich ist z.B. auch klar, dass ich bis zu meinem Tod auch Aktien haben werde und die nicht mit Rentenbeginn panisch verkloppe.
     
    Das sind doch die üblichen Untergangspropheten wie sie gefühlt einmal im Quartal aufschlagen. Wenn ich jetzt natürlich nur kurzfristig am Markt investiert bin ist das natürlich schon ein Thema. Aber langfristig ist das einfach nur Panikmache. Wenn man sich in den letzten 10 Jahren davon hat beeindrucken lassen, hat man auf ganz schön Gewinne verzichtet. Selbst wenn nochmal ein Crash wie zur Jahrtausendwende oder eben 2007/2008 kommt - der ja auch so sicher wie das Amen in der Kirche irgendwann kommen wird - braucht man sofern man ordentlich und nicht in Platzpatronentitel investiert ist nicht nervös zu werden und das halt aussitzen und eher die Chance nutzen und vielleicht nochmal nachinvestieren wenn möglich. Das kommt natürlich immer auf den eigenen Planungshorizont an.

    Hatte gerade die Tage nen älteren Mandanten hier der auch gemeint hat. Wissen sie Herr Mandos, ich bin jetzt seit über 30 Jahren in Aktien investiert und habe alle großen Marktwirtschaftskrisen an der Börse mitgemacht aber meine Aktien einfach weiter gehalten und bin mehr als dick im Plus. Wenn man das so durchziehen kann ist doch alles tutti. Weiß nicht mehr wer mir das mal als Gedankenhilfe an die Hand mitgegeben hat: Dein Haus lässt du doch auch nicht täglich bewerten und verlierst die Nerven weil es wegen Zinserhöhungen plötzlich etwas an Wert verliert. Das siehst du als Fundamentalanlage an und als solches sollten auch Investitionen in Unternehmen gesehen werden. Im Gegenteil finde ich das auch als guten Inflationsschutz an.

    Aber ich gebe zu, ich habe da auch viele Jahre gebraucht um meinen Weg zu finden und gedanklich Ruhe rein zu bekommen. Für mich ist z.B. auch klar, dass ich bis zu meinem Tod auch Aktien haben werde und die nicht mit Rentenbeginn panisch verkloppe.

    Dem habe ich kaum was hinzuzufügen. Besser hätten es Buffett und Kostolany selbst nicht ausdrücken können ;). Ergänzen würde ich höchstens noch, dass man hier auf wirklich solide und weniger spekulative Werte setzen sollte.
     
    Aber langfristig ist das einfach nur Panikmache.
    This. Selbst in den Hochzinsphasen waren Aktien immer lukrativer als alle anderen Anlageformen. Da kann man sich einen beliebigen 10-Jahres-Zeitraum raussuchen. Je länger, desto eindeutiger. Ich bin durch alle Krisen der letzten Jahre/Jahrzehnte voll investiert durchgegangen und werde das auch nicht ändern. Man muß nur eine gewisse Lässigkeit an den Tag legen, wenn die Kurse auch mal nach unten gehen.
     
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