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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kann ich mir nicht vorstellen.
dann könnte man auch gleich alle Beschränkungen komplett bleiben lassen. Wie sollte man denn kontrollieren, wer legitim ohne Maske unterwegs ist und wer nicht?
Erstens: Wer soll das kontrollieren? Und zweitens: WIE soll man das kontrolleren? Eine Impfbescheinigung als Ausweis dabei haben?

Das würde hinten und vorne überhaupt nicht klappen.

Beschränkungen fallen dann wieder ganz weg, wenn der Herdenschutz anschlägt und das Virus keine Chance mehr hat, sich auch nur annähernd exponentiell zu verbreiten.

Wenn sich weniger als 50% impfen lassen, dürfte das schwierig werden.
 
Das wäre nur fair. Ich trete ja nicht als quasi Versuchskaninchen auf, um dann weiterhin mit den Beschränkungen leben zu müssen.
Dann wird in Zukunft der Impfausweis wichtiger als der normale Ausweis... :D

Ich kann mir das noch nicht vorstellen. Ich wüsste auch nicht, wie sowas in der Realität aussehen sollte.

Aber da mach ich mir eh noch keine Gedanken. Es gibt Pläne, welche Gruppe wann geimpft wird. Da bin ich in der Prio-Liste eh relativ weit hinten. Und wirklich DA ist auch noch kein Impfstoff. Vor Sommer/Herbst 2021 werden "normale" Menschen sicher eh nicht geimpft werden, schätze ich.

Bis dahin habe ich durch die Alten und Risikogruppen, systemrelevante Menschen ja erlebt, wie die Impfung so anschlägt.
 
Wenn sich weniger als 50% impfen lassen, dürfte das schwierig werden.
Jep. Und wenn dann immer noch das Risiko einer exponentiellen Verbreitung gegeben ist, kann man eben keine Beschränkungen aufheben.

Ob das so wäre? Keine Ahnung - das ist ne Frage, die Epidemiologen beantworten können.

Aber meine Meinung: WENN die Impfbereitschaft nicht ausreicht, die gesellschaftlichen Gefahren abzuwenden, muss eben mit einer Impfpflicht nachgeholfen werden.
Wenn die Menschen zu dumm sind, um die Gesellschaft zu sichern, muss das eben der Staat machen.

Heute jubeln ja auch alle, dass die Pocken ausgestorben sind. Und wie hat man das geschafft? Durch strikte, zwingende Impfprogramme.
Freiwillig ist die Herde wohl zu dumm dafür.

EDIT: Wohlgemerkt würde ich eine Impfpflicht nur als letztes Mittel gut heißen. Erst wenn sich zeigt, dass wir in der Praxis nicht weit genug kommen - auch natürlich nach einer längeren Frist. Aber wenn Freiwilligkeit nicht fruchtet, gäbe es imo irgendwann keinen Ausweg mehr.
 
@el_barto

Da schlagen aber auch zwei Herzen in deiner Brust, oder? :D

Einerseits musst du auch nicht ganz vorne in der Warteschlange stehen, andererseits das "böse" Wort Impfflicht, wenn die Herde zu doof ist.

Ich glaube, die Bedenken die es momentan gibt, sind a) normal und b) nicht unbedingt unbegrüdet. Insofern würde ich Stand heute (!) eine Impfflicht bei Corona auch ablehnen.
 
Ja, zur Frage an sich: Ich werd mich sicher nicht vordrängeln. Ich gehöre zu keiner Risikogruppe und hab wenig Probleme damit, meine Sozialkontakte nicht ausufern zu lassen - das ist eh mein natürlicher Modus :D

Ich gehe davon aus, dass Impfpläne entwickelt werden, die sowieso Risikogruppen sowie kritischen Berufsgruppen Vorrang geben. In jeglicher vernünftiger Reihenfolge werd ich als gesunder End-30er relativ weit am Ende stehen.
Und selbst wenn ich von Tag eins ne Spritze bekommen könnte, warte ich noch ein paar Monate ab. Hauptsächlich wegen der Sinnhaftigkeit, erst mal andere Gruppen impfen zu lassen, aber auch ein Stück, weil ein paar Restbedenken bei einem komplett neuen Impfansatz in Kombination mit Turbo-Zulassungsverfahren bleiben.

Und der Vollständigkeit halber: Ich bin mein ganzes Leben gegen alles, was das RKI enpfiehlt geimpft und meine Kinder sind ebenfalls gegen alles, was das RKI empfiehlt, geimpft mit Ergänzung um 1 oder 2 Impfungen, die nicht auf dem Impfplan stehen aber von unserem Arzt als sinnvoll erachtet werden.

Ich verstehe die Einstellung aber wenn die jeder hat dann geht die Pandemie noch ein paar Jahre...
 
Ja, ist klar ...
Dann sollten wir uns langsam Gedanken zu dem Logo auf der Armbinde der nicht geimpften Menschen machen :grins:

Plädiere für dieses Logo:
3kzvi.jpg
 
Wahrscheinlich, weil die Antwort "Wahrscheinlich" viel Spielraum lässt. Und sei es nur wie bei mir in zeitlicher Hinsicht.

Bis die 50% erreicht werden, könnte also zumindest viel Zeit vergehen.

Wir brauchen doch garkeine 50%. Ich würde da gerne mal etwas von einem Epidemiologen hören aber ich denke dass sicher 30 Mio in D ausreichen.
Dadurch werden ja schon sehr viele Ketten gebrochen und eine Überlastung der Krankenhäuser dürfte dann auch nicht mehr zu erwarten sein.
 
@el_barto

Da schlagen aber auch zwei Herzen in deiner Brust, oder? :D

Einerseits musst du auch nicht ganz vorne in der Warteschlange stehen, andererseits das "böse" Wort Impfflicht, wenn die Herde zu doof ist.

Ich glaube, die Bedenken die es momentan gibt, sind a) normal und b) nicht unbedingt unbegrüdet. Insofern würde ich Stand heute (!) eine Impfflicht bei Corona auch ablehnen.

Hat mich auch etwas irritiert :ugly:
 
Ich verstehe die Einstellung aber wenn die jeder hat dann geht die Pandemie noch ein paar Jahre...
Hm, kann gut sein.

Andererseits kann man von den Menschen aber auch nicht erwarten, dass sie sich bereitwillig etwas spritzen lassen, was neu und (in Wirklichkeit) kaum erprobt/beobachtet wurde.

edit:

Ich würde da aber jetzt auch erstmal abwarten. Mehrere Impfstoffe scheinen in oder kurz vor der Zulassung zu sein. Dann wird erstmal geguckt, wie schnell produziert werden kann und wer dann etwas bekommt. Das ist eh ein Prozess, der sich noch über Monate ziehen wird.

Wenn @Freezi ein drittes Ohr wächst, warte ich einfach noch ein wenig. :D
 
Nunja, es laufen ja Studien und die laufen bisher auch sehr gut. Dass sich keiner den Russenimpfstoff in Arme klatscht kann ich verstehen aber hier wurde ja extra drauf geschaut dass eben die Zulassung schnell aber doch geordnet vonstatten geht. Je länger die Pandemie geht, desto gravierender werden die Folgen in Sachen Wirtschaft etc. und das trifft eben auch viele Menschen bei der Gesundheit.

JEDER sollte ein Interesse daran haben dass das hier so schnell vorbei geht und sollte dementsprechend auch aktiv mithelfen wenn er es kann.
Noch dazu könntest du dich ja mit Covid infizieren solange du nicht geimpft bist und da finde ich die möglichen Risiken wesentlich gravierender....
 
@el_barto

Da schlagen aber auch zwei Herzen in deiner Brust, oder? :D

Einerseits musst du auch nicht ganz vorne in der Warteschlange stehen, andererseits das "böse" Wort Impfflicht, wenn die Herde zu doof ist.

Ich glaube, die Bedenken die es momentan gibt, sind a) normal und b) nicht unbedingt unbegrüdet. Insofern würde ich Stand heute (!) eine Impfflicht bei Corona auch ablehnen.
Versteh nicht, wo das ein Gegensatz sein soll...

Ich befürworte eine Impfung ohne Frage, da sie der einzige sinnvolle und nahe Ausweg aus der Situation ist.

Gäbe es zum Tag X genug Impfdosen für alle, würde ich trotz den Restbedenken direkt da stehen und mir die Spritze setzen lassen.
Ich will nur nicht vorne stehen, weil ich es gesamtgesellschaftlich gesehen besser finde, wenn von diesem vorerst knappen Gut diejenigen etwas haben, die vorrangig geschützt werden müssen.
Vor dem Tag X würde ich mich mit meiner Frau hinsetzen und die Zulassungsstudien einsehen. Meine Frau ist studierte Zellbiologin, die kennt sich mit den genutzten Methoden ein wenig aus.

Und wie gesagt: ich würde das NUR als Ultima Ratio befürworten, wenn trotz funktionierender Impfung über längere Zeit keine Entspannung des Geschehens abzusehen ist.
Sicher nicht um die Ausrottung zu erreichen, wie bei den Pocken.
Rein vom Gefährdungspotenzial spielen Pocken und COVID 19 ja auch in komplett anderen Ligen...
 
Naja, schau dir mal an, was in Schweden/Europa damals mit der Impfung gegen Schweinegrippe gelaufen ist. Die Nebenwirkung war so selten, dass sie in den klinischen Studien nicht auffiel. Wenn dann aber Millionen geimpft werden gab's doch diese Auffälligkeiten. Ich würde mich da jedenfalls auch nicht in die erste Reihe stellen. Wenn auch nach einiger Zeit keine Auffälligkeiten sind, dürfen sie mir das gern in den Arm jagen :D.

https://www.spiegel.de/gesundheit/d...chaedigt-narkolepsie-patienten-a-1092175.html
 
Die Krankheit wird aber definitiv mehr Opfer fordern bzw. hat sie schon.

Mir wäre ne Impfpflicht in soweit egal sofern wieder alles gelockert wird und damit mein ich richtig gelockert. Wer nicht will hat halt im schlechtesten Fall Pech gehabt aber auf diese Leute können wir dann keine Rücksicht mehr nehmen.
Eine entsprechende Triage fänd ich hierbei wünschenswert, dass z.b. bei einem Personalengpass andere Patienten Corona Patienten vorgezogen werden.
 
wie stellt man sich das nun eigentlich vor, wenn das Mittel von Biontech bei -70 Grad gelagert/transportiert werden muss. Jagt man das dann auch bei -70 Grad einem Patienten in den Arm? ist das nicht schädlich? oder wartet man da ab, bis es etwas wärmer geworden ist.
 
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