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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wurst, Auto, unnötiger Lärm. Da darfste den Deutschen nicht bei. Das wissen auch die Politiker :ugly:



Bier hätte ich auch mit aufgezählt, aber da kippen ja viele freiwillig Grapefruit und Banane rein, fällt also flach.
 
Jetzt wo du es sagst... ja, wir sind bekannt dafür, dass es unreguliert gerade bei den wichtigen Themen immer gut läuft...

Nicht unreguliert, sondern sinnvoll reguliert und nicht überreguliert. Gibt so viele Beispiele, wo es einfach im Desaster endet, wenn der Staat es gut meint. Siehe Verkehrswende, siehe Energiewende, siehe Altersvorsorge. Reagan war zwar in vielem ne Nulpe, aber sein Spruch über die neun gefährlichsten Worte in der englischen Sprache "I'm from the government and I'm here to help. " gilt bis heute.

Man muss sich nur mal die Vollkatastrophe der aktuellen Corona Hilfen anschauen. In der Schweiz hat es mit der unbürokratischen Hilfe dagegen scheinbar deutlich besser geklappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reagan war zwar in vielem ne Nulpe, aber sein Spruch über die neun gefährlichsten Worte in der englischen Sprache "I'm from the government and I'm here to help. " gilt bis heute.
Das ist genau so fishy wie "Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer".
Vorallem wenn man den Umkehrschluss betrachtet.
"I'm from company XY and I'm here to help", ja wer's glaubt wird seelig. Genauso "Unternehmer sind der bessere Staat", sieht man ja überall wo man essentielle Infrastruktur dem Markt überlässt...
 
Genauso "Unternehmer sind der bessere Staat", sieht man ja überall wo man essentielle Infrastruktur dem Markt überlässt...

Das liegt unter anderem auch daran, dass der Staat Ausschreibungen immer an den billigsten, aber nicht an den besten vergibt (und die Ausschreibungen so ansetzt, das kaum ein seriöses Unternehmen überhaupt ein kostendeckendes Gebot abgeben kann). Da sind wir dann schnell wieder bei "Der Staat ist ein miserabler Unternehmer". You get what you pay for. Aber falscher Thread dafür.

Edit: Davon ab bin ich allerdings eh nicht für Privatisierung überall. Strom, Wasser, Verkehr sollte der Staat in seiner Hand behalten. Jedenfalls die kritische Infrastruktur, die zur Basiversorgung notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das liegt unter anderem auch daran, dass der Staat Ausschreibungen immer an den billigsten, aber nicht an den besten vergibt (und die Ausschreibungen so ansetzt, das kaum ein seriöses Unternehmen überhaupt ein kostendeckendes Gebot abgeben kann). Da sind wir dann schnell wieder bei "Der Staat ist ein miserabler Unternehmer". You get what you pay for.

Ganz davon abgesehen, dass ich von solchen Dingen nicht gesprochen habe, weil hier schreibt ja der Staat immerhin noch aus, hat also rein theoretisch das Zepter weiterhin selbst in der Hand. Allerdings beißt sich auch hier die Katze in den Schwanz, weil diese Praxis ja Ergebnis eben jener neoliberal-deregulativer Politik ist: der schlanke Staat hat schwarze Zahlen zu schreiben und kann daher gar nicht anders, als bei Ausschreibungen fast ausschließlich auf den Preis zu schauen. Weil das ist das, worauf der Staat von Akteuren wie Reagan und Co ja reduiziert wurde und wird: auf Gedeih und Verderb Kosten zu minimieren.
Also ja, ich stimme dir zu. You get what you pay for.
 
Genauso "Unternehmer sind der bessere Staat", sieht man ja überall wo man essentielle Infrastruktur dem Markt überlässt...

Davon ab bin ich allerdings eh nicht für Privatisierung überall. Strom, Wasser, Verkehr sollte der Staat in seiner Hand behalten. Jedenfalls die kritische Infrastruktur, die zur Basiversorgung notwendig ist.

Ich finde, dass weder zu dem einen Statement noch zu dem gegenteiligen z.B. die Internetversorgung passt.

Da hat es die Wirtschaft besser hinbekommen, als wenn wir ne staatliche Telekom behalten hätten.

Gleichzeitig würde ich es aber schon zur kritischen Infrastruktur zählen. Wie soll man das nun einordnen?
 
So oder so finde ich es unsinnig beim diskutierten Böller-Verbot das Schreckensgespenst vom unmündigen Bürger zu zeichnen.
Weil der Staat ja nicht vollkommen unbegründet in die individuelle Freiheit seiner Bürger*innen einzugreifen gedenkt, sondern eben aus Gründen der Fürsorge.
Die Neujahrsnacht ist für viele Krankenhäuser die arbeitsreichste eines normalen Jahres. Das einfach so auch im Coronajahr 2020 in Kauf zu nehmen wäre ziemlich leichtsinnig.
Es mag also eine individuelle Entscheidung sein an Silvester mit Feuerwerkskörpern zu hantieren; die mitunter negativen Konsequenzen werden und wurden jedoch schon immer kollektiviert (das Knalltrauma oder den weggesprengten Finger können die meisten Bürger*innen eben nicht selbst behandeln).
Wenn man aber nun zu der Erkenntnis gelangt, dass die negativen Konsequenzen vom Kollektiv nicht mehr in diesem Maße aufgefangen werden können, dann muss man eben eingreifen.
Das hat aber nichts mit Unmündigkeit zu tun.

Auf die weiteren Argumente, die gegen Silvester-Feuerwerk sprechen, trifft dies im Übrigen noch viel mehr zu (Stichwort Feinstaubbelastung).
 
Ist aber auch nochmal ein Unterschied ob man Weihnachten mit 10 Familienmitgliedern gefeiert werden darf oder ob man Kirschen- oder Moscheebesuche erlaubt wo deutlich mehr Personen aus vielen verschiedenen Haushalten zusammen kommen. von der Hadsch mit Millionen Teilnehmern aus allen Ländern der Welt mal ganz abgesehen.
 
Ohhh ja: Weihnachten und Silvester DIE Feste des #Christentums

upload_2020-11-25_14-2-26.jpeg
 
hm, also laut Konferenz machen wir einfach weiter? So viel neues kommt jetz nicht dazu. Und an Weihnachtstagen feiern wir tatsächlich als 10 Personen mit 20 Kindern. Okaaay. Damn, dachte ich hätte ne Ausrede dieses Jahr das zu umgehen.
 
Joa, ne da gibts nur Stress. Weihnachten muss doch, das geht schon, wir sind doch in dem erlaubten Rahmen, und blablabla.
Wärs wenigstens offiziell könnte man einfach darauf verweisen. So muss ich wieder ständig diskutieren. Ich korrigiere mal zu "einfachere" Ausrede als ständig mit jedem Familienmitglied zu diskutieren.
 
„Der Wortlaut des Entwurfs:
In allen Zügen ist grundsätzlich nur noch ein Sitzplatz pro Doppelsitz reservierbar. Bei Sitzgruppen mit Tisch können nur noch die diagonal gegenüberliegenden Sitzplätze gebucht werden. In Abteilen mit sechs Sitzplätzen sind nur noch zwei Sitzplätze reservierbar.“

Prima, und die Schulkinder dürfen sich weiterhin 2mal am Tag wie Ölsardinen in die überfüllten Schulbusse quetschen, genial :ugly:
 
„Der Wortlaut des Entwurfs:
In allen Zügen ist grundsätzlich nur noch ein Sitzplatz pro Doppelsitz reservierbar. Bei Sitzgruppen mit Tisch können nur noch die diagonal gegenüberliegenden Sitzplätze gebucht werden. In Abteilen mit sechs Sitzplätzen sind nur noch zwei Sitzplätze reservierbar.“

Prima, und die Schulkinder dürfen sich weiterhin 2mal am Tag wie Ölsardinen in die überfüllten Schulbusse quetschen, genial :ugly:
Jeder normale Buss ist total krass überfüllt hier.
 
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