Habt ihr eigentlich Bedenken das ihr euch jedes halbe Jahr vermutlich impfen lassen müsst? Natürlich wenn man dadurch die Pandemie soweit in den Griff bekommt das man wieder normaler Leben kann wäre dies wohl am ende vertretbar... ich hatte am Anfang gehofft das jedes Jahr ausreichend sein wird, Stand heute ist dies wohl nicht so.
Gibt es eigentlich schon Überlegungen wie man die Impfpflicht durchsetzen möchte? Ich vermute das es so ablaufen wird das ungeimpfte nirgendwo mehr Zugang bekommen werden...hoffe das dadurch keine größere Parallelgesellschaft entsteht, obwohl sich die AFD und sonstige darüber freuen werden
Ne, hab ich nicht.
Das nach sechs Monaten ist keine Auffrischungsimpfung, sondern ein Booster. Das ist ein Unterschied, was den Immunisierungsmechanismus angeht.
Bestes Beispiel ist hier die FSME-Impfung. Die besteht auch aus drei Impfungen. Zwei Stück innerhalb von vier Wochen und dann ein Jahr später der Booster, dann hat man 10 Jahre Schutz.
Ähnlich ist die Logik beim Corona Booster. Die dritte Impfung boostert die Immunisierung und frischt sie nicht nur auf.
Trotzdem kanns natürlich je nach Mutationsrate und Wirksamkeitsabfall der Impfungen sein, dass man sich regelmäßig wie gegen Grippe mit den Impfstoffe der aktuell kursierenden Mutanten impfen lassen muss - das muss aber nicht so kommen.
Aber selbst wenn - ist ja kein Problem, das einmal pro Jahr zu machen.
Momentan sind ja auch mRNA-Impfstoffe gegen Grippe in der Entwicklung, evtl. gibts dann ja ne Kombi-Impfung Grippe und Corona.
Und was die Impfpflicht angeht fände ich ein System wie in Österreich sinnvoll. Jede*r Bürger*in Ü18 wird angeschrieben (da es ja kein Zentralregister aller Geimpften gibt, werden die Briefe auch Geimpfte bekommen. Da steht dann drin, dass man bis zu einer angegebenen Frist mit einem Impfnachweis melden muss.
Lässt man die Frist verstreichen, gibts noch ne Erinnerung, danach ein schmerzhaftes Bußgeld und für die ganz hartnäckigen noch ne Haftstrafe als Ultima Ratio.