1. Sollte man dann drüber reden, wenn es dazu kommt, denke ich. Und du hast auch direkt die Mehrzahl gewählt. Es ist vermutlich ja niemandem außer dem Einen was vorzuwerfen.
2. Doch, ich denke schon. Dafür sind Anzeigen ja da. Und sich verletzt fühlen dürfte für sich genommen nicht reichen. Trotzdem kann man deswegen mal Lärm machen. Und ja, man kann auch einfach mal Anzeige stellen, aber das ist für mich keine Bedingung für irgendwas anderes.
3. Das wird die Regel in solchen Situationen sein. Und das "so etwas loszutreten" bewerten wir wohl einfach recht unterschiedlich. Für mich ist da nix Schlimmes passiert, wenn die Gesellschaft erst mal ein Zeichen für Gleichberechtigung setzt.
Ich finde du setzt den Fokus auf etwas, obwohl dafür erst mal gar nix spricht, während für die andere Seite erst mal ganz gewichtig was spricht.
Es geht aktuell halt eben nicht um bereits geschaffene Tatsachen (Türk/Kachelmann). Und es geht vor allem nicht um staatliches Handeln, bei dem vorher die Gegenseite angehört werden muss oder das die Unschuldsvermutung zu beachten hat. (btw hat das Hotel direkt gesagt, dass sie es untersuchen, dh auch ihn befragen werden und du hast noch nix von seiner Kündigung gehört, also passt doch auch für dich?)
P.S.: Und meinetwegen ist jeder x-tausendste solcher Fälle ausgedacht, aber was meinst du wie viele Fälle auf einen solcher Lügenfälle kommen, von denen einfach niemand etwas mitbekommt? Wenn die Kopftuchträgerin beim Bäcker nicht bedient wird, usw? Auch denen wird durch solche Öffentlichkeit (hoffentlich mittelbar) geholfen.