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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alles gut, ich brauche und will gar kein Mitleid. So weit kommt’s noch :ugly:
Aber es belastet mich trotzdem. Man darf ja auch ungeimpft und ungetestet gefühlt nix. Ich habe aktuell kein Auto und die nächste Teststation ist ziemlich weit weg und ÖPNV darf ich ja ohne Tests auch nicht nutzen. Somit fühle ich mich noch eingesperrter als ohnehin schon, weshalb ich ja so am hadern bin. Aber das Risiko ist halt da und gefühlt läuft die Zeit komplett gegen mich.. aber gut, ich lasse mir das weiterhin durch den Kopf gehen, spreche noch mal mit meinem Arzt und meinen Eltern und dann mal sehen.
Ich finde 3G bei Öffis eine Frechheit. Dann sollen sie FFP3 als Ausnahme gelten lassen oder halt FFP2 lassen bzw. wieder einführen, glaub das gibts gar nicht mehr oder?
 
Erstmal gute Besserung @Str4wbvry und hoffe das mit einer stationären Aufnahme klappt.

Thema Impfstoff aber.. ich hatte erst Astra, dann Biontech. Nach beiden Impfungen lag ich übers Wochenende relativ flach. Wie bei einen grippalen Infekt. Das hatte ich aber auch schonmal nach einer "normalen" Grippeimpfe, eine hatte mich mal richtig für ein paar Tage umgehauen. Worauf ich hinaus will: mir ist egal ob ich Moderna, Astra oder Biontech gespritzt bekomme, Hauptsache bin etwas von Corona bzw. den Auswirkungen von Corona geschützt. Mein kommender Booster kann gerne auch Moderna sein.

Ich glaub mit deinen Hintergrund ist es umso wichtiger eine Impfung zu bekommen. Sei es das wieder Bewegungsfreiheit hast, oder gerade auch in Hinblick auf stationäre oder ambulante Behandlung. Von daher würde ich nochmal mit den Arzt sprechen. Ich denke auch, das wir in den nächsten Tagen wieder mehr Biontech haben werden, falls den wirklich unbedingt willst.

Und ja, mit deiner primären Krankheit. Haste akuten Schub, zögere nicht dich an Ärzte zu wenden oder an Hotlines der Hilfsorganisationen wie die Depressionshilfe.
 
Samstag wird geboostert.
Moderna fehlt mir noch in meinem Panini Impfalbum also nehmen wir den.
Okay, hab eh keine andere Wahl :D

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Ich muss mich hier mal auslassen, weil mich momentan das ganze Thema extrem belastet. Vorweg: Ich bin ungeimpft, definitiv kein Impfgegner und an sich auch durchaus willig mich impfen zu lassen. Ich leide aber seit Jahren an Depressionen und Corona hat das insgesamt nicht besser gemacht. Ich habe mir das ganze Geschehen lange Zeit aus der Ferne angeguckt, weil ich eh gefühlt niemanden treffe und erst recht nicht rausgehe, die Krankheit ist halt einfach nur scheiße (und Termine zu kriegen für stationäre Behandlung… lassen wir das). Ich hatte mir dann gegen September überlegt das jetzt endlich machen zu lassen, weil die Tests ja wieder kostenpflichtig wurden und ich eigentlich immer so vernünftig sein wollte und mich testen wollte, damit ich zB meine Eltern besuchen kann, das wäre mir auf Dauer zu teuer gewesen. Hab’s natürlich wieder bis auf die letztmögliche Woche verschoben, bevor die ganzen Impfzentren geschlossen wurden und - als ob es nicht klar war - hat mich die Grippe richtig übel erwischt und ich lag fast ne Woche flach und danach war alles dicht. Hab dann meinen Hausarzt angerufen, der damals schon sagte, dass ich vor Februar mit gar nichts rechnen soll.

Zeitsprung: Ich hatte mir vorgenommen jetzt einen Termin zu vereinbaren. Problem dabei ist, dass ich diese Woche mehr oder wenig freiwillig ins Krankenhaus gegangen bin mit Herzrhythmusstörungen (hat nix mit Corona zu tun, hatte ich vorher bereits) und mir gesagt wurde „jo pass auf, dein Puls ist zu hoch, kriegst jetzt betablocker“ und ich aktuell quasi „krank“ bin und das jetzt beobachtet werden muss. Alles gut soweit, bin auch wieder zuhause. Jetzt wollte ich den Termin machen und die bieten hier nichts anderes als Moderna an (auch an u30, steht extra auf der Seite) und ich bin mit 30 Jahren gefühlt exakt an der Grenze dieser Empfehlungen. Diese ganzen Berichte bzgl. Moderna und macht mir da bei meiner Vorgeschichte einfach unfassbare Angst und ich bin direkt schon wieder am überlegen die scheiße bleiben zu lassen. Stattdessen muss ich mich gesellschaftlich auf eine Stufe mit diesen ganzen Vollidioten stecken lassen. Ich glaube kaum, dass ich ein Attest bekommen würde, wäre dann ja nur bei Moderna ein erhöhtes Risiko, aber grad gibts halt nix anderes.
Das ganze Thema belastet mich schon lange genug und meine aktuell prekäre Situation macht das alles nicht besser. Ich steigere mich da mental mittlerweile so hart rein, dass ich wieder in hardcore depressive Muster verfalle, die ich eigentlich die letzte Zeit halbwegs im Griff hatte… sorry für mein Geheule hier, aber ich musste das mal loswerden.

Ich lese jetzt einfach nicht, was das sein soll dieses Myokarditis.
Hört sich auf jeden Fall an wie ein Gyros Teller.

Hoffe Dir geht es bald besser und du kommst gut durch die Zeit.
Immer kämpfen ! Aufgeben ist keine Option.
 
Ich muss mich hier mal auslassen, weil mich momentan das ganze Thema extrem belastet. Vorweg: Ich bin ungeimpft, definitiv kein Impfgegner und an sich auch durchaus willig mich impfen zu lassen. Ich leide aber seit Jahren an Depressionen und Corona hat das insgesamt nicht besser gemacht. Ich habe mir das ganze Geschehen lange Zeit aus der Ferne angeguckt, weil ich eh gefühlt niemanden treffe und erst recht nicht rausgehe, die Krankheit ist halt einfach nur scheiße (und Termine zu kriegen für stationäre Behandlung… lassen wir das). Ich hatte mir dann gegen September überlegt das jetzt endlich machen zu lassen, weil die Tests ja wieder kostenpflichtig wurden und ich eigentlich immer so vernünftig sein wollte und mich testen wollte, damit ich zB meine Eltern besuchen kann, das wäre mir auf Dauer zu teuer gewesen. Hab’s natürlich wieder bis auf die letztmögliche Woche verschoben, bevor die ganzen Impfzentren geschlossen wurden und - als ob es nicht klar war - hat mich die Grippe richtig übel erwischt und ich lag fast ne Woche flach und danach war alles dicht. Hab dann meinen Hausarzt angerufen, der damals schon sagte, dass ich vor Februar mit gar nichts rechnen soll.
Woran merkst du dass du in einer Depression steckst?Arbeit?
 
Erstmal danke euch allen für die vielen netten Worte, sowas hilft mehr als man glauben mag :)


@Str4wbvry
Warum ist das bei dir so schwer eine stationäre Behandlung zu bekommen? Ich habe in den vergangenen 12 Monaten zusammen gerechnet 14 Wochen stationär und 9 Wochen Tagesklinik hinter mir. 'Einfach' zur Akutaufnahme gehen und zack ist man drin.

Tja, gute Frage? Ich hab bis vor kurzem noch auf einen Termin für die Tagesklinik gewartet. Ging dann endlich los, ich bin hin, paar Gespräche später: „Sie haben hier nix zu suchen, ab auf Station.“
Gibt halt explizite Regeln dort, zB beim zweiten Tag Fehlen ohne Anruf ist man raus. Habe halt angemerkt, dass mich das schon n bisschen unter Druck setzt, weil ich Sorge habe das Pensum nicht zu schaffen. So lächerlich es auch klingt: Um 8 Uhr pünktlich zum Gruppengespräch vor Ort zu sein, spontan ab morgen bspw. ist für mich aktuell eine unfassbare Hürde.


Woran merkst du dass du in einer Depression steckst?Arbeit?

Man entwickelt nach einer Zeit ein Gespür dafür. Ich habe die Diagnose ja auch erst knapp zwei Jahre. Ich wusste am Anfang nicht, was mit mir los war. Hatte zuvor stressige Wochen wie es bei vielen halt mal so ist (Umzug, neuer Job usw) und habe lange Zeit nach Tag X gestrebt, an dem es besser wird (weil zB der Umzug durch ist usw.) welcher aber nie kam. Irgendwann ist alles über mich zusammengebrochen. Kündigung in der Probezeit, weil ich nach 3 Wochen die erste AU einreichte, kümmerte mich nicht um Sozialleistungen, weil mir völlig egal, weshalb der neue Vermieter mich (halb illegal) auf die Straße gesetzt hat. All das hat das natürlich nicht besser gemacht.
Bis ich zum Hausarzt bin und tatsächlich erstmalig darüber reden konnte, da bin ich dann dabei fast zusammengebrochen, weil der Arsch (zum Glück) richtig tief gebohrt hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: weg ist die Krankheit nie, die Symptome sind nur unterschiedlich schlimm. Mal fällt mir die eigene Körperpflege schwer, mal fühle ich gar keine richtige Freude im Leben. Ein anderes Mal kriege ich eine Panikattacke im Supermarkt, weil den ganzen Terminator-Rentnern alles egal ist und mir fast mein Herz platzt. Gibt und gab so unfassbar viele Momente, das ist für einen „normalen“ Menschen fast nicht greifbar. Sag mal jemandem ohne Verständnis, dass du jetzt bei Tag 5 ohne Dusche bist und dich wie ein Haufen scheiße fühlst. Die sagen dir dann „Ja geh halt“ und sie haben Recht, es ist eigentlich keine große Aufgabe. Aber es geht einfach nicht. Und ich kann dir nicht mal sagen wieso.


Aber ich denke wir schweifen ab, dies ist ja nicht der Depression-Thread..
Wenn jemand Interesse an einem Austausch hat, sei es als Fragender oder Betroffener, ganz egal, dann schreibt mir privat, gar kein Problem :)

Vielen Dank euch allen noch mal an dieser Stelle!
 
Habe ich das richtig verstanden? Ein Umgeimpfter darf sich nur noch mit zwei weiteren Personen eines anderen Haushaltes treffen? Ist es dabei egal, ob diese weiteren Personen geimpft oder ungeimpft sind?
 
Dass die Empfehlung bei 30+ Moderna ist, ist eigentlich sinnvoll. Bei uns auf der Arbeit sind auch viele <30 und haben vor 6 Monaten ihre 2te Impfung (erste war damals noch AZ) mit Moderna bekommen. Diese Nebenwirkungen sind echt selten. Beim Fragebogen muss man seine Vorerkrankungen ja angeben und spricht noch mal mit einer Ärztin darüber. Da kann man seine Bedenken ja anbringen. IdR sind diese Vorerkrankungen aber eher ein Grund für eine Impfung, als dagegen. Corona will man damit jedenfalls nicht bekommen.
 
Warum ist das bei dir so schwer eine stationäre Behandlung zu bekommen? Ich habe in den vergangenen 12 Monaten zusammen gerechnet 14 Wochen stationär und 9 Wochen Tagesklinik hinter mir. 'Einfach' zur Akutaufnahme gehen und zack ist man drin.

Da hattest du wohl eher Glück.
Die Tagesklinik bei mir hat eine Wartezeit von fast zwei Monaten, da ist nicht viel zu machen. Als Akut oder Notfall wird man direkt an die stationären Kliniken verwiesen. Hintergrund: Tagesklinik hat eine starke Struktur die man evtl. nicht durchhält. Und das Durchhalten ist Aufnahmebedingung.
Die stationären Stationen sind aber genauso randvoll. Auch dort wird man unter Umständen abgewiesen wenn man nicht akut Selbst- oder Fremdgefährdend ist.
Auch ambulante Angebote sind komplett zu. Wartezeit für einen Psychotherapeuten kann gut und gerne mal 1-2 Jahre sein. Mit viel Glück nur ein paar Monate, da muss man dann aber auch Gott und die Welt dafür anrufen... mit vielen Krankheitsbildern, gerade Depression, nicht unbedingt möglich. Psychiater und Neurologen sind genauso dicht und mehr als ein Medikament verschreiben die eh nicht. Selbsthilfegruppen finden in der aktuellen Lage auch kaum oder nur sehr eingeschränkt statt.
Von daher ist das Hilfsangebot quasi weg und man sitzt allein daheim rum. Da komm dann meist ich bzw. die Sozialpsychiatrischen Dienste ins Spiel. Wir versuchen immer innerhalb von 2 Wochen Termine anzubieten. Aber selbst das wird für uns langsam schwer... wir gondeln oft bei 4-6 Wochen rum... Corona hat das nicht besser gemacht. Auch wir krebsen nun schon lange an oder sogar über der Belastungsgrenze rum.

Die psychiatrische Gesamtsituation ist daher echt mehr als beschissen... und das war im Grunde schon vor Corona so. Corona treibt das Ganze nur noch weiter.
 
Gestern Abend wegen einer offenen Wunde vorsorglich in der Notaufnahme, da ich selbst nicht erkennen konnte wie tief die Wunde ist und ob es geklebt/genäht werden muss. Da hat man ja nur 6-8h Zeit, danach kann man nicht mehr kleben/nähen.

War zum Glück harmlos, aber wirklich ernst nimmt man Corona wohl nicht in der Notaufnahme.

Bei der Information wurde die Maske unter der Nase getragen. Die Anmeldung bei der Notaufnahme findet in zwei kleinen Räumchen statt und die Maske wird vom Personal da nur ordentlich aufgezogen, wenn jemand drin ist. Konnte man gut sehen, da es Glastüren sind. Der Arzt hatte zwar später eine Maske auf, aber die Hände hatte der sich nicht desinfiziert.

Und beim rausgehen hatte ich dann noch ein Schild gelesen, dass pro Tag & Mitarbeiter nur 1 Maske vorgesehen ist.
 

TV-Prediger stirbt nach Coronainfektion
Mehrfach sprach er sich gegen die Coronaimpfung aus – um gesund zu bleiben, solle man lieber beten. Nun ist der Chef des christlichen US-Senders Daystar, Marcus Lamb, nach einer Covid-Erkrankung gestorben.
(...)
Der Sohn des Moderators, Jonathan Lamb, bezeichnete die Covid-19-Erkrankung seines Vaters als einen »spirituellen Angriff des Feindes«.

https://www.spiegel.de/panorama/leu...ektion-a-44b572a2-8217-4b07-997b-b1590971383b


Die Hoffnung dass evtl. ein Umdenken stattfindet, wenn die Wortführer der Schwurbler tatsächlich an Corona draufgehen, ist auch hier wieder völlig umsonst. Das wird sofort wieder umgedeutet, hier als "Angriff des Feindes". Ähnliches passiert ja auch bei unseren Corona-Leugnern...
Kognitive Dissonanz wie aus dem Lehrbuch.
 
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