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Der Politikthread

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Ich denke auch, Merz wird das konservative Profil der Partei schärfen.
Ob es dafür wirklich noch ein Publikum wie in den 80ern oder davor gibt... Muss man sehen.

IMO wird es auch in Deutschland sowieso keine Rückkehr mehr zur Volkspartei geben, erst recht keine konservative.
Das ist ja in vielen anderen Ländern auch passiert.
 
Man darf das konservative Lager nicht so schnell abschreiben, im Alter wird jeder tendenziell eher konservativ, verglichen mit der Jugend. Ist dann natürlich nicht das Konservative wie von den Eltern und Großeltern, aber dennoch konservativ.
 
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Ich werde mit jedem Lebensjahr konservativer, da ich immer mehr "zu verlieren" habe.
Aber Merz geht garnicht. :rot:
Ich nicht.

Sowohl in meinen politischen Ansichten als auch sonstigen Fragen. Wenns um die Frage "Werte konservieren" oder "mit der Zeit gehen und alte Zöpfe abschneiden" geht tendiere ich extrem zu letzterem.

Obwohl ich auch mehr und mehr zu verlieren hab mit zwei Kindern, gutem Job, Haus etc.
Vielleicht auch gerade deswegen.

Die Zukunft können wir nur mit zukünftigen Werten, Systemen und Mindset bestreiten. Denn früher war nicht alles besser, sondern das meiste schlechter.
Das gilt auch für morgen

Edit: und ich bin sogar 39.
Kann sein, dass ich das in 10 oder 20 Jahren anders sehe. Würde mich aber wundern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat die CDU doch auch Verjüngung gesetzt, Merz ist ja über ein Jahr jünger als Merkel...

Glaube bei den Alternativen war es die richtige Wahl, aber ka wie das auf längere Sicht gut gehen soll...da gibt es doch in ein paar Jahren den nächsten Putsch um Merz loszuwerden
 
Ich nicht.

Sowohl in meinen politischen Ansichten als auch sonstigen Fragen. Wenns um die Frage "Werte konservieren" oder "mit der Zeit gehen und alte Zöpfe abschneiden" geht tendiere ich extrem zu letzterem.

Obwohl ich auch mehr und mehr zu verlieren hab mit zwei Kindern, gutem Job, Haus etc.
Vielleicht auch gerade deswegen.

Die Zukunft können wir nur mit zukünftigen Werten, Systemen und Mindset bestreiten. Denn früher war nicht alles besser, sondern das meiste schlechter.
Das gilt auch für morgen

Edit: und ich bin sogar 39.
Kann sein, dass ich das in 10 oder 20 Jahren anders sehe. Würde mich aber wundern.

Alter Sack :grins:
 
Ich bin 40 und war früher definitiv konservativer als heute bei vielen Dingen.
Was einfach auch daran liegt das ich mich viel mehr mit Themen wie Klimaschutz, Soziales, Gleichstellung usw. auseinander setzte als früher. Ich informiere mich einfach mehr und bilde eigenen Meinungen dazu.
Ich habe auch keine Angst irgendwas von meinem Lebensstandart zu verlieren, ich bin für KT Verhältnisse zwar ein Armer tropf, ich kann davon aber ganz bequem leben. Wenn ich nun 100€ im Monat wegen nötigen Reformen weniger im Monat hätte würde das für mich nicht wirklich was ändern. Währe halt weniger Geld für Unfug/Luxus zeug. Ich bin halt irgendwie auch komplett aus dem Alter raus in dem ich auf "Statussymbole" wert lege. Ich brauche kein Apfel auf meinem Smartphone, ich nutze mein günstiges so lange bis es kaputt ist und Klamotten trage ich so lange bis sie wirklich abgetragen sind usw.
Ich habe "nur" 2500€ Brutto im Monat, aber nüchtern betrachtet habe ich damit auf die Weltbevölkerung gesehen ein absolut Sorgenfreies leben.
Ích kann problemlos alle Unkosten wie Miete, Strom, Lebensmittel, Internet usw. zahlen, dazu meine Hobbys, Sport, Fotografie und Videospiele.
Zwar ohne den 65" KT LG, aber das brauche ich auch gar nicht. Ach und etwas Geld fürs Alter kann ich damit auch noch anlegen.
Wenn ich dann mit etwas Verzicht helfen kann das es den nächsten Generation auch noch gut geht, oder Menschen die nicht das Glück hatten in der westlichen Welt geboren worden zu sein, tue ich das gerne.
Das ganze muss mir aber natürlich auch sinnvoll erscheinen und mich überzeugen das die Politik nicht nur Geld in irgendein schwarzes Loch wirft.
 
Konservativ in der heutigen Zeit sein, bedeutet eigentlich, dass man weiterhin auf die totale persönliche Selbstentfaltung und den damit einhergehenden Wirtschaftsliberalismus pocht. Wertvorstellungen, die letztlich mit den 68ern aufgekommen sind und sich gegen Systemanpassung, autoritäre Verbotsgesellschaften wandten, in denen Individualität höchstens was für den einen aus der Art geschlagenen, lustigen Onkel war, der immer etwas anders tickte. Der Rest gab sich angepasst in der Gesellschaft.

Heute rufen immer mehr nach gesellschaftlichen Pflichten des Einzelnen. Impfpflicht, die moralische Pflicht zur Mäßigung was den Co2-Ausstoß angeht und diese Rufe kommen aus der links-liberalen Ecke und nicht aus dem klassisch konservativen Lager. Aber sowas war jahrzehntelang verpönt, gerade unter Linken. Schon lustig, wie sich Werte innerhalb von Jahrzehnten verschieben. Gibt dazu in der aktuellen Zeit einen guten Beitrag.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich werde nächstes Jahr 40... in manchen Punkten werde ich spießiger... Checker in ihren lauten Mistkarren, Nachbarn die laut sind usw. usw. Da würde ich gern immer die Cops rufen...

Aber politisch kann ich mit den Konservativen eher immer weniger anfangen. Aber gut... früher hab ich mich auch nicht so mit Politik beschäftigt. Ich bin z.B. für die Legalisierung von Gras... obwohl ich weder Kiffe noch Kiffen an sich gut finde. Mir gehen Kiffer sogar ziemlich auf den Zeiger... aber die Legalisierung ist trotzdem richtig. So spießíg bin ich also nicht... und Konservativ erst recht nicht.
 
Ich fürchte, dass ich mit dem Alter milder geworden bin. Konservativer... weiß ich nicht. Gemessen an dem Mist, den ich mit 18 veranstaltet habe wohl schon.
 
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